Affenmännchens Hall of Shame!

Dunkelheit umgibt dich, als du in die abgrundtiefe Halle der geistigen Schande vordringst. Du siehst keinen Boden, du siehst keine Wände und was das Schlimmste ist, du siehst keinen Ausgang. Trotzdem scheint es dir hier irgendwie möglich dich zu bewegen. Schallfetzen rauschen an deinen Ohren vorbei, es sind Akkorde, so falsch gespielt wie man sie nur spielen kann, weisslich schimmernde Gestalten pilgern ziellos umher, und manche von Ihnen pressen sich bibbernd auf den imaginären Boden. Andere wieder winden sich mit ihren schmerzvoll verzogenen Fratzen und bohren ihre durchsichtigen Finger in ihre blutenden Ohren. Ab und zu kommst du an farblosen Porträts vorbei, deren Hals auf einer sibrig-weissen Schallplatte montiert ist. Diese Platten drehen sich, und der jeweilige Kopf gibt krächzend ein Liedchen zum Besten. Du kannst einen Magier erkennen, einen Cowboy, einen Proleten, ja sogar einen Pfaffen und eine Hohepriesterin und noch zwei, drei andere Personen, die munter ihre Schallwellen in dieses seltsame Reich entlassen. Wenn nicht ab und zu der Schädel des Pfaffen ein knalliges purpurrot aufziehen würde (seltsamerweise immer wenn er einen Blick auf die Hohepriesterin erhascht), wärst du dir sicher, diese Welt ist Schwarz/Weiss. Aber in Einem bist du dir sicher, sie ist nicht die Deinige.

Du versuchst mit einer dieser verlorenen Seelen zu kommunizieren. Sie erklärt dir, dass in der Mitte des Reiches zwei Wurlitzer existieren. Ein Schwarzer und ein Weisser. Dazwischen hockt ein bösartiger Affe auf der Gitarre, und all die Akkorde tanzen ringelringelreiher um ihn herum. Der Verlorene warnt dich vor dem Affenmann und seinen Wurlitzern, wenn man ihnen zu nahe kommt kann es sein dass eine der Kisten losgeht, dich mit schaurig taktlosen Tönen beschallt, und Textzeilen gegen dich spuckt die wohl besser nie ausgesprochen worden wären. Das Affenmännchen erwacht dann zum Leben, und es ergötzt sich an den scheppernden Akkorden (vor allem das F und Barreegriffe haben es ihm angetan) die dem Hörer die Gänsehaut über den Rücken jagen, und an den musikalisch und linguistischen Taktlosigkeiten, denen das arglose Opfer zu widerstehen hat. Wenn es ganz böse ist, so holt es sein altes klappriges Keyboard hervor, dessen Zusatzgeräusche der Tasten die Disharmonie noch bis ins Unermessliche zu steigern vermögen. Eisern behält das Affenmännchen sein grausiges Ritual bei, in unregelmässigen Abständen selbstgespielte Lieder in die Wurlitzer zu packen, obwohl es die Instrumente nie gelernt hat und bei Weitem nicht beherrscht.

Wurlitzer!
Titel Texter Orginaltitel der vergewaltigten Lieder Demoversion Grösse in KB
Klub Agonia Hausmeister Hotel California SOUND 4.800
Wurlitzer!
Titel Texter Orginaltitel der vergewaltigten Lieder Demoversion Grösse in KB
Deine Tierli Affenmännchen A ship in the harbor SOUND 2.979

Der Verlorene bietet dir an dich noch ein kleinwenig in dieser bizarren Welt zu begleiten, er könnte dir viel zeigen und auch noch viel erzählen. In dir dämmert die Erkenntnis, dass sein Vorschlag alles andere als blöd ist, und du willigst dankbar ein. Er erzählt dir von dem Wissenschaftler der schon seit mindestens 100 Jahren versucht einen Prinzen zu klonen, aber ständig stirbt der Klon und er muss wieder von vorne anfangen. Und er erzählt dir von der komischen Tussi mit den kleinen Titten und den langen viel zu roten Haaren, und ihren beiden Knechten Damir und Evid, die sich noch nie an irgendeinem gesellschaftlichen Ereignis in dieser Welt beteiligt haben. Er erzählt dir auch von der eierkraulenden Vollmilchfrau, die sozusagen den ultimativen Männertraum bezüglich Sex, Bemutterung und Verpflegung darstellt, und die laut Sage auf all die tapferen Krieger wartet, die im Kampf gegen die schaurigen Schallwellen des Affenmännchen ihr Leben lassen mussten. Und er erzählt dir von den guten Feen, die durch ihre Besuche in dieser Welt das Los der Unterjochten für kurze Zeit etwas mildern können. Galoppel, schleifende Geräusche und vereinzelte Gitarrentöne unterbrechen abrupt die Ausführungen deines Begleiters. "Wer ist das?", entfährt es dir, als du einen Mann auf einer übergrossen 12-Saitengitarre sitzen siehst, welche durch acht schwarze Rappen gezogen wird, gegen deren Fellschwärze sich die Lunge des Marlboromannes wie ein Tempel des Sonnenlichts ausmachen würde, und die jeweils über eine Gitarrensaite an den etwas eigenartig anmutenden Fiaker gebunden sind. "Ach das, das ist Klonprinz Rudl auf der erfolglosen Suche nach einem Trippergegenmittel!" entgegnet dir dein Fremdenführer. "Aber meistens muss er mit seinen vier verbliebenen Saiten bei den Schrammeln aushelfen, und stirbt dann!". Du lässt dich übereden den Schrammeln einen Besuch abzustatten und nach nicht allzu langer Zeit kann man schon lautes Wehklagen hören. Der Schönbrunner Hansi umklammert krampfhaft sein picksiasses Hölzel (Klarinette) und schluchzt bitterlich vor sich hin: "Er woar doch a Superstar, er woar doch so populär, er woar so exaltiert, und er hod doch soviel Flair g'hobt, a Virtuose woar a, und a Rockidol, *schluchz*". Die beiden anderen noch lebenden Schrammelmitglieder lassen ihre Arschgeigen fallen und versuchen den Schönbrunner Hansi zu trösten. Unter der Zuschauermasse hält sich hartnäckig das Gerücht, dass sich der labile Schramml-Kontragitarrist, wiedermal aus Protest weil der Hustinettenbär in diesen Landen seine grüne Farbe nicht tragen darf, selbst auf der dünnen E-Saite der Affenmännchengitarre aufgeknüpft hat. Die Seelen sehen das gar nicht so gerne, weil das Affenmännchen doch sehr unbeholfen ist und es daher fuchsteufelswild wird wenn es eine Saite wechseln muss. Meistens lässt es dann als Strafe sehr viele Lieder mit dem Klapperkeyboard spielen. Aber auch der Wissenschaftler ist nicht erfreut über die ständigen Tode des Schrammlmusikanten, da seine kostbare Zeit dadurch pausenlos mit der Erschaffung eines Gitarristen oder eines Prinzen beansprucht wird. Sein Traum, in der strengen Kammer Johann den Schmerzherzog zu erzeugen, wird wohl ewig nur ein Traum bleiben.

Einige Minuten später, als der Hansi mit seiner Nase die Schönbrunnerstrasse fertig abgefahren ist, und der Klonprinz ein paar Antibabypillen, die er von irgendeinem Bosnickel bekommen hat, gegen sein Tripperleiden in sich eingeworfen hat, erklären sich die Schrammeln bereit zum spielen. Die Menge johlt als das Quartett mit "99 Zentimetern" loslegt. Ein sabbernder alleswetzenwollender Mann manifestiert sich plötzlich aus dem Nichts und hieft sein übergrosses Teil über seinen Hosenrand. Schrilles Gekreische, neidische Stielaugen, orgasmierende Nymphomaninen und panische Fluchtattacken für die nächsten vier Minuten sind die Folge davon. So ganz nebenbei und völlig unbemerkt beginnt eine grässlich lange Trockenzeitphase, da sich sämtliche Regengottheiten dieser Welt in der Selbsthilfegruppe 'Hilfe! Mein Schniedl ist zu klein!' zusammengerottet haben. Sanft leitet die Band zu "A aundre Wöd" über, und der Bumsnickel verblasst zusehens. Stattdessen reitet ein Skelett mit Robe und Sense durch die Massen, mit seinen leeren Augenhölen fixiert es jeden Einzelnen der Anwesenden, und für so manchen war dieser Blick die schnellste Entschlackungskur seines Lebens. Ärgerlich schwingt sich der Gevatter von seiner Schindmähre und reibt seinen vom langen Reiten eingeschlafenen Popo, als plötzlich der Dracula, der Werwolf und Frankensteins Monster aus seinem Hintern kriechen. 'Du hast uns gerufen Meister, drei Wünsche hast du frei!', tönt es wie aus einem Munde. Völlig verdutzt erbittet sich der Tod noch etwas Bedenkzeit für seinen Wunsch, worauf sich die drei Monster mit ein paar derben Spässchen und wohl nur im Monsterland bekannte Gesellschaftsspielen die Zeit vertreiben. Allerdings kommt es zu einem kurzfristigen Eklat, als der Werwolf beim heiteren Blutgruppenerraten dem Dracula das Blut eines verlausten Hundes zum Trinken gibt, worauf dessen Geschmacksnerven, in Erwartung reines zarten Jungfrauenblutes, das Zeichen zur Rebellion geben. Da die Rebellion doch etwas unkontrolliert ausfällt und Frankenstein dieses leichte Brennen auf seinem Metallkörper aufgrund des etwas särehaltigen Mageninhalts vom Dracula nicht ganz so angenehm wie erwartet empfindet, beschliesst er beim Werwolf eine zugegeben etwas plumpe Zahnkorrektur durchzuführen, die für Aussenstehende möglicherweise wie ein ordinärer Faustschlag erscheinen mag. Mittendrinn als der Werwolf gerade zu seinem gemeinen Zehenlutscher .. äh .., Biss natürlich, beim Frankenstein ansetzt, und der Dracula als Fledermaus gerade seine Ideal-Bämmerlabwurfhöhe erreicht hat, gibt der Tod zu verstehen, dass er sich jetzt entschieden hätte. Interessiert fiebern Kuli, Wolfi und Frankie der Wunschliste des Todes entgegen. Ein lippenloses Lächeln verdrängt die ausdruckslose Knochenmine, als dieser seine höllische Idee artikuliert: 'Ich wünsche mir das Blut vom Dracula, die Organe mit dem Fleisch vom Werwolf und die Schrauben vom Frankenstein damit mein aufgerüstetes Skelett nicht gleich auseinanderfällt.' Nachdem Kuli zu Staub zerfallen ist und seine Essenz in einer Welt lange vor unserer Zeit als Quizmaster fungiert, Wolfis Lebenselixier nach und nach in eine andere Dimension sickert, wo seine Silberallergie schlagartig in eine Goldanheufmanie umschlägt die er nur notdürftig mit seinem Job als Bundeskanzler kaschieren kann, und Frankies hawarierter Blechhaufen sich in Wolfis neues Herrschaftsgebiet durchrostet wo er seine ehemaligen Körperteile an Autofirmen verscherbelt um sich darum einen Fussballklub und Pferderennbahnen anzueignen, wendet sich Gevatter Tod wieder seiner eigentlichen Arbeit zu, nämlich eine der hier herumhängenden Seelen zu ihrer letzten Fuhre abzuholen. Mühsam wuchtet er sein doch etwas schwerer gewordenes Skelett auf sein Pferd, als der alte Klepper mit einem Luftsprung antwortet der jeden gedopten Lipizzanerhengst in eine tiefe Leistungsdepression stürzen würde. Von wildesten Flüchen und einem Knochenhagel vom Tod nachgeschossener Gebeine begleitet, reitet das untote Tier in Richtung des rettenden schwarzen Horizonts. Nachdem der Tod einen etwas zu voreiligen Archäologen mittels Kopfnuss von seinem Oberschenkelknochen vertrieben, einen reudigen Hund mit seinem Gehstock, in späteren Schriften nur noch als Sense tituliert, weggekickt, und seine Brüche mit extraweichem rosa Toilettpapier durch unzähliges Umwickeln halbwegs stabilisiert hat, fixiert er voller Hass dein Augenpaar. Vielleicht war dein lautes Lachen doch nicht so eine gute Idee, vieleicht wäre es ein klein Bisschen weniger auffällig gewesen wenn du dich nicht dabei am Boden gewälzt und 'Ich mach mich nass!' geschrien hättest, vielleicht hätte dir auch auffallen können das hier ausser dir niemand lacht, vielleicht hast du aber auch einfach nur keinen guten Tag. Du hast sogar ganz sicher keinen guten Tag, schliesslich lungerst du schon seit scheinbar ewigen Zeiten in der Hall of Shame herum. Irgendwie vergeht dir das Lachen jetzt, als sich so eine Art schwule Mumie mit ein paar Nägeln im verfilzten Fell zähnefletschend auf dich zuschleppt. Als der neuformierte aber nicht wirklich wesentlich verschönerte Sensenmann bei dir endlich anlangt, versteckst du geistesgegenwärtig deinen Almdudler und als die Gestalt dann tatsächlich wieda ham geht, schwörst du dir hoch und heilig nicht mehr über die scheiss Werbungen zu fluchen und vielleicht sogar alle drei Jahre einmal die ORF-Gebühr zu überweisen. "A guate Nocht" wird dargeboten, und ein Rudel Freimaurer watschelt hochgradig konzentriert aus dem Männerscheisshaus. Das Volk ist ziemlich verdutzt als es plötzlich Leute friedvoll vereint sieht, die sich doch offiziell nie ausstehen konnten. Da den Leuten bei soviel Unwahrheit auf einem Fleck das Kotzen kommt, wird "Am Morg'n hob i gschbiebn" gespielt. Ein geistig etwas abwesend wirkender Mann in Blümchenpyjama mit blutverschmierten Händen tappst etwas orientierungslos durch das Geschehen. Ab und zu stammelt er Passanten an ob es im Donaukanal Piranhas gebe, denn seine Freundin sei dort schwimmen gegangen und sie will nicht mehr herauskommen. Sie hebt nichtmal mehr den Kopf wenn er nach ihr ruft, ist sie vielleicht böse auf ihn weil ihre rosa Kaugummiblase geplatzt ist als er seine Hand auf ihren so lieblich vorsichhinmahlenden Mund legte, aber warum machte sie denn auch so viel Lärm, er hatte ihr doch gesagt sie solle nicht soviel Lärm machen, und warum trägt sie in der Öffentlichkeit so einen billigen Lippenstift der das ganze Wasser rot verfärbt. Aaaaahhhh! Da kommen ja schon die netten Herren mit dem lustigen Westchen. Ihm war schon kalt, so lange war ihm schon kalt, aber jetzt ist ihm bald wieder warm. Die Schrammeln gebens etwas heftiger. "Bluat rinnt aus" drönt aus ihrer Richtung. Kriegsszenen spielen sich ab. Ein Kaiserjäger versucht mit krampfhaften Eifer einen Bomber abzuschiessen. Er kämpft doch für eine gute Sache und die Lenker seines Staates würden ihn doch nicht in einen aussichtslosen Kampf jagen. Mit seinem neuen Bajonett sollte das doch also kein Problem sein, oder? Häuser stürzen zusammen, Kinder schreien, es ist furchtbar. Die Seelen fordern etwas Lustigeres! "Da Kanari und i" wird angestimmt. Ein Haufen kiffender und schwer angetrunkener Leute quer durch alle Generationen hat sich in einem Wohnzimmer versammelt. Nein, es sind nicht die Waltons nach ihrer 100. Folge. Es ist offensichtlich eine Wiener Proletenfamily wie es sie zu Tausenden gibt. Der Kanarienvogel fliegt Sturzflugangiffe gegen Omas Mohnstrudel, welche die selbsternannte Strudelwächterin mit Stricknadeln wild um sich schlagend versucht abzuwehren. Nachdem sich die Oma in einen schon fast berserkerrauschähnlichen Zustand gefuchtelt hat, und der neben ihr dahinvegetierende Opa aufgrund des voranschreitenden Alters und des noch schneller voranschreitenden Alkoholspielgels seine Reaktionszeit immer mehr der eines narkotisierten Wachkomapatienten angleicht, kommt es zu einer frontalen Kollision zwischen Omas Nadel und Opas linkem Auge. Nachdem die Vorwürfe des Lamentierens (also die geflossenen 1 Liter Blut vom Opa) vom Tisch gewischt worden sind, wird das Gelage feuchtfröhlich fortgesetzt. Ein Magier gleitet gekonnt durch die Menge. "Da klane Zauberer" ertönt von den Schrammeln. Plötzlich erfolgt ein äusserst schäbiger hinterhältiger Angriff eines kleinen dickbäuchigen Mannes. Bobby Lugano wirft voller Neid und mit hochrotem Gesicht Zaubersalzprisen gegen den armen Magier, und weit und breit keine Grünemanze die diese unerlaubte Salzstreuung verbietet. Nun geben sich auch Bobby's Schärgen zu erkennen. Tobi und Tobias sind aus dem Zirkus Habakuk ausgerissen und kreischen, gackern und tanzen jetzt nach den Fäden des schnauzbärtigen Zauberers und seinen Würschtelfingern. Als die Situation schon fast ausweglos erscheint, beginnen die Schrammeln mit "Da Syval ihr Onkl". Der Onkel hat sichs gerade vor dem Hauptaltar gemütlich gemacht und mampft ein paar Oblaten, irgendwie muss man ja das Böse bekämpfen, und seit diesem unseeligen Vorfall als ihm sein Opus-Dei-Stachelring in die Long Dong Silver-Minimundusausgabe seines eigenen Gemächts piekste, hat er sich eher mehr den symbolischen Ritualen des Fressens und Saufens verschrieben. Da der Leib Christi ziemlich trocken ist, um nicht zu sagen 'zach', spült er mit dem Blut Christi etwas hinterher. 'Scheiss mi au' entfährt es ihm als er bemerkt dass der Nachschub für den Kelch am Ende ist, 'da Jesus woar a Bluter!'. Die Schallwellen von "Das Geraunze vom Richi" schwappen das erbärmliche Bild hinfort, stattdessen schleppt sich ein jammernder Zauderer herbei. Irgendwie kommt es dir vor als könnte Kelly Bundy eher ausrechnen wieviel Paar ausgelatschte Damenschuhe Grösse 41 ihr Vater in die Cheopspyramide tragen müsste damit diese voll wird, als das der Typ sich entscheiden könnte ob er bei einer akuten Cholerainfektion jetzt aufs Häusl gehen soll. Mitten in dieses Jammerbild erscheint ein riesiger Wecker! "I bin scho oid" zupft die Gitarre, und die Zeiger umrunden 2x das Ziffernblatt. Worauf dann Paulchen Panther den Originaltext von 'Wer hat auf die Hur gespäht, die dort an der Ecke steht ..' auf das etwas kindertauglichere 'Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät, ..' umschreibt. Das der Orginaltext ein klein wenig frivol war, meint dein Fremdenführer, kann man aber noch am Schluss erkennen , der ist noch unverändert und dort heisst es: 'Er: Küsschen, Tschüschen, Schluss für heute, .. Sie: Ist für heute wirklich Schluss?' Und dann sagte Lucky Luke (der Mann der schneller als sein Schatten schiesst, aber leider halt immer nur einmal): 'Heute ist nicht alle Tage ich komm wieder, keine Frage!'. Das war übrigens auch der Anfang der Feindschaft mit den Daltons. Die blaue Elise war nämlich ursprünglich kein Ameisenbär, sondern eine permanent verkaterte Puffmutter namens Ma Dalton. Und als eines Tages Lucky auch im Geldbörsel nicht mehr ganz so flüssig war, da sandte sie ihm ihre nichtsnutzigen Söhne zwecks Geldeintreibung hinterher. Gerade als du deinen Begleiter bitten wolltest seine Ausführungen zu diesem Thema zu beenden, kommt dir auch der Musikwechsel zu Hilfe. "I wü a Weib" wird jetzt gesungen. Eine Figur mit Schmidchen Schleichers Beinen und Pinocchios Nase in der Hose, nachdem er gerade eine vierstündige Pokerpartie gegen Baron Münchhausen mit einem 2er-Paar gewonnen hat, wirft verstohlene Blicke auf die vorhandene Damenwelt. Und als er ein Paar erhascht welches sich gerade im Infight befindet und des Liebhabers Hände sich in Regionen vortasten an denen noch nie zuvor ein lechzender Perversling herumfingern durfte, widerspiegeln sich plötzlich all die ekligen Gedanken des Triebtäters in seiner Fratze, und du kannst sie so eindeutig lesen als läge die Gebrauchsanleitung deiner Hämorrhoidensalbe vor dir. Der Spanner mutiert ziemlich abrupt zu einem kleinen Buben. "Klana Rotzbengel" trällern die Schrammeln dem Publikum entgegen. Ein stets rülpsender, nasenbohrender Gschropp, mit den Ideen eines Tom Sawyer und der mathematischen Intelligenz einer Pippi Langstrumpf, streunt durch die sich im Takt wogende Menge. Eiligst wühlen sich die Regenwürmer in das ihnen schutzbietende Erdreich um nicht wieder in eine der zahlreichen Körperöffnungen des Jungen gestopft zu werden. Aber diesmal haben sie Glück, denn den Jungen interessiert derzeit viel mehr ob er wirklich wieder zum Bluten anfängt, wenn er mit einer verdreckten Glasscherbe in seiner gerade frisch verheilten Wunde am Knie rumbohrt. Yippiee! Blut! Zur Feier des Tages sucht er sich die grosse Trauerweide im Hof aus um diese zu bewässern, und nicht sein gewohntes Hauseck wo er sonst immer voller Inbrunst hinbrunzt. Nach getaner Tat zieht es ihm in seine Sommerresidenz um vielleicht dort ein paar kleine arglose Mädchen zu erschrecken. Da sich aber stundenlang kein potentielles Opfer blicken lässt, entsteigt er dem Miskübel wieder und trottet enttäuscht durch das Blumenbeet der Hausmeisterin. Leblos sinken die Frischluftmoleküle zu Boden als der Bengel während der Flucht vor dem prackerschwingenden Hausdrachen nach und nach seine Ausdünstungen ins Freie entlässt, und wären ihm nicht die Mitglieder des Kunstpfurzvereins zu Hilfe geeilt, so hätte es mit dem Bub wohl ein schlimmes Ende genommen. Jemand schreit ihm noch "Klanes Trottlkind" nach, und schon ist das Kind verschwunden und die Band spielt das gleichnamige Liedchen. Irgendwie dachtest du, du hättest das System begriffen. Es sollte doch jetzt einfach eine neue Szene erscheinen, welche halbwegs zu dem Lied passt. Doch es tut sich nichts. Vielleicht ist die Welt kaputt, völlig aus den Fugen, knapp vor dem Kollaps, oder die Musik ist falsch, oder du bist einfach nicht aufmerksam genug und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Egal, du vertreibst dir deine Zeit mit Zeitung lesen, schüttelst den Kopf über dies und das, und mokierst dich über all die bösen Leute aus dem Ausland mit ihren hinterwäldlerischen Ansichten, die die deinigen einfach nicht als die einzig wahren anerkennen wollen. 'Hah!' Erleichterung fährt dir ins Gebein als du wieder etwas Eigenartiges entdeckst. Ein Kapitalist ist wie aus dem Nichts erschienen und das hat wohl auch ein bisschen mit der Band zu tun, die jetzt "Kohlschwoarz" gerade darbietet. Der Typ schreitet im feinsten Gewande durch die Anwesenden und beschwert sämtliche Dinge mit einem Preisschildchen. Irgendwie scheinen die Behängten an einer etwas erhöhten Erdanziehung zu leiden, denn sie gehen jetzt doch ziemlich bucklig einher. Das kann aber auch daran liegen, dass auf den Schildchen ziemlich dicke Zahlen prangern, und diese sicher um ein bis zwei Stellen zu breit sind. Ein kleiner hüstelnder Mann mit Rauschebart läuft zickzack vor den übergrossen Schuhen des Kapitalisten her und stösst zwischen seinen Hustenanfällen seine Thesen gegen den Kapitalismus hervor. Zuerst hattest du wirklich Angst um den Nikolo, doch als der Bart durch das ewige Gehuste seine weisse Farbe wieder verliert, wird dir schnell klar, dass die beiden wohl doch nur durch das Depot vom Schönbrunner Hansi gestolpert sind. Ausserdem nennt der Kapitalist den kleinen Mann ständig 'Karl', und das wäre dann ja wohl doch ein kleines kirchliches Problem wenn der Nikolo 'Karl' heissen würde. Unter Flüchen und Psychoterror des Geldschweinderls bewegt sich das Paar in Richtung Horizont. 'Bleib steh Koarl! Bist a Mau oder a Lullu? Es hüft da eh kana, oda glaubst de finden in dein riesigen Wölzer de ane Seitn wosd nochweisd dass i unneddig bin!' "Mei Frau schaut mi au" beendet die Menschenjagd und stattdessen erscheint ein offensichtlich sehr den Frauen zugetaner lebenslustiger Mann, leidergottes geschlagen mit der traurigen Gestalt eines gewissen Ritters, und so manche Dulcinea lässt sich handtaschelschwingend auf den ungleichen Kampf ein. Wie die Hiebe einer monströsen Windmühle prasseln die Schläge des ehelichen Nudelwalkers auf den Heimkehrer ein. Doch sobald der Mond wieder über das Himmelszelt wandert, hüllt sich die Figur in edles Tuch, und folgt seinen minderen Trieben. Ein durchaus ernst wirkender Mann rezitiert einen ganzen Schwall an Weisheiten den du zwar irgendwie verstehst aber doch nicht so ganz glauben kannst. Das liegt wahrscheinlich an "Mei Wöd", das gerade von den Musikern dargeboten wird. Wenn du dich so umschaust, siehst du dieselben irritierten Gesichtsausdrücke rund um dich, wie du wahrscheinlich gerade einen trägst und so wartest du geduldig bis die Litanei an dir vorübergegangen ist. Ein gebrechliches, zappelndes altes Mannderl schleift sich mühselig auf die Bühne. 'Mein Gott is der Rapp oid wordn', schiesst es dir in den Kopf, doch da sich im Umkreis einer schlaffen Schwanzlänge kein weibliches Wesen um ihn tummelt, bist du schwer verunsichert und verwirfst den Gedanken sofort wieder. Trotz seines maroden Zustandes übertönt das Männchen mit seiner Greisenstimme das "Oid und öiter" von den Schrammeln. Es flucht und zettert über die Ärzte, hebt ab und zu drohend seinen Stock, und als, offensichtlich ein Arzt, Einspruch erhebt, schmeisst es mit seinem Gebiss nach ihm. Nachdem das Männchen mit seiner Herz-Kreislauftropfen-Schüttattacke den Arzt um Haaresbreite verfehlt, und auch der Urinflaschenwurf nur die Frau des Akademikers niederstreckt, erzielt es endlich einen kleinen Teilerfolg, als eines seiner Zapferln das linke Auge seines Gegners vorübergehend betriebsuntauglich macht. Vor Schmerz johlend stellt der Arzt das Rezepteschreiben ein und versucht den Alten in die Psychatrie zu überweisen. Allerdings ergreift der Schönbrunner Hansi nun für den Greis Partei, indem er anmerkt, dass die dem Kontrabassisten verschriebene Hormonkur zwecks Abstossung der eng um den Hals gezogenen E-Saite, eventuell doch nicht die korrekte Behandlung gewesen sein könnte. Blitzschnell erscheint ein Pharmariese mit einer von Doktor Mabuse unterschriebenen Studie, worin eindeutig die Hormonkur als geeignetes Gegenmittel für von dünnen E-Saiten gewürgten Menschen hervorgeht, worauf die inzwischen aufgebrachte Meute den Alten zum Teufel jagt. Um den letzten Zweifel des Schönnbrunner Hansis wegzuwischen, wird nun Vetter Itt hinter das Mikrofon gebeten um eines der dunkelsten Geheimnisse der Adams Familiy zu offenbaren. Eiskaltes Händchen hatte einst einen Bruder namens dampfendheisses Pfötchen. Doch als Vetter Itt, damals noch als Jüngling und nahezu gänzlich unbehaart, einmal Spaghetti kochen wollte, geschah das Unglück. Dampfendheisses Pfötchen wollte wiedereinmal Lavahochseilgarten spielen und schmuggelte sich in den blubbernden Kessel. Als Vetter Itt dann eines von Morticas berühmt berüchtigten Spezialgewürzen hinzumischte, kam es zum grossen Bumm. Dampfendheisses Pfötchen wurde gegen das Tiefkühlfach geschleudert und war auf der Stelle tot, Vetter Itt wurde in einen Todeskampf mit einem brennend heissem Spaghetti verwickelt, welches sich mit enormer Wucht um seinen Hals gewickelt hat. In letzter Sekunde kam eiskaltes Händchen zu Hilfe, verwechselte kurzerhand oral und anal und stopfte unter Einsatz seiner eigenen Sauberkeit die Hormonpillen in den Körper des schon blau angelaufenen Vetters. Aufgrund der Überdosis und vielleicht auch ein kleines Bisschen wegen den Nebenwirkungen, bildete sich sofort enormer Haarwuchs welcher den Druck des Spaghettis dämpfte und so konnte Vetter Itt gerettet werden. Da der Schönbrunner Hansi nun restlos überzeugt ist, und der Vetter jedesmal sein Leben riskiert wenn er hier in dieser Welt auftaucht (das Affenmännchen hat letztesmal wüsteste Morddrohungen ausgestossen als es beim letzten Rückenhaarfrisurentreff abermals nur Zweiter hinter Vetter Itt wurde), wird ein neues Lied angestimmt. "Oide"! Ein Mann und eine Frau, offensichtlich ein Ehepaar, sonst würden sich die beiden nicht so beflegeln das sich sogar das Affenmännchen einige auserlesene Wörter in seinem Schmutzvokabularheftchen notiert, kommen der Menge entgegen. 'Alter Kebbeloarsch', 'schiarcher Kaktus', oder 'runzlige Xanthippe' sind nur das Mildeste aus seinem Munde, wobei sie mit 'blosenschwocher Rübenstreichler', 'waumpertes Elend' und 'bucklater Leintuacheinfärber' nicht wirklich nachsteht. Du findest es einfach nur schön wenn man sich nach soviel Ehejahren noch etwas zu sagen hat, und entspannst bis zur nächsten Nummer. Scheinbar geht es hier wieder um etwas Ernsteres. "'s Haus in Simmering" wird gespielt und du siehst Gemeindebauten, den Friedhof und das Krematorium. Na ja, vielleicht ist es doch nicht so ernst. Kinder verrücken die Bewässerungsanlagen für den Rasen damit es die Omas am Gehsteig etwas rutschiger haben, Hausmeister lehnen sich wild fluchend weit aus ihren Balkonen da ihnen die aufkeimende Gefahr des Gehsteigreinigens voll bewusst ist, sobald es wieder eine Oma genau in ihren Zuständigkeitsbereich zerlegt, und sie dann bei dieser Affenhitze die Überreste des offenen Oberschenkelhalsbruch wegmachen müssen. Ständig quasselnde Mütter inhalieren mit ihren Kleinkindern die EBS-getränkte Luft, während ein paar halbwüchsige Jugendliche gerade ihre Bandenkriege austragen. In der Nacht singt der Chor der Toten am Zentralfriedhof sein Begrüssungslied für die Neuankömmlinge. Und zur nächsten Geisterstunde werden die Neuen schon die Alten sein und über die Frischlinge rätseln, welcher von Ihnen an ein Überdosis und welcher von Ihnen bei einer Messerstecherei gestorben ist. Also scheinbar ein ganz normaler Tag in Simmering. "Stooaaark!" singen die Schrammeln. Transvestiten wiegen sich im Tanzschritt auf den langsam verblassenden Friedhofsgräbern. Die Geburt eines ganzen Haufens neuer Dirty Dancing Stars ist erfolgt. Der Klonprinz beginnt plötzlich schneller zu spielen, denn er weiss, dumme Ideen wie Rudelbumsen sind schnell geboren, und können sobald auch nur ein Legasteniker unter den Kleidchenträgern ist, ein fatales Ende für ihn nehmen. In Eigenermächtigung stimmt Klonprinz Rudl "Unendlichkeit" an. Ein Mathematikprofessor mit einer Mappe unter dem Arm watschelt mit strengem Blick auf dich zu. 'Schüler Gerber!' plärrt er dich an, 'lösen sie folgende Aufgabe: Nehmen Sie die siebzehnte Primzahl, addieren Sie dieselbige mit der momentan bekannten Planetenanzahl unseres drittnähesten Sonnensystems, streichen Sie aus der soeben erhaltenen Summe alle Einser und subtrahieren Sie davon die durchschnittliche Bröselanzahl eines Marmorgugelhupfs von meiner Mutter. SIE SOLLEN NICHT MEINE MUTTER SUBTRAHIEREN! Sie sollen die Brösel abziehen, sie Surm! Also, weiter, danach dividieren Sie das Ganze durch meine Mathematiknote aus der dritten Klasse AHS, und multiplizieren das Ganze mit der Schniedllänge meines Lieblingsoftpornodarstellers! WAS GIBTS DA ZU LACHEN? Warum dauert das solange? Was heisst da, dass ist nicht praxisrelevant? WOLLEN SIE ETWA SAGEN MEINE MUTTER KANN KEINEN GUGELHUPF?? Nun gut, ich gebe Ihnen etwas praxisrelevantes. Eine Differenzialrechnung! MICH INTERESSIERT NICHT OB SIE MECHANIKER SIND ODER NICHT, seien sie nicht so frech. Also, weiter im Text, Angenommen Sie leben in einem Land welches ca. 84.000 Quadratkilometer gross ist, und mit Ihnen leben in diesem Land 7 Millionen 999.999 andere Mitbürger. Integrieren Sie nun zunächst alle Südländer alle Afrikaner, alle Asiaten und die zwei Kriegsflüchtlinge die wirklich Asyl brauchen und differenzieren Sie sodann jene Individuen die Sie nicht integrieren konnten. Ich WARTE!' Durch "Weust an Oarsch host wi a Schraubstock" verblasst der nervende Professor zusehends und eine friedlich grasende Schafherde nimmt seinen Platz ein. Mit einem Schlage kommt Unruhe in die Herde, als ein kleines dürres fast kahlköpfiges Männchen mit ungewöhnlich grossen Augen, ständig 'mein Schaaaaaaatz', und sobald er eines der Tiere zu fassen kriegt, 'mein Schaaaaaaaf' brüllt. Aber zum Glück gibt es einen Hirten der geistesgegenwärtig ein DJ-Ötzilied auf seinem Notfallgettoblaster absendet. Kurze Zeit später rodeln schon, lautgröllend und ständig speibend, die Rodler von Reihan heran. Fluchtartig verdünnisiert sich der Schafschänder vom Feld. Die Rodler singen lauthals "Wo kum i her", und in ihrer heiteren Stimmung übersehen sie ganz und gar die Bühne der Schrammeln. Schnurstracks und ungebremst halten sie auf ihr unbewusstes Ziel zu, und den Musikern steigt die Bleiche ins Gesicht. Allen? Nicht allen! Ein kleiner abgelenkter Klonprinz wird gerade durch Sprechchöre einiger bösartiger Kinderseelen beleidigt. 'Alle Kinder sind gesund, nur nicht Rudl, dem brennt die Nudl', rufen sie. Und da kracht auch schon der erste Rodler in seinem Suff gegen den soeben noch protestierenden Prinzen.

In würdevollem Schrittempo nähert sich die Trauergemeinde der letzten Ruhestätte des dieswöchigen Prinzens. Mit gesenktem Kopf aber doch nicht ohne einer gewissen Eleganz, ziehen Rudls Rappen die verbeulte Rodel mit dem aufgebarrten Klonhaufen der Kapuzineraffengruft entgegen. Der Haus- und Hofrodler Reihans übernimmt die schwere Aufgabe für den Toten um Einlass bei den Affen zu bitten. POCH, POCH, POCH! 'Wer ist es der zu dieser Stunde Einlass begehrt?' fiepst ein Kapuzineräffchen durch das massive Tor. 'Klonprinz Rudl, Thronfolger der zerstörten Lande , kaiserliches Wrack aus dem Hause Gen, königlicher Seitenzupfer des unharmonischen Quartetts, blaueiiger Antibabypillentester verseuchten Blutes, bittet um Einlass!', entgegnet der Rodler. Affe: 'Wir kennen ihn nicht! .. Ah Moment! Owa den haumma scho! Beschiss! Schleichts Eich!' POCH, POCH, POCH! 'Wer ist es der zu dieser Stunde Einlass begehrt?' fiepst abermals das Kapuzineräffchen durch das massive Tor. 'Klonprinz Rudl, Thronfolger der zerstörten Lande , kaiserliches Wrack aus dem Hause Gen, königlicher Seitenzupfer des unharmonischen Quartetts, blaueiiger Antibabypillentester verseuchten Blutes, baldigst vor sich hinfaulende Knochenansammlung durchlauchten Geschlechts bittet um Einlass!', erwiedert der Rodler. Affe: 'Haumma scho! Schlechts Eich! Gsindl kraumperts!' POCH! POCH! POCH! Affe:'WER IST DA?' Rodler:'A Bananensplit und a Nackfoto von der Jane Goodall!' Gerade als in windeseile die schweren Tore ächzend zur Seite schwingen, schiesst praktisch aus dem Nichts ein helles Licht dem Affenmännchen entgegen. Nach einer kurzen Phase der Verblüffung brandet Jubel unter den Seelen auf. 'Die Feen sind wieder da!' Das Volk jubelt den zwei blondgelockten Wesen zu als sie sich anmutig vor dem Affenmännchen materialisieren. Trotz ihrer lieblichen Ausstrahlung und ihren harmlosen gebirgsbachblauen Augen scheinen sie irgendwie Macht über den durch und durch bösen Affenmann zu haben. Überfallsartig bringt jede von Ihnen einen kurzen Zungenkuss an, und zieht sich gütig winkend in das Nichts zurück aus der sie gekommen ist. Johlend erwacht das Affenmännchen aus seiner Schreckensstarre, mit flammenden Mund und sich auflösenden Zahnimplantaten, denn keine der Titanschrauben konnte der unglaublichen Hitze während der Küsse wiederstehen. Fluchend, sein Schimpfwörterlexikon rezitierend, macht sich das Affenmännchen in Richtung Ungarn auf um neue Schrauben in seine Pappalatur hineinwinden zu lassen. 'Das ist deine Chance!' flüstert dir dein Begleiter zu, 'du bist noch nicht solange hier wie wir Anderen. Du kannst es schaffen!' Eindringlich versucht er dich zu überzeugen jetzt zu gehen, denn wenn du erst wartest bis das Affenmännchen aus Ungarn mit seinem Pinkel an Schnellfahrstrafmandaten zurückkehrt die es dann per unnötig teurer Auslandsüberweisung mittels Internationalem Bankcode begleichen muss, so ist es höchstwahrscheinlich zu spät. IBAN der Schreckliche kennt kein Pardon, und das Affenmännchen noch viel weniger!

Bisher bekannte Schallformationen in der Hall of Shame!
Titel Texter Orginaltitel der vergewaltigten Lieder Demoversion Grösse in KB
99 Zentimeter Prolet 99 Luftballons
A aundre Wöd Magier Wandrn' Star
A guate Nocht Magier Those were the days
Am Morg'n hob i gschbiebn Pfaffe Morning has broken
Bluat rinnt aus Cowboy Ghostriders
Da Kanari und i Prolet Me and Bobby Mc Gee
Da klane Zauberer Magier Waterloo Sunset
Da Syval ihr Onkl Hohepriesterin Sylvias mother SOUND 3.965
Das Geraunze vom Richi Affenmännchen The ballad of John & Yoko
I bin scho oid Sokrates Heart of Gold
I wü a Weib Prolet I will survive
Klana Rotzbengel Hausmeister Mr. Bojangles
Klanes Trottlkind Magier Mrs. Robinson
Kohlschwoarz Teufel Paint it black
Mei Frau schaut mi au Hausmeister Looking out my backdoor SOUND 2.704
Mei Wöd Sokrates My way
Oid und öiter Magier Kalt und kälter
Oide Prolet Woman
's Haus in Simmering Teufel House of the rising sun
Stooaaark! Cowboy All i have to do is dream
Unendlichkeit Sokrates Blowin' in the wind SOUND 3.127
Weust an Oarsch host wi a Schraubstock Pfaffe Weust a Herz host, wi a Bergwerk
Wo kum i her Sokrates Don't cry daddy

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