Vergoldermeisterwerkstätte
Polimentvergoldung und Fassung
23- karätiges Glanz- und Mattgold und 1000/1000 Feinsilber auf leimgebundenen Kreidegrund und Leimpoliment; Fassung mit Ölfarbe sowie Lüsterungen;
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Günther Follmann - Malerei & Restaurierung
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Gold fasziniert die Menschheit seit jeher. Sein sanfter Glanz und die dabei ausgestrahlte Wärme des Materials sind einzigartig. Die Arbeitstechnik des Vergoldens reicht bis in die Zeit der Ägypter zurück und war in fast allen Stilepochen ein prägendes Element in Kunst und Architektur. Eine Hochblüte erlebte das Handwerk insbesondere in der Gotik und dem Barock, aber auch im Jugendstil wurde es großzügig eingesetzt, wie an vielen Beispielen ersichtlich ist. Obwohl immer, der jeweiligen Epoche entsprechend, neu interpretiert, blieb die Arbeitstechnik sowohl der Öl- als auch der Polimentvergoldung stets dieselbe.
Punktuelle Beschädigungen an Farbfassungen sowie Marmorierungen werden üblicherweise in "Tratteggio Maltechnik" durchgeführt.
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Restaurierung und Reparatur
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Die Branntweinvergoldung an diesem Ambo wies Beschädigungen auf, die bis zum Kreidegrund reichten. Beschädigungen an der Marmorierung konnten in "Tratteggio Maltechnik" retuschiert werden.

Bei dieser Maltechnik werden Fehlstellen in der farblichen Fassung nach der Grundierung durch ganz feines "Stricheln" in Aquarell-, Kasein-, Tempera- oder Acrylfarbe eingestimmt beziehungsweise retuschiert. Die Ausführung ist so fein, dass man sie mit bloßem Auge kaum erkennt. Teilweise werden Stirnlupe oder Binokular eingesetzt Die "Tratteggio-Technik" wird seit Jahrzehnten beim Retuschieren von Gemälden und Wandmalereien ausgeführt, sie eignet sich aber auch zur Restaurierung farbiger Steinfassungen.
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