
© Rudolf
Fiala, 6./7.2005; Kritik
und Ergänzungen 9.1.; Bildserie "Pflügen" u. Volkswirtschaft
13.1.,
14.1. bei mir gar nicht
notwendiges Update Version .17, nach deren gestriger Installation
allerdings das Startbild schon 2x nach Tätigkeiten im Menü
eingefroren ist. Exit und neuer Doppelklick. Nach Bereinigen der
Registry - es wurde einiges unnötiges Aerofly-Relevantes
gefunden - und ihrem Defragmentieren ist bis heute (17.1.) kein
Einfrieren mehr aufgetreten.
Modellflug-Simulator
Aerofly Prof. Deluxe
mit neuem USB-Gamecommander (Ikarus-IPACS)
Nach
PC-basierten Problemen mit dem vorherigen
Modellflugsimulator, die
durch Fehlen eines Gameportanschlusses auf meinem PC, meinem damaligen
Wählmodem-Zugang für ein sofort notwendiges Update
und einer massiven Fehlermeldung begründet waren, wurde dieser
retourniert und ich habe nach Rücksprache mit Ikarus
bezügl. USB beschlossen, auf die USB-Version zu warten.
Aus der ursprünglich angedeuteten Zeit im Frühling
2004 ist Anfang 2005 geworden, auch weil der neue USB-Gamecommander ein
paar Wochen später aus der Produktion kam als die neue
Software.
Warum ich auf den
Game-Commander gewartet habe statt Verwendung eines vorhandenen Senders
und Interfacekabel?
• Komplettangebot ohne
Kompatibiltätsproblemen
• Sender ohne Lehreranschluss
bräuchte auch entsprechende teuere Hardware
• Je nach Sender: HF-Teil-
und/oder Steckermanipulationen notwendig
• beabsichtigter
Trainings-Puritanismus ohne Mischprogramme. ZB. ohne zugemischter
Drehzahlerhöhung durch den Seitenruderausschlag beim Torquen und
ähnliche Erleichterungen. Oder eigener Hovertrimm-Flugphase
etc.
Das Warten hat sich gelohnt und das Positive kurz zusammengefasst:
Eine realitätsnahe Flug- und
Steuerphysik, viele Modelle, 3 Fotoszenerien und einige virtuelle.
Nicht zu vergessen: Ein hoher Trainingseffekt bei sofortiger und
andauernder Verfügbarkeit, keine Anreise-, Wetter- und
Crashrisiken oder -Kosten.
Systemvoraussetzungen auf der Ikarus-Seite Voraussetzungen
In Internetforen wird der AFP
DELUXE besser als der alte AFP eingestuft.
Der Erstbericht:
Auspacken,
Installationsanleitung anschauen, CD einlegen, Speicherort
auswählen (bei mir D:) und installieren.
USB-Gamecommander mit integriertem USB-Dongel anschließen und
wie beschrieben über Programme/./AFPD starten. Und?... geht
nicht.
Erster Panik-Gedanke besonders nach einigen negativen
Internetforen-Meldungen: "Aha, schon wieder wie damals!"
Glücklicherweise habe ich ein in der Anleitung nicht
dokumentiertes (oder in der Schnelligkeit nicht gefundenes)
Desktop-Ikon gesehen.
Selbiges 2x angeklickt und siehe da, es öffnete sich das
Programm. "Na, geht ja eh! Hmm--, und warum steht das nicht in der
Anleitung?"
meldet sich mein innerer advocatus diaboli.
(Apropos advocatus d.: die "aufpeitschende" Musik lässt sich
softwaremäßig wegschalten, steht weiter unten. Mit dem Update auf Version .17 wird
sie ohnedies weggeschaltet.)
Im
Menue Servomitten und Kanalzuordnung
"eingepunktet", Knüppelwege kalibiriert, Christen E.
ausgewählt, und los gings.
Und trotz noch nicht umgebautem Raster auf Höhe und Gas
"gefedert"
habe ich den
Vogel bruchfrei wieder herunterbekommen. Großes Staunen!! Sowohl
über die Flugphysik als auch die Optik.
Raster umgebaut laut
beiliegender Anleitung - für das
Feder-Einhängen
habe ich aber einen dünnen Imbusschlüssel als
abschiebbares Häkchen für
das Federauge benutzt - die Rasterfeder schwächer gebogen und
wieder
den Flieger auf der Piste, Gas ganz hinten.
Da mich die "Musik" aber unheimlich nervte, habe ich das Tastaturmenue
aufgemacht und leider gesehen, dass zwar der Modell-Sound, aber nicht
die Musik hier aufscheint. (Bei
Update Vers .17 abgeschaltet.)
Durch Erfahrung gewitzt habe ich dann noch bei auf der Piste stehendem
Modell die Taste M
gedrückt, und siehe da, die Berieselung war
mit
kurzer Anzeige weg.
Von der Bedienungsanleitung habe ich nur das Blatt "Installation"
gelesen, vielleicht steht das mit der Musik noch weiter hinten
(teilweise).
2. Doppeldecker-Flug jetzt mit richtigem Knüppelgefühl
problemlos und genussvoll.
3. Flug mit einem Shocky, eh klar.
Was mir jetzt auffiel:
Ich habe den AFPD als Administrator(-Benutzer) in die D: Partition
installiert. Geht, klar.
Bei Startversuch dann im "Eingeschränkten User" bricht des
Menue ab,
egal ob über "Programme" oder einer
"Desktop-Verknüpfung im eing. User"
gestartet wird. DAS ist aber überwiegend ein XP-Problem und
nur teilweise vom
AFPD. Teilweise deswegen, weil bei der Installation die Frage
möglich wäre, ob das Programm für alle User
des PCs
nutzbar sein soll.
Kurz
zusammengefasst: Bei mir
keinerlei unüberwindliche
Probleme, kein Update-Zwang.
(Das derzeit (14.1.05)
aktuelle
Update .17 habe ich eigentlich nur der Vollständigkeit halber
downgeloadet, installiert sich automatisch. Details www.aerofly.com )
Der neue Gamecommander scheint
mir
gefühlsmäßig tatsächlich genauer
zu
sein und eine schnellere Modellreaktion als der alte Gamebird (den habe
ich noch aus Easy-Sim Zeiten) zu
garantieren.
Muss noch nachdenken, wie ich die 2 vergleiche. Wahrscheinlich optisch
via "2. Flugzeug", aber messen wäre mir lieber.
(Ende Erste Erfahrungen 4.1.2005)
Weitere Details 5.1.2005:
Musik ist natürlich
generell im Menue abstellbar.
Die Flächen-Flugzeuge
sind alle auf der sicheren Seite, sprich
kleine Ruderausschläge und Schwerpunkt vorne.
Ist im Flugzeug-Editor leicht
zu ändern.
Besonders wenn man im Rückenflug nicht so viel
drücken will. Oder Hovern/Torquen will, dazu später
mehr.
Ausschläge für diverse 3D-Modelle machen erst den
richtigen Spass von
40° aufwärts, dann ist allerdings mind. 20 Expo
sinnvoll, auch wegen
einer feineren Trimmbarkeit.
(Gamecommander mit mechanischer
Potentiometer-Gehäusedrehung)
Nach PC-Abschalten und Pause muss man neu
eintrimmen.
(Gamecommander). Das scheint über 3 Tage betrachtet generell
notwendig zu sein, wobei das eher der Wirklichkeit
(Wärmeeinflüsse auf Zelle, Gestänge, Servos,
Empfänger, Sender,
Spritgewicht, Luftdichte) entspricht als eine 100% stabile
Trimmeinstellung.
Trotz Senderzuverlässigkeit auf 100% gibt es manchesmal, eher
selten
Hacker, werde mich mal Gehäuse-erden.
Das beenden von AntiVir scheint ein anderes seltenes Ruckeln zu
verringern.
Steht auch in der Anleitung.
Universellste Szenerie (Rasenplatz, fast hindernisfrei) für
große Flieger: Fotoszenerie-Rottenburg,
mit für die
Höhenorientierung gut gewähltem Wolkenbild.
Achtung. Die Rasenflächen, die nicht direkt neben der
Startfläche sind, haben einen hohen Rollwiderstand! Auch bei der
Landung dort!
Auch gut Fotoszenerie Sparlingsfield.
Für Shokies: die
Photo-Default-Szenerie, am besten man fliegt
links von
der Hauptpiste wegen des Sonnenstandes. Dann sind die Flieger besser
beleuchtet.
Wer es gerne hindernisfrei hat und den "Boden" ca.20m unter der
Startstelle als auch unter Horizont haben will, der kann sich den
Flugzeugträger
auswählen. Linksplatzrunde.
Der Flugzeugträger ist eine der synthetischen Szenerie. Bei diesen
kann man sich in das Cockpit setzen und am Boden im Kreis rollend
optisch die Umgebung erkunden.
(Helis mangels Flugerfahrung noch nicht ausprobiert)
Gesamteindruck:
SEHR realistisches
Winter- und Reflextraining!
Für mich beste Sichteinstellung: Fester
Standort mit Zoom.
Spaßeshalber kann man auch u.a. im Cockpit und Instrumenten
fliegen. (Nicht in den Fotoszenerien)
Die Frames per second
schwanken je nach Grafikeinstellungen von mehr als 200 ohne
Kompression, über mehr als 100 bei Kompression oder freilich 75
(Monitorfrequenz) konstant bei vertikaler Synchronisation.
Hohe Zahlen trotz einer
lüfterloser
Sapphire 9600SE Grafikkarte. Treiber Catalyst 4.8., Pentium 4, 3.0 HT
Der Anzeigenblock rechts unten
mit Höhe, Fluggeschwindigkeit
etc.
und eben fps lässt sich
konfigurieren und ausschalten.
Seltsame
Programm-Startschwierigkeiten:
Manchmal bleibt das Programm beim Eröffnungsbildschirm
hängen.
Denkbare Zusammenhänge mit AntiVir, Zonealarm etc. habe ich
noch
nicht durchgetestet.
Wenn das kleine Eröffnungsbild einfriert hat sich Folgendes
bis
jetzt bewährt:
Taskmanager öffnen, auf Anwendung klicken und dann die dort
aufscheinende INTRO beenden. Als 2. Anwendung wird dort vermutlich bei
anderen Verwendern auch der AFPD selbst aufscheinen.
Wenn der AFPD dann AUCH
(eventuell!) beendet wird, schlicht Desktop-Icon doppelklicken.
9.1.05 Kritik:
• die Raster der
Trimmhebel sind für mich viel zu streng,
gegen Überschießen vorsichtiges Trimmen braucht unnötig
Zeit und Konzentration. Große Vertrimmungen mit Hilfe der
Pausentaste - igitt;-) - korrigierbar.
• Die Vertrimmungen bei
PC-Neustart sind zu groß und
somit echt wirklichkeitsfremd.
Jeder PC-Neustart ein Jungfernflug mit einem schlecht eingemessenen
Modell. Fliegerisch ist für die Querruder/Seitenruder-Feintrimmung
und Kontrolle realitätsnah eine positive UND eine
anschließende negative Loopingserie brauchbar.
Möglichweise hängt das mit einer nicht konstanten
Spannungsversorgung durch den USB-Port zusammen. Messung noch
ausständig.
Eine zusätzliche Spannungsstabilisierung im Gamecommander,
eventuell verbunden mit einer eigenen Stromversorgung (Batteriekasten
vorhanden) könnte hier Abhilfe schaffen.
Die Potentiometer sind nicht
qualitätsfernsteuerungsüblich an
beiden Enden angeschlossen sondern nur als reiner Serienwiderstand
2-polig beschaltet.
Andererseits wäre hier große private Änderungen viel
Aufwand
gegen 2 Minuten Spazierenfliegen für das Neutrimmen.
•• Damit ist auch klar, dass diese Trimmänderungen bei
der Verwendung guter, trimmkonstanter Fernsteuerungen samt USB-Kabel
NICHT auftreten sollten.
Sonstiges: Metallknüppel
und Trag-/Auflagebügel sind elektrisch nicht mit der Schaltung
verbunden (keine galvanische Körpererdung etc.).
Disclaimer: Alle mechanischen
und elektrischen Feststellungen betreffen ausschließlich die bei
mir befindliche AFPD-Hardware und sind keine Eigenschaftsbeschreibungen
der im Besitz Anderer befindlichen oder künftiger Hardware.
Weiters: Irrtum vorbehalten.
Diese
Haupt-Bericht wird bei Bedarf
ergänzt.
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Wozu überhaupt ein Modellflugsimulator?
• Für
unsere Jungspatzen zwischen 8
und 80 zum
billigen und gefahrlosen Eintrainierens von Fluglagenerkennung und
Steuerabläufen
• Heli-Schulung für
Flächenpiloten
• Fingerübungen
während des Winters
• Spiel, Spaß, Zeitvertreib
- auch während des zB. Defragmentierens; geistiger
Antifrust-Fluchtpunkt.
•• Eintrainieren
neuer Figuren, besonders von jenen,
die mit
großem Risiko in natura verbunden sind.
•• Verändern von Flugzeugparametern
mit Erfolgskontrolle.
Die beiden •• führen zwangsläufig
zum?...... Hovern
und Torkeln, pardon Torquen;
gewonnen!
Editor: Wie schon erwähnt,
sind die originalen Flugzeugeinstellungen auf
der
"konservativen" Seite, was Schwerpunkt und Ruderausschläge
anlangt.
Der AFPD hat freilich auch einen Editor
mit dem man Einiges erreichen kann. Z.B. Maximaldrehzahl reduzieren
für trainierende Anfänger ohne geübter "Gas"-Hand, wie
zB. Enkelkinder.
Editierungsbeispiel
anhand der EXTRA 300S für quasistabiles Torquen:
Ausgangs-Grundkonfiguration angenehm fliegend, im Rückenflug
muss
man nach meinem Geschmack zu viel drücken.
Torquen Glückssache.
Änderungen:
Erst mal im Controllmenue:
HR
auf 20% Expo, QR auf 30%
Das Editor-Menue
ist
selbsterklärend, also los mit beispielhaft erprobte
Einstellungen:
Rumpf:
9000g belassen oder besser 8000g,
Schwerpunkt auf -7.0 bis -10.0 (MINUS, kein Scherz), oder noch stabiler
-16.0.
Die Lage des Schwerpunktes ist
durch einen Strich in einem gefärbten Rechteck erkennbar. Selbiges
ist aber bei breiten Rümpfen wie bei der Extra erst bei genauer
Betrachtung erkennbar. Die Anzeige des neuen Schwerpunktes wird erst
nach dem Speichern beim NÄCHSTEN Rumpf-Anwählen erkennbar!
Leitwerk:
Ausschlag +60°,
Propwind 55
Seitenleitwerk:
Ausschlag
+60° Propwind 65
Motor:
Seitenzug 2°, Sturz
-3 (MINUS!) (Besser als -2, gehen nur ganze Zahlen)
Prop:
kann man belassen, 32x16
scheint(!?) etwas stabileres "Hängen an der Latte" zu ergeben.
Viel
Spaß damit,
Vollgas-Flachtrudeln mit geringem Höhenverlust geht so auch.
Bei diesen Einstellungen können Sie - so wie die vielgeliebten
Spezialisten - auch mal mit einer Hand einen Schluck aus dem
Kaffeehäferl nehmen, sorgfältiges
Trimmen natürlich
vorausgesetzt.
Achtung
bei der Landung: Ein stark
schwanzlastige Modell neigt völlig wirklichkeitsentsprechend
zum
"Himmeln" beim Ausschweben. Man muss daher bei besonders
schwanzlastigen
Modellen Drücken,
sonst
kommt die Nase unaufhaltsam hoch! Leichter Tieftrimm beim Endanflug
erleichter das, weil man dann den "gehaltenen" Knüppel nur
mehr
nachlassen muss.
Für mich unerwarteter Nebeneffekt: erwische mich immer mehr
beim
"Daumensteuern", obwohl mir das bisher fremd war. Und es scheint bei
langsamen Rollen etc. nicht schlechter zu gehen als mit dem
3-Finger-Griff, erstaunlich nach 40 Jahren 3-Fingergriff und Pulte.
Lustige Details: Bodenberührungen
beim Torquen werden nicht an der Seitenruder-Flosse entdeckt, sondern
erst beim Einsinken bis etwa zum Heckfahrwerk :-). Ähnliches auch
bei Leitwerk und Fläche im bodennahen;-) Messerflug.
Daher kann man nach leichtem Pflügen wie der Phönix aus der
Asche wieder hochsteigen.

Die erst am 14.1.
entdeckte 3m Giles TOC ist sofort für Hovertraining brauchbar, hat
aber gleiche Ober- und Unterseitenbemalung. Bei 30% Expo zwecks feinere
Trimmung empfiehlt sich die Erhöhung des Ruderausschlags auf
60°
Nachteile:
• Der AFPD kann Ihr Flugplatzbesuchs- und
Aufenthaltsbedürfnis im Freien verringern, somit Ihre endogene
Vitamin D Produktion verkleinern.
• Durch längere Aufenthaltszeiten am PC nehmen SIe noch mehr
Strahlung auf.
• Außerdem scheint mir eine gewisse Suchtgefahr zu bestehen.
• Modellpiloten, die auch den Microsoft-Flusi verwenden, werden
diesen in Zukunft vermutlich weniger benützen und einen
Trainingsverlust erleiden ;-).
• Das Austesten verschiedener superteurer Modelle, mit denen man
eigentlich nur - zugegeben in der Realität mit Supersound -
"Käses Rundfahrten" machen kann, führt womöglich zum
Aufgeben langwieriger und kostenintensiver Projekte mit
entsprechendem Imageverlust unter bis dahin Gleichgesinnten.
Trost: es gibt genug auf andere Art Gleichgesinnte! Womit offen bleibt,
ob DIESER Punkt tatsächlich ein Nachteil ist. Beispiel: 4-Turbinen
Airliner.
Künftige
Ergänzungen
werden oben neben dem ersten Datum angezeigt, auch auf der Hauptseite.
Rudolf
Fiala
Hauptseite
........... Hauptseite
ohne Vorwort

Das ist das Ende des Berichts.
Für den, der an volkswirtschaftlichen Überlegungen
interessiert ist geht es weiter mit:
Flugsimulatoren und das Leben /
Familie /Volkswirtschaft:
Ausgangsbasis: Das immer realitätsnahere Simulatorfliegen macht
Spaß und reduziert die Fahrten zum Flugplatz. Daraus folgt
beispielhaft
schlüssig in Ergänzung zu o.a. Vorteilen und Nachteilen:
Vorteile für den Verwender:
Massive Kosten- und Risiko-Reduzierungen durch weniger:
Abstürze, Flugplatzfahrten (Treibstoff, Verschleiß),
Auto-Unfallrisiko und Reparaturkosten,
Bleibt mehr am Sparkonto, ggf. weniger Zinsendienst.
Vorteile für die Handelsbilanz:
Weniger Einfuhren von Modellen, Zubehör, Fernsteuerungen, Motoren,
großen Modellflug-freundliche Autos; weniger von allem, was man
eben für große oder wieder neue Modelle braucht.
Nachteile für Erzeuger,
Handel, Frächter, Post, Benzinlieferanten, Autolieferanten,
Autowerkstätten, Unfallkrankenhäuser etc. und natürlich
für das damit verbundene Steueraufkommen:
Alles was aus verringerten Umsätzen durch Wegfall von
Neuanschaffungen oder Ersatzanschaffungen resultiert.
Das
ist freilich auch ein Nachteil für die "Global Players".
Vorteile für Familie und Staat:
weniger Unfall-relevante Kosten, weniger Stressschäden
(Autoverkehr bis Flugplatzstress) wozu zu bemerken ist, dass
Herzinfarkte am oder knapp nach dem Flugplatz gar nicht so selten sind.
Weniger Straßenabnutzung und Umweltbelastung.
Vorteile für Simulator- und PC-Lieferanten,
Elektrizitätswerken etc.:
Kurzgefasst: Mehrbedarf.
Nachteil oder Vorteil?
Das simulatierende Familienmitglied
ist mehr zu Hause.
Diese Liste ist fern jeder
Vollständigkeit.
Gesamtbilanz: Könnte ich
höchstens für mich selbst definieren.
Wird für jeden Einzelnen je nach Alter, Gruppendynamik,
Kampfhormonspiegel, Adrenalinsucht, abgeklärter Zufriedenheit,
Risikovermeidung etc. unterschiedlich ausfallen.
Man beachte in diesem Zusammenhang die bekannte Tatsache, dass Piloten
mit teuren "betrachtenswerten" Modellen immer an jenen Tagen
auftauchen, wenn am Flugplatz ohnedies viel Betrieb ist oder kommen
wird; wie sonntags Nachmittag. Auch wenn sie schon lange in Pension
sind oder über ihre Zeit relaltiv frei verfügen können.
Damit steigern sie allerdings ihre Überlebenschance im Ernstfall
wie andere Extremsportler, die ja auch mindestens zu zweit ihr Hobby
ausüben sollten.
