MX16s HoTT, Bestellnummer 33116:  Prüfmuster aus Erstserie 2010/2011
Motorabstellung per Steuerknüppel ohne Trimmungsveränderung und ohne Zusatzschalter.

Weitere Details wie Schalterauslegung, Vario, Smartbox, Update und was sich noch ergibt.
     

© Rudolf Fiala, 30.4.2011, letztes Update 6.3.2012
Nachtrag Software 1.11.2013: Seit Oktober 2013 sind alle Komponenten auf  die aktuelle Software upgedated.
Das sind Sender, Sprachdatei, Empfänger, Vario, GPS, Smart-Display
Begründung:  Versprochene höhere Sicherheit !

Intermezzo Rufmordversuch (27.)     Besuchszahl:   
1a) Verbrennungsmotor abstellen ohne Umgreifen
1b) Wichtiger Schraubhinweis für unsere Anfänger
1c) Motor-Anlaufsperre und -Ausschaltung ("Killswitch")
2) Inbetriebnahme und Einstellung 4-Klappen Segler, revidiert 14.1.12
3) Varioerfahrungen in der noch nicht upgedateten Version
4) Alternative Smartboxbefestigung an altem Senderpult, ein Beispiel
5) Senderupdate Version 3.5, Detailfunde
6) Hinweis auf USB-Kabel-Knick und Beseitigung
7) Verzögerungszeit zwischen Pilotenhand und Servoanlauf
8) Vergleichende Sendeleistungsbewertung mit WiSpy
9) Stromaufnahme und Betriebszeitbeschwerden; Lipo; Eneloop
10) Letzte Meldung der EMIG Juli 2011, gelöscht 15.12.11 bis zum Vorliegen echter Informationen
11) Befestigungstip in altem Pult.
12) HoTT Vario-Update ohne Y-Kabel-Zerstörung
13) Soundfile-Update auf Karte zum Vario-Update Pflicht
14) Schülersender DX6 und ähnliche Spektrum Sender 21.11.11
15) Lösung gegen die Fummelei beim Speicher-Einsetzen 6.3.2012
16) Gegen die lästige Wartezeit vor dem Start wegen des Satelliten-suchenden GPS 15.4.2012.

99) Wünsche an Nachfolgemodelle

1a) Verbrennungsmotor abstellen ohne Umgreifen für die Trimmverstellung oder einen Killswitch.
Worums geht wurde schon vor langer Zeit abgehandelt und ist hier nachzulesen:
http://members.aon.at/flug.fiala/k1raster.html

Bei der MX16 ist eine derartige Lösung für eine komfortable Motorabstellung per Gasknüppel nicht mehr notwendig, denn:

Die neue MX16 (andere auch??) mit elektronischer Mod 1-4 Auswahl, hat eine Knüppelmechanik, bei der keine Neutralisationsfedern und Brems-/Raster-Blattfedern mehr montiert oder umgesetzt werden müssen.
Alles am Knüppelaggregat vorhanden und wird mittels Schraubenbetätigung eingestellt.

Zwecks Stilllegung der Federn-Neutralisation am Gasknüppel braucht nur die entsprechende Schraube - Bedienungsanleitung Seite 18 - hineingedreht zu werden, bis keine Wirkung mehr feststellbar ist.

Jetzt der Clou:

Man kann diese Schraube freilich auch derart einstellen, dass der Knüppel auf zB. den letzten paar Millimetern oder Zähnchen auf einen deutlich merkbaren Federkraft-Anschlag läuft, der Federkraft-entsprechend leicht überwunden werden kann und bei entsprechender Motorservo-Einstellung den Motor zuverlässig abstellt!
Wie im obigen Bericht von mir. Was mir in meiner mc22 noch immer das Motorabstellen erleichtert.

Selbige Federwirkung ist freilich auch bei Vollgas zu bemerken, aber ich stelle seit Jahrzehnten alle meine Motoren - auch die elektrischen - so ein, dass Vollgas schon vor dem Knüppelanschlag wirksam wird. Verhindert einen ggf. unerwünschten Teillastbetrieb, besonders bei Elektromotoren.


Ob diese meine Clou-Erkenntnis schon von jemandem anderen veröffentlicht wurde, weiß ich nicht. Wäre mir auch egal.

Wenn sie nur Elektrofliegen und die Motorlaufzeit-Uhr per Vollgasbereich des Knüppels schalten ist diese Einstellmöglichkeit für Sie völlig uninteressant und kann zu unerwünschten Uhr-Fehlfunktionen führen, weil der Knüppelschalter erst bei den 2 letzten Zähnchen wirksam wird.


1b) Wichtiger Schraubhinweis beim Gehäuse-Zuschrauben o.ä.
In  Plastik verwendete Schrauben neigen dazu, sich jedesmal ein neues Gewinde einzuschneiden, was schnell zum Gewindeversagen im Plastik führt!

Abhilfe:
Nach dem Einsetzen der Schrauben im Schraubloch die Schrauben nicht sofort hineinschrauben, sondern den Schraubendreher erst gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Schraube in das vorhandenen Gewinde quasi einschnappt.
Erst jetzt die Schrauben anziehen, was im Unterschied zum irrtümlichen Neuschneiden eines Gewindes genau so leicht geht, wie das vorherige Herausdrehen der Schraube.

1c) Motor-Anlaufsperre und -Ausschaltung "Motor-Stopp" ("Killswitch")
Bedienungsanleitung Seite 53 rechts, mit Schalter einschaltbar.
Ein sicherheitstechnisch sehr wichtiges Detail gegen die Verletzungsgefahr und dieses Feature erspart jetzt das Verwenden eines Mischers - wie bei der mc22 etc - für diese Sicherheitsfunktion.

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Fehler Bedienungsanleitung Seite 18:
Beim rechten Knüppel, also am Bild von der Unterseite linken Knüppel für Mod1,
sind die Beschriftungen für "Bremsfedern" und "Justierschrauben" zu vertauschen.
Anders: die Justierschrauben sind Antennen-seitig und nicht Ladebuchsen-seitig.

2) Einstellungen und Schalterauslegung 4-Klappen-Segler,    5.5.2011:

Beim gestrigen Einstellen eines 4-Klappen Elektroseglers (frei Schnauze ohne Anleitung, aber mit langjährigem Graupner-Wissen), habe ich keinen einstelltechnischen Bug - wie im Internet behauptet - gefunden. Nur in der Bedienungsanleitung, wie schon berichtet, eine zu vertauschende Federbeschriftung.

Dort gibt es auch noch eine andere Unklarheit: Unter Phasentrimmung verstehe ich von meiner mc22 und anderen, dass die Flugtrimmung einer Phase erhalten bleibt, wenn man sie verlässt oder wieder einschaltet.
Was die Mx16 neu natürlich auch kann!!

Nachdem mir das Ergebnis der Landeklappenprogrammierung über Flächenmischer für den 3-Stufenschalter als Geber viel zu hart war und keine Servogeschwindigkeits-Verzögerung zu finden war, erinnerte ich mich irgendwo etwas von einer generellen Zeitverzögerung gelesen zu haben. Und wurde bei der Seite "Phasentrim" fündig.

Wenn das "Klappeneinstellung" oder ähnlich geheißen hätte, hätte ich es schneller entdeckt.
Denn damit kann man tatsächlich Butterfly und andere Scherze mit weichem Übergang einstellen! Ohne andere Mischer zu verwenden.

9.1.2012: Achtung, die durch die Bedienungsanleitung verursachten Fehlinterpretationsmöglichkeiten sind durch umfangreiche Test geklärt und die Einstellprobleme gelöst. 

Es genügt zu wissen, dass der "Phasentrim" - mit einem "m" - ein zusätzlicher Grobtrimm (andere Hersteller: "Subtrimm") quasi in Serienschaltung ist. Für Lande-/Wölbklappenklappen-Wege ist in der "Gebereinstellung" zur Einstellung "E6" (Eingang6) heranzuziehen.

Wer sich über die quasi geschichtliche Missverständnis-Problematik informieren möchte oder muss: RC-Line

Meine Schalterauslegung beim Motorsegler:

Schalteransicht   

Mit dem Seite zu Quer-Schalter SW2 wird auch das Vario-Signal eingeschaltet.

Je nach Modell werden der linke Taster SW1 für Lehrer-Schülerbetrieb, der rechte untere Taster SW9 für Telemetrieabfrage und der Knopf CTRL6 für die Kreiselempfindlichkeit NULL(!) bis Max verwendet.

Die Phasentrimmung "Speed" kann freilich auch für eine zweite Thermikeinstellung, eine schwächere Butterflystellung o.ä. verwendet werden.

Sollten Sie ein kopierfähiges "Generallayout" für jeweils neue Modelle aufgebaut haben, sollten sie es im Senderspeicher mit Namenshinweis (z.B."Basis4KL") ablegen, aber ALLE Zusatzeinstellungen wie Servomitten, Phasentrim - mit einem "m", Knüppeltrimm - mit "mm" - auf NULL haben/stellen. Und im Gedächtnis behalten, dass Enstellungen in den Gebereinstellungen und Mischern, Motor-Killschalter etc. wirksam bleiben. Was ja durchaus sinnvoll - eben eine Modell-Voreinstellung - ist, wobei auch manche Servo-Drehrichtungsumkehr notwendig sein kann.

3) Erste Varioerfahrungen: 

Fabrikseinstellung brauchbar, unterschiedlich hohe Steig-/Sinktöne, Ton nicht zu aufdringlich.

Durchfliegen von Höhenstufen bis 100m wird mit 1-5 Pips signalisiert, die verschiedenen Pipsarten muss man sich erst eintrainieren.

Kopfhörer-Verwendung und Ansage habe ich noch nicht ausprobiert, hat für mich keine Priorität.

Ausgangshöhe wird beim Einschalten genullt.

Fazit: Angeschlossen und unter die Akkuauflage geschoben (bei einem anderen Modell neben dem Empfänger geklemmt), geht.
Hier ein Schrieb-Ausschnitt vom genussvollen Nullschieber-Morgenthermikfliegen in ruhiger Luft. Siehe auch den Schrieb weiter unten mit Morgenthermik-Steigen
Arcus-Sport

Datenänderung, z.B. Maximalflughöhe-Warnung wegen der österr. Rechtslage auf 150m reduzieren:



4) Smartbox-Befestigung mit besserer Sichtbarkeit dank (mc20/24) Senderpult:


Anmerkung 16.5.2011: Derzeit gelingt es mir nicht, die Box vollständig tatsächlich in Betrieb zu nehmen. Gerüchte sprechen von einem im Sommer kommenden Softwareupdate. Betrachten Sie daher diese Bilder hier keinesfalls als Kaufanregung zum derzeitigem Zeitpunkt! Das Graupner-Vario ist auch ohne diese zusätzliche Anzeige gut bzw einwandfrei verwendbar.

Erfolgsmeldung 1.6.2011: Die Updates sind bereitgestellt und rufen besonders im RC-Network ziemliche Begeisterung hervor. Mangels mit der MX16 bestellter, aber noch lange nicht gelieferter USB-Update-Hardware für Empfänger und Vario konnte ich mich noch monatelang nicht mitfreuen. In der Zwischenzeit ist mir aber die Smartbox ziemlich egal geworden. Die Signalausgabe des Senders ist fürs Segeln im österr. erlaubten Höhe-Bereich bis 150m
- also im optischen Nahbereich - durchaus ausreichend.

Smartbox

smartbox
Smartbox Der Bügel ist gegen Durchrutschen leicht gekröpft.



Der Sender wird mit zwei Textilgummistraps Ø 5mm im Pult gehalten bezw gegen Herausrutschen gesichert. 

5) Senderupdate 24.6.:

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue Radio Studio Version 3.5.

1) Da mein RX-Update-Kabel noch immer nicht da ist, habe ich wetterbedingt "Spielzeit" übrig.

2) Da ich immer wieder nervenschonende Images der Systempartition mache, ist es mir wichtig, diese so klein als möglich zu halten. Die Studio-Erstinstallation funktionierte bei mir nur auf C: und ich wollte das bei Gelegenheit bereinigen.

Die Installation der neuen Version S3.5 verlangte die Deinstallation der Altversion S3.4!

Was ich dann gleich konsequentest mit Hilfe vom "Revo Unistaller", inkl. der gesicherten Modelldateien machte. Blitz-blank. Die Treiber bleiben offensichtlich unangetastet.

Jetzt download Ver S3.5, Start Installation, dabei auf D: geändert und installiert.

Sender angeschlossen, Programm gestartet, Uhrzeit überprüft - geht, also USB o.k. - und Modellspeicher gesichert. Der liegt jetzt natürlich auch auf D:Graupner, klar.


25.6.: Nach Update des Senders auf 1.612, später 1.651 als Teil von Paket V3 ;

1.11.2013: Alles auf die aktuelle Software upgedatet.

1.) Auf der Suche nach einem 1-sekündigen Dauerpieps bei blinkendem "M" wurde ich in der Telemetrie fündig:
Im Menü "Sensor einstellen" war nämlich ein nicht vorhandenes General Modul zusätzlich zum Empfänger aktiviert. Dessen Deaktivierung beseitigte das akustische Warnsignal und Blinken, und ließ die Empfängerspannung am Senderscreen erscheinen.

2.) Der Motor-aus Wert war auf 100% verändert, somit begann mein Motor bei Motor-aus überraschenderweise langsam zu laufen.
Wieder auf 150% eingestellt.

Kabelknick

6) Hinweis auf eine mögliche Beschädigung durch Kabelknick und Steckerbelastung
da der Sender beim Update ja normalerweise auf einem Tisch liegt.:

Das Bild des Schadensrisikos (die Brille dient als Maßstab für den Abstand des Tragebügels zur Unterlage)

Risko-Beseitigung: eine Ausnehmung in der Original-Styroschale der Verpackung. sich. Deren Größe könnte so bemessen sein, dass man auf alle anderen Anschlüsse auch Zugriff hat, also etwa 5x5cm.
Freilich sind auch viele andere Varianten zur Knickentlastung denkbar, zB. ein dickes Buch unter den Bügel
oder auf der andere Seite. Das Maß dafür ist anhand der Birille abschätzbar. 

Den Sender auf die Steuerknüppel zu legen wäre wohl kontraproduktiv.
Auch wegen der dabei erfolgenden Verstellung des Gashebels, ein spezielles Risiko bei eingeschalteten Elektromodellen mit verbundenen Motoranschlüssen! 
Womit wieder die Sinnhaftigkeit der einstellbar bestehenden Motoreinschaltverhinderung (Kill-Switch) bestätigt wird.

Nachtrag 8.8.2011: Das endlich nach mehreren Monaten erhaltene Original-Graupner USB-Kabel ist dicker als das im Bild und macht deswegen einen robusteren Eindruck. 

Intermezzo:
27.6. nach Rufmordbestrebungen in RC-Line und immer wieder kolportierten Unwahrheiten:
Warum sich der anonyme User "Graupner-Information" nach der Frage in Posting 521, wer er eigentlich sei und welche Kompetenz er in der Graupner-Hierarchie habe, aus dem RCL-Forum zurückgezogen hat, wird teilweise hier im Beitrag 588 von Graupner-Information beantwortet: 
RCLINE
Hat also mit der ursprünglichen Frage nach der unbekannten Person nichts zu tun, sondern mit dem, was sich dank hyperaktiver und unverständiger, unterstellender Forenteilnehmer - nach Beantwortung(!) der Frage durch den Entwicklungschef der Fa. Graupner - noch weiter daraus entwickelt hat.

Juli 2011: "Graupner-Information" ist wieder in RC-Line informierend und helfend tätig.

Wenn Sie, werter Leser, jetzt nicht wissen, um was es geht, vergessen sie das rot Geschriebene. Es wurde nur notwendig, weil in einem mittlerweilen geschlossenen Thread - dank "unheimlich fachlicher" Meinungen - über das Risiko des oben angeführten Kabelknicks keine Möglichkeit zur Stellungnahme mehr besteht, meine automatische Signatur im Forum jetzt allerdings einen Link auf diese Zeilen hier enthält. 


7) Verzögerung zwischen Pilotenhand und Servoanlauf (Antwortzeit, Responsetime, Latenz etc.) 3.7.2011

Ca. 9-7ms schneller als mc-22 PCM und ca. 32ms schneller als mc-24 PCM und als Sendermodul-Installationen in herkömmlichen PPM-Sendern. Mit den PCM-Vorteilen und trotz Telemetrie.

Die MX16 Hott kann 2 verschiedene Modi:

a) Für analoge (und natürlich auch digitale) Servos wird die Empfänger-Wiederholzeit (Zykluszeit) auf 20ms eingestellt. Man ist dadurch von der für manche Servos kritischen Wiederholzeit von 16ms um 25% entfernt. Brummen, erhöhter Stromverbrauch und Verschleiß werden somit zuverlässig vermieden. Für 8 Servos im Vollausschlag würde man mit 16ms zwar auskommen, das könnte - muss aber nicht - riskant sein.
Klarerweise wird damit auch die durchschnittliche Responsetime um 4ms länger als bei einem 16ms System und liegt im Bereich zB. der schnellen mc22, also irgendwo bei 23ms. Gilt für Servo K1. Da im Empfänger die Kanäle wie PPM-üblich der Reihe nach abgespult werden, kommt Kanal 8 dann im Ø um 10.5ms später dran. Man darf bei der eigentlich nicht besonders kurzen Antwortzeit nicht vergessen, dass die 2G4-Pakete vermutlich doppelt übertragen werden, diese sicherheitsrelevante Redundanz natürlich zusätzlich Zeit benötigt, bei z.B. doppelt gesendeten 4ms langen Paketen freilich eben mindestens zusätzlich 4ms, plus eine erwünschte Pause für Empfangsantennen-Umschaltung, Qualitätsbestimmung und -rückmeldung und funktionell Ähnliches.
Nachtrag 28.7.2011: Bei alten PPM-Fernsteuerungen ist die Rektionszeit ziemlich gleichmäßig über den Bereich der Wiederholzeit zwischen Minimum und Maximum verteilt. Die Veränderung durch die Pilotenhand ist ja mit dem Senderzyklus nicht synchronisiert und erfolgt somit chaotisch. Eine Messreihe mittels Analogoszillograph (prinzipielle Ableseungenauigkeit ±0.5ms) ergab 13-33ms, also linearer Mittelwert ohne Berücksichtigung der Häufigkeit 23ms. Mit Berücksichtigung der Häufigkeit scheint es eine Betonung des Bereichs um 25ms zu geben. Da mir aber derzeit noch keine techn. Begründung dafür einfällt, muss ich das durch eine längere Messserie verifizieren. Die Begründung, warum das so sein könnte - oder dann eben ist - wäre letztendlich belanglos; alleine die Tatsache genügt. Dazu muss der Sender aber erst löttechn. vorbereitet werden (Schalter an Knüppelpoti für Servoänderung und externe Oszi-Triggerung). Außerdem möchte ich auf eine akustische Servo-Anlaufdetektierung umstellen.
Allerdings: wegen eines Unterschiedes im Durchschnittswert von 2ms für Kanal1 eilt es garantiert nicht.

b) Für ausschließlich digitale Servos gibt es den Modus 10ms, also eine halbierte Wiederholzeit.
Es ist anzunehmen - ich habe das nicht überprüft im Gegensatz zur 20ms Wiederholzeit -, dass sich die Antwortzeit wesentlich verkürzt, vielleicht um ca. 10ms auf ca. 13ms. Ähnliches kennt man ja von der MX24s, die im 5-Servomodus auch eine wesentlich schnellere Antwortzeit hat.
Warum ich diese schnelle Responsetime nicht austeste, hat einfache Gründe:

- Ich will dafür kein teueres Digitalservo anzapfen; ich bin ja nicht Feind meines Geldes. Wahrscheinlich mache ich das in Zukunft per Mikrophon, das den ersten Motoranlauf-Knacks detektiert, mal sehen.

- Ich fliege keine Helis mit Kopfmischern, die Simultanität einer Servogruppe ist mir egal.

- Mein 2m-Diablo (Diablotin 1,8m mit 2m F3A-Fläche) ist zwar mit DigiServos ausgestattet, aber ihn werde ich (einstweilen?) weiter mit der mc22/35Mhz-PPM betreiben: wegen der großen Ruderausschläge sind mir die auf "feiner" einstellbaren Trimmschritte wichtiger. Und die Servoausschlag-Begrenzung im Sender. Die ist ja bei der mx16 nur mittels aufwändiger Empfängerprogrammierung möglich.

- Meine Shockies und ähnliche Spielzeug werden ohnedies mit der schnellen Futaba FF7 und leichten Empfängern betrieben. Und das im Nahbereich, also kein Grund hier auf eine Anlage mit Entfernungszusagen auf ca. 3km umzusteigen.
Die direkt arbeitende mx16 Hott hat meine 2G4-Modul-Fernsteuerung mit PPM-Kettensampling und entsprechend etwa doppelter Responsetime in einem Motorsegler ersetzt.

Und zuletzt zu diesem Punkt 7b):  

- Wenn Graupner den schnellen Modus als verkaufsfördernd ansieht, werden schon irgendwann "amtliche" Werte auftauchen ;-)
Vermutlich spätestens bei den nächsten teureren Sendermodellen, die dann VERMUTLICH auch wieder die Servowegbegrenzung im Sender haben werden. Also warum soll ich eine unhonorierte Sonderleistung erbringen, wo es doch so viele bezahlte oder gesponserte Spezialisten gibt; eben "Profis". Und Profi-Fachredaktionen mit zur Verfügung gestellten "Test"-Anlagen, nicht zu vergessen. (Wie das früher lief und wer die letzten Endes abhängigen Nutznießer waren (sind?), hat mich einmal der frühere, mittlerweilen in Pension gegangenen Entwicklungsleiter schriftlich frustrierend aufgeklärt: für neutrale Amateure angeblich weder Bedarf noch Platz, es gab (gibt?) ja genug Profis, also Geld- und/oder Sachleistungsempfänger für alle Zwecke. Ob sich da unter der neuen Firmenleitung, insbesondere unter dem neuen Leiter der Entwicklungsabteilung etwas geändert hat, ist mir unbekannt.)

Mein "amateurhafter"  und unabhängiger(!), damals von Graupner freigegebener Bericht über die mc22, in dem die um ca. 22ms kürzere PPM18-Antwortzeit im Vergleich zur mc24 aufgedeckt wurde, hat mittlerweilen eine Besuchszahl von 11870, in den ersten 17 Monaten 
5232(!), erreicht und wurde auch vom Handel zugegebener Weise als Verkaufshilfe verwendet. Was wohl bedeuten kann, dass eine erkleckliche Zahl von mc22-Käufen auf meinen Bericht beruhen kann.

Mein "amateurhafter" MX24s-Bericht  über
9-Kanal-PPM - schnell wie die mc22 - und superschnelles 5-Kanal-PPM hat in 3 Jahren auch schon über 3600 Leser (Interessenten?) erreicht und es ist ein ähnlicher Werbefaktor wie für die mc22-Berichte anzunehmen.

Ganz nebenbei: mein 2G4-FF7-Bericht hat auch schon mehr als 10.000 Besuche...   
Und nach diversen Erlebnissen samt Versagen und/oder ethisch bedenklichen Handlungen von "Profis" in mehr als 50 Jahren Modellfliegerei betrachte ich den Begriff "amateurhaft" keinesfalls als Beleidigung! Ja, eigentlich sogar als eine ethisch hochwertige Auszeichnung und wenn ein Erzeuger dieses unabhängige Potential nicht in Anspruch nimmt, wird das wohl firmeninterne Gründe haben.

Natürlich sind die letzten Zeilen ein Wink mit dem Zaunpfahl an Graupner und ich hoffe, dass hier entscheidungsbefugte Mitarbeiter, wie zB. Herr Helbing mitlesen. Denn Berichte über die kommende 2G4-Anlagen wie die MX20s und Nachfolger - wie immer die auch letztlich heißen werden -, wird es von mir nur geben, wenn ich diese Teile nicht kaufen muss.


8) 
Vergleichende Sendeleistungsbewertung mit WiSpy
Ergänzung: Der Sender stammt aus Anfang 2011, ab ca. 2013 kann/wird die Senderleistung durchaus den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Vergleichsmessungen dazu habe ich nicht durchgeführt. Die diversen HOTT-Sender haben sich in großer Zahl bis heute Anfang 2017 im Bereich der gesetzlichen Flugbetriebsgrenzen bewährt.   
 

Es wird von Verwendern von großen und zuverlässigen Reichweiten berichtet. Graupner wirbt mit folgender Formulierung auf der Website:
»HoTT –  erreicht mit der gesetzlich vorgeschriebenen Sendeleistung von 100 mW und einer neuen intelligenten Korrektur-Software ein Maximum an Sicherheit.«
Im Passus "... gesetzlich vorgeschriebenen Sendeleistung von 100 mW ..." haben die Werbe-Profis allerdings das Wörtchen "maximal"vergessen und somit müsste der Satz richtigerweise lauten:  "... gesetzlich vorgeschriebenen Sendeleistung von maximal 100 mW ..."

Die zu Grunde liegende Norm EN 300 328 v.1.7.1 ist dank ihrer Fehler allerdings ein zahnloses Ding und erst die schon weit in Ausarbeitung befindliche Version 1.8.1 wird die Unklarheiten beseitigen und etliches Neues bringen, von dem trotz des baldigen Abschlusses des Entwurfzustands von den derzeit darin Involvierten, wie den Mitgliedern der EMIG (European Manufacturer & Importer Group - Radio Control, auch die deutschen Interessensverbände der Modellflieger sind da drinnen!) nichts nach außen getragen wird. Für Mitte Mai 2012 ist die endgültige Publikation vorgesehen. Und Anlagen nach dieser neue verbesserten Norm werden kaum auf sich warten lassen.
Warum mir diese Informationen als wichtig erscheinen sind in der Tatsache begründet, dass meine (nur meine zufälligerweise?) im Handel bezogenen MX16s im WiSpy-Vergleich eine wesentlich höhere maximale Sendeleistung als beispielsweise die Futaba FF7 zeigt. Plus 3dBm bedeuten eine doppelte, +4,8dBm eine 3-fache Sendeleistung. Physikalisch ist beispielsweise ein doppelt so starkes Sendesignal auch 40% weiter von einem Empfänger empfangbar und verarbeitbar.  

Nun: "gesetzlich vorgeschrieben" bedeutet ja nicht zwangsläufig "eingehalten", dafür sorgen schon in erster Instanz die tatsächlichen und zulässigen Messtoleranzen.

Hier nun die Aufzeichnungen des Wispy im Vergleich, Senderantenne im rechten Winkel zum Empfänger, also in der für die stärkste Abstrahlung günstigste Richtung  :

Sendeleistungsvergleich

Ein weitere Vergleiche durch mehrere Ziegelmauern zeigt ähnliches:

Sendeleistungsvergleich
Ähnliche Strahlungsleistungs-Unterschiede zeigt auch der Vergleich mit genau auf den Empfänger zielender Senderantenne, allerdings erwartungsgemäß etwa um ca. 5 dBm schlechter. Was einem Leistungsverlust an der Empfängerantenne von mindestens 2/3 entspricht. Das sind Werte in der Wohnung durch Mauern, im freien Gelände fast ohne Reflexionen wird der Verlust in Senderantennen-Richtung noch viel größer sein. Wenn dann die Empfängerantenne(n) flugbahnbedingt auch gerade ungünstig zum Sender zeig(t)en, sind kurzzeitige Empfangsverluste sehr wahrscheinlich.
Konklusio: Senderantenne am Besten in etwa rechten Winkel zum Blickwinkel auf das Modell. Wie - ob irgendwo zwischen horizontal oder senkrecht ist egal.

Ein WiSpy mit Laptop ist freilich auch im Gelände sinnvoll verwendbar:
Erstes Senderprofil bei etwa 200m speichern und die dBm-Spitzenwerte merken. und dann:
Bei aktivem 2. Sender soweit gehen, bis die dBm-Spitzenwerte etwa dem ersten Sender entsprechen. Entfernung feststellen:

Wenn Sie bei aktivem 2. Sender auf 280m kommen, dann ist er doppelt so stark wie der 1.Sender.
Oder doppelt so weit: dann ist der stärkere Sender 4mal stärker als der schwächere.

Da das über den gleichen Empfänger, nämlich den WiSpy läuft, sind die Unterschiede in den Empfänger-Leistungen für die Messung einfach nicht vorhanden.

Nach Diskussion mit Graupner ist das überhöhte Diagramm unerklärlich. Einen Grund kann ich mir allerdings schon vorstellen: Dass der Hersteller für den amer. Markt produzierte Sender nach Europa umdisponiert hat; nur eine Vermutung bis zum Vorliegen weitere Vergleichstests.


9) Stromaufnahme und Betriebszeitbeschwerden im Internet:


Mein Sender hat einen Betriebsstrom von ca. 220mA. Ziemlich unabhängig von der tatsächlich angeschlossenen Spannung im erlaubten Bereich.
Was bedeutet, dass die Spannung über der senderinternen Stabilisierungsspannung schlicht nutzlos in Wärme verbraten wird.
Allerdings spricht die Bedienungsanleitung von 180mA, vielleicht ist hier der Grund für meine unerklärlich hohen WiSpy-Vergleichswerte; die wären somit ein Einstellungsproblem!

Der mitgelieferte 4NH-Akku zwar eine Kapazität von 2000mAh, die Warnschwelle im Sender ist aber auf 4.7V (bei kleiner als 4.8V beginnt die Piepserei) eingestellt, was bedeutet, dass der Akku weit davon entfernt ist, vollständig ausgenutzt zu werden.
Einstellbereich der Warnschwelle: 4.5V - 5.5V

Graupner empfiehlt in der Bedienungsanleitung ausdrücklich, vor Verwendung immer aufzuladen. Was ja Sinn macht, weil die Warnschwelle eigentlich schon bei der Nennspannung eingestellt ist, der Akku also quasi immer im oberen Speicherbereich verwendet wird.
Da es ein NiMh-Akku ist sollte ein Memory-Effekt eigentlich nicht auftreten.

Nach ca. 18 Stunden Aufladung zeigt sich, 
dass hier eine Konstantspannungstechnologie - ohne Abschaltung wie bei Lipo - in Betrieb ist.
Strom 15mA an einem Eneloop 2500 - also weniger als 1/100 von 2500; Spannung 5,77V
Anfangs, also rund um 200mA, wird das Steckerladegerät fühlbar warm, kühlt mit geringer werdendem Ladestrom dann wieder ab.


Gerüchte(!) lassen eine künftige Spannungsversorgung mit 1 Lipo-Zelle mit 6000mAh vermuten. Die dann notwendige Spannungs-Warnschwellenanpassung ist in den "Allgemeinen Einstellungen" möglich, wobei die Warnschwelle beim bereits im Sender berücksichtigten Wechsel auf Lipo-Akku automatisch auf 3.4V eingestellt wird.
Einstellbereich der Lipo-Warnschwelle  3.4V - 4.2V. (Womit die Verwendung eine 3-zelligen NiMh-Akkus und Warnschwelle 3.6V auch möglich sein sollte; noch nicht getestet! Die "verspielte" Prozentanzeige wird vermutlich - oder auch nicht je nach dem System des Neugeladen-Wertspeichers - falsch anzeigen.)

Notwendig ist dazu aber auch ein Lipo-Lader, der nur eine Zelle laden kann! Was die Frage legitim macht, ob ein leicht tauschbarer Zweitakku, wegen der geringen Entladung eventuell mit Eneloop-Zellen, nicht die einfachere Alternative wäre. Wenn "Eneloop" oder ein anderer Akku - siehe nächsten Absatz -, wird dieser vermutlich schnell zum Erst-Akku mutieren - siehe flache Kennlinie -  und der mitgelieferte NiMh zur Notreserve.
Wobei bei Eneloop - im Gegensatz zu Lipo - ein länger vollgeladen, also unbenutzt bleibender Akku keinen chemisch bedingten irreversiblen Schaden erleidet. Andererseits entspricht die 3-fache Nennkapazität des Lipos freilich besonders den Dauersegelfliegern.  

Derzeit verwende ich einen 2500mAh Empfängerakku mit Eneloop-Technologie. Nach ca. 6h lade ich halt irgendwann über Nacht, wie lange der Akku ausreicht, habe ich mangels Interesse noch nicht getestet. Der Graupner Originalakku ist als Reserve ohnedies mit.
  
Stand 15.12.2011: Beim Zubehör auf der Graupner-Website zu finden ein Lipo-Akku, lieferbar: 

 Best.-Nr.: 33000.1 Senderakku flach LiPo 1S2P/6000 3,7V TX

 


10) Details gelöscht bis zum Vorliegen echter Informationen, die das HoTT-System betreffen könnten.
Wegen 4 Jahren Übergangsfrist für Neuanlagen und ewig möglicher Weiterverwendung bereits gekaufter
Anlagen fehlt einfach die praktische Relevanz der
verbesserten Norm EN 300328 V 1.8.1 zu HoTT
im Pult
   

11) So verwende ich mein altes mc20/24/22-Pult und sichere den Sender gegen das Herausfallen.
Diese Methode ist aber noch verbesserungswürdig mit Hilfe eines zweiten Textilgummis.  Der am Bild unterhalb sichtbare (der mc22) gehört dann so weit nach vorne, dass die Knüppel nicht behindert werden.
Bei mir reicht das, weil ich mein Pult auf 4-fach-Gurt umgestellt habe.


12) HoTT Vario-Update ohne Y-Kabel-Zerstörung
Stiftbrücke
Beim Vario-Update wird der Empfänger ja nur als Spannungsquelle mit passender Buchse verwendet; wie im Video hörbar.
Dazu ist es aber unbedingt notwendig, beim in den Empfänger gehenden Y-Kabelast die impulsführende orange Litze zu entfernen, durchzuschneiden, wie auch immer.

Varianten-Vorschläge: Beide Varianten OHNE Empfänger und somit Kabelmanipulation!

Variante 1: Sollte ein zweites Y-Kabel in ihrem Besitz sein, können Sie sich das "Orange entfernen" ersparen.
Sie verbinden den Update-Akku ganz einfach über die zwei Verteiler-Buchsen des zweiten y-Kabels mit dem Stecker des am Vario und Updatekabel angeschlossenen Y-Kabels.

Als Akku bietet sich ohne Suchen einfachheitshalber gleich der ohnedies vorhandenen 4,8V-Senderakku an.

Variante 2: durch Zwischendrähte den Akkustecker für die Verwendung am Update-Y-Kabel verwendbar machen.

Ein "schönes" Beispiel dank vorhandener "Edelbrücken" vom Arcus Sport siehe rechts.

Vario-Update mit Empfänger: geht bei eingebautem Empfänger freilich auch per Querruderkabel!
Bei entferntem orangen Kabel am angeschlossenen Y-Kabel-Ast.

Sollten Sie irgendwelche voreingestellten Werte generell ändern und abspeichern wollen - oder sich nur mit den Möglichkeiten der Vario-Einstellung vertraut machen wollen -, empfehle ich die Verwendung der Smart-Box, der Einfachheit halber mit Verwendung des 4-zelligen Senderakkus. Die Geduld verlangenen langen Antwortzeiten bei Einstellung über die Sender-Empfänger-Variokette fällt so weg.

Wichtig für Österreich: Maximal erlaubte Höhe 150m über Grund und nicht wie aus der Schachtel 500m!

Die Maximalhöheneinstellung ist eine ziemliche Spielerei, das sie irgendwann von Einzelschritten auf 10m-Schritt und dann auf 100m-Schritte springt.


13) Soundfile-Update auf Karte zum Vario-Update Pflicht

Wenn man die Karte ohnedies noch nicht im Sender hat, oder besser schon wieder nicht, ist es am einfachsten, den (deutschen) Soundfile auf die im PC eingeschobene Karte Windows-üblich zu kopieren. Ohne lange Sucherei nach dem Update-Procedere; angeblich geht es auch irgendwie anders.
Hinein in den Mx16-Sender und Sound funktioniert. Schalter für Vario ein/aus im Auswahlmenue setzen; läuft o.k.
Da alle meine Schalter schon in Verwendung sind, habe ich dazu vorläufig(?) den Schalter 3 - rechts außen der oberste - verwendet, mit dem das Seitenruder thermikgünstig etwas zum Querruder mitgenommen wird.

Der Flugtest ergab, dass die vergleichsweise z.B. zu Jeti dezent eingestellten Töne unterschiedlicher Höhe derart aussagekräftig sind, dass ich für meine Person auf das gesprochene Wort per Kopfhörer leicht verzichten kann.

Weiters ist beachtenswert, dass moderne Varios nicht das sind, was man früher darunter verstanden hat - samt Ausgleichsgefäß und zeitverzögerter Strömungsmessung -, sondern Höhendifferenz-Rechner über voreingestellte Zeitdifferenzen. Bei Graupner schlüssig erkennbar durch das ausgewiesene durchschnittliche Sinken/Steigen über 1, 3 und 10 Sekunden. Die Messgenauigkeit ist exzellent, denn die -2m Höhe nach Landung sind leicht erklärt: Ich hatte die Batterie am Autodach (Kombi mit Reling) angesteckt - besser für meine fast 70-jährigen Knie. Mal abgesehen vom in 35 min möglicherweise gefallenen Luftdruck dank Tageserwärmung.

Das Beispieldiagramm entstand am 22.8.2011 ab ca. 8:50 Sommerzeit (also 7:50 Sonnenzeit), Flachland südlich Wien,
Thermikart: Morgen-Windschattenthermik in Weingärten und über einer vielbefahrener Straße; praktisch windstill.

Vario

Die umfangreiche Telemetrie mit der zuverlässigen Beurteilung der Übertragungsqualität, der Batteriespannung bis zu GPS wäre hier zu umfangreich. Der Hinweis, das es diese gibt, sei hier vorerst ausreichend.


14) Schülersender DX6 und ähnliche Spektrum Sender:

Da ich aus jener Zeit, in der Graupner Spektrum verkaufte noch einen DX6-Sender habe, war es logisch, die in der DX versprochene Kombinierbarkeit mit Graupnersendern zu testen. Unter Verwendung eines Mono-Klinkenkabels.
Die MX16 Hott bietet ja sowohl den kabelgebundenen, als auch  kabellosen Lehrer-/Schülerbetrieb an.

Fazit:
Im allgemeinen müssen in der DX6 die Servorichtungen umgekehrt werden!
Sicherheitshalber ist es wichtig Elektromotore durch Kabelabziehen stillzulegen oder den Propeller zu demontieren.
Auf der mx16 werden in der Servo-Anzeige die sich durch den Schülersender ergebenen Servostellungen nicht angezeigt!

Graupner hat bei 2 Querrudern ohne Y-Kabel als zweiten Servokanal den K5 vorgesehen, Spektrum aber K6. der Spektrum DX6 Kanal5 ist für ein Fahrwerksservo vorgesehen, also ohne vorgesehener Mittelstellung. Um den Spektrum-Kanal5 für das zweite Querservo zu verwenden, sind einige Tricks notwendig.

Wer die DX6 mit 2 Querruderservos als Schülersender verwenden will, kann mich per Email erreichen.

Dass ich den Lehrerkabel-Anschluss bei der MX16 an der Unterseite durch meine Pultverwendung nicht für optimal halte, ist eine andere Geschichte... Den vom Handel "geforderten" Preis für das mit Winkelsteckern versehene "Graupner"-Mono-Klinkenkabel halte ich für unzumutbar - besonders im Vergleich zu anderem, komplizierterem Modellbauzubehör wie z.B. Servos - und halte die Erwähnung des Preises dieses "kalkulatorischen Luxusgutes" für verzichtbar.

15) Lösung gegen die Fummelei beim Speicher-Einsetzen: Direktlink zu RC-Heli Bericht

Wichtiger Nachtrag:

Die Klebebandlösung fällt wegen des vollständigen Einschiebens bei Verwendung eines SD-Adapters fürs Auslesen weg, dann bleibt nur mehr die Krokoklemme oder Ähnliches, wobei eine Kröpfung um ca. 45° vielleicht auch günstig wäre.

Mein µSD-USB-Adapter, in den die µSD nicht ganz eingeschoben wird, funktioniert trotz Klebeband.
Möglicherweise könnte manchmal eine kürzere Band-Klebezone - etwa die Hälfte des obern Bildes - sinnvoll sein.
µSD-Hilfe
Diese beiden Lösungen erheben nicht Anspruch auf Vollständigkeit der Lösungsmöglichkeiten!
Gekröpfte Zangen, Pizetten, Klammern, kurze Schrumpfschlauchhülse oder Einsteck-Griffstück etc. etc. sind für das Einstecken denkbar. Das Ein- und Ausrasten muss man dann ohnedies ohne Werkzeug machen.

Eben in der Zone neben dem Band, das zu erwähnen habe ich im RC-Heli-Beitrag leider vergessen, sorry!
Aber: Mit der rechts abgebildeten Schrumpfschlauchlösung ist das Einrasten auch machbar!
Da der Griffteil nach oben klappbar ist, kann er auch - wenn er nicht zu lang ist - auch bei eingelegter Batterie drauf bleiben. Der MX-16-Schlitz ist breit genug. Da ist der Schlauch-Adapter auch gelich unverlierbar aufgehoben.
Langfristig wird das vermutlich meine Lieblingsmethode werden, da ich 2 µSD habe kann ich das gut gegen die Klebebandmethode vergleichen.
Sollte der Schlitz doch zu schmal sein, kann man den "Handgriff" schräg von einer Seite abklappen und mit dem Finger einrasten.

btw: Für Rechtshänder macht es durchaus Sinn, den Sender bei geöffnetem Batteriefach mit dem Metallbügel bauchseitig zu halten/legen und den Mikro-Speicher mit der rechten Hand einzustecken. Statt des sich anbietenden Einsteckens mit der linken Hand. Schräghalten mit/in der linken Hand statt dem Auflegen hilft dabei klarerweise auch.

Auf die Frage eines RCL-Users, was der Sinn des Entnehmens ist, die gerade ertesteten Vergleichswert:

10:57 Flugzeit, war ein Flug ohne GPS, nur mit Vario
11:13 reine Übertragungszeit vom Sender in den PC mit USB-Kabel, ohne Manipulations-Nebenzeiten
00:02 circa, reine Übertragungszeit vom µSD per USB-Adapter, ohne Manipulations-Nebenzeiten

2 Sekunden gegen 11 Minuten Einlesezeit in den PC bei einem nur 11 Minuten Flug
.
Damit ist die Frage bezüglich des Sinns des Entnehmens des µSD aus dem Sender schlüssig beantwortet.


16) Gegen die lästige Wartezeit vor dem Start wegen des Satelliten-suchenden GPS.
Quasi Methode "Fiala". :-)

Besonders dann, wenn der Startort unterschiedlich vom letzten abgespeicherten ist, dauert die Satellitensuche und GPS-Initialisierung unangenehm lang. Startet man das Modell vor der stabilen Anzeige gefundener Koordinaten, zeigt die Flugbahn- und Geschwindigkeitsaufzeichnung unwirklich gerade Flugbahnstücke und absolut falsche Geschwindigkeiten.

Das ist ganz einfach zu vermeiden, in dem man das GPS-Modul bereits während des Zusammenbaues kurz nach Ankunft am Flugplatz aus einer Hilfsbatterie - z.B. aus einer Mx16-Sender-Reservebatterie mit 4,8V - versorgt, OHNE dass der Empfänger auch damit versorgt wird. Sender bleibt ausgeschaltet!

Das lässt sich mit einem Stromversorgungs-Zusatz im GPS-Kabel erreichen, der aus

1) einer Buchse mit Kabel (Servokabel.Buchse) für den Versorgungsakku,
2) 2 Stück Dioden, vorzugsweise Schottky-Dioden; zur Entkopplung von Antriebs- und Hilfsakku.
3) Schrumpfschläuchen

besteht.

A) Die beiden Dioden werden an der Minusseite zusammengelötet und dann mit dem aufgeschnittenen roten Draht zum GPS-Modul verbunden. Schrumpfschlauch Isolierung.
B) Von den noch nicht verbundenen Dioden-Plusseiten wird eine mit dem roten Draht des Original-GPS-Steckers verbunden - 
Schrumpfschlauch Isolierung - und die andere mit dem roten Draht der für den Hilfsakku vorgesehenen Buchse - Schrumpfschlauch Isolierung.
C) Der schwarze Draht der Hilfsakku-Buchse wird mit dem schwarzen Draht des Original-GPS-Kabels verbunden -
Schrumpfschlauch Isolierung.

Vorgang am Flugplatz:
Hilfsakku anstecken,
Modell zusammenbauen und weitere übliche Hilfstätigkeiten,
.
.
Sender einschalten, Flugbatterie anschließen
, Hilfsbatterie abziehen und Koordinaten auf ungleich NULL kontrollieren;
weiterer Startvorgang wie gewohnt.

Nun, außer dem Hilfsbatterie Anstecken und Abziehen ist nichts Weiteres dazugekommen.
Sollte vergessen werden, die Hilfsbatterie abzuziehen macht das überhaupt nichts, da die beiden Batterien ja mit den beiden Dioden entkoppelt sind.

Siliziumdioden der Type "Schottky" sind nur notwendig, wenn man als Hilfsbatterie einen einzelligen Lipo- oder LiIon-Akku verwenden will.

Laut schriftlich vorliegender Auskunft von Graupner ist der GPS-Betriebsspannungsbereich 3,6V bis 8,4V OBERGRENZE!!
Bedeutet wohl maximal 5 Zellen NiXx oder 2 Zellen Lipo.

Nachtrag: wegen der relativ kurzen "über dem Horizont"-Verwendbarkeitszeiten der Satelliten scheint es für mehrere Flüge am Tag sinnvoll zu sein, die Hilfsbatterie noch vor dem Abklemmen des Antriebsakkus wieder anzustecken.
Für die Auswahl der Akkukapazität von der Graupner-Website: Stromverbrauch GPS + Vario: ca. 110 mA.
Mit der Sender-Reservebatterie 2000mAh als Hilfsbatterie sind somit 10 Stunden GPS-Betrieb garantiert.
 

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99) Wünsche an Nachfolgemodelle, (Ergänzung 2012: bei mx20 teilweise und mx32 schon realisiert):

Ich kann es auf einen einfachen gemeinsamen Nenner bringen:
-> Die Flugphasen-Einstellungen sollen viel umfangreicher sein und jede Flugphase soll die vollständige Einstellmöglichkeit des Grundprogramms bieten.Wie Servoweg- und Mischereinstellungen etc.
Auch für das Gas, um eine erhöhte Sicherheitsdrehzahl für das Verbrenner Landeprogramm zu haben.
Für einen 4-Klappen Motorsegler ist allerdings die mx16s HoTT absolut ausreichend!

Weiters:
-> Eine reduzierbare Trimmschrittgröße

-> Flugphasen-Trimmung wie bisher, aber umschaltbar auf Globaltrimmung für alle Flugphasen: damit wäre die schnelle Nachkorrektur von Tagesänderungen, insbesondere Temperatur-bedingten Ruder-Neutralstellungsänderungen gemeinsam für alle Flugphasen möglich.

-> Servowegbegrenzung im Sender, nicht nur im Empfänger wie bei der mx16 HoTT

-> Mindestens einen weiteren Knüppelwegschalter und alle Knüppelwegschalter (oder Geberschalter) mit frei wählbaren Schaltpunkten.

-> 8-Servo- und 12-Servo-Modus umschaltbar, nicht unlogisch wäre auch ein superschneller 5-Servo-Modus wie bei der mx24/35mHz.
Bei Anwendung mit Nahbereichsempfängern könnten vermutlich durch Weglassen von Redundanzen wie zB. Antennendiversity besondere Reaktionszeitgewinne erzielt werden.




Rudolf Fiala

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