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© Rudolf Fiala,  2.12.2004

Modellrettung mit Hilfe eines horizontfindenden Autopiloten wie "Stabilizer" von General Laser/Wien oder altem "HAL 2100",
in Verbindung mit Failsafe-fähigen Empfängern (SPCM und PPM);
Fluglagen-Automatik für Großmodelle ohne Akroambitionen.

Failsafefähige Empfänger können bei Verbindungsverlust beliebige Servos in vorgegebene Stellungen steuern.
Wegen der dynamischen Unstabilität oder Indifferenz heutiger moderner Flugmodelle reicht das nicht um Modelle in einer "sicheren" Quer- und Längslage horizontal weiterfliegen zu lassen.

Kreiselanwendungen im HOLD-Modus verbieten sich wegen der noch immer ungelösten Driftprobleme.

Was somit benötigt wird ist ein stabilisierendes System, das die Lage des Modells zum Boden erkennt und bei Verlassen der Wunschlage das Modell wieder in diese zurücksteuert.

Seit einigen Jahren sind optische Autopiloten im Handel, die sowohl in Längs- als auch in Querrichtung den Horizont anhand des Helligkeitsunterschiedes erkennen und das Modell entsprechend steuern können.

Diese sitzen zwischen Empfänger und Servo. Bei konstantem Servoimpuls versuchen sie die Horizontallage herzustellen.


Verbindungsverlust wegen zu großer Entfernung, ungünstiger Empfangsverhältnisse (Empfänger-Antennenrichtung!) etc:


Für die Modellrettung durch den Piloten, der die Chance erhalten soll bei Verbindungsverlust dem stabil im Kreis-fliegendem Modell nachzufahren bis wieder eine einwandfreie Funkverbindung möglich ist, ist es sinnvoll, die Modell-Längsachse etwa horizontal oder leicht steigend zu halten, die Flügel aber logischerweise nicht absolut horizontal, da das ja ein weiteres Wegfliegen und noch mehr aus der Reichweite-Kommen des Modells bedeuten würde.

Es ist somit sinnvoll:

1) den Autopilot-Horizontsuchkopf zB. der oben erwähnten Stabilizer in der gewünschten Schräglage einzubauen und
2) die Autopilotfunktion mittels eines Failsafe-Schalters oder -Servos mit Schalter zuzuschalten, um im Normalflug von den unerwünschten Steuerkorrekturen des Autopiloten nicht belästigt zu werden.

Der zur Querlage gehörende Höhenruderausschlag wird durch die Längsfunktion des Autopiloten automatisch hergestellt! Er orientiert sich ja am Horizont.


Fluglagenautomatik für Großmodelle, insbesondere Thermikkurbler; jederzeit übersteuerbar:


Dazu bietet sich das Konzept der "Plattformsteuerung" an:

Der Suchkopf wird in Querrichtung (um die Längsachse) um ca. 30° nach beiden Richtungen schwenkbar angebracht und mit dem Kurvenflug-Einstellservo verbunden.

Mit diesem Servo wird zB. im Flug ein beliebiger Suchkopfwinkel wie etwa 20° eingestellt, den der Autopilot sofort Horizont-konform zu kompensieren sucht UND das Modell in die 20° Schräglage legt.

Die Längsneigung der Flugbahn wird mittels horizontentsprechendem automatischen Höhenruderausschlag vom Autopiloten selbst kontrolliert und gesteuert.

Die Sensoren des Autopiloten-Suchkopfes (HAL 2100) sind 45° nach vorne und hinten gerichtet. Die Flügelabsenkung in der Kurve hat somit nur einen marginalen Einfluss.


GPS-Anwendungen:


Für GPS-Anwendungen zur Modellrettung ist der optische Autopilot eine sinnvolle Ergänzung, da GPS ja nur ORTE im Raum auswertet und nicht die Lage des Flugmodells um Längsachse (Querneigung) und Querachse (Längsneigung) erkennt.

Diese Seite ist, obwohl völlig logische erscheinend,  ein teilweise (da die Erfahrungen mit den optischen Autopiloten ja in einigen Berichten vorliegen) theoretisches Konzept, somit Irrtum vorbehalten.

Link zum Stabilizer von General Laser

Rudolf Fiala
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