MEINA SCHELLANDER

1946 in Klagenfurt geboren, wächst in Ludmannsdorf/Rosental auf

1966 Matura an der Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Klagenfurt

1966-1970 Akademie der bildenden Künste in Wien

Meisterschule für Grafik bei Prof. Max Melcher/Diplom,
Ausstellungen im In- u. Ausland, zahlreiche ‚Kunst am Bau' - Projekte

Als verdichtet, linear, hintergründig, um Spannweiten ringend, Zustände festhaltend und solitär, hat sie einmal ihre Zeichnungen beschrieben. Sie weisen jene Eigenschaften auf, die Schellander für sich selbst geltend macht. Jeder im Raum oder auf dem Papier umgesetzten Arbeit geht eine intensive Kopfarbeit, ein Prozess der inneren Auseinandersetzung voraus. In der Serie: ‚Ph(r)asen - gewachsen/gebaut', stellt sie äußeren Zeit-Land-Anteilen (Fotos) innere Frequenzen (Zeichnungen) gegenüber. Ausschnitte von Stoppelfeldern, Baumstämmen sowie Mais- und Weizenfelder sind Inhalte der Fotos, reduzierte Linearstrukturen bestimmen die Bleistiftzeichnungen: ein Mischverhältnis zwischen innen und außen, gewachsen und gebaut, . Der Titel der als Schwarz-Weiß-Paare konzipierten Arbeiten, die erstmals 2002 im Klagenfurter Musilhaus zu sehen waren, geht auf ein gemeinsames Projekt von Meina Schellander und Ferdinand Schmatz zurück. In diesem neuen Zyklus, lautet Schellanders Strategie, wie sie selbst sagt, Reagieren auf Natur und unmittelbar bauen.