Achtung: aktuelle Sicherheitswarnung 2008: Die Antennen keinesfalls
nach der amerikan. Anleiung, sondern in Übereinstimmung mit der
deutschen Anleitung Seite 33 installieren. Wichtig ist besonders der
erste Punkt, besonders wenn vor oder hinter den Antennen viel Metall
oder Sprit vorhanden ist.
Diese seit Frühling 2007 lieferbare Fernsteuerung entspricht
den europ. Zulassungsbestimmungen durch Verwendung Frequency
Hopping Spread Spectrum (FHSS) und einer bei FHSS zulässigen
Abstrahlungsleistung von <= 100mW (DSSS wie die
DX6, DX7 erlaubt nur 10mW in Europa).
Die
Produktbeschreibung , sollte nur die Hauptseite kommen, dann T6EXP in das Suchfeld eingeben.
Die Eigenschaftsbeschreibung der von Robbe
als FASST (hier)
bezeichneten Fernsteuerungsart.
Folgend meine zusammengefassten Berichte in einem Internetforum.
Hallo Interessierte,
Nach der Rückkehr von einem fliegerisch wundervollen, da
windstill, Vormittag mit meinem Uralt Diablotin, Laser-4Takter, und
völlig ungestörtem 35MHz-Betrieb
fand ich die am Dienstag bestellte Futaba T6 vor.
Das Set beinhaltet Sender, Empfänger und
ein Empfänger-Schalterkabel, Bedienungsanleitungen; sonst
nichts.
Kein Senderakku!
Was negativ laut Bedienungsanleitung auffällt:
- es sollte ein Schalterkabel mit Ladeanschluss sein; ist es aber nicht.
- es sollte eine zweite - glatte - Federbremse beiliegen; fehlt
- Die Beschreibung der Einschaltlichtspiele ist nicht ganz korrekt:
Grün und Rot abwechselnd kommt auch kurz während der
Initialisierung vor, ohne "ein nicht
behebbarer Fehler" zu sein.
Zusatzinfo für unsere "Schrauben in Kunststoff-Unerfahrenen":
Nach dem Aufsetzen des Bodens die eingesteckten Schrauben so lange
locker gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis ein deutliches Einschnappen
merkbar ist. Dann ist die
Schraube ins schon vorhandene Gewinde eingerastet und schneidet sich
nicht zerstörerisch ein
neues!
Erste Sender-Eindrücke:
- Wo ist der Akkuanschluss? Gaaaaanz unten in der Hauptplatine (vom
Akku her gesehen) unter der Akkuwanne.
- Akku muss natürlich der spezielle Futaba-Akku oder Akku
gleicher Form mit 8 Stk AA sein.
- Am Print für Nicht-Futabaakkuverwender sind die Stecker
nicht gekenzeichnet.
Die Schwarz-Weißdarstellung der Anleitung hilft ein Bisschen.
Rot ist der hellere Draht
- Anleitungen in Englisch und Deutsch vorhanden.
- Die Diodenüberbrückung für Automatiklader
ist offiziell nur im Service möglich.
- Die HF-Platine sitzt nur locker auf Bolzen, hier hätte ich
zumindest 4 Kleberpatzerl erwartet, auch wenn die gebundenen Kabel (
und scheinbar auch Gegen-Bolzen bei
verschlossenem Sender) sie am Platz halten.
- Neutralisationsfeder umsetzen:
Seit Jahrzehnten steht immer wieder etwas von "Feder mit einer Pinzette
einhängen" in den zuständigen Anleitungen. Ein
frustrierendes Unterfangen am Wipphebel.
Meine Methode:
Ein Doppelfaden durch das Wipphebel-seitige Federauge, das untere Auge
in die Halterung einsetzen und jetzt die Feder mit dem Doppelfaden
spannen und über den
Wipphebelstift darüberziehen. Doppelfaden rausziehen.
So einfach, keine wegspringende Feder von der abrutschenden Pinzette
und schon mal überhaupt keine Pinzetten samt ihrer
störenden Backen. Sogar wenn sie
gekröpft sind.
Das funktioniert immer, sogar beim Knüppelaggregaten wie beim
Blade-LP5
- die Verwendung als Lehrer-Sender ist nur mit Futabasendern
möglich, die die neue 6-polige rechteckige
"Microtrainer"-Buchse haben.
DSC-Betrieb mit 2G4-RX ist nicht
möglich. Flugsimulatorverwendung ist nach Kollegenberichten auch möglich (nicht selbst geprüft).
So, das als "Erste Eindrücke"
Jetzt noch eine Batterie "anpassen" und dann geht es am langen
Wochenende auf meine Standard- und DX6-Reichweiten-Messstrecke....
Und danach irgendwann an den Oszi.
Apropos Bedienungsanleitung: Dass Futaba hinten in der
Bedienungsanleitung auf den DSSS/10mW Unterschied zum FHSS/100mW
hinweist, ist nicht überraschend sondern logisch.
Das wegzulassen wäre ja werbetechnisch schon
FASST eine Todsünde.
Sicherheitswarnung: Das ersten Prüfen des
Elektromotor-Failsafes durch Senderausschalten sollte ohne Propeller
erfolgen, da es durchaus möglich ist, dass der Motor
reglerabhängig auf VOLLGAS geht. Dann ist die Servorichtung Kanal
3 umzudrehen.
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Der Reichweitentest in dem von mir seit Jahrzehnten
verwendetem
Gelände.
Vorausschicken möchte ich, dass ich Reichweiten unter
folgendem Gesichtspunkt betrachte:
Funktioniert eine 35MHz PPM Anlage bei zB. 800m mit dem
Empfänger am ausgestrecktem Arm mit herabhängender
Antenne gerade noch zuverlässig, dann
wird sie in 400m bei zu 800m 4-facher Feldstärke garantiert
einwandfrei funktionieren.
Und 400m ist eine Entfernung, die wir im Modellflug sicher oft haben,
600m schon weniger und 800m oder mehr schon wohl sehr selten (siehe
Schlussbemerkung).
Unter "zuverlässig" bei 800m PPM bezw 1200m SPCM verstehe ich,
dass die verdrehten Servos eines ausgeschaltete Empfängers
beim Einschalten am hochgerecktem
Arm (auch im hochgehaltenem Modell) schlagartig in ihre Sollstellung
gehen und ein in dieser Entfernung
feststellbares PPM-Servozittern tolerierbar erscheint.
Das Test-Einschaltprozedere gilt für SPCM
sinngemäß, da zucken freilich die Servos nicht.
Beim Absenken der RX beider Modulationstypen auf Augenhöhe
möchte ich noch eine eingeschränkte Funktion erkennen.
Darunter geht nichts mehr. Der SPCM geht auf Failsafe.
Die Variante SPCM gilt auch für 2.4 GHz.
T6 2G4 Reichweitentest.
Test 1) mit Bäumen dazwischen 28.4.07:
- Sender im ersten Stock eines Ziegellandhauses im Fensterausschnitt
stehend.
- In Testrichtung befinden sich ab einen Abstand von ca. 10m bis 100m 6
Stück bis 15m hohe Schwarzföhren mit
Stammdurchmessern von ca.30cm am Boden und
einige Laubbäume, deren Geäst und Blätter
sich in der direkten (früheren, daher
bekannten) Sichtlinie zum geplanten, leicht erhöhten Testort
befinden.
- In 800m Entfernung wurde der mittlerweilen während der
Autofahrt rot signalisierende RX im Freien hochgehalten und an
verschiedenen Stellen des Prüfortes war
selten, aber doch tatsächlich noch eine stabile
Grünlichphase mit verschiedenen Antennenrichtungen
herstellbar. Der Ausschalt-Servoverdreh-Einschalttest
bestätigte dieses
Detailergebnis, das die Reichweitenreduzierung bei organischen
Hindernissen im Funkstrahl repräsentierte.
Die Funktionsaufnahme/Synchronisation/Grünlicht nach dem
Einschalten erfolgt geschätzt mit ca. 0.5 sec
Verzögerung an den guten Positionen, ansonsten
Rot-grün Geblinsel unterschiedlicher Länge, wobei
beim ersten(!) grün die Servos auf Sollposition gehen.
Wenn rot läger als ca. 0.5sec anhält, geht das
Gasservo auf Failsafe. Nicht früher!
Ergebnis Test durch Biostoffe in 800m Entfernung: Sehr sehr stark
eingeschänkte Funkübertragung.
Test 2) 29.4. mit 2 Autos:
- Ein Auto steht in der Mitte auf einem sonntäglich verwaisten
Supermarktparkplatz mit den Scheinwerfern Richtung Testort, der Sender
liegt auf der Windschutzscheibe und
unterkantig auf einem Scheibenwischer.
Die Antenne steht senkrecht.
- Beim Hinterfahren des Supermarktes mit Mauern, Regalen und
Verkabelungen, und der Rx im Auto(!) am Beifahrersitz liegend - auch
die Antennen! - blinkt der
Empfänger grün-rot, was ja durchaus der Erwartung
entspricht und geht im Auto mit zunehmender Entfernung auf Dauerrot.
- Empfänger-Testort 1300m laut
Landstraßen-Kilometertaferln:
Empfänger
aus dem Auto und freie Sicht zu dem etwa 50m tieferliegenden Parkplatz
hergestellt.
Der Empfänger glänzt mit Dauergrün,
Abschaltung, Servoverdrehen und Einschalten bestätigen eine
stabile Empfangslage. Die Empfängerantennen haben einen Winkel
von ca. 90° und
wenn eine der Diversity(!)-Antennen etwa senkrecht steht (parallel zu
Senderantenne) ist auch bei
schärfster Beobachtung kein Rotblitz feststellbar.
Bei beiden Antennen unter 45° zum Sender aber sehr selten doch,
wenn man mit dem RX samt der daranhängenden 4 Servos in der
Luft "herumwachelt".
- Überraschend ist dabei aber Folgendes: durch eine kleine
Geländekuppe ist zwar der hintere Teil des Parkplatzes gerade
noch zu sehen, das Auto oder sein Dach, und schon
gar nicht die Funk-reflexionsverdächtige Motorhaube,
allerdings nicht. Also ist kein direkter Sichtkontakt
zwischen Sender und RX gegeben.
Das Gelände ist durchwegs Felder mit Jungsaat und bereits
ziemlich hohem Gras.
- Weitere Überraschung: Beim Absenken UNTER ca. 50cm
Höhe stellt der Empfänger seine Funktion ein, also
Dauerrot und Gasservo verzögert auf Failsafe; also nicht
überraschend.
Allerdings: Beim Hochheben auf über 50cm Höhe - eine
Antenne senkrecht in ca 60cm ü.G. - ist der RX mit der
üblichen kurzen Sync-Verzögerung sofort stabil da.
Die fiktive Verbindungslinie TX-RX dürfte in diesem Fall ca.
300m lang unter der Erdoberfläche bis zu 2m tief verlaufen.
- Zur Absicherung des erfreulichen 1300m-Ergebnisses wurde der Rx auf
Brusthöhe abgesenkt und dem Sender der Rücken
zugekehrt. Bei einem Körperabstand
von ca. 20cm blinzelte der Rx grün-rot und erst unmittelbar am
Körper ging der RX auf Dauerrot samt Failsafe.
Wieder weg vom Körper war der Empfang wieder da und beim
langsamen Drehen in Richtung Sender nahm
grün immer mehr zu und bei Körper seitlich zum Sender
war wieder Dauergrün da.
Einen noch größeren Reichweitentest habe aus 2
Gründen nicht gemacht:
A) Viel päpstlicher als Papst "robbe" mit 900m
will ich nicht
sein und keinerlei Pseudo-Rechtfertigungen für
Reichweiten-Flugabenteuer liefern.
B) eine einfache geometrische Überlegung nach dem Strahlensatz:
Ein 3m Modell in 1200m Entfernung hat eine scheinbare
Größe eines nur 1cm großen Modells in 4m
Entfernung. Samt der Problematik des Dunstes und der Fluglage.
Das zum Thema "Erflogenen und berichtete Reichweiten"....
Noch etwas Praktisches:
Dass die sehr nahe am Sendergehäuse kippbare und drehbare
Antenne besser geschützt ist als die immer wegstehende der
DX6/7 ist zu vermuten.
Auch wenn das DX6-Gehäuse samt Metallbügel viel edler
wirkt, der für das Gewicht des T6 vermutlich ausreichende,
mitgegossenen 2-teilige Kunststoffbügel
schützt die beigeklappte Antenne freilich auch, die bei
überraschenden Belastungen ja noch hochdrehen kann.
Oszilloskopische Prüfung: Die Ergebnisse sind
teilweise
unorthodox, aber keinesfalls überraschend.
Die Runryder-Helikopf-Latenzmessung ist
für Flächenmodelle wie schon wo anders angemerkt
tatsächlich nicht relevant.
Die Ergebnisse für Flächenflugzeuge ohne
Mischeranteile sind viel besser!
Meine übliche "Blackbox-Methode" ergab folgende Latenzen mit
Servo-Eigenzeit gemessen:
- Kanal 1 Querruder, 76 Messwerte: min 13ms, max
35ms, Mittelwert somit
24ms, servobereinigt 22.5ms.
Schneller als als die DX7, aber um ca.4ms langsamer als mc22/PPM
- Letzter Kanal 6 als Schalter, 74 Messwerte: min
18ms, max 38ms,
Mittelwert 28ms, servobereinigt 26.5msec.
Etwa gleich wie mc22/PPM.
- Senderframetime 22msec mit 9 Impulsen für - eigentlich
seltsam - 8 Kanäle. Bei einer 6-Kanal-Anlage! Seit Juni 07 ist
aber ertestet, dass der Kanal 8 die Failsafestellung des Motorkanals
überträgt.
- Rx-Zykluszeit aber nur 16ms! Das ist das was man Analogservos gerade
noch zutraut nach den früheren thermischen Problemen mit
nicht-Futaba-Servos.
Da der RX die Daten paketweise vom Sender sehr schnell bekommt und
speichert ist der früher gültige Zusammenhang
zwischen Senderzyklus und Empfängerzyklus NICHT
mehr zwangsläufig.
Für Digiservso könnte man den Rx noch viel schneller
zyklisch abfragen!
- die Servos 1-5 schließen impulsmäßig wie
früher üblich nahtlos aneinander an.
Zwischen Servo 5 und 6 ist eine variable - klar, je nach
Knüppelstellungen - längere Pause (so wie unsere
früheren Sync-Pausen )und zwischen 6 und 1 ist nochmals eine
Pause von etwa 1-2msec,
abhängig nur
von der Länge des K6-Impulses, nicht von den anderen
Knüppelstellungen.
- An den HF-Grundteil mit France-Schalter, Diodenansteuerungen, L/S
Anschluss geht die PPM-Impulskette phasengleich in einer positiven
Folge mit ca.3.3V und
invertiert mit einer von ca.4.5V downmodulierten Folge für den
Lehrer/Schülerbetrieb
weiter.
Fazit:
Damit sollte eine FASSTisierung ähnlich meiner
mc22-DX6 Verheiratung
http://members.aon.at/flug.fiala/dx6-mc22.html wegen
der
verwendeten PPM-Samplemethode - also kein Binärprozessing wie
bei der LP5 (tatsächlich)
oder DX7 (laut Werbung) - kein Problem sein.
(15.5.07: Im gleichen Link ist wegen nur geringer
Unterschiede jetzt auch die Kombination mc22-T6 ergänzt, siehe
weiteren Text.)
Und es ist auch tatsächlich keines, wie der zwischenzeitlich
erfolgte Austausch von DX6-Hf auf T6-Hf zeigte mit dem Erfolg eines nur
Drittels der Antwortzeit zwischen Hand und
Servobewegung (26msec gegen 72msec) und dem vollen Komfort der MC22.
Allerdings funktioniert
Motorfailssafe in dieser Kombi nicht, aber das tut es bei normalen
PPM-Empfängern auch nicht. Bei Elektromodellen ist aber eine sehr
einfache Failsafelösung mittels der eine Fehlverbindung
anzeigenden roten Leuchtdiode möglich (Diodengatter).
Auch der schaltbare "Low-Power Status" beim
Einschalten funktioniert nicht.
Die mittlere Antwortzeit zwischen Hand
und Servobewegung blieb etwa gleich, die Varianz zwischen
kürzester Latenz und längster Latenz etwas größer.
Die Extremwerte kommen aber viel seltener vor.
Siehe Bild.
Nur auf den ersten Blick verblüffend: Trotz PPM-Sampling nicht
langsamer als die angeblich "voll digitale" DX7.
Anzumerken wäre noch:
1) Die Servos bekommen alle ca.16 msec ihre Stellinformation
2) das Frequency Hopping Spread Spektrum-Verfahren FHSS der T6 springt
alle 2ms, wobei in diesen 2ms ALLE Informationen enthalten sind. Achtung: die dieser Schlussfolgerung zugrunde
liegende Information von Futaba/USA ist seit 1.9.07 als Fehlinformation
in Verdacht. Tatsache ist, dass das Informationspaket ("Burst")
zwar 2ms lang ist, aber nur 2 mal innerhalb 16ms gesendet wird.
(Aber leider ist nicht einmal das exakt bewiesen und die 2 Pakete KÖNNTEN verschiedenen Servos zugeordnet sein.)
Daraus folgt schlüssig, korrigierte Fassung: Selbst wenn 1 von 2 gesendeten Paketen
als unrichtig erkannt werden, ist die Informationsübertragung
zwecks Steuerung noch immer 2-fach redundant. Früher stand hier 1 von 8 Paketen... schade. Wenn allerdings
die Pakete abwechselnd einen unterschiedlichen Inhalt haben,
KÖNNTE sich die ursprünglich aufdrängende Redundanz -
egal wie vielfach - als gar nicht vorhanden erweisen. Allerdings
wäre damit die große Varianz der Latenz von 9 bis44ms
erklärt, insbesondere auf der 9ms-Seite, da beim Sampeln des
ersten Teilpaketes nicht die ganze PPM-8-Impulskette fertig gesampelt
werden muss. Die wäre nämlich alleine schon ca. 12ms
lang.
Ein Vorteil des FHSS Verfahrens!
Das ja wie andere 2.4GHz-Dezimeterwellen-Verfahren dank Sendername
GUID, Chipping, und weitere Verschlüsselungsverfahren ganz
anders funktioniert als die
bisherige Kurzwellen-Fernsteuertechnik mit ihrer Empfindlichkeit und
Störbarkeit.
Man könnte 2.4GHz ISM als ein riesig rauschendes Frequenzband
wie einen Saal mit 1000 Menschen vorstellen, in dem alle gleichzeitig
reden. Und alle Empfänger
sind fähig, die sie betreffenden Informationen herauszufiltern
und weiterzuverarbeiten.
Der R606-Empfänger funktioniert laut Manual Seite 34 bis auf
3V! wenn
das stimmt, sind Lockouts erst unter 3V erwartbar. Im Unterschied zur
DX6 (selbst gemessen) und nach Forenberichten vermutlich auch zur DX7.
Das Unterspannungsfailsafe am Motorkanal ist auf 3.8V eingestellt.
Der Test mit 3 angesteckten GWS-Microservos ergab, dass nicht
der
Empfänger, sondern die Servos auf Unterspannung reagieren:
2.9V und darunter: Empfänger steigt mit grün/rot aus
und geht dann auf Dauerrot über.
3.5V: Empfänger geht einwandfrei mit Dauergrün, aber
die Servos laufen langsam ruckartig in den Vollausschlag
3.8V: Servos gehen gerade noch/schon knüppelrichtig, mit
starkem Regelbrumm.
4.0V: an und für sich schon einwandfreie Servofunktion ohne
Last, aber
noch immer starker Regelbrumm, besonders bei leichter mechan. Belastung.
4.5V: Servofunktion einwandfrei, aber noch immer leichtes zeitweiliges
Knattern/Regelbrumm
4.8V: Alle Servos ohne Knattern etc. stabil
Als Stromversorgung wurde ein regelbares 20A-Netzgerät
verwendet und zwecks Simulation des
betriebssituationsabhängigen Spannungsabfalls mit ca. 1.5m
Kabel mit dem Empfänger verbunden.
Empfänger Betriebsangabe im Manual: 4.8V-6V, Stromaufnahme
ohne Servos 80mA