Silvano Rubino

1952 geboren, lebt und arbeitet in Venedig und in Brasilien (Curitiba)

"Meine letzten Fotografien, die ich der Einfachheit halber 'schwarze Fotografien' nenne, sind das Resultat einer Arbeit, die mehrteilig ist. Ich habe jeden Bezug zu einem Raum eliminiert und schwarze Hintergründe verwendet, aus welchen minimalistisch angelegte Bilder, im barocken Stil konzipiert, hervorgehen....Schwarz ist die Dunkelheit, eine Dunkelheit, die mit Leere gleichgesetzt werden kann, es ist Raum ohne Raum...Die Reflexion verdoppelt das Bild, ohne ihm seine Einmaligkeit abzusprechen....Venedig, eine Stadt, die sich in ihren Wasserstraßen spiegelt, hat mich wohl unbewußt und bis zu einem gewissen Grad zur Arbeit an den 'schwarzen Fotografien' inspiriert. Insbesondere in sommerlichen Nächten taucht Venedig aus dem Dunkel auf, dank ihrer Lichter und antiken Palazzi, die sich im Wasser spiegeln...Im Geist dieser Stadt, habe ich das Wesentliche des Unbewußten gefunden...
(Auszug aus einem Text von Silvano Rubino, Juli 2002)