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Laienspiritualität 40:
 Egal was, wie und wem Sie für Ihre Spiritualität glauben - oder auch nicht -, Sie könnten es in eigener Verantwortung und Überzeugung tun.
Beim teilweisen oder ganzen "In-die-Hand-nehmen" Ihres Glaubens mögen Ihnen meine Abhandlungen und Linkangaben helfen.


Gott, hörst Du uns eigentlich immer?

Ist doch universumsweit sehr unwahrscheinlich, doch möglich wäre es!

Die andere Abhandlungen
© Rudolf Fiala 25.3.2010     Besuchszahl: 



Gott hört alles? Weltweit und universumsweit?

Wäre bei einer singulären Entität, die irgendwo im riesigen Weltall residiert, aber höchst unwahrscheinlich! Dafür sorgt schon die begrenzte Lichtgeschwindigkeit.
Und die Erkenntnisse der Quantentheorie, oder x-dimensionale Superstrings oder was auch immer machen das nicht wahrscheinlicher.
Wäre eine göttliche denkbare überlichtschnelle Mehrkanalkommunikation unbekannter Art bei den dichtgesäten Startorten und Startzeiten der Gebets-Botschaften rund um die Erde eine brauchbare Hypothese? Kaum ...

Wenn wir an die Existenz eines ansprechbaren Gottes glauben (wollen), aber auch an seine Rückkopplung mit nur geringem Zeitverlust glauben (wollen), kann es das nur unter Berücksichtigung der Idee der Omnipräsenz geben.
Überall UND zugleich.

Dazu bieten sich 2 Denkansätze an, keiner freilich mit unserem derzeitigem Wissensstand beweisbar:

A) Die Existenz Gottes entspricht im weitesten Sinne dem Feldbegriff. Einem universalen, (morpho?-)genetischem Feld.

B) Ein Teil des unbegrenzten Gottes existiert in jedem Menschen oder worin auch immer.
   ==> Panentheismus.

Da auf meiner Website schon einige Male der Begriff "Teil Gottes in uns" gefallen ist, ist offensichtlich, dass ich zu B) tendiere.

"Teil Gottes" beinhaltet freilich die Summe aller denkbaren, von Ihm selbstgewollten Gotteseigenschaften, womit der "Freie Wille" einen sehr tiefen Sinn bekommt! Es unterliegt dann dem Menschen die Möglichkeit, ja die ethische Pflicht der Wahl seiner persönlichen Maximen im göttlichen Rahmen.
Man denke hier insbesondere an die schon lange andauernde Diskussion der "Hellen und Dunklen Seite Gottes", oder einfacher, dass ein Allmächtiger ja auch der Schöpfer des Bösen gewesen sein muss. Auch wenn er als "Luzifer", "Satan" etc. für die Bequemlichkeit der römischen Ekklesiologen dann abgespalten wurde. Freilich auch in anderen Religionen weltweit.

 Sollten Sie sich die Frage stellen, "Wo wohnt der Teil Gottes in mir?" kann ich - leider - nur mit einer Gegenfrage antworten:
"Wo wohnt Ihre Seele in Ihnen?"
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Irgend welche gegen diese Hypothese denkbaren Hindernisse im Zeitablauf Vergangenheit ==> Gegenwart ==> Zukunft halte ich für nicht gegeben, denn alles geschieht ausnahmslos im "Jetzt", in einem ewig weiterlaufendem "Jetzt". Siehe auch hier.

Freilich muss ich eingestehen, dass ich von einer göttlichen Wirklichkeit nicht die geringste Ahnung habe. Vom Deus absconditus, dem verborgenen Gott. Doch gilt das nicht nur für mich, sondern schlicht für jeden Menschen.
Die Millionen an einschlägigen Büchertiteln, voll von Hypothesen quasi ein (strenger!) Beweis für das Nichtwissen, ändern daran nicht das Geringste. Absolut Nichts.

Auch Jesu' überlieferte Behauptung "Keiner kommt zum Vater denn durch mich" ist außerhalb des damals jüdischen/frühchristlichen Kulturkreises schlicht absurd. Alle anderen bibellosen und fern von christlichen Predigern befindlichen Menschen weltweit ausschließend ...
Leider ein Teil der heutigen (paulinischen und in der Folge spätrömischen!!) Bibel-verkündigungsfixierten Ekklesiologie ("Sola scriptura"
(die Schrift alleine)) mit ihrem finanziellen Wohl für alle Prediger und deren "gewachsenen" Hilfs- und Kommandostrukturen.

Rudolf Fiala

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Passender Link:

24. Gott unser Spiegelbild: Blasphemie oder Logik? 28.8.2009           
Es spricht nichts gegen die Annahme, dass ein gütiger Gott gegenüber der strikten Übereinstimmung
 unseres erkennen-Wollens mit unserem erkennen-Können tolerant sein könnte.