Andreas Kloos

Die Stadt Mediasch als Ausgangspunkt für geistigkulturelle
und politische Ereignisse in Siebenbürgen.

Die erste urkundliche Erwähnung von Mediasch datiert vom 3. Juni 1267; damals stellte König Stephan V. dem siebenbürgischen Woiwoden Nikolaus die Güter seines Großvaters zurück, und zwar: Mediasch, Fägendorf/Micasasa, Klosdorf und Tobsdorf  mit allen zugehörigen Nutzungen, die der genannte Großvater kraft Erbrecht besessen habe. Aus dieser Urkunde geht hervor, daß etwa drei Generationen ihr Eigentumsrecht über diese Siedlungen weitervererbt haben, was den Schluß zuläßt, daß diese Niederlassungen schon in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts vorhanden gewesen sein müssen und damals zum Komitatsboden gehörten. Es gibt keine Beweise dafür, daß damals schon Sachsen hier siedelten, sie sind aber wahrscheinlich schon bald nach 1267 hier eingezogen, dabei kamen Kolonisten aus dem Hermannstädter Raum, dem Unterwald, sowie unmittelbar aus Deutschland. Wenn das Gebiet auch nicht ganz menschenleer war, können die adligen Besitzungen doch nicht genügend besiedelt gewesen sein, sonst wären die Sachsen nicht gerufen worden und der deutsche Rechtscharakter hätte sich nicht durchgesetzt.

Als erster unumstrittener Beweis deutscher Ansiedlungen im Gebiet südlich der Großen Kokel gilt eine Urkunde aus 1283, in der die ersten 8 Dörfer mit deutscher Bevölkerung erwähnt werden, und zwar: Hetzeldorf, Mediasch, Birthälm, Reichesdorf, Meschen, Pretai, Scharosch und Großkopisch - Ihre Gründung erfolgte also ursprünglich auf Adelsboden und zwar auf Betreiben des Königs Bela hin nach dem bewähnen Kolonistenrecht der schon ansässigen Sachsen von Hermannstadt; die Verwüstung des Landes durch die Mongolen 1241 bewog ihn, neue Kolonisten zu berufen.

In Urkunden aus 1315 und 1318 werden diesen deutschen Siedlern auf dem Gebiet der sogenannten Zwei Stühle, Mediasch und Schelk, durch den ungarischen König dieselben Privilegien zugesprochen, die die Deutschen von Hermannstadt schon besaßen: Recht auf Grund und Boden, freie Wahl ihrer Pfarrer und Beamten, eigenständige Gerichtsbarkeit und Selbstverwaltungen; die Zwei Stühle werden also damit endgültig an den sogenannten Königsboden angegliedert.

Mediasch war von Anfang an eine der bedeutendsten Siedlungen des neuen Gaues an der Großen Kokel, die auch der ganzen Umgebung denNamen "terra Medyes" und auch dem kirchlichen Sprengel, dem sogenannten Kapitel, schon 1307 die Bezeichnung "Decanatur Medies" gab. Doch hat es noch 150 Jahre gedauert, bis das Dorf allmählich über die Ortschaften Birthälm, Hetzeldorf, Meschen, Reichesdorf und Marktschelken das politische Übergewicht erlangte - und dieses Dank seiner günstigen geographischen Lage und auch der Rührigkeit seiner Bewohner: 1494 heißt es "oppidum", also Marktflecken; aber schon 1498 "civitas" - Stadt, allerdings noch ohne Stadtrechte, diese erhält es 1517.

Der ursprüngliche Kern von Mediasch lag auf dem am höchsten gelegenen Siedlungsgelände, dem Zekesch. Die Wahl dieses Platzes war durch die Tatsache geboten, daß der Zekesch von Sümpfen umgeben war, die in der ersten Zeit nach der Ansiedlung gegen Angriffe Schutz boten. Die bebaute Fläche griff dann zunächst nach Norden über, in den oberen Teil der Steingasse, dann nach Südwesten in den Bereich der Forkeschgasse und der Schmiedgasse. Erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts greift die Siedlung nach Westen zu auf den sumpfigen Teil über, und eine der neuen Straßen hier hat fast bis in unsere Tage den Namen Kotgasse geführt; es entstehen dann die Klettengasse, der Marktplatz zu Füßen der Kirchenburg, die Gräfengasse und die Bader-Au. Ein Bachkanal führte der Stadt aus dem Meschener Bach das nötige Brauch- und Industriewasser zu, speiste den Graben um das Kirchenkastell und diente der alten Stadt als Vorfluter, der die Abwässer abführte; er durchfloß die Schmiedgasse und verzweigte sich fast genau in der Mitte des Marktplatzes unmittelbar hinter der später abgerissenen Kaufhalle, sein Hauptarm floß durch die Kotgasse in den mit der Kokel verbundenen Sumpf, "Alter Weiher" genannt, sein Nebenarm durchquerte die Gräfengasse, die Neustiftgasse und den Kürschnerwinkel bis in die Kokel.

Im Jahre 1395 hatten die Türkeneinfälle in Siebenbürgen eingesetzt und in allen Ortschaften begann man Verteidigungsanlagen anzulegen, so auch in Mediasch. Die erste Befestigung war die Kirchenburg; es wurde um die 1447 erstmals erwähnte Margarethen-Kirche eine zweifache, zum Teil dreifache Ringmauer mit Türmen und Basteien gelegt. Da aber die Türkeneinfälle immer häufiger wurden und auch die rumänischen Fürsten in Siebenbürgen einfielen, entschlossen sich die Mediascher ihre ganze Stadt mit einer Befestigungsanlage zu umgeben, dies auch, um Vorort der beiden Stühle, Mediasch und Schelk, zu werden und auch um ihre Stadtrechte auszubauen. In diesem Unterfangen werden sie durch die Könige Mathias Corvinus und Wladislav II. unterstützt, sie erhielten Steuererlaß und zusätzlich mußten die anderen Orte der beiden Stühle durch Zufuhr von Steinen und Ziegeln bei der Errichtung der Mauern helfen.

Der Bau der Verteidigungsanlagen mit drei Tortürmen und mehreren Basteien dauerte von 1490 - 1534, eine beachtenswerte Leistung, wenn man bedenkt, daß Mediasch zu der Zeit nicht mehr als 1500 Seelen zählte /Einwohnererhebung aus 1516, im Jahre 1552 waren es 2400. Noch im Jahre 1912 zeigt ein herausgegebenes Album die Tore der Stadt inmitten der noch zur Gänze erhaltenen Ringmauern.

Die Bedeutung und das Ansehen der Stadt wuchs nach dem Bau der Verteidigungsanlage so sehr, daß König Ferdinand sie im Jahre 1552 als verwaltungsmäßigen Vorort der Zwei Stühle erklärte und zum ständigen Sitz des Königsrichters, wodurch der Streit um diese Vorrechte zwischen den größeren und wohlhabenderen Orten der Zwei Stühle ein Ende fand.

Seither ist Mediasch des öfteren zum Dreh- und Angelpunkt der siebenbürgisch-sächsischen geistigen und politischen Geschichte geworden; es war schon durch seine geographische Lage an den Kreuzwegen Siebenbürgens dazu ausersehen. Ich will davon nur das in Schlagsätzen hervorheben, was von wirklich großer Bedeutung war und sich gestaltend im geistig-kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Sachsen und auch ganz Siebenbürgens auswirkte.

In Mediasch.wird 1459 die sogenannte "Zweite Union" (brüderliche Vereinigung) geschlossen; sie bildet in den folgenden Jahrhunderten bis 1848 den Grundstein für das politische Zusammenwirken der 3 ständigen Nationen Siebenbürgens, des ungarischen Adels, der Szekler und der Siebenbürger Sachsen.

In Mediasch finden die ersten Synoden der sächsischen Geistlichkeit zur Zeit der Reformation in den Jahren 1545, 1559, 1560, 1561 und 1572 statt. Auf diesen Synoden wurden

  • 1. die einzelnen Kirchensprengel, die bis zu diesem Zeitpunkt kirchenrechtlich getrennt, oft von außersiebenbürgischen Bistümern verwaltet worden waren, zu einer Einheit zusammengefaßt, deren Haupt dann ab 1553 der sächsische Superintendent (später Bischof) war.
  • 2. wurde auf diesen Synoden in Mediasch zum erstenmal öffentlich die evangelische Lehre nach dem Augsburgischen Bekenntnis bekannt und angenommen als Lehrnorm für alle sächsischen Kirchengemeinden in Siebenbürgen - damit aber die Reformation, deren Anreger Johannes Honterus aus Kronstadt war, im ganzen deutschen Siedlungsgebiet durchgeführt;
  • 3. wurde der Lehrbegriff der Augsburger Konfession in 14 Artikeln festgehalten und vor versammeltem Volke in der Margarethenkirche verlesen. Sie sind bis heute Grundlage unseres Bekenntnisses geblieben. Wie bedeutsam sich diese Ereignisse ausgewirkt haben, lehrt uns unsere Geschichte. Unsere evangelische Kirche hat von der Reformation her nicht nur fest und unerschütterlich Zeugnis abgelegt vom Worte Gottes, sondern sie war durch Jahrhunderte hin im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Volke verwachsen und gleichzeitig bestrebt, dieses Volkstum zu schirmen und zu schützen.

Nach dem Sieg der Türken bei Mohacs 1526 über die ungarischen Heere und der Eroberung von Ofen und Pest wurde Ungarn in ein türkisches Paschalik umgewandelt und Siebenbürgen zu einem eigenständigen Fürstentum unter türkischer Oberhoheit, wobei die Wahl des Fürsten dem Landtag zustand; dieser setzte sich aus Vertretern der drei privilegierten Nationen zusammen und war eine Art Parlament.

In Mediasch haben zahlreiche Landtagsversammlungen stattgefunden und die Weichen für die gesamtsiebenbürgische Politik gestellt. Im Jahre 1575 z. B. empfing hier der Fürst Stephan Bathori in der Margarethenkirche, wo er eine Sitzung des Landtags leitete, eine polnische Gesandtschaft, die ihm die Nachricht von seiner Wahl zum König von Polen überbrachte.

Oder: im März 1599 versammelte sich der Landtag wieder in Mediasch, um den Kardinal Andreas Bathori zum Fürsten von Siebenbürgen zu wählen.

Diese seine Bedeutung als "ein Punkt der Besinnung auf die siebenbürgischen Aufgaben und das siebenbürgische Schicksal" - Otto Folberth -hat Mediasch nie verloren.

So versammelten sich im Oktober 1840 aufgrund eines Aufrufes zweier Senatoren der Stadt und des nachmaligen Stadtpfarrers Fabini aus dem ganzen Sachsenland Förderer und Freunde der Wissenschaft und gründeten unter dem Vorsitze des Mediascher Bürgermeisters Michael von Heydendorff den Verein für siebenbürgische Landeskunde, den ersten der großen, in der Folgezeit so wichtig gewordenen siebenbürgisch-sächsischen Vereine. Er besteht auch heute noch und hat durch fast 150 Jahre durch seine Hauptversammlungen, seine Beratungen und Veröffentlichungen, durch sein Korrespondenzblatt und sein Archiv für siebenbürgische Landeskunde allen Zweigen der heimischen Wissenschaften die wertvollsten Dienste erwiesen.

- Am 13. August 1848 kam - einberufen durch den Studenten der Rechte Theodor Fabini - eine nicht unbedeutende Anzahl sächsischer Jünglinge in Mediasch zusammen, wo sie unter dem Vorsitze St. L. Roths die Gründung des Deutschen Jugendbundes in Siebenbürgen beschlossen und St. L. Roth zu dessen Obmann wählten. Durch Vorträge aus der vaterländischen Geschichte, durch Gesang und Turnen sollte diese Vereinigung mitwirken bei der Pflege volkstümlicher und nationaler Gesinnung; es war die Zeit, da die Ungarn den Anschluß Siebenbürgens forderten und die ungarische Sprache als alleinige Landessprache eingeführt haben wollten.

Von Mediasch ging auch die Gründung des siebenbürgisch-sächsischen Landwirtschaftsvereines aus. St. L. Roth hatte ihn angeregt und einige seiner Freunde griffen die Idee auf und setzten sie in die Tat um.

Durch die Herausgabe der "Landwirtschaftlichen Blätter" und eine fruchtbringende Aufklärungsarbeit machte er unsere Bauern mit besseren Arbeitsmethoden, mit der Anwendung von Maschinen und der Ertragssteigerung bei Ernten durch das Übergehen von der Dreifelderwirtschaft zur Wechselwirtschaft vertraut.

Am 7. August 1861 erfolgte in der Mediascher Stadtpfarrkirche die Gründung des Evangelischen Vereins der Gustav Adolf Stiftung in Siebenbürgen.

Sein Anreger und Mitbegründer war Stadtpfarrer Josef Fabini; er umriß Aufgabe und Ziel dieses Vereines so: "Das Bewußtsein brüderlicher Einigkeit und Zusammengehörigkeit in allen Gliedern der evangelischen Kirche neu zu beleben, zu kräftigen, zu befruchten - das ist das Streben der Gustav Adolf Stiftung. Nichts soll in Not verkümmern, nichts in Verlassenheit untergehen, nichts in der Zerstreuung sich verlieren".

Gewiß dieser Zielsetzung hat dieser segensreiche Verein bis in unsere Tage nicht nur unsere armen Kirchengemeinden geistlich und materiell hilfreich unterstützt und so zu deren Erhaltung beigetragen, er hat darüber hinaus unsere jahrhundertealte Bindung an die evangelische Kirche Deutschlands vertieft und gefördert.

In Mediasch erfolgte auch nach dem ersten Weltkrieg am 8. Januar 1919 in der Aula des Gymnasiums der Anschluß der Siebenbürger Sachsen an Rumänien, wobei die Karlsburger Beschlüsse mit weitestgehenden Zusagen für die nationalen Minderheiten, zugrunde gelegt wurden.

Und nun einiges über das Unterrichtswesen in Mediasch:

Bei der Nachforschung über die Entstehung eines wie immer gearteten Schulwesens in Mediasch ist man - wie auch in den anderen Städten Siebenbürgens - auf Vermutungen angewiesen.

Es kann aber mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, daß bereits in den ersten Jahrhunderten deutscher Siedlungsgeschichte auch in dieser Stadt eine Schule vorhanden war, das beweist schon die verhältnismäßig große Anzahl von Studierenden in Wien, Krakau, Bologna und an deutschen Universitäten, die im 15. Jahrhundert aus Mediasch kamen und ihre Vorbildung also an einer heimischen Schule genossen haben mußten. Ab dem Jahr 1604 gibt es Matrikelblätter dieser Stadtschule und ein lückenloses Rektorenverzeichnis.

Zu dieser Zeit war die Schule, dank der Anregungen, die von der Reformation ausgingen, zu einer höheren - also Gymnasialschule - aufgerückt; ihr war bis 1892 ein Lehrerbildungsseminar angeschlossen.

Untergebracht war diese Schule ursprünglich in dem Gebäudetrakt zwischen Glockenturm und Speckturm hier hatten auch die vom Lande zugezogenen Schüler ihre Unterkunft.

In den Jahren 1828 - 1832 wurde das Gebäude gründlich überholt und durch das sogenannte Auditorium erweitert. Da die Schülerzahl ständig wuchs, kam 1856 das "Alte Rathaus" auf der Südseite des Kirchhofes / neben der Gefängnistreppe / dazu, es war 1803 erbaut worden. Im Jahre 1908 übernahm die Kirchengemeinde vom Staat die große Kaserne auf dem Holzmarkt / beim Forkeschgässer Tor / und richtete darin ein Schülerinternat ein. Einige von uns haben dort in ihrer Gymnasialzeit ihre Heimstadt gehabt. .

1879 wurde die Turnschule gebaut und dem Gymnasium angeschlossen. Unterrichtet wurde dieses Fach schon seit 1847, damals im Schülergarten beim Friedhof, in den Sommermonaten und im Winter im Auditorium auf dem Kirchhofplatz.

In den Jahren 1910 - 1912 errichtete die evangelische Kirchengemeinde das moderne, uns allen bekannte und in unserer Jugendzeit uns liebgewordene Gebäude; es ist bis heute nicht nur das zweckentsprechendste Schulgebäude Siebenbürgens aus der Zeit, sondern auch ein Wahrzeichen der Stadt.

Diese höhere Schule war durch Jahrhunderte bemüht, der Stadt selbst und darüber hinaus dem ganzen Sachsentum geistige und politische Führer heranzubilden und das allgemeine Kulturniveau zu fördern; so kann sie sich unter anderem rühmen, der evangelischen Landeskirche bis ins 19. Jahrhundert hinein, die meisten Superintendenten - also Bischöfe - geliefert zu haben, desgleichen namhafte Schriftsteller und sonstige Kulturschaffende.

Schon im 17. Jahrhundert gab es neben dieser Gymnasialschule eine Knaben und wenig später auch eine Mädchenschule. Mitte des 19. Jahrhunderts auch eine Bürgerschule.

Am 1. November 1871 wurde die Landwirtschaftliche Lehranstalt für Acker- Obst- und Weinbau eröffnet. Sie hat 7 Jahrzehnte hin sehr viele Bauernsöhne und -töchter mit den modernen Methoden der Landwirtschaft vertraut gemacht und so unsere wirtschaftliche Vorrangstellung in Siebenbürgen mitaufbauen und bis zum Zusammenbruch 1944 wahren helfen.Seit 1873 gab es in Mediasch eine Gewerbeschule und 1921 kam eine dreiklassige Gremialhandelslehrlingschule hinzu.

So war von früh her für alle Jugendlichen der Stadt und des ländlichen Umfeldes die schulische und berufliche Ausbildung gesichert. Leider ist all das nach 1944 durch das kommunistische Staatssystem vernichtet worden.

Abschließend noch eine Bemerkung: Mediasch und das Weinland sind auch die Wiege der meisten und wertvollsten volkstümlichen Mundartlieder und sächsischen Singspiele.

Dichter wie Karl Römer, Josef Leher - der erste Stadtpfarrer und der zweite Stadtprediger in Mediasch - aber auch Georg Meyndt und Ernst Thullner schufen in enger Zusammenarbeit mit Hermann Kirchner, der aus Thüringen als Chormeister, Organist und Komponist nach Mediasch gekommen war, ein Liedgut, das in kurzer Zeit zum Gemeingut aller Bevölkerungsschichten der Siebenbürger Sachsen wurde.

Lieder wie: "af deser lerd, do äs e Land", "Et wor emol en recklich Med", "Wi sal de Lefken wärden", "Sanktichklok" u. a. haben wohl die meisten Siebenbürger schon in der Schule oder später nach Gehör gelernt, und die wenigsten wissen, daß sie auf Mediasch und Hermann Kirchner zurückgehen.

Eines von ihnen wurde aber in der ganzen Welt bekannt: "Am Hontertstreoch / Im Holderstrauch" von Karl Römer.