Von wem wird das Handy genutzt | Mobilfunk | Meßgrößen | Unterschiedliche Grenzwerte | Die Lilienfeldstudie 1973 | Ernst zu nehmende wissenschaftliche Arbeiten die Bioeffekte im athermischen Bereich gefunden haben | Feststellung | Statistik in Österreich | Freiburger Appell | Das Beispiel Engelhartstetten | Schäden an Pflanzen | Schäden an Tieren | Schäden an Aquarienfischen | Schäden an Vögeln | Schäden an Bienenvölkern | Handybrände | Was können Sie persönlich tun ? | Forderungen
Seit
17. November 2004 gibt es von mir die ausführliche Homepage zum Thema : Handysucht, Elektrosensibilität,
Elektroschäden, Bienensterben, Waldsterben
Hier zur Einführung ein Vortragsmanuskript von mir:
Vortrag, Donnerstag 8.1.2004, um 19 Uhr Landesverband für Bienenzucht in Wien, Ortsgruppe VII
von
Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Medizinischer Physiker
Die sechs Netzbetreiber, Mobilkom Austria (Marke "A1"), T-Mobile, Connect Austria (Marke "One"), tele.ring, Tele2 - der das Netz von One nützt und seit Frühjahr 2003 Hutchinson (Marke "3") haben praktisch jeden Winkel in Österreich über Mobilfunk erreichbar gemacht.
In Österreich stehen 17 811 Handymasten, davon allein in den Landeshauptstädten 5 113. Laufend werden neue Sendestationen auf bereits vorhandenen Standorten angebracht. Senderkataster von Österreich
Die Anzahl der Handy-User betrug in Österreich im Jahre 2002 6,8 Millionen. Österreich liegt mit seiner Handydichte von 84% im weltweiten Spitzenfeld .
In der Altersgruppe bis 29 Jahre beträgt die Nutzung bei Männern und Frauen 93%.
Der durchschnittliche Mobilfunkkunde gibt monatlich knapp 32 € für seine Telefonate aus.
Der Umsatz des Mobilfunksektors in Österreich betrug 2002 3,5 Milliarden Euro.
Immer mehr Österreicher melden ihren Festnetzanschluss ab. Nur ein Drittel der Wiener besitzen noch einen Festnetzanschluss.
Wiens Bürgermeister Michael Häupl verleiht den "Joseph-Schumpeter-Preis 2003" an Jorma Ollila, Chef des finnischen Handyherstellers Nokia (Marktanteil 39%) für innovative Leistungen auf dem Gebiet der Wirtschaft.
· Notfälle, die ein Mobiltelefon rechtfertigen, liegen bei nur 1% aller Verbindungen
· Nur ca. 9% braucht das Gewerbe ein Mobiltelefon
· Ca. 30% dienen dem Blabla für Erwachsene
· Aber zu 60% ist es ein Spielzeug für Kinder und Jugendliche
Die Wortschöpfung
"Elektrosmog" geht auf Ulrich Warnke und zwei Kollegen zurück,
die sie 1975 das erste Mal verwendeten. Der Begriff wurde durch die Forschungen
der letzten Jahrzehnte von ihm auf "Elektro-Magnetosmog"
erweitert.
Allgemeine
Eigenschaften von elektromagnetischen Wellen
- transportieren
Energie - im Vakuum kann dämpfungsfrei Energie übertragen werden
- im Dielektrikum entstehen Verluste
- zeigen Interferenz, Beugung, Reflexion, Polarisierbarkeit und Brechung
- Raumwellen
- Ausbreitung mit Lichtgeschwindigkeit
Spezielle
Eigenschaften von Mikrowellen
- polarisierte Transversalwelle
- werden an Metallen reflektiert
- können dielektrische Materialien durchstrahlen und werden, je nach
Polarität, von ihnen mehr oder weniger stark absorbiert
- durchstrahlen Werkstoffe wie verschiedene Keramiken, Gläser, Porzellane,
Kunststoffe
- keine ionisierende Strahlung
Elektromagnetische Wellen werden kabellos zum Zwecke der Datenübermittlung
in höheren Frequenzen (100 kHz bis 300 GHz) ausgesendet, wobei elektrische und
magnetische Felder zu einer elektromagnetischen Welle verschmelzen (Fernfeld).
Hochfrequente Strahlung (HF-Strahlung) wird wegen ihrer großen Reichweite und
der schnellen Ausbreitung ihrer Wellen vor allem vom Mobilfunk, Radio-
und Fernsehsendern, Radar, Richtfunk, aber auch schnurlosen Telefonen,
Babyphones und in Mikrowellen genutzt.
Erst vor einigen Jahren entwickelte sich die Technik so weit, dass die
Kommunikation mit gepulsten Frequenzen und damit der Handy-Boom möglich wurde.
Jetzt können z.B. bis zu 8 Geräte gleichzeitig auf einer Frequenz bedient
werden, wo früher noch 8 Frequenzen nötig waren. Beim Mobilfunk wird
beispielsweise ein Gespräch 217 mal pro Sekunde zwischen Sendemast und
Handy neu aufgebaut, es können bis zu 8 Gespräche gleichzeitig geführt werden,
dementsprechend erhöht sich die Pulsfrequenz.
Ein großer Teil der
Mobilfunkanlagen (besonders in Städten) arbeitet mit Sektor-Antennen,
welche jeweils einen Winkel von 120 Grad abdecken und somit im Dreieck
angeordnet den ganzen 360 Grad-Winkel versorgen.
Eine zweite benutzte Konstruktion sind die Richtstrahl-Antennen. Die
Stahlungsleistung wird von Richtstahlantennen nicht gleichmäßig kugelförmig
(isotrop) in den Raum abgegeben. Es gibt bevorzugte Richtungen, die Haupt- und
Nebenkeulen und solche, in denen wenig Energie abgestrahlt wird, die sog.
Nullstellen. Diese Eigenschaft der Antennen wird durch den Antennengewinn
ausgedrückt . Die Richtcharakteristik beschreibt die Verteilung der von einer
Antenne abgestrahlten Energie im Raume.
In der Praxis sind Hochfrequenzstrahlungen selten von der Quelle her
gleichmäßig abnehmend. Vielmehr sind durch Reflexionen von Häusern oder Wänden punktuelle Konzentrationen messbar die sogenannten
"hot spots".
Spezifische Absorptionsrate (SAR-Wert) (W/kg)
Die Spezifische Absorptionsrate ist die pro Zeit und pro Gewebemasse von biologischem Gewebe aus dem Strahlungsfeld absorbierte Energie. Diese Absorptionsrate heißt spezifisch, weil sie von den spezifischen Absorptionseigenschaften des bestrahlten Gewebes bei der jeweiligen Frequenz abhängt. Diese Absorptionseigenschaften werden in aufwendigen Versuchen ermittelt und können nicht durch einen einfachen formelmäßigen Zusammenhang beschrieben werden.
Leistungsflussdichte (W/m2)
Die Leistungsflussdichte
ist die im Strahlungsfeld pro Zeit und pro Fläche transportierte Energie. Die
Leistungsflussdichte ist messtechnisch relativ einfach zu erfassen, da unter
den Bedingungen: (1.) Fernfeld und (2.) Freifeld die drei interessierenden
Größen
Leistungsflussdichte S (W/m2)
Elektrische Feldstärke E (V/m)
Magnetische Feldstärke B (A/m)
der elektromagnetischen Strahlung in einem festen Verhältnis stehen:
S = E · B oder S = E2
/ Z oder S = B2 · Z
wobei die Naturkonstante Z der Wellenwiderstand des freien Raums ist und den
Wert Z = 377 Ohm hat.
Ein Fernfeld (1) liegt vor, wenn der Abstand wesentlich größer als die
Wellenlänge und wesentlich größer als die Antennenabmessung ist. Im
D-Netz-Bereich beträgt die Wellenlänge ca. 30 cm, im E-Netz ca. 15 cm. Ein
Freifeld (2) liegt bei Abwesenheit von Leitern und Ladungsträgern vor. Die
Bedingungen von Fernfeld und Freifeld sind für die Strahlungsausbreitung im
freien Luftraum relativ gut erfüllt.
Die drei angegebenen Gleichungen sind physikalisch gleichwertig. Am häufigsten
benutzt wird S = E2 / Z, da man hiermit aus der elektrischen
Feldstärke E - die der Messung am leichtesten zugänglich ist - die
Leistungsflussdichte S berechnen kann.
Grenzwerte nach ÖNORM S 1120 (gerundet)
|
Frequenz |
Effektivwerte der
elektrischen Ersatzfeldstärke |
Effektivwerte der
magnetischen Ersatzfeldstärke |
mittlere
Leistungsflussdichte W/m2 |
|||
|
|
berufl. HF
exponierte Personen |
Bevölkerung |
berufl. HF
exponierte Personen |
Bevölkerung |
berufl. HF
exponierte Personen |
Bevölkerung |
|
900 MHz |
106 |
48 |
0,28 |
0,13 |
30,0 |
6,0 |
|
950 MHz |
109 |
49 |
0,29 |
0,13 |
31,7 |
6,3 |
|
1,5 GHz*) - 3000
GHz |
137 |
61 |
0,36 |
0,16 |
50 |
10,0 |
|
*) GSM 1.800 = 1,8
GHz |
||||||
|
Grenzwerte für HF-Felder (900MHz) |
|
|
0,000.000.01 W/m² |
Aaronia Empfehlung HF1-2003 |
|
0,000.45 W/m² |
Empfehlung des BUND 1997 |
|
0,02 W/m² |
Grenzwert in Rußland |
|
0,045 W/m² |
ECOLOG-Empfehlung von 1998 (Deutschland) |
|
0,1 W/m² |
Grenzwert in Polen |
|
0,16 W/m² |
Grenzwert in Italien |
|
0,24 W/m² |
Grenzwert in der CSSR |
|
2 W/m² |
Grenzwert in Neuseeland |
|
3 W/m² |
Grenzwert in Kanada (Safety Code 6 von 1997) |
|
4,5 W/m² |
Grenzwert in Deutschland und ICNIRP-Empfehlung von 1998 |
|
Grenzwerte für HF-Felder (1800MHz) |
|
|
0,000.000.01 W/m² |
Aaronia Empfehlung HF1-2003 |
|
0,000.001 W/m² |
"Vorsorgewert Innen gesamt" in Salzburg 2002 |
|
0,000.010 W/m² |
Neusüdwales in Australien |
|
0,000.9 W/m² |
Empfehlung des BUND 1997 |
|
0,02 W/m² |
Grenzwert in Rußland |
|
0,09 W/m² |
ECOLOG-Empfehlung von 1998 (Deutschland) |
|
0,1 W/m² |
Grenzwert in Polen |
|
0,16 W/m² |
Grenzwert in Italien |
|
0,24 W/m² |
Grenzwert in der CSSR |
|
2 W/m² |
Grenzwert in Neuseeland |
|
3 W/m² |
Grenzwert in Kanada (Safety Code 6 von 1997) |
|
9 W/m² |
Grenzwert in Deutschland und ICNIRP-Empfehlung von 1998 |
Anmerkung: Statt allerdings dem Vorsorgeprinzip Rechnung zu tragen und die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung auf 0,1 µW/m² zu senken beschließt in Österreich der Fachnormenausschuss, in dem die Österreichische Ärztekammer nicht vertreten ist, am 1.8.2005 Grenzwerte nach der ICNIRP, nämlich die neue Vornorm ÖVE/ÖNORM E 8850 (von 0 bis 300 GHz)- es gelten also nach wie vor für die Bevölkerung je Mobilfunksender zehn Millionen µW/m². Die Österreichische Ärztekammer hat in ihrem Schreiben vom 29.9.2005 dagegen Einspruch erhoben. Wilke schreibt in 'Das große Strahlen-Handy & Co' : 'Als Endergebnis beurteilen Fachleute- also ganz normale Menschen- aus Industrie und Wissenschaft die Gefährdungslage. Sie legen also fest, krass ausgedrückt, wie viele Leute zum Beispiel an Krebs erkranken dürfen, um den Nutzen eines Produktes zu ermöglichen. Außerdem sind die Annahmen, die zugrunde gelegt werden, nie wirklich exakt bestimmbar. Die Industrie schreit: Verbot oder Einschränkungen kostet Arbeitsplätze, die Politik ignoriert, lamentiert oder beschließt bestenfalls, viele Jahre Forschung in Auftrag zu geben. Ein gutes Beispiel, wie langwierig die Anerkennung der Gesundheitsschädlichkeit sein kann, ist Asbest.'
Prof. Dr. J.G.
Hyland, Institut für Physik, University Warwick (2001) sagte:
„Zur Unterstützung der Tatsache gesundheitsschädlicher Auswirkungen von
Mikrowellen, wie sie heute beim Mobilfunk benutzt werden, sollten wir uns an folgendes
erinnern: Während des kalten Krieges war die Mikrowellenbestrahlung der
westlichen Botschaften, die durch die Sowjetunion mit der erklärten Absicht
durchgeführt wurde, Gesundheitsschäden zu verursachen, erfolgreich. Die
Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und einer
Basisstation.“
Zweck war die
Erprobung von Mikrowellenwaffen während 22 Jahren, von 1953 – 1975. Die
verwendeten Frequenzen lagen zwischen 600 MHz und 9,5 GHz. Die Feldstärke an
der Fassade außen 4,3 V/m ( =Leistungsflußdichte von 49. 000 µW/m²) und im Innern bei 0,14 V/m
(=Leistungsflussdichte von 52 µW/m²). Es wurden 4800 Personen untersucht, die
unbestrahlte Kontrollgruppe umfasste 7500 Personen. Die überwiegende Todesursache
der bestrahlten Gruppe war Krebs und Infektionskrankheiten traten
3mal höher auf. Überdurchschnittlich traten bei Frauen Anämie, bei Männern
Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisschwäche und
Reizbarkeit, bei beiden Geschlechtern Augenprobleme und Psoriasis auf.
Das Mikrowellensyndrom /
Rundfunksyndrom
Als wesentliche
Symptome der Langzeitwirkungen,
meistens ab dem 3.
Einwirkungsjahr beginnend und
mit den zunehmenden
Einwirkungsjahren an Intensität und Häufigkeit
zunehmend, werden
u.a. folgende angeführt:
- Neurasthenie,
neurotische Symptome
- Arterielle
Hyper-/Hypotonie, Bradykardie oder Tachykardie
- Vagotone
Verschiebung des Herz-Kreislauf-
Systems
- EEG-Veränderungen
(Zerfall des Alpha-Rhythmus
bei Theta- und
vereinzelt Delta-Rhythmus)
- Überfunktion der
Schilddrüse
- Potenzstörungen
- Störung im
hypothalamischen-hypophysären
Nebennierenrindensystem
-
Verdauungsfunktionsstörungen
- Schlafstörungen
- Verlangsamung der
Sensormotorik
- Ruhetremor der
Finger
- Haarausfall
- Erschöpfung,
Mattigkeit
-
Konzentrationsschwäche
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Schweißausbrüche
- Spontane
Erregbarkeit aus hypotoner Reaktionslage,
besonders bei
Anforderungen
- Herzschmerzen
>>> Internationale Wissenschaft ist sich einig:
Wirkungen im Niedrigdosisbereich ("athermische Effekte") vorhanden
(EMF-Resolution der Uni. Wien, Okt. 1998)
*EEG- (Hirnstrom-)Veränderungen
nach mehrminütigen Funktelefonaten schon ab 1000 µW/m². (von Klitzing, Klinisch
- Experimentelles - Forschungslabor der Med. Hochschule zu Lübeck)
>>> Erhöhung der Sterblichkeit von
Mobilfunknutzern im Vergleich zu konventionellen Telefonbenutzern (Rothman
et al., 1996)
>>>Menschen erkranken bei Langzeitexposition schon ab
Leistungsflussdichten unter 10 µW/m²: "Es beginnt im allgemeinen mit
Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen, führt dann mit individueller
Charakteristik zu Herzrhythmusstörungen, Ohrensausen, allergischen Reaktionen,
bis hin zu einem veränderten Blutbild. Dieses letzte, insbesondere bei Kindern
beobachtete Krankheitsbild der nicht ausgereiften Erythrozyten, ist bei einer
Entfernung aus dem Expositionsbereich, z. B. durch Abschalten der
Telefonanlage, innerhalb weniger Tage reversibel." (von Klitzing, 1999)
>>> 6 000 Wohnungen von Baubiologen u. Ärzten
untersucht: Menschen erkranken bei Langzeitexposition bereits ab 0,2 µW/m²
(Baubiologie Maes, 1999)
>>>Verdopplung der Krebsrate genmutierter Mäuse durch Handystrahlung von
tägl. 2 mal 30 min. aus 30 cm Entfernung (Rapacholi, Adelaide, Australien,
1997)
>>>Weltgrößte Studie belegt: Handys schädigen
Gesundheit: Herz-Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Kopfweh, Gedächtnisschwund; 11 000 Handy-Nutzer wurden mit
"Normaltelefonieren" verglichen! (Ottedal, Norwegen; Hansson Mild,
Schweden; - SAD London, 16/5/99)
>>> Verursacht eine bis zu dreifache
Vermehrung von Erbgutveränderungen, dosisabhängig bei allen getesteten Handies
(Ties et al. 1999)
>>>Gedächtnisstörungen, Konzentrationsmangel und
Müdigkeit durch Handytelefonate.
Warnung an alle Autofahrer: Bis zehn Minuten nach einem Handy-Gespräch
erhöhtes Unfallrisiko. (Blakemore, Oxford - DIE WELT, 2/3/99)
>>> Häufiges Telefonieren mit einem Handy treibt
Blutdruck in die Höhe und belastet das Gehirn, vor allem Gedächtnis, Reaktionsschnelligkeit u.
räumliche Vorstellungskraft. (Uni Freiburg- MEDICOM 2/99)
>>>Fehlreaktionen von Nervenzellen. (Forschung im Auftrag der Deutschen Telekom
- unveröffentlicht ! / Semm, Wiesbaden, 1995)
>>> Die Lymphozytenaktivität reduziert sich
um 32,1 % (nach 3 Std.) bzw. 52,2 % (nach 27 Std.) in der Nähe von GSM - Handys
im Stand-by-Betrieb ggb. natürlicher Strahlung (Coghill, 1998)
>>> GSM - Pulsung liegt exakt im Bereich der
Resonanz der Gefäßwände (Warnke, 1989)
>>>Nervosität, Einschlaf- und
Durchschlafstörungen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopf- und Gliederschmerzen bei langfristiger beruflicher HF -
Exposition "als erste Zeichen klassischer Pathologie". (Koschilow, in
BAPT - Studie "GUS 60-92" o.A.)
>>> GSM-Netze bremsen die nächtliche
Melatoninausschüttung (Braun von Gladiß, "Konzeption einer
Epidemiologie-Studie zu Gesundheitsstörungen durch Sendeeinrichtungen für den
Mobilfunk", Lustmühle, Schweiz, 1999)
>>>Schlafstörungen (Mann und Röschke,1996;Bordley et
al.1999)
>>> Strahlung, wie sie von Handies ausgeht, erhöht
die Durchlässigkeit der "Blut-Hirn-Schranke". Dadurch können
Gifte und andere schädigende Substanzen zum Gehirn vordringen. Absterben von
Neuronen. (Salford et al.,Lund-Universität, Schweden,1999,2003)
>>> Washingtoner Wissenschaftler George
Carlo kommt nach einer sechs Jahre dauernden Studie zu dem Ergebnis, dass
Nutzer von Handies häufiger an Gehirntumoren sterben als Menschen, die
keine Mobilfunk-Telefone verwenden. ((C) AFP Agence France Press GmbH 1999)
>>> Studie: Das Risiko eines Hirntumors
in einem bestimmten Gehirnbereich (Handy-Antennenbereich) steht im direkten
Zusammenhang mit der Nutzung von Handys. Handystrahlung dringt tiefer als
erwartet in Gehirn ein (bis zu 9 cm) - besonderes Risiko für Kinder.(Hardell,
Onkologische Klinik in Orebro / Schweden - aus Sendung ARD-Report vom 2.10.00)
>>> UMTS-Strahlung führt bei einer effektiven
Leistungsflussdichte von 2600 µW/m² zu Übelkeit und Kopfschmerzen, Werte
wie sie von Basisstationen noch
innnerhalb von 60 m Entfernung überschritten werden können. (TNO-Report
der Niederlande September 2003)
>>>Gesundheitsbefragung in Murcia, Spanien zeigt
signifikanten Zusammenhang zwischen Schwere von
Mikrowellen-Krankheits-Symptomen und Höhe der Strahlenbelastung durch
Mobilfunksender (Navarro et al. 2003)
*Kinder zwischen 4 bis 18 Jahre
46,4 % Konzentrationsprobleme
27,6 % Verwirrtheit /Zerstreutheit
4,9 % Denken über Freitod nach
10,0 % ständige Kopfschmerzen
5,4 % ständige Müdigkeit
19,7 % Allergien
*Hamburger Gesundheitsstudie im Auftrag des Stern
Geldrollenbildung
nach 90 Sekunden Handytelefonat
Dr. Wolf Bergmann, Freiburg sagte daher: „Die Aussage, bei Einhaltung der Grenzwerte bestehe keine Gesundheitsgefahr, ist wissenschaftlich unhaltbar. Sie bedeutet eine Täuschung, Irreführung und Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung.“
Aus der
Krebsstatistik für Österreich ist zu ersehen, dass die Zahl der
Ersterkrankungen von 18 155 im Jahr 1971 auf 34 401 im Jahr 2000, also um 89%
gestiegen ist.
Die Zahl der
Ersterkrankungen an Hirntumoren ist von 328 im Jahr 1993 auf 526 im Jahr 1999,
also um 60% gestiegen.
Eine schwedische
Studie, in der 1617 Patienten zwischen 20 und 80 Jahren untersucht wurden, bei
denen bis zum Jahr 1997 ein Hirntumor diagnostiziert wurde ergab, dass das
Hirntumorrisiko bei jenen Patienten um 26% höher war, die Handys benutzten. Bei
Patienten, die seit 10 Jahren regelmäßig mit Handy telefonierten, war das
Risiko gar um 77% höher.
„Ich habe mit
großem Interesse Ihre Artikel betreffend Elektrosmog gelesen und ich frage
mich, ob ich auch zu den Personen gehöre, die der Elektrosmog sehr stark
beeinflusst hat. Seit die GSM-Telefone auf den österreichischen Markt gekommen
sind, telefoniere ich sehr häufig. Ich besitze eine von den ersten in Wien
ausgegebenen Nummern. Seit mehreren Jahren habe ich sehr starke Kopfschmerzen
und ständig habe ich verschiedene Tabletten eingenommen. Ich habe Ärzte
aufgesucht und wurde mit Tabletten behandelt.
Vor 2,5 Jahren hatte ich nach
mehreren langen Telefongesprächen auch eine Untersuchung beim Neurologen, der
mir verschiedene schmerzstillende Tabletten verschrieben und vom Telefonieren
abgeraten hat. Leider benötige ich für meine Arbeit jedoch die schnelle Telefonkommunikation.
Bis vor ca. 3 Monaten die
Schmerzen so stark wurden, dass ich es während meines Auslandsaufenthaltes
nicht mehr aushalten konnte und sofort eine Computer-Tomographie machen ließ.
Es zeigte sich, dass hinter dem linkem Auge ein mehr als 3 cm großer Tumor
sitzt, der inzwischen unter anderem auch die Augenknochen zerstört hat sowie
meine linke Gehirnhälfte sehr stark nach oben gedrückt hat.
Durch die Tumorgröße blieb keine
Zeit, um zuerst den Tumor zu untersuchen. Es wurde eine sofortige Operation
veranlasst. Nach der Operation wurde ich von dem leitenden Neurochirurgen
informiert, dass die Schäden durch den Tumor weit größer sind, als auf dem
Resonanzbild zu erkennen.
Mein Tumor wurde entfernt, und
mir wurden an verschiedenen Stellen Ersatzknochen implantiert. In Bezug auf die
Tumor-Substanz hat mir mein Neurochirurg mitgeteilt, dass sie sehr ähnlich wie
Wachs aussah. Zusätzlich hat er mich informiert, obwohl er mehrere Jahre in den
USA in verschiedenen Kliniken operiert hat, dass er noch nie so eine Substanz
gesehen hat.
Er hat die Substanz als eine
Zyste ohne Membrane, was angeblich sehr seltsam ist, bezeichnet. Nach einer
sehr langen mehrwöchigen Wartezeit auf den histopathologischen Befund, der
mehrmals durch Unsicherheiten, wie ich erfahren habe, verschoben wurde, habe
ich eine schriftliche Mitteilung bekommen, dass die untersuchte Substanz Cystis
Epidermalis ähnele.
Derzeit, 3 Monate nach der
Operation und nach der Kontrolluntersuchung durch MR und CT wurde kein
rezidiver Tumor festgestellt, aber der unsichere histopathologische Befund
sowie weiter sehr starke Kopfschmerzen machen mir große Sorgen. Speziell wenn
dadurch mein Zurück in die normale Arbeitswelt unmöglich scheint.“ M. M., Wien,
Oktober 2002
In Österreich sind
bei Kindern bis 15 Jahre die häufigsten Krebserkrankungen die Leukämie,
Hirntumoren und Non-Hodgkin-Lymphome.
In Deutschland hat das Krankheitsbild des Mikrowellensyndroms, das nach Installation einer Mobilfunkanlage im näheren Umkreis der Patienten, nach intensiver Handynutzung oder nach Anschaffung eines DECT- Schnurlos-Telefons im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft auftrat, zum sogenannten „Freiburger Appell“ vom 9.Oktober 2002 geführt. Der Freiburger Appell wurde bundesweit von 40 000 Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Heilpraktikern und Naturwissenschaftlern unterstützt.
Silo der Gemeinde mit einer Basisstation von 50W Sendeleistung.
Lagerhaussilo mit zwei Basisstationen von 50W und von 15W Sendeleistung.
Die vierte Basisstation laut Senderkataster hat eine Sendeleistung von 15 W.
Mit dem HF-Breitband-Messgerät HF-Detektor II Profi (Aaronia) wurden von mir zahlreiche Messungen vorgenommen.
Um zu zeigen, dass es sich um gepulste Mikrowellen handelt,
die schädlicher als ungepulste Strahlung ist, habe ich auch das
Niederfrequenzspektrum untersucht.
Prof. Hansen et al. von der Uni. Münster haben Koniferen bei 383 und 900 MHz mit 50W bestrahlt. Die Pflanzen empfinden dies als Stress. Die Nadeln zeigen eine Braunfärbung, die von der Pflanzenspitze ausgeht. Die Absterberate ist stark signifikant erhöht. Die Nadeln wirken teilweise wie 1/4-Antennen. Ein Nadelverlust nach bereits 3 Jahren bedeutet einen Schadstoffeinfluss, denn die normale Zeit beträgt 8 Jahre.
Eine Übersichtsarbeit über Veröffentlichungen verschiedener Bioeffekte auf Pflanzen hat Balmori 2004 veröffentlicht.
Henry Lai: Dauerhafte
niedrige Strahlenbelastungen durch nahegelegene Mobilfunksender sind biologisch
offensichtlich genauso wirksam wie kurzzeitige hohe Strahlenbelastungen durch
Handytelefonate. Nach Informationen von Dr. Claudio Gomez-Perretta, der kürzlich
eine der ersten Anwohner-Studien in Spanien veröffentlichte, hat der bekannte
EMF-Forscher Dr. Henry Lai eine entsprechende Hypothese aufgestellt.
Nach Aussagen der
amerikanischen Wissenschaftlerin Marjorie Lundquist, Teilnehmerin und Referentin
beim BEMS-Meeting in Quebec City im Juni 2002, ist die Gesundheit von
Säugetieren bei chronischer Exposition durch Mikrowellenstrahlung bereits bei
Werten um 0,2 Mikrowatt/Quadratmeter ernsthaft gefährdet. Dieser Wert liegt um
den Faktor 50 Millionen unter dem Grenzwert für UMTS, um den Faktor 45
Millionen unter dem Grenzwert für das E-Netz und um den Faktor 22,5 Millionen
unter dem Grenzwert für das D-Netz, jeweils bezogen auf die Grenzwerte der
ICNIRP (Leistungsflußdichte), die in den meisten Ländern gesetzlich gültig
sind. Marjorie Lundquist ist Umweltwissenschaftlerin und Expertin für
Bioelektromagnetismus und geißelt die Grenzwerte der ICNIRP als viel zu hoch
und unverantwortbar.
Lundquist hat hierzu bereits eine Studie bei der American Physical Society vorgelegt, in der sie ihre vorläufigen Ergebnisse präsentiert (der Abstrakt der Studie ist in der März-Ausgabe des Bulletins der American Physical Society nachlesbar). Die Wissenschaftlerin setzt ihre Studie derzeit fort und erwartet bald weitere Ergebnisse.
Lundquist weist darauf hin, dass die ICNIRP-Werte nur vor thermischen Wirkungen schützen. Sie böten dadurch keinerlei Gesundheitsschutz. Die Grenzwerte seien völlig inadequat und ihre Grundlage enthalte zahlreiche wissenschaftliche Fehler.
Nach Meinung von Lundquist seien die ICNIRP-Grenzwerte lediglich dazu da, Mobilfunkbetreiberfirmen zu schützen, damit Geschädigte keine rechtliche Möglichkeit haben, Schadensersatzklagen für erlittene Gesundheitsschäden zu gewinnen.
Prof. Kolb/Uni Hannover: Hochfrequenz- und Magnetfelder schädigen Erbsubstanz
Quelle: Pressemitteilung der Universität Hannover, Institut für Biophysik, Vorabinformation, März 2003 Reflex-Studie
"Nach ersten
Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder
Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine
produziert werden“
>>>Verhaltensstörungen, Verwerfen,
Missbildungen, Totgeburten, Unfruchtbarkeit und andere Störungen bei Kühen nach der Inbetriebnahme von
Mobilfunksender auf einem Fernsehturm in 300m Entfernung. (Löscher, Käs,
PRAKTISCHER TIERARZT 79: 5, S. 437-444 (1998).
>>> Zweijährige "Rinderstudie" in Hessen und Bayern. Verglichen wurden mobilfunkbelastete und unbelastete Höfe. Die mobilfunkbelasteten Tiere zeigten Verhaltenstörungen im Weide-, Fress- und Liegeverhalten. Zunahme von Unfruchtbarkeit, Missbildungen, Verwerfungen usw. (Bayern, 2000)
In einer Studie von J.Grigoriev wurden befruchtete Hühnereier der
Strahlung eines handelsüblichen GSM -Handys in einer Entfernung von 10 cm, 21
Tage lang im Wechsel 1,5 Minuten auf Anruf und 0,5 Minuten abgeschaltet
ausgesetzt, die entsprechende Kontrollgruppe wurde nicht bestrahlt.
Im Ergebnis starben 75% der bestrahlten Hühnerembryonen, während es in der
Kontrollgruppe lediglich 16% waren. Die Sterblichkeit bei den Hühnerembryonen,
die der Strahlung eines handelsüblichen GSM-Handys ausgesetzt wurden, war damit
fünfmal so hoch wie in der Kontrollgruppe.
Die ermittelten Daten zeigten, dass die Störung der embryonalen Entwicklung in
der Versuchsgruppe schon nach 3 Tagen begann und sich im Verlauf der ganzen 21
Tage der Bebrütung fortsetzte. Das Embryonensterben erstreckte sich über die
gesamte Bebrütungsperiode. Die russische Studie bestätigt somit die Ergebnisse
der französischen Forschergruppe um Dr. Youbicier-Simo an der
Universität Montpellier, die in drei Versuchsreihen mit jeweils 60 Eiern pro
Experiment ähnliche Ergebnisse erzielten. Zuvor hatte bereits der
Wissenschaftler Andras Varga in einer weiteren Studie von einer stark
erhöhten Embryonensterblichkeit nach Hochfrequenzbestrahlung berichtet.
Als Aquarienbesitzer halte ich seit Jahrzehnten lebendgebärende Zahnkarpfen und habe nach der Aufstellung der Sendemasten (vier Basisstationen) vermehrt Missbildungen, wie Siamesische Zwillinge und verkrüppelte Fische beobachtet. Seit ich die dort vorhandene Leistungsflussdichte von 600µW/m² auf 1µW/m² gesenkt habe gab es keine Missgeburten mehr.
Seit Errichtung der Handymasten (vier Basisstationen) ist auch die Spatzenpopulation rückläufig. Vorher hatten wir in der Dachrinne unseres Hauses mehrere Nester, seither kein einziges mehr. Auch die Weißstörche sind verschwunden die auf der Volksschule von Engelhartstetten genistet hatten.
„Als 15 m
entfernt vom Wohnhaus eine Sendeanlage montiert wurde, sind ALLE Vögel
schlagartig aus den Gärten verschwunden. Es war unheimlich. Nach 3 1/2 jährigem
Tauziehen mit dem Netzbeteiber wurde die Antennenanlage abgebaut und über Nacht
waren alle Vögel wieder da.!!!!!
Wir Salzburger kämpfen nun schon
seit 4 1/2 Jahren gegen den Mobilfunkwahnsinn an und werden nicht
lockerlassen.“
H. P., Salzburg
Nach einer Untersuchung des Biologen und Mitglieds der spanischen Gesellschaft für Ornithologie Alfonso Balmori verlassen bestimmte Vogelarten Gebiete, die starken Strahlenbelastungen durch Mobilfunk ausgesetzt sind und kehren nach Verschwinden der Strahlenbelastung oder starker Senkung der Exposition wieder in angestammte Gebiete zurück. Balmori beobachtete unter anderem außerdem Veränderungen im Gefieder, die von Ornithologen als erste Anzeichen für chronischen Stress interpretiert werden sowie Änderungen im Brut- und Flugverhalten.
Balmori nimmt mit seinen Untersuchungen in Valladolid Bezug auf ähnliche Beobachtungen in London, wo ein starker Rückgang der Spatzenpopulationen festgestellt wurde und die zunehmende Belastung durch elektromagnetische Felder, wie sie beispielsweise von Mobilfunknetzen ausgehen, von Ornithologen als momentan wahrscheinlichste Ursache für das Verschwinden der Vögel aus der Stadt gesehen wird. Der Rückgang in London soll so stark sein, dass die ehemals in Massen vorhandenen Spatzen in London mittlerweile vom Aussterben bedroht sind und auf die Rote Liste gefährdeter Arten gesetzt werden soll. Die beobachteten Wirkungen scheinen sehr stark dosisabhängig zu sein. Balmori beobachtete beispielsweise in niedrig belasteten Gebieten keine auffälligen Veränderungen, während die Wirkungen in hochbelasteten Gebieten offensichtlich waren.
Balmori hat auch über Schäden an Weißstörchen 2004 berichtet.
Der Umweltschutzverband Agaden teilte am 4. Februar 2003 in einem Kommunique mit, dass die Organisation mit Sorge beobachte, wie bestimmte Vogelarten, wie Spatzen und Stare, Abstand zu Mobilfunkantennen halten. Die Umweltschützer teilten gleichzeitig mit, dass die Präsenz von Staren am Platz Plaza Alta, im Park Maria Cristina und Umgebung, die in den vergangenen Wintern überaus zahlreich war, stark zurückgegangen sei und führten diese Beobachtung darauf zurück, dass sich in der Umgebung dieser Plätze Mobilfunkantennen stark "ausgebreitet" hätten.
Agaden verwies darauf, dass man die in Großbritannien derzeit laufenden Studien aufmerksam beobachte. Dort verschwinden die Spatzen aus London, weshalb der Sperling/Spatz dort mittlerweile als vom Aussterben bedroht betrachtet würde.
Gleichzeitig sei nach Meinung der Umweltschützer besorgniserregend, dass Raubvögel diese Antennen auf dem Land nicht als erhöhte Aussichtspunkte für ihre Jagdflüge benutzten, wie dies beispielsweise bei Kabel-Telefonmasten und Hochspannungsleitungen der Fall sei. "Auch wenn uns die Mobilfunkbetreiber sagen, dass der Mobilfunk keine Gefahr für die Gesundheit darstelle, scheint es so, als ob uns die Vögel eine andere Geschichte erzählten", warnen sie.
Seit vielen Jahren betreibe ich zuerst in Wien und dann in
Engelhartstetten Imkerei. Für Imker habe ich zahlreiche Kurse über
Bienenpathologie abgehalten. Seit einigen Jahren habe ich selbst Probleme mit
meinen Bienenvölkern, die ich nicht auf eine Krankheit oder eine Vergiftung
durch Spritzmittel zurückführen konnte.
Die Probleme sind aufgetaucht seit in unmittelbarer Umgebung meines
Bienenstandes mehrere Sendemasten errichtet wurden, wie die Abbildungen zeigen.
Dazu wurde ich vor deren Aufstellung als Anrainer nicht befragt.
Bei meinen Bienenvölkern (anfangs ca. 40 Stück) waren eine starke Unruhe und
ein stark erhöhter Schwarmtrieb zu beobachten.
Als Magazinimker benutze ich einen sogenannten hohen Boden, die Bienen haben in
diesem Raum Waben nicht in Fortsetzung der vorgegeben Rähmchen, sondern kreuz
und quer dazu weitergebaut.
Es kam zu unerklärlichen Zusammenbrüchen von Bienenvölkern im Sommer.
Im Winter konnte ich beobachten, dass die Bienen trotz
Schnee und Minusgraden ausflogen und neben der Beute erfroren. Völker die
dieses Verhalten zeigten sind zusammengebrochen, obwohl sie vor der
Einwinterung starke, gesunde, weiselrichtige Völker waren.
Interessant waren die Reaktionen meines Artikels in der „Bienenwelt“ und
meiner Umfrage im „Bienenvater“ . Die Frage nach einem Mobilfunksender wurde
von 100% positiv beantwortet. Die Frage nach einer erhöhten Aggressivität wurde
von 37,5% positiv beantwortet. Die Frage nach der erhöhten Schwarmneigung wurde
von 25% positiv beantwortet und die letzte Frage aber nach unerklärlichen
Völkerzusammenbrüchen wurde von 62,5% positiv beantwortet.
„Seit 37
Jahren habe ich Bienen. Vor 5 Jahren (1998) hat mein Nachbar wegen seiner
Schulden einen Sendemast errichten lassen. Unser Schlafzimmer ist 50m entfernt.
Im Mai 2002 starb meine Frau plötzlich an Herzrhythmusstörungen. Im selben Jahr
versuchte ich vergeblich Ableger zu machen. 2003 habe ich alle Völker
verloren.“ K.Z. aus Linz,Oktober 2003
In wissenschaftlich durchgeführten Tierversuchen von Warnke u.a. wurde der Beweis erbracht, dass niederfrequente elektromagnetische Wellen von 50Hz völlig anomale Reaktionen bei Bienen verursachen. Bringt man Bienenvölker in die Nähe von Hochspannungsleitungen, reagieren die Bienen klar gegen ihren sonstigen Instinkt. Sie werden scheinbar grundlos aggressiv und richten ihre Stacheln gegeneinander. Die letzten Überlebenden fallen sogar über ihre eigene Königin her und töten sie.
Leider kann zum jetzigen Zeitpunkt nach der flächendeckenden Einführung des Mobilfunks mit gepulsten Mikrowellen eine wissenschaftliche Doppel-Blind-Studie nicht mehr durchgeführt werden, es fehlt schlicht die Kontrolle. Die natürliche HF-Strahlung weist eine Leistungsflussdichte von nur 0,000 001µW/m² auf und dieser Wert wird überall im Flugbereich der Honigbienen weit überschritten und ist in der Nähe von Sendeanlagen noch um mehrere Zehnerpotenzen höher. Es ist zu hoffen, dass sich die Bienen bald genetisch an die neue Situation anpassen, denn ein Zusammenhang von Völkerverlusten und der Mobilfunktechnik ist sehr wahrscheinlich.
Einen Einfluss könnten unter anderen die im Hinterleib der Honigbiene vorhandenen Magnetosomen haben. Diese gibt es in Bakterien und dienen diesen zur Orientierung im Erdmagnetfeld. Auch bei Fischen, Vögeln und im menschlichen Gehirn wurden derartige Magnetitkristalle nachgewiesen.
Die Sinnesorgane der Honigbienen sind hochentwickelt. Die
Honigbienen vermögen es Farben zu sehen. Im Gegensatz zum Menschen hat sich das
Spektrum bei ihnen allerdings in Richtung Ultraviolett verschoben. Das
bedeutet, sie sehen rot wie schwarz, sind aber in der Lage Ultraviolettlicht zu
sehen. Ebenfalls sehr hoch entwickelt ist bei der Honigbiene der Geruchssinn.
Darüber hinaus hat sie ein sehr gutes Ortsgedächtnis und die Fähigkeit ihren
Stockgenossinnen mit Hilfe der Bienensprache
die Lage, Entfernung und Art einer ergiebigen Futterquelle mitzuteilen.
Wenn sich die Nahrungsquelle innerhalb eines Umkreises von 80-100m befindet,
wird von der Biene ein Rundtanz
getanzt. Bei einer weiteren Entfernung der Futterquelle geben die Bienen
mithilfe eines Schwänzeltanzes
Auskunft. Beim Schwänzeltanz tanzt die heimkehrende Trachtbiene zunächst eine
gerade Strecke, dann tanzt sie nach links. Danach folgt wieder eine gerade
Strecke und dann tanzt die Trachtbiene nach rechts. Die Entfernung der
Futterquelle wird durch die Anzahl der Ausschläge mit dem Hinterleib auf der
geraden Strecke angegeben. Dies nennt man Schwänzeln.
Die Duftstoffe, die der Trachtbiene anhaften geben den
anderen Bienen Auskunft über die zu beschaffende Nahrung und die
anzufliegende Pflanzenart. Die neuesten Untersuchungen an Bienen zeigen, dass
diese wahrscheinlich hinten im Hinterleib eine magnetisch beeinflussbare
„Region“ besitzen, die Magnetit
enthält, sogenannte Magnetosomen. Auf diese Weise können die ausgeflogenen
Trachtbienen unter Einfluss des Erdmagnetfeldes nach dem Sonnenstand den Winkel
zu den Trachtquellen ermitteln und den Winkel auf die senkrechte Wabenfläche
übertragen. Bei Magnetit handelt es sich um ein schwarzes, metallisch
glänzendes, undurchsichtiges Mineral mit der Formel Fe3O4.
Die Kristalle werden von Magneten angezogen.
Mikrowellen von
Basisstationen lösen physikalisch-chemische Wechselwirkungen an der
Zellmembran- und Rezeptoren aus. Es kommt zu Änderungen der Genexpression
(Translation,Transkription) die eine Kette von Ereignissen auslösen, wie
Änderungen der Enzymaktivität, des Zellmetabolismus, und der Zellsekretion.Dazu
kommt, dass kleine Lebewesen wesentlich stärker betroffen sind als etwa
Menschen.
- Benutzen Sie nur ein Handy das mit der "EMX Noise
Field Technology" ausgestattet ist! Sie schützen sich dadurch selbst vor
EMF - Bioeffekten.
- Stellen Sie kein Gebäude oder Grundstück für die Errichtung einer
Sendeanlage zur Verfügung, auch wenn Sie mit sehr viel Geld geködert
werden, solange es zu keiner Einführung eines gesundheitsverträglichen
Vorsorgewertes gekommen ist! Sie riskieren übrigens nicht nur die Gesundheit
der Bevölkerung (und natürlich die eigene) sondern auch Ihr persönliches
gesellschaftliches Ansehen! Außerdem müssen Sie mit zukünftigen
Schadenersatzforderungen rechnen. Und das sind auch Tausende Euro nicht wert!
- Schirmen Sie Ihr Haus (Wohnung) und insbesondere Ihr Schlafzimmer
(Bett) gegen EMF ab. Das kann nur ein Fachmann durchführen. Denn gerade hier
gibt es zahlreiche Scharlatane die nur Ihr Geld wollen.
- Kaufen und verwenden Sie kein schnurloses, digitales Heimtelefon nach
DECT/GAP-Standard! Wenn Sie unbedingt ein Schnurloses haben müssen, verlangen
Sie ein Gerät nach dem vermutlich wesentlich harmloseren CT1plus-Standard!
Aber: Mit Abstand am besten ist immer noch das Schnurtelefon !
- Wenden Sie sich persönlich an Ihnen bekannte Politiker und drängen Sie
diese zum Handeln! Nach Aussage eines Parlamentsabgeordneten ist das eine
vielversprechende Möglichkeit. Übrigens: Viele Politiker werden von oben bewusst
einseitig informiert.
- Klären Sie Ihre Kinder, Freunde und Bekannte auf ! Kaum zu glauben:
Noch immer wissen die allerwenigsten Leute über die Gefahren des digitalen
Mobilfunks wirklich Bescheid, nur wenige Personen haben überhaupt eine Ahnung
davon, dass hier eine Gefahr vorliegt.
1.Wir sind aufgrund der publizierten wissenschaftlichen Arbeiten über die
Gesundheitsschäden durch Mobilfunkstrahlung für eine drastische Absenkung der
elektrischen Feldstärke gesamt auf 0,006 V/m (= 0,1 µW/m²
Leistungsflussdichte)von Mobilfunksendeanlagen als Vorsorgewert. Das Handy
funktioniert einwandfrei noch bei geringeren Feldstärken (Maes) ! Technisch ist
das machbar (Virnich 2003; Spaarmann 2003). Dies entspricht auch der Forderung
von Baubiologen, Bürgerverbänden und Umweltschutzorganisationen. Wir empfehlen
eine Politik des ALARA ("as low as reasonable achievable" = "so
niedrig, wie vernünftigerweise erreichbar"). Die Belastung muß
schrittweise reduziert werden, zunächst innerhalb eines Zeitraumes von drei
Jahren in Häusern, Schulen und anderen nichtindustriellen Einrichtungen, dann
gesamt.
2. Wir sind für die Nutzung der "EMX Noise Field
Technology" bei allen Handys um Bioeffekte zu vermeiden.
3.Wir sind für ein generelles Handyverbot in Verkehrsmitteln, da
wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass Fahrzeuglenker bei einem Gespräch das
Fahrzeug so lenken, wie unter starkem Alkoholeinfluß.
4.Wir sind für den Ersatz von DECT- oder GAP-Schnurlos-Telefonen nach
heutigem technischen Standard durch gesundheitsverträgliche Geräte.
Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Habilitiert für „Medizinische Physik mit besonderer Berücksichtigung der Zytophysik“ (cytophysics) an der Medizinischen Universität Wien
http://www.mikrowellensmog.info