Kabarett / Theater

Christine Teichmann ist als Slam Poetin, Artistin und performende Schriftstellerin von zahlreichen Bühnen Österreichs bekannt. Sie ist Gewinnerin diverser Slams und Jazz Slams. Ihre stetig wachsende Fangemeinde liebt ihren unverkennbaren Stil und markanten Humor.

Sitzen Sie noch bequem?

Gemeinsam mit der Liedermacherin Elli Bauer hat Christine Teichmann mit dem Programm „Sitzen Sie noch bequem?“ die Kabarett Talenteshow 2017 gewonnen. Der Kleinkunstabend für Fortgeschrittene wurde mehrfach in Wien im Theater am Alsergrund und in der Grazer Brücke gezeigt und hat großen Anklang beim Publikum gefunden.

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Herrreinspaziert!

Mit ihrem Solo Programm „Herrreinspaziert!“ ist sie in Österreich und Bayern gern gesehener Gast auf verschiedenen Kleinkunstbühnen. (Kleinkunstbrett‘l, Kleinkunstgröst‘l,CiP,..)


In "Herrreinspaziert!" tritt Christine Teichmann als Conférencieuse an, um das Publikum auf die Drehbühne des Lebens zu bitten. Achtung Schleudergang! Wenn das Karussell in Fahrt kommt, gilt für so manche Bühnenfigur: fest halten! Wer da aller ins Schleudern gerät? Die nette Dame mit Kampfhund, der Mann, der am Müllsortierungsband nicht nur tote Katzen in Plastiksackerln findet, unsere Politikerriege im Hürdenlauf und nicht zuletzt erfahren wir die Bedingungen, unter denen man in den Himmel von Teichmanns Oma darf. Also schnäuzen, kampeln und festschnallen!

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Kabarett Cuvée

Mit der Kleinkunstveranstaltung "Kabarett Cuvée" schafft Christine Teichmann ab April 2018 eine Bühne für KabarettistInnen, die am Absprung zur großen Karriere stehen. An einem Abend reichen sich vier verschiedene Acts die Hand, um gemeinsam mit der Moderatorin Christine Teichmann einen Reigen aus dem Feinsten, was kritisches Kabarett zu bieten hat, zu bilden.

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Peace Babies

Christine Teichmann ist Ensemblemitglied des Bühnenkollektivs Peace Babies, für das sie Texte schreibt und performt. So wurden bereits zwei Theaterstücke (Charlottendorf, Schattengewächse) von ihr aufgeführt, Kurztexte im Poetry Slam Format sind bei fast jeder Show dabei, so auch die beliebte Kategorie "Männer in Unterhosen sprechen über die Liebe"

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Peace Babies Saison 1 in 2 Minuten



Als Schauspielerin war sie schon in mehreren Stücken der Peace Babies auf der Bühne, zuletzt bei "Schattengewächsen" und "Rocket Boys"

"Rocket Boys" Trailer:



The Original Bassena Raves

Christine Teichmann ist Mitglied der intergenerationellen ImproTheatergruppe "The Original Bassena Raves", deren Shows immer wieder in der Brücke zu sehen sind.

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Compagnie fantastique

Mit der Compagnie fantastique (link) hat CT an zahlreichen Produktionen mitgewirkt, die am Grenzbereich zwischen Artistik und Schauspiel angesiedelt sind.

So hat sie als "Wiesel" in den Clowntheaterstücken von "Puck & Wiesel" mitgewirkt, als "Gott, die Herrin" bei "Faust - der Jonglage erster Teil" und als "Madame" in den "Le Baron et Jacques" Jongliertheaterstücken. Seit 2016 tritt die Compagnie mit ihrem "Wie damals" Programm in den Sommermonaten im Varieté Hutzi (link) auf und trägt zum artistischen Teil der Abende bei.

Bei den Inszenierungen zu klassischer Musik (Karneval der Tiere, Bilder einer Ausstellung) war sie Teil des Teams, das Idee, Choreografie und Dramaturgie erarbeitet hatten und bei den Aufführungen als Artistin dabei.



Projekte:

Für November 2018 plant cT gemeinsam mit dem Regisseur Stefan Moser das Bühnenstück "Manoli" nach der Romanvorlage umzusetzen.

Der Roman "Manoli" von Christine Teichmann greift ein Geschehen aus der Zeitgeschichte auf – das Entstehen des Liedes "Die Moorsoldaten" – und verknüpft diese außerordentliche Begebenheit mit dem Schicksal eines (fiktiven) Zeitzeugen, der 1934 als kommunistischer Häftling im KZ Börgermoor den legendären "Zirkus Konzentrazani" mitgestaltet hat. Der alte Mann, Manoli (eine Koseform von Emanuel), trifft im Pflegeheim auf Marlies, eine MS(Multiple Sklerose)-Patientin, die Mutter eines jungen Mannes, Theo, der zusehendes in rechtsradikale Kreise gerät. Eine Begegnung mit dem Zeitzeugen soll den Siebzehnjährigen von seinem rassistischen Gedankengut "heilen", aber die Treffen werden für alle Beteiligten zu einer unvorhergesehenen Auseinandersetzung mit sich selbst, ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft. Sowohl der junge Theo als auch seine kranke Mutter und der alte Mann wurden von ihrer Umwelt seit Jahren geschont. Jetzt prallen höchst unterschiedliche Weltsichten und Lebenssituationen aufeinander und brechen Verschwiegenes, Ängste und Schuld auf. Theo setzt schließlich eine Tat, die ihn endgültig außerhalb der Gesellschaft stellt. Oder ist die Gesellschaft dort bereits angelangt?

Für die Bühnenbearbeitung wird Theo, der junge Mann, ins Zentrum der Handlung gestellt. Das Gedenkjahr 2018 erscheint ein geeigneter Zeitpunkt, die Thematik Faschismus/Neonazismus aufzugreifen. Die Verknüpfung der Zeitgeschichte mit aktuellen Themen, sowie die Parallele der Hilflosigkeit gegenüber einer schweren Krankheit und des Abdriftens eines Jugendlichen in die Neonaziszene, sowie die Metapher der Aufführung des Widerstandliedes als Signal der Hoffnung in einer scheinbar ausweglosen Situation garantieren, dass die Geschichte Interesse weckt, Identifikation - gerade für jüngeres Publikum - ermöglicht und neue Aspekte in der Aufarbeitung der Zeitgeschichte ermöglicht.