Griffbrett

Das hier ist meine professionelle Apparatur zum Bundschlitzsägen. Ganz schön langwierige Sache...

Die beiden Metallteile links und rechts der Säge dienen dazu, damit sich das Sägeblatt nicht verläuft.

Sehen gar nicht so schlecht aus.

... für die nächste investiere ich aber trotzdem in eine Einsägevorrichtung. So ist mir das zu mühsam, wenn es präzise werden soll.

....fertig...      
Als nächstes mache ich mich ans Inlay. Nachdem ich so etwas noch nie gemacht habe, entscheide ich mich für ein relativ einfaches Motiv. Es soll die römische Zahl XII im 12. Bund sein.

Als erstes wird die äußere Form mit dem Stanley-Messer in die Oberfläche geritzt und dann mit dem Dremel mit Fräsvorsatz herausgefräst.

Das ganze wir dann unter dem Mikroskop mittels Dremel-Spritzfräser und scharfen Schnitzmesser nachgearbeitet. Vor allem die Ecken, die ja mit einem runden Fräser nicht herzustellen sind.

Die Vertiefung ist etwas weniger als 1mm tief, da das Inlay-Material 1mm dick ist.
In die Vertiefungen werden dann Mahagoni-Furnier-Streifen eingepasst, mit Holzleim eingeklebt und eben geschliffen.
Die Inlays in den Anderen Bünden habe ich aus dem selben Furnierblatt ausgestanzt. Dafür habe ich einen normalen Locher verwendet, wie man ihn in jedem Büro findet.

Auf dem Foto ist das Griffbrett bereits auf den Hals aufgeleimt und die Halskontur gefräst. Dazu habe ich eine Bündigfräser verwendet, das Griffbrett dient als Anschlag für das Anlauf-Kugellager. 

Das Griffbrett steht etwas über. Das verdeckt später die Halfräsung.

Weiter