126. Wie sich ein Zigeuner den Kaiser vorstellte

Als einmal der Kaiser Siebenbürgen bereiste, trug ein Zigeuner großes Verlangen, denselben zu sehen, und er wartete deshalb einen halben Tag lang an der Landstraße, auf welcher der Kaiser kommen sollte. Als nun derselbe mit großem Gefolge herankam und der Zigeuner ihn sah, rief er in gebrochenem Sächsisch: „Na bück! äs nor wä ander Mansch, net toppelt Adler !".