|
Im Nassen eine Klasse für sich
Gregor Frötscher siegte am Rechberg in der Klassen- und Periodenwertung
Den Sieg in Rechberg in der Tasche, das nächste Rennen zur Historic Hill-Climb Championship in St. Anton an der Jessnitz (Oberösterreich) vor Augen. Für Motorsportler Gregor Frötscher aus Ötztal-Bahnhof verläuft die Frühphase der Rennsaison 2011 optimal.
Das Rennen am Rechberg in der Steiermark stand für den Oberländer lange Zeit auf der Kippe. Hatte er sich doch bei seinem Ausflug in den Histo-Cup am Red-Bull-Ring in Spielberg den Motor seines Morris Mini Cooper einigermaßen ramponiert. „Ich bin tagelang aus der Werkstatt nicht mehr ausgekommen. Die nötigen Ersatzteile aus Großbritannien sind erst im letzten Abdruck bei mir eingetroffen“, schildert Frötscher seinen Schweiß treibenden Mechanikereinsatz.
Schließlich war er am Rechberg bei äußerst schwierigen weil regennassen Bedingungen aber wieder ganz in seinem Element. So ließ er der Konkurrenz in der Categorie 1 nicht den Funken einer Chance und knallte in zwei Läufen eine Zeitdifferenz von mehr als 21 Sekunden auf den Zweitplatzierten auf den rutschigen Asphalt. Solcher Art unterwegs entschied Frötscher auch die Periodenwertung (alle Autos der Baujahre 1964 bis 1974) souverän für sich.
Weiter geht’s für den Tiroler schon am nächsten Wochenende. Denn am 15. Mai steht das Bergrennen in St. Anton an der Jessnitz am Programm.
|