Karl PRANTL

                                           Granit, 1978, 86x20x13 cm

Karl Prantl wurde 1923 in Pöttsching/Burgenland geboren.
Er kommt erst spät, 1950, als Autodidakt zur Plastik. Am Anfang seiner künstlerischen Arbeit, im künstlerischen Neubeginn nach 1945, standen Malerei und Zeichnung. Dennoch von 1946-952 Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Albert Paris Gütersloh. Prantls Arbeiten entstehen von Beginn an nicht aus einem kon- struktiven Kalkül. Prantl hat über Jahrzehnte an zahlreichen internationalen Bildhauer- symposien in der ganzen Welt teilgenommen, hat in Österreich zahlreiche Symposien organisiert. 1959 veranstaltet er mit Friedrich Czagan und Heinrich Deutsch in St. Margarethen das 1. Symposion Europäischer Bildhauer, auch im Kärntner Krastal organisiert Prantl Anfang der 60er Jahre Symposien. 1967 stellt er dort gemeinsam mit Bischoffshausen, Eder, Gironcoli aus. Charakteristisch für Prantls Plastiken sind die "ausgewogenen Proportionen mit ihrem inneren Gleichgewicht" und die "wie fließendes Wasser sanft geglätteten Oberflächen." Prantl, der heute zu den bedeutendsten österreichischen Bildhauern zählt, lebt und arbeitet im Burgenland. 

                                 Serpentin, 1990-92,  18x26x24 cm