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für alle, die sich immer wieder gerne hier reinlesen, die letzte Änderung fand am 5. Februar 2012 statt
 

  Vegetarischer Albtraum ... August 2007
Mia schmeckt ka Schnitzl, mia schmeckt ka Faschiats,
Ah ned ka Hendl, egal, is a brohdans oda paniats.
Owa aum schlimmstn, wos i jo iwahaupt ned kapia,
Dass i fia an Lebakahs, scho rein goa nix faschbia.

Do kau da Lebakas egal wia guad ah no sein,
Auf Gordn Blöh Oat, mit an Schinkn no drein.
I sogad drauf nua, bitte sahds ma ned behs,
I hätt gern a Butterbrot mit Schnittlauch und Käs.

Glaunz und Duft ana Schdöhzn fablossn,
Geng an greanan Salohd mit Sojaschbrossn.
A Fettaungsuppm, gmocht aus Rindaleichn,
Wiad ana Kürbiscrem niemois-nia is Wossa reichn.

A Eintopf aus Gurkn, Paradeisa und Karottn,
Schdöhd jedes Bauchfleisch in den Schottn.
Söhbsd jede Blunzn kau bleim mia gschdoin,
Geng an Zuchini oda a Dille mit greane Fisoin.

Und während i mi so gaunz im Greazeig falia,
Auf amoi wos feichts auf meina Waungan gschbia.
Es is unsa Kotz, di si putzt und mei Gsicht dabei schleckt,
Sie hod mi aus mein vegatirschen Oibtraum gweckt.

Dem Herrgott sei Daunk, i hob ollas nua drahmd,
Ka Schdickl fo oi dem guadn Fleisch ned fasamd.
I weas fia mei Lehm wahrscheinlich niemois fagessn,
Und fuam Schlofmgeh ned no amoi wos Schwares essn!

Lottomillionär ... Februar 2007

Jedes Moi waunns im Lotto an Dschäckpott gibt
Und ahna alah de sechs Richtign tippt,
Daunn schdöh i ma imma fua wia des wär,
Wah i da frischbochane Jungmilljonär.

Zuollaeaschd rechn i mia de Bankzinsn aus,
Um wiafüh schdeigt is Famöhng, bleib i ahn Tog nua z’Haus.
Bei Fia Komma Siehm Mille
[1] san des schreibe und sohg,
Bei nua drei Prozent Zinsn, dreihundertsechsadochzg Euro pro Tog.
Zwahundatneinzg ohne Kest, no imma a schena Betrog.
Ochttausndsiehmhundat mochn de Zinsn im Monat aus,
Wer drunta fadient bleibt bessa glei z’Haus.

Wia legt ma sofüh Göhd aum ertrogreichstn au?
Gibt’s auf da Wöhd no an Menschn, dem ma fatraun daunn no kau?
Auf diese zwa Frohng, die i mia dauand muass schdöhn,
Tuan mia gaunz afoch de richtign Auntwuatn föhn.

Und während i no üwa a Auntwuat sinnia,
Do hea i auf amoi im Radio nehm mia:
Bei de Euromilljohnen gibts Hundat Milljohnen
[2] zum Gwinnan;
Jezd muass i fo fuan midn Rechnan beginnan.

Glei is easchde Ergebnis losst mi scho grinsn:
In ahna Minutn gibt’s Fia Euro Dreißig aun Zinsn.
Und bei Zwahundatsechzg Euro auf’d Schdund,
Gibt’s do fia a Oabeit no irgendahn Grund?

Na, Hundat Milljohnen, des is so a hocha Betrog,
Den ma si in echt goa ned fuaschdöhn famog.
Drum kau i ah driwa ned weida meah schreim
Und wer ois Aungschdöhda bei mein Monatslohn bleim!


[1] Lotto-Ziehung vom 4. Februar 2007, eine Wienerin gewann 4,7 Mio. Euro
[2] Euromillionen-Ziehung vom 9. Februar 2007, ein Belgier gewann 100 Mio. Euro

Zum Leberkäs ... Juli 2005
Wia inzwischn jeda wahß
Iss i recht gean an Lebakahs.

Ob in ana Semml oda mit Bresln paniat,
Außabrohdn, dass ma de Krustn schee gschbiat,
Egal wia ah imma, nua bitte ned kocht,
Oda, wia ma’s fia a Lebakahspfandl gean mocht,
Den Lebakahs in klane Wiaföhn schneidn,
Do kunnt i fazweiföhn, des kau i ned leidn.

Und, ois wahrad da Lebakahs ned Essn scho gnua,
Owa fia mi gheat ah a Beilog dazua.
Zum Paniadn mog i an Erdöpfesalohd.
Und hod ma fileicht kane Erdöpfen grod,
Kau’s a Roda Ruam oda Guaknsalohd sei,
Ah Paradeisa passn guad in de Reih.
Wogeng Brohderdöpfen zu an Brodanen ghean,
Grissane dahdn mi dazua ah ned grod schdean.
Daunn no an Potzn siaßn Semf dazua
Und scho wah i zfriedn und gabat a Ruah.

Owa, gaunz kloa, des siech i scho ei,
Es kau jo ned oiweu nua Lebakahs sei.
Zwischnduach a Faschiats, ois Lawal oda Brohdn,
Weu Obwechslung kau jo bekaunntlich ned schodn.
Dazua, wia scho gsogd, a weng a Salohd,
Je noch Joahreszeit, wos ma grod hod.

Und glust’s mi amoi weda noch dem ahn no noch dem aundan,
So is des goa ka Malleah, weu es kaun daunn
A bochane Leba oda ah a Bockhendl sei,
I wend ah geng an bochan Karfiol goa nix ei.

Owa eigentlich, so foid ma grod auf,
Hod wos wo a Krustn oda a Pania goa wo drauf,
Daunn is de Schaus, dass des mia ah guad schmeckt -
Und ned, so wia a Teigwoa, in mein Hois drin farreckt -
Bei weit meah ois iwa fuffzich Prozent,
Wos wiedarum hahßt, i bin goa ned fawehnt,
I bin hoid beim Essn nua sehr konsequent !

Da Wosch-Trotsch  (Die Einleitung) ... 2002
Waunn ma z’ruckdenkt wia des woa
Seinazeit, in d’frian Joah,
Wo ma ka Woschmaschin no kennt
Und dauand is ums Wossa grennt.
Do woa des Woschn no a Plog
Und ned a so wia heitzutog
–Ned dass is Woschn ka Oabeit meah wah,
Owa bei weitem nimma so schwaa.

A Hausfrau fo fria hod nix ghobt zum Lochn,
Woschtog woa augsogd, olle zwa Wochn.
De Wäsch, faschwitzt und foi mit Dreck,
Is gschdaundn scho im Zimmaeck.
Und um den Haufm, umkreist fo Fliang,
Wieda sauba hinzukriang,
Hod’s gehm, ka Ariel Futua,
A Soda und a Kernsaff nua.

Während d’Mauna no haum gschlofm
Haum si d’Fraun aum Boch scho troffm.
A jede a Scheibtruchn, foi mit Gwaund,
-Sei Schmutzwäsch zahng woa no ka Schaund.
Olle haums biascht und griehm wia wühd
–A heits’tog unfuaschdöhboas Bühd.
Nua, wos ma si guad fuaschdöhn kau,
Im Chor faungans zum Trotschn au.

So a Dorftrotsch, i sogs ehrlich,
Woa scho domois meah ois gfährlich.
A jede hod wos zu berichtn,
Aus Klanichkeitn werdn Gschichtn.
Und währends no beim Boch san g’sessn
Woa d’Woahheit drau scho längst fagessn.
A jeda kriagt sei Fettn oh,
Wia domois is ah heite no.

Mit Woschn, Trotschn, d’Zeit fageht,
De Sunn scho hoch aum Himmö schdeht,
Und d’Mauna drin beim Wiatn sitzn,
De Fraun bei ihra Wäsch no schwitzn.
A poa Schdickln no, daunn haum’sas gschofft,
De Händ gaunz aufgwagd, ohne Kroft,
Ma hühfd si beim Wind’n, druckt’s Wossa fest raus,
Und aufg’hängt wiad de Wäsch daunn z’haus.

So woa des einst fua launga Zeit,
Ned zum Fagleichn meah mit heit.
Heit gibt’s ka Kernsaff, nix wiad griehm,
Nua’s Trotschn is bis heits’tog bliem!

Anmerkung:
„Da Wosch-Trotsch“, die Einleitung (und das Rollenspiel), enstanden für das
„Bernhardsthaler Wäschefest“ am 26. Mai 2002, anläßlich der Eröffnung der
Sonderausstellung „Wäschewaschen im Wandel“ (Im Wandl Wäsche waschen)


In Memoriam Ernst Donis ... 2001
Unser Freund, Nachbar und Gastwirt Ernst Donis ist nach langem schweren Leiden
am Sonntag den 26. August 2001 für immer von uns gegangen.
Viele meiner Gedichte sind in seinem Lokal verfasst worden, einige handeln von ihm,
und so manche Gedanken habe ich von ihm übernommen.
Zu Deinem Abschied ist Dir dieses kurze Gedicht gewidmet ...

Du warst ein Freund und Wegbegleiter,
Du warst ein nimmermüder Streiter,
Ein lieber Nachbar, ein Kamerad,
Der auch für and’re stand stets grad.

Man nannte Dich Spinner, ich sag Prophet,
Ein Mensch der „seinen” Weg nur geht.
Für Dich galt oft das eine nur:
Eins zu sein mit der Natur.

Doch viel zu früh als sein es sollt,
Hat Dich Gott zu sich geholt.
Bleibt uns Dein Sinn bei Tag und Nacht,
Wird auch Dein Lebenswerk vollbracht !

Mineralien saumln ... 1977
„Bist faruckt”, sogd d’Frau zu mia
„Loss’ do de bledn Schdana hia
Du saumlsd scho seit zwanzich Joahn,
Unsa Haus is scho a Schdahbruch woan.
De gschnizde oide Whiskybaa
Is fia d’Schdana jezd scho z’klaa.
Des Bodezimma is zum Wahna,
Olas foi mid lauta Schdana.
In da Kuchl jedes Ladl,
In mein Kostn jedes Kladl,
In dem Haus kaunsd ned faschnaufm,
Es is nua meah a Schdanahaufm.”

„Wos Du do sogsd, des hod kan Weat,
Weu i hob fon an Fochmau gheat:
Ma kau goa nia gnua Schdana haum,
A Grossteu is jo no fagrohm.
Schau da den au, de schene Foab,
Gemman eine glei in Koab.
Der do is jo aus da Noam,
Hod der ned a schene Foam?”
Und mia fühn des Auto au,
Das ma foahn grod ah no kau.
Kumd da Auspuff aum Bodn aun,
Schick ma d’Koffa mid da Bauhn.
Mei Frau liegt scho in an Marmorschrein,
Der passt ins Auto grod no rein.
Jo d’Apothekn is seah wichtich,
De Gress fias Schdanasaumln richtich.
De Schah und’s Pflosta loss ma z’haus,
Mia fühn den Plotz mid Schdana aus.

Jo Griechnlaund, des wah mei Traum,
Lauta Schdana, fost ka Baum.
Auf da Akropolis do drohm,
Do kuntasd in de Schdana tohm.
Aum Schdraund a poa Filosofmbana
Und sunsd nua Schdana, nix ois Schdana.
Du kaunsd zwoa bodn scho ah geh,
Doch waunsd do drinnan schdehst im See,
Do sixd und gschbiasd, gaunz unt aum Grund,
So irrfüh Schdana, kuntabunt.
Jezd kaufsta do a Tauchagwandl,
Tauchst owe weng an jedn Schdandl
Und hoisd, wos nua zum Hoin duat is,
Do untn is ah no ka Gries
Um’d Schdana, und des is wiakli klass,
Do mochd des Saumln no ahn Schbahss.
Im Endeffekt hosd di zwoa gschundn,
Doch so schene Schdana hod no kana gfundn.

I mechd des gaunze jezd so lossn
Und nua meah gaunz kuazz zsaummanfossn:
Olle Suahng wahn rosch fuabei,
Du bist imma full und hei,
Dei Auto is zwoa schwa wia Blei,
Doch mid de Schdana bist easchd frei!

Waunn ma so im Goatn sitzt... ... 2000
Waunn ma so im Goatn sitzt
Und ohne si z´bewehng scho schwitzt,
Daunn hod de Luft um dreißig Grad
Und ah da Wind is schdüh und schdahd.

Waunn ma so im Goatn sitzt
Und schbiat ka Kühle weit und breit,
Nua meah is fünfte Fiadl gschbrizd,
Daunn nennt ma des de Sommazeit.

Waunn ma so im Goatn sitzt
Und da Geist goa nimma blitzt,
Daunn bringt ma sei Gedicht zu End,
Befua den Unsinn wer erkennt!

Was den Erfolg ausmacht ... 1999
I schau noch fuan, wahß wos i wüh
Und konzentria mi foi aufs Züh.
Ah wahß i, jeda Niedaschlog
Is a Erfoig fian nexdn Tog!

Einem jeden seine Meinung ... 1999
I hob dem nie a Bedeutung gschenkt
Wos da ahne oda aundre fon mia denkt.
I leb hoid oiweu grod a so,
Ois wah i nua allahnich do.

Ned dos i mi ned aun Regln hoid,
Owa nua so, in dera Gschdoit,
I moch kan Untaschied bei d’Leit,
Und ziag kan Schdrich, ob blehd, ob gscheid.

A jeda der a Meinung hod
Und dazua Tog und Nocht schdeht grod,
Hod foi fo mia mei gaunz Fatraun,
Der kau auf meine Hühfe baun.

De Windign, de foisch nua san
Und imma nochn Wind si drahn,
De san a Gfoah und untabaun
A jedes Mensch-zu-Mensch Fatraun.

Heit wahß i, dass i mit an jedn
Ned iwa ois kau afoch redn,
A jeda braucht de Aunschbroch so,
Ois wahra nua allahnich do!

Das Automobil (im Sinne des 20. Jahrunderts) ... 1977
Aum Sunndohch, so um hoiba zwah,
I jehzmoi meine Rundn drah.
Uman Plohtz* mit ochzich Sochn,
Do gibts gaunz afoch nix zum Lochm.

De Puppm schdengan uman Brunnan,
De hob i glei aum Aufaung gwunnan.
Des taugt si, waunn i do so press,
A schoafe Kuafm, daunn a Ess,
Zum Kaffeehaus auffe, links farissn,
Dos i mi fiacht deaf kane wissn,
Daunn haust di vire bis zum Bäck,
Drahst di ume um des Eck,
Do hau i gean de Dritte eine,
Vom Brunnan aus winkt scho de meine,
Volle Post de Grohde daunn,
Jezd faung i scho zum Bremsn aun.

Daunn schneid i zuwe, hin zum Brunnan,
Die mia gwunkn hod wiad gnumman
Und weida geht’s, de nexde Rundn,
De Rafm wean jezd no meah gschundn,
Weu’s geht jo jezd easchd richtich los.
Sie schwärmt fo Dir und sogt famos
Und de Kassettn san easchd klass,
De Musi is so wühd und hahß.

Vom Foahn wiad’s Mahdl bleich und klaa,
Doch so fageht da Sunndohch ah.
Wos bessas häst zwoa scho tuan kennan,
Owa warum soist Du den Fraun nochrennan?
Do soins do bessa söwa kumman,
Aum Sunndohch, um hoiba zwah, zum Brunnan!

Bemerkung: ... * der Hauptplatz in Retz, NÖ

Die Thaya ... 1989
Die Thaya, traurig owa woah,
Is nimma so wia’s fria woa.
Fria woas sauba, is Wossa gloskloa,
Aum Grund hod ma gsehng in winzigstn Schdoa.

Ah Fisch hods gehm, es woa a Traum,
Wöhs und Hecht, heit kaum meah z’Glaum.
Ollas faschwundn, faseicht und hie,
Bestn Daunk aun de Chemie.

De Chemie hühfd an jedn, des is jo ned neich,
Sei’s daham, aum Föhd oda im Wiatschoftsbereich.
Owa hühfds ma ah wiakli, so wia i des siech,
So iwalebt de Chemie und es schdiabt a jehz Fiech.

Ma soi jo fia de Zukunft kana schwoazzn Bühda ned moin,
Schließlich gibts fo da Statistik ah positive Zoin.
Denan zufoige is jo des olles ned woa,
Und de Thaya is sauba und is Wossa gloskloa!

Da Schuazz ... 1989
Wo is mei Schuazz, fadaumt no amoi,
I wahß bei Gott ned wos des soi.
Iagndwer, fafluacht, fareckt,
Hod ma den recht guad faschdeckt.

Aum Hohgn, naa, do hängta ned,
Ah bei da Schaunk, es is zu blehd.
Er is jo wiakli ned so klaa,
Dosa ned zum Findn wah.

Magdalena, sog ma do glei,
Wo kau da Schuazz denn jezd no sei?
Ohne Schuazz gibts ka Hendlzalehng,
Ohne Hendlzalehng wiads ka Essn ned gehm.

Jezd nimm i hoid den blauen Schuazz,
Der is ma zwoa a bissl z’kuazz,
Owa es wiad mia jezdan wiakli z’dumm,
I wahß ned wo mei Schuazz geht um.

Doch do, mi reißt’s, im Obschdöhraum,
Do hängda jo, mei weißa Traum.
Mei weißa Schuazz, mei fühgesuachta
Und iwa ollem scho fafluachta.

Und wia in jedem Märchenbuach
Endets hier ah ohne Fluach.
Wia üblich gibts a „Häppi End”,
Da Wiat, der hod „Sein” Schuazz umghängt!

Trennkost ... 1999
Waunn d’Hosn nimma zuageht fuan
Daunn muaß ma radikal wos tuan.
Fazicht wiad jezd auf Bier und Schbeck,
Weu d’Fettn umman Bauch gheat weg.

A Trennkost hod mei Frau si docht
Wah aum bestn waunn ma mocht.
Bei dem Erfoig wos de Kost hod
Kau’s goa ned sei, dos de mia schodt.

Ois wos aum Essn Freid ahn mocht
Wiad aufteud auf z’Mittoh und Nocht.
Ned Hoibe Hoibe, des wah z’leicht
Dos ma damit is Z’üh erreicht.

Ma ißt z’Mittog, i sog jezd nua,
Fleisch und Gemüse, nix dazua.
Is Knehdl wos dazua zwoa gheat
Wiad aum Ohbmd easchd fazeaht.

Und so, ob brohdn, bochn, kocht,
Wiad des bei oin aundan gmocht.
Den Erdäpflsalohd, ois Schnitzlbeilog,
Gibts ois Nochtmoi, goa ka Frog.

Bei an Wiaschtl mit Soft und Gebäck
Foid zeaschd amoi is Semmal weg.
Hod da Körpa is Wiaschtl fakroft,
Ißt ma auf d’Nocht is Semmal mit Soft.

Wia d’easchde Trennkost mia haum gmocht
Do haum mia scho beim Essn glocht.
Weu d’guade Zuaschbeis, d’is Essn ausmocht,
Hod’s gehm easchd noch fümf Schdund, auf d’Nocht.

Auf Daua is des ka Essn ned,
Des wiad ahn iagndwaunnmoi z’blehd.
Ah wiad des Gaunze no faschdeakt
Waunn d’Woog fo oidem goa nix meakt.

Mia lossn uns ned länga neckn,
Füh liawa loß ma’s uns guad schmeckn.
Bei uns wiad nua meah des getrennt
Wos ma ois getrennt scho kennt.

Ob unsa Sicht fom Trennkostbühd
Amoi ah dicke Biacha fühd,
Des weads fo mia in drei, fia Joahn
Ois d’Easchdn glei fo mia erfoahn.
Seifensieden ... August & September 2007
zu finden bei Herald Gessingers handgemachten Seifen


Im Urlaub
... Lanzarote, 23.1.2007
Wüh ma bei uns gschwind pinkln wo geh,
Bleibt ma gaunz afoch bei an Bahm  wo schdeh.
Und befua’s no druckt und schdicht,
Hod ma sei Gschäft ah scho faricht.

In Lanzarote is des so afoch ned,
Weu söhtn wo a Palme schdeht.
Und waunn amoi wo Palmen schdengan,
Grod Urlauba schbazian duat gengan.

Oda de Palme schdeht grod duat,
In da Mittn fon an Uat.
Ob wenig, füh, ob kane Leid,
Der Plotz is sicha ah ned gscheid.

Ah gibt’s dadohdan wenich Eckn,
Wo ma si kunnt fileicht faschdeckn.
Und wia bei de Palmen is do ah,
Es gibt ka Eckn fia ahn allah.

Glaubt ma schbähda daunn noch Schdundn,
Ma hätt sei Platzerl endlich g’fundn,
Daunn fageht’s da schnöh ois wia,
Weu Tausnd aundre woan scho hia.

So schee ah fremde Lända san,
Nua waunns do duat gibt kane Bam,
Daunn is aum schenstn do daham!

P.S.
I daunk mein Herrgott, dass i bin a Mau,
Weu Fraun san no füh ärma drau!

Die Zeiten haben sich geändert ... 2005
Wos hod unsa Nochbah einst gjaummat und greaht
Und si mit Händ und Fiass gengs Bahmumschnein gweaht.
Mit Mörda, Fabrecha und fühles no meah
So isa uns kumman während da Oabeit daher.
Glei wia’s a weng grengd hod, hoda scho gmahnt:
„Schaut’s wia da Himmöhfotta traurich scho wahnt!”

Heit, fümf Joah schbähda, isa söhwa soweit
Dasa daham in sein Goatn olle Bahma umschneidt.
Wochenends, Feiatogs, in ahna Tua,
Nua fo Mord und Fabrechn ned de leiseste Schbua.
Ah da Herrgott im Himmöh hoit schee brav sei Mäu,
Er zwinkat mia zua und denkt si sein Teu!

Volkszählung 2001 ... 2001
Die Foikszöhlung beschäftigt derzeit unsa Laund,
Ollas rennt, wia kopflos, umanaund.
Meingott, wos de ois wissn woin,
Und easchd, wos mia ois wissn soin.

Wo soi i mit mein Kreizl hin,
Waunn i mia ned gaunz sicha bin?
Gahbad’s wos zwischn Jo und Naa,
Wah des Ollas hoib so schwaa.

Und is a Zehdl fertig daunn,
Faungd ma midn näxdn aun.
Personenblatt, a Doppelbohng,
Und ollas foi mit lauta Frohng.

Wer do a Kreizal setzt schdohd duat
Iwaschbringd drei Frohng und setzt daunn fuat.
S’is fost wia bei an Wiaflgschbüh,
Wer recht füh schbringt kummt schnöh auns Züh.

A Daunk zum Herrgott ahn entweicht,
Hod ma daunn is Züh erreicht.
In den Moment, wia ferngelenkt,
Ma glei goa aun a Woifoaht denkt.

Schlussendlich schdöhns auf da Gmoa daunn fest,
Wos ollas is a Blehdsinn gwest,
Und nimmt si fua, es is zum Lochn,
Beim näxdn moi daunn bessa z’mochn!

Weinviertler Dreiländereck ... 2000
Da Tourismusfabaund „Weinfiatla Dreiländaeck“
Hod de Aufgob und den Zweck
Fühle Leit, uns unbekaunnt,
Aufmerksom z´mochn auf unsa Laund.

Aufmerksom z´mochn auf unsa Kuitua,
Auf unsan guadn Wei, oba ned nua,
Weu ah unsa Haundweak, is guade Essn,
Deaf ma dabei ned fagessn.

Ah gibt’s bei uns fia de freie Zeit
Fost jede Oat da Schboatlichkeit.
Asphaltschdockschiassn, Tennisschbühn,
Zwa Beischbüh nua fo Oizufühn.

Jaga und Fischa haum ah eahna Freid,
De schenste Auswoih weit und breit.
Und wer si´s faschdeht auf Weinkuitua,
Der findt bei uns füh meah ois gnua.

Zum Obschluss mecht i ahns nua sohng:
Ma muaß ka Göhd ins Auslaund trohng,
Weu nua daham, im eigan Laund,
Hod ma in Urlaub bei da Haund!

Wos i unta Liebe faschdeh ... 1999
Bei Liebe, jo i wahß genau
Denkt sicha jeda aun a Frau.
Doch Liebe geht füh weida no,
Des zu erklärn fasuach i do.

Wia bekaunntlich d’Leit gern sohng
Geht d’Liebe oft ah duachn Mohng.
A guades Essn ob Fleisch, ob Fisch,
Siecht jeda gern moi aufm Tisch.
Waunn’s no dazua mit Liab is kocht
Ahn’s Essn glei füh Freid meah mocht.

Ah beim Bier meakt ma des glei
Weu ’sis bei Gott ned ahnalei
Ob ma a Glasl hiegschdöhd kriagt
Bei dem ahn glei da Duascht fafliagt,
Oda a Kriagl wo mit Liab da Schaum
Gibt dem Bier a weiße Hauhm.

Ma deaf des jezd ned foisch faschdeh,
Ah d’Liab unta Mauna is recht schee.
Waunn ma gaunz offn d’Woahheit sogt
Und si trotzdem recht guad fatrogt.
Bei Fraun bin i mia so sicha ned
Ob des a aundre ah faschdeht.

I siach de Liab wia a echts Fatraun
Zu Essn, Trinkn, Mauna, Fraun.
Solaungs a so a Liab no gibt
Bin i gaunz sicha gern faliebt!

Es kumd wia’s kumd ... 1997
Es kumd wia’s kumd, oda ah ned,
A so, wia’s in den Büchan schdeht.
Ma kau si no so lehng daquer,
Waunns amoi kumd, daunn kumd’s daher.

Ma wahss jo ah, dos unsa Lehm
Fo fuanherein is fuagegehm.
Scho zua Gebuat is z’saummangfosst
Wos aus dem Lehm si mochn losst.

A weng a Schbühraum is scho do,
Weu schdraumpld ma a weng si oh
So kau ma ah aus nix und wenig
Si aussemausan zu an Kenig.

Genau a so geht’s aundas rum,
Waunn ma si schdöhd gaunz schdua und dumm
Fagibt ma scho fo fuanherein
Sein Plotz glei in de easchdn Reih’n.

Egal ob Kismet oda ned,
Sis nua da Wert, der fest scho schdeht.
Und olas aundre, wia scho g’schreibt,
An söwa zu entscheidn bleibt.

„Abenteuer Wien” ... 1991
Im Siemafufzgajoah do soi sei gwesn,
So kau mas zumindest im Heimatbuach lesn,
In Katzlsdoaf a Frau mit zwa Gschroppm
De woit midn Jüngstn amoi Weanaluft schnoppm.
Drum foahns mit da Bauhn eine noch Wean,
Ausschdeing tans aum Brodaschdean.
Und weus grod faungd zum Regnan au
Frohngs fua an Gschäft an öhdan Mau
Wo ma si do an Schiam kaufm kau.
„Easchdn Schdohg” sogt der drauf glei,
De Frau denkt si, bei Gott, jo mei,
Komische Sittn san des scho in dera Schdohd,
Waunn an Schiam nua der kriagt, der an Schdohg scho hod!

Wias daunn so weidagehn duach Wean
Sechadns hoid ah an Fühm recht gean.
Se frohng an Mau da Polizei
Wo denn do a Kino sei.
„Grodaus” sogd drauf da Polizist,
De guade Frau denkt si nua "Mist,
Do wüh ma amoi in a Kino gehn,
Mit Glick goa de Sissi endlich sehn,
Daunn hod ma dazua goa ka Schaus,
Weu da Fühm grod jezd is aus.
Ka Mensch hoit uns jezd fia Noann,
Drum weama glei zum Brodaschdean foahn!"

Und scho passiat is nexde Mallea,
Schdohdn Oh-Wong kumd dauand da Nulla dahea.
Schlussendlich und mit letzta Kroft,
Haumsas daunn do bis zum Brodaschdean gschofft.
Bei sofüh Gleis foit schwa de Woi,
Waunn und wo foaht a Zug noch Bernhardsthoi.
A Eisnbauhna hühfd und sogd drauf glei:
„Neinzehnochtafufzig, auf Gleis zwei”,
„Neinzehnochtafufzig, a Joah Woatn,
Do fafoit jo unsa Rückfoahkoatn!”

A Polizist, glei in da Näh,
Siechd de beidn so traurich schdeh,
„Wos isn mit eahna passiat, gnä Frau,
Se schaun mi goa so traurich au?”
„Neinzehnochtafufzig, easchd in an Joah,
Soi sei, dos is wieda hahmzua foah!”
„Is des Ihr Ernst?” frogt drauf da Mau,
„Na, da Fraunz hod nua in Ernst’l sein Janka au!”

Der Pferdedieb ... 1991
Do gibts no so a Gschicht aus fagaungana Zeit
Von an Zuagrasdn, der woa ned gaunz gscheid,
Der hod Pfead gschdoin, glohng und lauta so Sochn,
Dem Gaunzn woitn d’Bernhardsthola an Riegl fuamochn.

Fias easchde, damit ned no meah passiat,
Hod eam da Oats-Schandahm moi eikassiat.
Fo duat isa boid scho kumman fuas Gricht
Und ah da Richta mocht draus ka Gschicht.

Fia imma soita sis meakn da Mau,
Dos ma sowos gaunz afoch ned mochn kau.
Er kumt aum Goign, aus und Schluß,
Ah d’Leit haum nochand kan Fadruß.

So bauns hoid daunn noch kuazza Zeit
An Goign auf, de Haundweaksleit.
De Fraun die des sehng owa mochn a Gschraa,
Wos des denn fia a Mode waa:

„Unsa Goign is nua fia uns und unsre Kinda,
Ned fia so an zuagrasdn Rasslbinda!”

Der Fäustling ... 1976
Bei Weimar dort im dunklen Wald,
Da lag er einstens stumm und kalt.
Bis Johann Goethe einsam kam
Und ihn zu sich nach Hause nahm.

Er machte aus dem Fäustling „Faust”,
In dem ein wilder Dämon haust.

Alsbald kam noch ein zweiter Teil,
Den bot er auch den Leuten feil.
Der Fäustling doch, von Faust gekränkt,
Hat sich am Vortag noch erhängt.

Des schnöhste Taxi fo gaunz Wien ... 1977
I kumm midn Zug aum Brodaschdean au
Und sog daunn zu mir "Wos faung i duat au?"
I wink noch an Taxi, ans schiaßt glei zu mia
Und frog noch an Beisl mit ahn guadn Bia.
Er sogt "Ahns, des is do glei drohm,
Do wea i se glei auffegfiaht hohm!"
Waunns so is, daunn geh i scho liaba z’Fuaß,
I greif noch mein Huat und schick scho mein Gruaß,
Do mahnda, i kenn mi in Wean goa ned aus
Und midn Frohng hod ma bei d’Weana ka Schaus.
Kaum bin i eine midn Kopf bei da Tia,
Do mochts scho an Schnoiza und oh gehts mit mia.

So ziag’ma dahie fo Kreizung zu Kreizung,
I schwitz wia a Teifl trotz ohgschoita Heizung.
De Kuafm pack ma auf zwa Radln,
"Jöh schau, da Dschäms Bond!"schrein scho zwa Madln.
Und mia ziang weida, volle Post,
I denk aun ka Bia meah und ah aun ka Prost,
Des anziche wos mi jezd no intaressiat,
Wos mochta, waunns an zweitn ah so pressiat?

De Auntwuat de bleibt ma do goa ned laung aus,
Do kumt scho a Auto aus an Windschottn raus.
Mia lenkn und bremsn und schleidan dahin
Bis i mia söwa goa ned sicha meah bin,
Sitz i oda da aundre im Taxi jezd drin.
Ollas draht si, quietscht und raucht,
I siech mei Lehm scho gaunz fabraucht.
Do wea ma auf amoi fon an Lostwohgn gschdoppt,
Der hod fian Schneepflug a Plottn fuan ghobt.
A Beidla no, daunn is ollas schdüh,
I sogs Eich Freind, des is a Gfüh.
Ka Bremsn, ka Quietschn is jezd meah zan Hean,
Grod de Leit umadum, de tan mi no schdean.

I ziag ma de Schuach au und schdeig laungsaum aus
Und kriag fo de Leit an Riesnapplaus.
Repoata frohng mi wia des woa,
Do i sog nua ahns, owa des dafia kloa:

Des schnöhste Taxi fo gaunz Wien,
Des schnöhste Taxi, des is jezd hin!

Die Dachrinne ... 1990
Ohmad aum Doch, do is sie z’Haus
Und schaut, bei Gott, recht traurig aus.
Geng fria, wias no neich woa und schee,
Jezd i s farost, fom Reng und fom Schnee.

Fabogn is ah, dos is Wossa drin schdeht,
Weus aunschdohd owe nua aufezua geht.
Trepfln tuats aun so füh Schdöhn,
Dos ma’s scho nimmameah kau zöhn.

Boid wiad zu dir da Schbengla kumman,
Daunn wiasd fia imma owagnumman.
A Plastikrinnan wiad ob jezdn,
Fia imma und ewig di ersetzn!

Ein Leben danach?
... 1999
Oft frog i mi, wiads noch dem Lehm
Ah no a aundas Lebm gehm?
Oda is daunn mit an Schlog,
Ollas aus aum letztn Tog?

Es is da Mensch geng de Natua
A gaunz a klane Kreatua.
Und geng des Oita fo da Wöhd
A Menschnlehm jo goa ned zöhd.

Drum denk i ma, es muaß so sei,
Dos drauf wos foigt no hintadrei.
A neiches Lehm, ois Mau, ois Frau,
I wahß jo söwa ned genau.

Fileicht wean d’Brafm so belohnt,
Dos ma’s fuam neichn Lehm faschont.
Den Schlimman wiad a Schaus no gehm
In an neichn, aundan Lehm.

Mog sei, es is ah umgekeaht,
Der wos si amoi hod beweaht
Dem wiad a neiches Lehm bescheat,
Ahn aundan wiad is Lehm faweaht.

Wos woah aun oi dem Gaunzn is,
Des wissma ollesaumt ned gwiß.
Drum soit ma’s Lehm ah nua so lehm
Ois dahdads nua des ahne gehm!

Sonntagsruhe ... 2000
I sitz so gern herausd im Frein,
Do kau i no i söwa sein.
Do kau i denkn und sinnian
Und mi söwa fost falian.

Rundumadum is ollas schdüh,
Nua des zum Hean wos ma hean wüh.
A schene Musik im Hintagrund,
Je nochdem zu wöcha Schdund.

Und so, fasunkn in Gedankn,
Zwischn Sinnian und Kroft auftankn,
Hea i beim Nochbahn drühm a Rattern,
Wia waunns an Zwöhfzilinda matern.

A Grosmahra kau des ned sei,
Des gangat ma so leicht ned ei,
Do wiad wos gressas repariat,
A Glick, dass mi da Lärm ned schdiat.

Wias daunn woa auf amoi schdüh,
Do hod mi pockt a söhtsaums Gfüh.
Er wiad si do ned haum faletzt?
Owa do, wos hea i jezd!

De Trennscheihm um de Mittogsschdund
Beruhigt mi, dass er is gsund.
Fom Schwassn drauf des prizzlnde Suann
Woa wia a Woihtot fia de Uahn.

Mit an Druckluftschrauba tuat wer Rafm wexln,
A aundra faungt au sei Klaahoizz z´häxln,
A Presslufthaumma quöht si duach an Beton,
Söhbsd zu Mittohg, wos mocht des schon?

So sitz i do in der Idülle,
Genieß de Ruhe und de Stille
De ma nua aum Laund no hod,
Fernob fom Lärm da großn Schdodt !

Ma frogt si...   ... 2000
Es frogt si da Maura, wia bau i des Haus?
Es frogt si da Schneida, schauts Klahdl schee aus?
Es frogt si da Söhcha, is Gsöhchte guad gsöhchd?
Es frogt si da Gärtna, san d´Bluman fawöhchd?

Es frogt si kana, wos hods Lehm fia an Sinn?
Es frogt si kana, wo fiaht des ois no hin?
Es frogt si kana, gibt’s wos schenas ois Göhd?
Es frogt si kana, wos is des wos no zöhd?

Es frogt si da Tischla, hods Hoizz ah kan Wuam?
Es frogt si da Schbengla, fatrogts Dachl an Schduam?
Es frogt si da Taxla, hob i eh gnua Benzin?
Es frogt si jezd jeda, wos hod des fia an Sinn?

Wos des fia an Sinn hod, i kau´s Eich jo sohng,
Ma schdöhd si im Lehm togtäglich oiweu nua Frohng
Und head fon an jedn nua Raunzn und Klohng.

Ma head fo kahn anzichn, „Du, mia geht’s guad,
I leist ma an Ualaub, mia fliang heia fuat“.
So frog i schlussendlich, wia laungs a so no sei tuat ?

Heabsd ... 1991
Schee laungsaum kummt da Heabsd ins Laund,
De Sunn faschdeckt si meah und meah.
Ah d’Blahdln auf d’Bahm san wia fabraunnt
Und schaun göhb-braun nua zu mia her.

Fuabei is Bohdn, is leichte Gwaund,
De Summafeste, de Grüllarein,
Da Nöhwe ziagt scho iwas Laund
Ah d’Nocht foit jezd scho fria ein.

Doch ah da Heabsd, ma mechds ned glaum,
Er bringt a wundaschene Zeit,
Denkt ma aum Wei und aun de Trauhm,
So hod ma ah aum Heabsd sei Freid!

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