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Nur Handel ermöglicht eine gesunde Ernährung ???
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Menschen leben seit mehreren hunderttausend Jahren auf der Erde,
'Handel' in größerem Umfang gibt es erst seit ca 4000 Jahren.
Wäre Handel mit Lebensmitteln unabdingbar für Gesundheit,
so wäre die Menschheit in den vielen Jahrtausenden vor dem 'Handel'
entweder durch Entkräftung und Degeneration ausgestorben
oder zumindest sehr kränkelnd im 'Handels-Zeitalter' angekommen.
Das ist aber nicht so.
Die Urmenschen lebten von den Pflanzen, die in ihrer Umgebung wuchsen,
also Kräuter, Beeren, Wurzeln, Samenkörnern, Blätter, Früchte, 
und von essbaren Tieren, derer sie in ihrer Umgebung habhaft wurden,
also Maden, Raupen, Insekten, Würmer, Wild, Krebse, Fische.
In den Schädeln aus dieser Zeit fand man keine faulen Zähne - 
gesunde Zähne weisen auf eine gute Gesundheit hin
und damit auch auf gute Ernährung.
- im Gebiss fehlende Zähne wurden wahrscheinlich ausgeschlagen,
z.B. bei Raufereien.
Die Inuits (Eskimos) lebten über Jahrtausende ohne Handel gesund,
das in einer unwirtlichen Weltgegend mit kargem Pflanzenbewuchs.
Bei gescheiter Nutzung können sich die Menschen in den meisten Gebieten
aus ihrer Umgebung ohne Handel gesund ernähren.

Die Arbeitsteilung brachte eine neue Ernährungsweise.
In Europa erließen im Mittelalter die Fürsten sogar Ernährungs-Vorschriften:
für die Bauern: Getreide, Hülsenfrüchte, Kraut und Rüben 
Für Adel und Klerus: Brot, Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst.
Die Bauern waren unter diesen Umständen wahrscheinlich mangelhaft ernährt
- lag dahinter die Absicht, den Bauern die Kraft für den Aufstand zu nehmen ?
In dieser Zeit begannen die Reichen - also Adel, Händler - damit zu protzen,
dass sie ihre Speisen mit teuren Gewürzen aus fernen Ländern 'verbesserten'.
Im Industrie-Zeitalter ging es anfangs den Arbeitern sehr schlecht, 
denn von der Scholle getrennt waren sie ausbeutbar und schlecht bezahlt,
und in ihrem Elend wahrscheinlich auch unterernährt.
Heute führt der Handel allerorts Nahrungsmittel aus allen Weltgegenden ein -
doch die Mineral- und Vitamin-Zusammensetzung dieser Nahrungsmittel
passt für die Herkunftsländer, nicht aber für die Einfuhrländer, 
zudem wurden sie meist unter zweifelhaften Bedingungen hergestellt.
Mensch darf daher aus diesen 2 Gründen bezweifeln,
dass von weither eingeführte Nahrungsmittel wirklich gesund sind.
Was die Qualität aller im Handel erhältlichen Nahrungsmittel betrifft,
gilt das Obgesagte: 
wenig Mineralstoffe, wenig Vitamine, wenig Spurenelemente
- die Entwicklung abzulesen aus der Tabelle : {[W3][Archiv]} -
Rückstände von Pestiziden bzw. hormonbelastet,
mit zweifelhaften Mitteln oder Verfahren konserviert, gefärbt.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Nahrungsmittel
werden immer häufiger:
z.B.:Kinder bekommen schon Neurodermitis von 'normalen' Nahrungsmitteln
      Kuhmilch-Unverträglichkeit wird häufiger
       (das überrascht auch nicht, wenn mensch ansieht,
        wie die Kühe heutzutage ernährt und gehalten werden
        und wenn mensch die Ausscheidungen der Kühe riecht)
        Kuhmilch-Ersatzprodukte auf Soja-Basis sind im Handel bereits erhältlich
        - ein Zeichen, dass diese Allergie bereits ein Geschäft ist.
Für die Nahrungsmittel aus dem Handel gilt der Spruch für Medikamente:
"Über etwaige Nebenwirkungen fragen sie Arzt oder Apotheker."      

"Der Mensch ist, was mensch isst.", das ist eine alte Weisheit.
Beobachtet mensch das Reden und Handeln der Mitmenschen,
so sieht mensch:
Politiker, Wirtschaftswissenschaftler, Manager -mit wenigen Ausnahmen-
haben den Lauf des kapitalistischen Wirtschaftssystems falsch eingeschätzt,
ihre 'Lösung' für alle Wirtschaftsprobleme heisst 'Wachstum'(=Zunahme) -
- als ob auf einer endlichen Erde eine Wirtschaft oder Bevökerung
immerfort wachsen(=zunehmen) könnte !
Dass ein Wirtschaftssystem, das ohne Wachstum(=Zunahme) nicht läuft,
grundsätzlich falsch ist,
das geht nicht in ihre Köpfe - oder verdrängen sie es nur -,
sie halten beharrlich an veralteten Denkmustern aus früheren Zeiten fest.
und führen die Menschen aus Unverstand blindlings - oder wissentlich? -
in die Krise.
-wissentlich und hoffend, dass die Krise erst nach ihnen kommt .
Die 'normalen' Menschen lassen sich fast widerstandslos missbrauchen:
von den Politikern als 'Stimm-Vieh',
von der Wirtschaft als 'Arbeits-Sklaven',
vom Handel als 'Konsum-Trottel';
- die Wörter sind schon Jahrzehnte alt,
zum besseren geändert hat sich in all den Jahrzehnten nichts.
Die meisten Menschen sind durch die moderne Wirtschaft schon so erschöpft
dass sie nicht mehr die Kraft haben, Neues zu denken,
und schon gar nicht mehr die Kraft haben, Neues in die Tat umzusetzen;
sie träumen von einem 'selbstbestimmten Leben' und ...
...lassen sich vom Fernseh-Programm einlullen.
Dieser Mangel an Denkkraft und Tatkraft ist
zum Teil das Ergebnis der Erziehung durch Erwachsene (siehe 'Erziehung') 
und möglicherweise zum Teil auch die Folge einer 
Mangel-Ernährung durch die 'industrielle Nahrungsmittel-Erzeugung'.

Wenn die Menschen eine kräftige Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben
haben wollen, so werden sie ihre Lebensmittel selbst herstellen müssen,
aus dem eigenen Garten und Feld,
durch gesunde Arbeit an frischer Luft und Sonne
und begleitet von Vogelgezwitscher.


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Biologische Mischkultur bringt zu geringe Erträge ???
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Die Vertreter der industriellen Landwirtschaft behaupten : "Biologische Mischkultur bringt zu geringe Erträge" Wissenschaftler belegen mit Studien : {[W3][Archiv]},[Michigan]; [boku.ac.at] "Biologische Mischkultur bringt im Vergleich zu industriellen Landwirtschaft bis zu 80% höhere Erträge" Dass Mischkultur höhere Erträge als industrielle Landwirtschaft bringt, erscheint mir glaubhaft, denn eine Mischkultur kann den Boden ganz nutzen und den Effekt von sich fördernden Pflanzengemeinschaften und zudem in mehreren Etagen: Bäume,Sträucher, schattenliebende Pflanzen; Hochertragssorten in Monokultur nutzen nur den Teil der Nährstoffe des Bodens, den diese eine Art verwertet.


Die industrielle Landwirtschaft mit Monokultur - siehe {[W3][Archiv]} -
zehrt die Böden schleichend aus bis zur Bodenerschöpfung
( siehe uni-muenster , desertifikation.de , revitec.de ) ,
und braucht mehr Energie als wieder aus dem Feld an Biomasse herauskommt
( siehe IfSF, Weltagrarbericht:{[Archiv][W3]} ) .
Monokulturen sind ein Paradies für den Fraßfeind der Pflanze,
'Schädlinge' und 'Unkraut' bekämpfen  wir mit Pestiziden.
Den Kraftstoff für die Maschinen und die Pestizide stellen wir aus Erdöl 
und Erdgas her - zur Not geht es auch mit Kohle.
Erdöl und Erdgas reichen gerade noch für ein paar Jahrzehnte,
Kohle für ein paar Jahrhunderte.
Was werden wir machen, wenn Erdöl samt Erdgas und Kohle aufgebraucht
sein werden?
Einen Teil des Ackers mit Öl-Pflanzen bebauen und
daraus den Kraftstoff für die Maschinen und die Pestizide herstellen,
damit wir den anderen Teil des Ackers industriell bewirtschaften können ?
Das geht sich aber wahrscheinlich nicht aus, siehe IfSF.
Die Zutaten für die industrielle Landwirtschaft bringen noch weitere Probleme:
"Umkippen" der Flüsse und Seen {[Archiv][W3]}
Gefährdung der Gesundheit {[Archiv][W3]}
Schlechte Zukunftsaussichten {[Archiv][W3]}
Die industrielle Landwirtschaft mit Monokultur ist eine Sackgasse,
und das in mehrerer Hinsicht.

Und auch nicht die einzige:
Wir wussten, dass Kohle und Erdöl und Erdgas nur für ein
paar Jahrhunderte reichen werden, trotzdem bauten wir eine Wirtschaft auf,
die vollständig von diesen Stoffen abhängig ist, siehe Öl .
Wir wussten, dass die Atomenergie eine gefährliche Sackgasse ist,
trotzdem haben wir uns darauf eingelassen - und das
fahrlässigerweise, bevor ein sicheres Endlager für den Atommüll feststand.
Wir wissen, dass die kapitalistische Marktwirtschaft auf einer endlichen Erde
nicht immerfort wachsen(=zunehmen) kann und an eine Grenze stoßen wird -
- Umweltverschmutzung, Rohstoffe, Energie, soziale Spannungen -
trotzdem halten wir starrsinnig daran fest
- am uneinsichtigsten die Wissenschaftler.
Die westliche Zivilisation hat offensichtlich einen Hang zur Sackgasse,
Vorausblick in die Zukunft, also Weitsicht, ist ihr fremd -
und das gilt dummerweise auch für die meisten Wissenschaftler.


Westliche Wissenschaftler pochen ständig auf höhere Erträge,
aber höherer Ertrag heißt ja nur 'mehr Gewicht pro Hektar'.
Hoher Ertrag ist eine Sache, Qualität eine andere Sache,
meisst ist das gegenläufig: höherer Ertrag verschlechtert die Qualität;
{[Archiv][W3]}, bekannt z.B. bei Erdbeeren oder Fleisch.
Einen Vergleich von althergebrachten Sorten mit Hochertrags-Sorten
bezüglich der Inhaltsstoffe habe ich noch nicht gefunden.
Wenn die Hochleistungs- und Gentechnik-Sorten verglichen mit
althergebrachten Sorten besser sind,
warum beweisen dies die AgrarBusiness-Firmen nicht mit Zahlen ?
Hochertrags-Sorten sind möglicherweise nicht nur minderwertiger,
sondern sogar für die Gesundheit schlecht.


Gesundheit:
Die althergebrachten Lebensmittel-Pflanzen haben bereits bewiesen,
dass sie eine gesunde Ernährung ermöglichen - und das mit Genuss -,
manche über Jahrmillionen, manche seit Jahrtausenden.
Seit der Einführung der industriellen Landwirtschaft mit 'Hochertrags-Sorten'
- dazu bewegungsarme Tätigkeiten in einem ineffizienten Wirtschaftssystem -
breiten sich Stoffwechselstörungen und Allergien aus,
z.B. Zuckerkrankheit(Diabetes){[Archiv][W3]}, Asthma{[Archiv][W3]}.
Der Artikel über den "Preis des neuen Wohlstands" enthält den Absatz:
"Es wirkt fast wie bittere Ironie, dass positive Entwicklungen
wie erhöhter Wohlstand,
bessere Gesundheitsversorgung, eine immer älter werdende Bevölkerung und
eine Abnahme der Subsistenzwirtschaft zu höheren Erkrankungsraten führen."
Ein Mensch mit Diabetes lebt nicht in Wohlstand.
Wenn ein Lebensstil und eine Ernährung zu Diabetes führen, so sind sie falsch.
Zu Wohlstand gehören auch höchstwertige Lebensmittel.
Industrielle Landwirtschaft und Handel sind offenbar unfähig - siehe [^] -,
hochwertige Lebensmittel für eine gesunde Ernährung zu liefern, daher:
Von der Lebensmittel-Selbstversorgung aus dem eigenen Garten (=Subsistenz)
zur industriellen Landwirtschaft (Monokultur, falsche Düngung, Pestizide),
das war ein Schritt von hochwertigen Lebens- zu schlechten Nahrungsmitteln,
das war also keine positive sondern eine negative Entwicklung.
Die Stoffwechselstörungen und Allergien steigen weltweit :
{[W3][Archiv]}, {[W3][Archiv]}{[W3][Archiv]}.
In der 'entwickelten' Welt erkranken an Diabetes am meisten die Ärmsten, die
aus Armut von "Low-Cost-per-Calorie"-Nahrungsmitteln(möglichst viele
Kalorien für möglichst wenig Geld) und verpackten Getränken leben müssen.
Von den westlichen Ländern sind die USA am stärksten betroffen :
{[W3][Archiv]}, die ganze [Statistik], Zunahme:{[Archiv][W3]}{[Archiv][W3]}.
Aus den Statistiken der USA fällt auf:
- besonders hohe Diabetes-Raten haben folgende Volksgruppen :
   Asiatisch, Mexikanisch, Schwarz-Amerikaner, Hawaianer, Indianer in SüdUSA 
- der Zuwachs hat sich ab 1997 auf das 1,66-fache erhöht
   (1993-2002:40%, 1997-2002:27%, 40-27=13%, (27/5)/(13/4)=1.66 )
Ab 1996 wurden in den USA Gentech-Nahrungsmittel auf den Markt gebracht.
Aus der erhöhten Steigerungsrate ab 1997 und zum Teil aus den Volksgruppen
könnte der Verdacht kommen, dass Gentech-Nahrung Diabetes begünstigt.
Die Sache ist schwierig zu untersuchen - möglicherweise unmöglich -,
da es in USA keine Kennzeichnungspflicht für Gentech-Nahrungsmittel gibt
und der Handel mit der Gentechnik-Lobby gemeinsame Sache macht;
und somit wird sich der Verdacht schwer - möglicherweise nicht - entkräften
lassen.
Sicher ist: Die US-Amerikaner essen zuviel {[Archiv][W3]}
Offenbar sättigen die US-Nahrungsmittel nicht,
weil sie pro Energie-Einheit zuwenig Vitalstoffe enthalten.
Zuwenig Vitalstoffe, aber mehr Allergene,
sodass die US-FDA eine eigene Website mit Warnungen im WWW hat:  [FDA],
daraus einige Beispiele: {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]} .
Es gibt noch mehr nahrungsbedingte Erkrankungen,
sie sind weltweit im steigen, auch da sind die USA Spitze {[W3][Archiv]} .
Doch die USAner warten lieber auf HiTech-Heilung: {[Archiv][W3]},
statt die Herstellung gesunder Lebensmittel selbst in die Hand zu nehmen.


Ernährung der Welt-Bevölkerung:
Die derzeitige Menge an Nahrungsmitteln reicht aus,
um 12 Milliarden Menschen zu ernähren,  siehe {[W3][Archiv]} [W3] .
Die Entwicklung der WeltBevölkerung nach Schätzung der UNO :{[W3][Archiv]}
Demnach hätten wir gute 50 Jahre Zeit, um die Welt-Bevölkerung zu regeln.
Derzeit verliert die Menschheit jährlich etwa 12Mill.ha Nutz-Land,
siehe {[W3][Archiv]} [uni-m],  
besonders durch Übernutzung infolge von Übervölkerung.
Wenn die von den Nutzpflanzen dem Boden entzogenen Stoffe
dem Boden nicht mehr rückerstattet werden, verarmt der Boden schleichend:
das ist bei industrieller Landwirtschaft und größtenteils verstädterter
Bevölkerung fast überall der Regel-Fall:
somit verschlechtern sich fast überall die Böden und Pflanzen,
siehe [uni-m], [1 , 2 , 3 ], [uni-h], [revitec], [unep] 
(interessant die verschiedenen Einschätzungen !) .
Besonders gefährdet sind Gebiete mit starkem Bevölkerungs-Wachstum, z.B. .
Die Bevölkerungen werden ihre Entwicklung in den Griff bekommen müssen !
Auch die industrielle Landwirtschaft mit großen Monokulturen ist schlecht -
- bodenauszehrend, schlechte Nahrungsmittel-qualität, geringerer Ertrag, ...
    zusammengestellt bei wikipidia {[W3][Archiv]} -
und wird einer intelligenteren Landwirtschaft Platz machen müssen:
   [ngo], [rne], [idw], [boell], {[Archiv][W3]}, [WeltAgrarBericht] .

Intelligente mit der Natur arbeitende Landwirtschaft
   z,B.:  Permakultur ,  Nichts-Tun-Landwirtschaft
bringt
- höhere Erträge als die einfältige Monokultur : {[Archiv][W3]}. 
- höchstwertige gesunde Lebensmittel
- eine gesunde erbauliche Betätigung für den Menschen

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Gentechnik-Pflanzen - für die Ernährung ein Fortschritt ???
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Mittels Gentechnik wird das Erbgut eines Lebewesens verändert, es wird somit ein verändertes Lebewesen geschaffen. Dieses veränderte Lebewesen sollte in das Gefüge der bereits vorhandenen hineinpassen. Die Lebewesen auf der Erde haben sich in einem viele Jahrmillionen währenden 'Fressen und Gefressen-Werden' entwickelt. Alle vielzelligen Lebewesen wachsen aus einem Keim, ernähren sich von Stoffen oder anderen Lebewesen aus ihrer Umgebung, entfalten sich, pflanzen sich fort und sterben. Die Leiche wird dann von anderen Lebewesen aufbereitet für neues Leben. Ein 'Unkraut' oder einen 'Schädling' gibt es darin nicht. Das ganze verläuft in einer Schraublinie mit sehr kleiner Steigung. Für kurze Zeiträume erscheint es wie ein Kreislauf, die Fossilien zeigen aber eine Schraublinie in Richtung 'höherorganisiert'. Das derzeit höchstorganisierte Lebewesen in dieser Linie ist der Mensch als - vorläufiges - Endglied, er gehört also in die Linie hinein. Alle derzeit lebenden Lebewesen sind Teil dieser Linie und bilden zugleich ein über viele Jahrmillionen gewachsenes Gefüge. Der Mensch - selbst nur ein Teil dieses Gefüges - greift mit Gen-Technik selbst in diese Linie und dieses Gefüge ein. Hat der Mensch dazu ausreichend Wissen und genug Verstand ? Sehen wir uns doch die Geschichte der westlichen Zivilisation an. Wir wussten, dass Kohle und Erdöl und Erdgas nur für ein paar Jahrhunderte reichen werden, trotzdem bauten wir eine Wirtschaft auf, die vollständig von diesen Stoffen abhängig ist, siehe Öl . Wir wissen, dass Monokulturen ein Paradies für den Fraßfeind der Pflanze sind, trotzdem bauen wir alle Pflanzen in Monokulturen an, weil dadurch Maschinen einsetzbar sind, und bekämpfen 'Unkraut' und 'Schädlinge' mit Pestiziden. Diese Form der Landwirtschaft - siehe wikipedia:{[W3][Archiv]} - zehrt die Böden schleichend aus bis zur Bodenerschöpfung und braucht mehr Energie als sie wieder aus dem Feld an Biomasse herausholt ( siehe IfSF, Weltagrarbericht:{[Archiv][W3]} ) . Den Kraftstoff für die Maschinen und die Pestizide stellen wir aus Erdöl und Erdgas her - zur Not geht es auch mit Kohle. Was werden wir machen, wenn Erdöl samt Erdgas und Kohle aufgebraucht sein werden? Wir wussten, dass die Atomenergie eine gefährliche Sackgasse ist, trotzdem haben wir uns darauf eingelassen - und das fahrlässigerweise, bevor ein sicheres Endlager für den Atommüll feststand. Wir wissen, dass die kapitalistische Marktwirtschaft auf einer endlichen Erde nicht immerfort wachsen(=zunehmen) kann und an eine Grenze stoßen wird - - Umweltverschmutzung, Rohstoffe, Energie, soziale Spannungen - trotzdem halten wir starrsinnig daran fest - am uneinsichtigsten die Wissenschaftler. Die westliche Zivilisation hat offensichtlich einen Hang zur Sackgasse, Vorausblick in die Zukunft, also Weitsicht, ist ihr fremd. Und nun die Gentechnologie.


Mittels Gentechnik werden Lebewesen verändert - aber nicht gebaut.
Bis jetzt ist es den Wissenschaftlern noch nicht gelungen,
aus C-, H-, O-, N-, P-, ... S-Atomen eine lebende Zelle herzustellen,
d.h. das Wesen des Lebens ist uns nach wie vor unbekannt.
Derzeitiger Stand der Wissenschaft (vereinfacht und gerafft):
   siehe Gentechnologie ist eine Schlüsseltechnologie ???,

Die Gentechnik war bei den Bakterien erfolgreich,
z.B. bei der Herstellung von Medikamenten, bei der Abwasser-Behandlung.
Bakterien sind Einzeller mit einem einfachen Stoffwechsel.
Eingriffe und ihre Wirkungen sind daher möglicherweise noch überblickbar.
Bakterien können Gene austauschen.
Das macht Eingriffe in das Genom grundsätzlich gefährlich, aber
bei diesen Anwendungen sind die Gene-Konstrukte wahrscheinlich harmlos.

Bei Nahrungsmittel-Pflanzen könnte dies aber anders sein.
Pflanzen sind Mehrzeller mit sehr großem Genom -größer als der Mensch-
- als ortsgebundene Lebewesen haben sie wahrscheinlich mehrere
Überlebensprogramme, z.B. für Trockenheit, Hitze, Überflutung, Kälte ....,
das macht die Wirkung von Eingriffen ins Genom sehr unvorhersehbar.
Die Gentechniker sprechen in diesem Zusammenhang gerne von 'Züchtung',
aber da gibt es doch Unterschiede.
Züchtung<->Gentechnik :
Züchtung:
Bei der Züchtung wird eine weibliche mit einer männlichen Keimzelle
in einem arteigenen Vorgang verschmolzen
und das Erbgut der weiblichen Zelle vereinigt sich mit dem der männlichen.
Das gelingt nur bei artverwandten Lebewesen.
Heutzutage werden auch Mutationen im Erbgut von Pflanzen
durch radioaktive Strahlung und Chemikalien erzeugt;
das geschieht zwar auch in der Natur und ist ein Verfahren der Evolution,
aber wenn der Mensch so 'nachhilft', dann ist dies ebenso gefährlich
wie ein gentechnischer Eingriff und
braucht daher die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie Gentech-Produkte.
Gentechnik:
Die gentechnischen Verfahren sind alle gewaltsam und
haben für die Pflanze den Charakter eines Krankheitsbefalls,
z.B. Bt-Mais :
      Das GenKonstrukt besteht aus einem Stück Virus und einem BakterienGen
      und einem Marker und u.U. noch ein paar Gen-Schnipsel, siehe [RKI S.3ff] .
      Ein Virus zwingt seine Wirtszelle, weitere Viren herzustellen -
      der VirusTeil im GenKonstrukt zwingt seine Wirtszelle, Bt-Gift herzustellen:
      das Gen-Konstrukt wirkt aus Sicht der Pflanze somit wie eine Krankheit.
Somit wäre folgende grundsätzliche Überlegung möglich:
Die Fremdgene werden in die Pflanzenzelle wie eine Krankheit eingebracht
- durch Bakterien, Viren, Schrotschuss, MikroInjektion, Zellwand-Wegätzung,...
und die Pflanzenzelle muss selbst irgendwie damit zurechtkommen,
wahrscheinlich versucht die derart vergewaltigte Pflanzenzelle,
den Eindringling samt fremdem GenKonstrukt unschädlich zu machen
- ein Fremdgen-Abwehrsystem haben sie, siehe {[Archiv][W3]} -, 
den starken Pflanzenzellen gelingt es, den schwachen nicht.
Wo das Bakterium bzw. der Virus - also der Schmarotzer - das Gen-Konstrukt
in das Erbgut der Pflanze - also seines Wirtes - einbaut
bzw. wo die Pflanzenzelle die aufgezwungenen Gene in ihr Ergut einbaut,
bleibt dem Bakterium bzw. dem Virus bzw. der Pflanze überlassen und
ist vom Gentecniker nicht beeinflussbar:
das Ergebnis ist wahrscheinlich
  eine kranke krankheitsanfällige Pflanze
    - denn nur die krankheitsanfälligen Pflanzenzellen konnten den Eindringling
      nicht abwehren -,
  mit einem gestörten Stoffwechsel.
Die Gentechniker wählen mit ihrer Technik somit die anfälligen Zellen aus:
Gentechnik macht also auf grund ihrer Verfahren eine negative Auslese.
Die 'Erfolgsrate' von 0,5 bis 9% - Zahlen aus uni-muenster S.19 und S.53 -
könnte dahingehend gedeutet werden.
Wenn mensch sich die Eigenheiten der Verfahren genauer ansieht,
so sind auch andere Erklärungen möglich -
belastbare Untersuchungen und Daten habe ich nicht gefunden. 
In Richtung 'negative Auslese' und 'gestörter Stoffwechsel' zeigen
die Ausfälle der Gentech-Pflanzen bei schwierigeren Bedingungen,
wo die normalen Pflanzen noch zurechtgekommen sind:
z.B.: Aufplatzen der Stängel genmanipulierter Soja unter Hitzeeinwirkung.
........Schlechter Ertrag der Gentech-Kartoffel von Monsanto: {[Archiv][W3]}
........krankheitsanfällige Papajas auf Hawai
........Gentech-Pflanzen sind allgemein störanfälliger: {[W3][Archiv]}
(Eine Diskussion darüber im Forum von "transgen.de" : {[Archiv][W3]})
Beim "RMCE-Kassettenaustauschverfahren" wird das fremde Genkonstrukt
angeblich 'gezielt' an die 'richtige' Stelle ins Erbgut eingebracht
- aber woher wissen die Gentechniker die 'richtige' Stelle ?
Das Wort 'gezielt' ist in Zusammenhang mit Gentechnik unangebracht.

Gentechnik ist eine 'Blindtechnik',
d.h. die Gentechniker sehen nicht,
was sie tun und wie es vor sich geht
und welche Eigenschaften das Ergebnis insgesamt hat :
 {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[W3][Archiv]}, [psrast.org] .
Die Wahrscheinlichkeit, dass bei solchen Verfahren etwas Gescheites
herauskommt, ist verschwindend gering.
Dies meinen auch Wissenschaftler, z.B. psrast.org .

Pflanzen haben einen reichen Stoffwechsel und synthetisieren alle Stoffe,
die zur Ernährung von Tieren und Menschen notwendig sind.
Pflanzen können sich 'kreuzen', d.h. sie können Gene austauschen,
und zwar sowohl innerhalb ihrer Art wie auch mit anderen Pflanzen-Arten.
Dies gilt auch für gentechnisch veränderte Pflanzen.
Aus einer freigesetzten gentechnisch veränderten Pflanze können die 
menschgemachten Gen-Konstrukte überspringen auf andere Pflanzen.
Dadurch könnte das Gefüge der Lebewesen durcheinandergeraten.
Wie bei jeder menschlichen Tätigkeit sind auch in der Gentechnik Fehler
nicht auszuschließen,
z.B. unpassende Gene, beschädigte Gene, falsch ausgeschnittene Gene,
      Gene an der falschen Stelle, falsche Steuersequenzen.... ,
bereits geschehen {[W3][Archiv]}, {[Archiv][W3]}, {[W3][Archiv]} ... .
In der Gentechnik können Fehler schlimme Folgen haben,
z.B. wenn die Nahrungs-Pflanze durch ihren veränderten Stoffwechsel
      unbemerkt einen Stoff erzeugt,
      der erst nach Jahrzenten einen gesundheitlichen Schaden bewirkt,
      z.B. {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]} .

Die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ist ein gefährliches Experiment, die Risiko-Abschätzung wegen WissensLücken mangelhaft {[W3][Archiv]} , möglicherweise auch durch den Übergang der künstlichen Gen-Konstrukte auf Bakterien und Viren, siehe {[W3][Archiv]}, {[W3][Archiv]}. Ob die Gentechniker dieses Risiko rechtfertigen können ?


Hinterfragen wir die Ziele der Wissenschaftler:


Herbizidtoleranz(=HT) und Gentechnik :

Herbizide sind Gifte, die Pflanzen töten -
- die bisher bekannten sind auch für Menschen schädlich.
Herbizidtoleranz hat den Zweck, die Nutzpflanze widerstandsfähig
gegen das Gift zu machen, damit das 'Unkraut' vergiftet werden kann.
Ein Teil dieses Giftes ist dann auf und in der Nutzpflanze und
kommt dann über die Verdauungsorgane bzw. die Haut in den Menschen.
Das Gift schädigt auch andere nützliche Lebewesen, z.B.{[W3][Archiv]}.

Die Gentechnik-Pflanzen kreuzen sich mit anderen Pflanzen,
mit überraschenden Ergebnissen, z.B.{[W3][Archiv]}.
Der Anbau herbizidtoleranter Pflanzen verringert die biologische Vielfalt,
   siehe {[W3][Archiv]}.

Durch das veränderte Erbgut hat die Pflanze einen veränderten Stoffwechsel
und damit eine geänderte Stoffzusammensetzung.
Eine Fütterungs-Studie von HT-Soja(Roundup von Monsanto) an Mäuse,
durchgeführt von Manuela Malatesta von der Uni Urbino ergab,
dass die mit HT-Soja gefütterten Mäuse Leberzellen mit 'Schrumpelkernen'
hatten - ein Zeichen für eine stärker belastete Leber - siehe {[Archiv][W3]},
Das weckt den Verdacht:
  Diese HT-Soja vergiftet also schleichend -
  entweder durch unbemerkte neue Inhaltsstoffe
  oder durch Rückstände des Herbizids oder beides.
Die Zulassungsbehörden haben diese HT-Soja für 'sicher' erklärt
und zugelassen.

Herbizidtolerante Pflanzen sind abgestimmt auf industrielle Landwirtschaft,
also Monokultur mit Einsatz von Maschinen und Pestiziden.
Herbizidtolerante Pflanzen sollten die Anwendung der Herbizide verringern -
- das verspricht die Werbung.
Die ersten paar Jahre braucht der Landwirt wirklich weniger Herbizide,
danach aber mehr und schädlichere, siehe Benbrook S.38
weil durch Auskreuzen Super-Unkräuter entstehen und sich ausbreiten.
Wenn Erdöl samt Erdgas und Kohle aufgebraucht sein werden,
dann werden wir Pestizide nur mehr aus Biomasse oder CO2 der Luft
herstellen können - mit Einsatz von viel Energie.
Wenn wir die Atomverschmelzung nicht in den Griff bekommen, werden wir
Pestizide wegen Energie-Mangels nicht mehr herstellen können.
Monokultur ist wegen ihrer bodenzerstörenden Wirkung eine Sackgasse,
siehe dazu {[W3][Archiv]},
und wir werden eine andere Form der Landwirtschaft erfinden müssen.
Herbizidtoleranz ist also aus mehrerer Sicht eine Sackgasse.


Insektenresistenz und Gentechnik :

Eine gesunde Pflanze erwehrt sich ihrer Fraßfeinde selber
( siehe {[Archiv][W3]}, {[W3]Seite 3 unten} ).
Wenn eine Pflanze gar keine Abwehrkräfte gegen einen Fraßfeind hat,
so ist dieser wahrscheinlich neu -
- möglicherweise durch Monokultur ungewollt 'gezüchtet'.
Dass in Monokulturen die Nutzpflanzen von ihren Fraßfeinden überwältigt
werden, lässt geschwächte unterernährte Pflanzen erahnen,
was eigentlich folgerichtig ist,
steht doch in einer Monokultur jede Nutzpflanze mit ihren Nachbarinnen
in Konkurrenz um dieselben Nährstoffe.
Da mit Kunstdünger die Spurenelemente nicht ersetzt werden,
verarmen die Böden und die Nutzpflanzen schwächeln immer mehr
und können ihren Fraßfeinden immer weniger Widerstand entgegensetzen.
Stark mit Fraßfeinden befallenen Pflanzen mangelt es an Vitalstoffen,
sie sind damit wahrscheinlich für die menschliche Ernährung minderwertig.
Die Bio-Landwirte 'lösen' dies durch Fruchtfolge und biologische Gifte,
das erfordert Wissen um die Zusammenhänge im Lebensgefüge.
Die konventionellen Landwirte 'lösen' dies durch Fruchtfolge und Pestizide,
oder bei großen Monokulturen nur durch Pestizide.
Die Gentechniker 'lösen' diese Problematik,
indem sie der Pflanze ein artfremdes Gen aufzwingen,
das die Pflanze zur Erzeugung eines artfremden Giftstoffes zwingt.
Tötet dieses Gift den Fraßfeind der Nutzpflanze
und zeigt der Mensch nicht sofort Vergiftungserscheinungen,
so geben sich die Gentechniker zufrieden.
Sorgfältige Versuche und Langzeit-Versuche sind teuer
und in einer Marktwirtschaft aus Konkurrenzgründen([]) nicht möglich,
und so lassen es die Gentechnik-Konzerne darauf ankommen.

Als Beispiel der 
Bt-Mais :
= ein Mals, dem ein Gen des Bacillus thuringiensis eingeschleust wurde 
und der dadurch ein Gift (Bt-Toxin) produziert, das tödlich auf die Larven 
von Insekten der Ordnungen der Käfer, Schmetterlinge und Zweiflügler wirkt.
Das Gift sollte nur in der Wurzel, im Stängel und im Kolben gebildet werden,
und nur dann, wenn die Pflanze angebissen wird.
Nutztiere werden mit der ganzen Maispflanze - ohne Wurzel - gefüttert,
- meist ist der Mais zu Silage vergoren.
Wenn in den Pollen und zum Erntezeitpunkt im ganzen Mais noch
das Bt-Gift enthalten ist, dann haben da die Gentechniker gepfuscht.
Versuche mit Bienen und Bt-Gift, siehe {[Archiv][W3]} {[W3][Archiv]},
legen nahe, dass die Pollen des Bt-Mais auch das Bt-Gift enthalten.
In Laborversuchen zeigen Bienen auf das Bt-Gift wenig Beeinträchtigung.
Im Freiland-Versuch der Uni Jena, Inst. f. Ernährung u.Umwelt (2001-2004)
- der einzige Freiland-Versuch, den ich bis 28.2.2008 gefunden habe -
zeigte sich ( siehe {[Archiv][W3] } ) :
- mit Mikrosporidien (Parasiten) befallene Bienen leiden auffallend stärker,
   wenn sie die Pollen des Bt-Mais zu sich nehmen
- mit Antibiotika behandelte Bienen sind nur leicht schwächer,
   wenn sie die Pollen des Bt-Mais zu sich nehmen.
Eine mögliche Erklärung dafür wäre,
dass das Bt-Gift das Immunsystem der Bienen schwächt.
Das Hick-Hack um die Bienen ist eine eigene Geschichte.
Die Fütterungs-Versuche von Bt-Mais an Ratten,
- im Internet habe ich nur einen Versuch gefunden ! -. 
legen nahe, dass die Körner des Bt-Mais auch das Bt-Gift enthalten.
Die Fütterungs-Studie von Bt-Mais(MON863 von Monsanto) an Ratten [M],
- durchgeführt von einer Privatfirma und ausgewertet von Monsanto selbst -
lief 90 Tage, die Daten lassen sich verschieden deuten.
Auf grund dieses einzigen Versuchs umd der Unterlagen der Herstellerfirma
erklären die Experten des Robert-Koch-Instituts (heute: BVL) 2003 [Report]
und der EFSA (European Food Safety Authority) 2004 [Scientific_Opinion]  
den Bt-Mais MON863 für 'sicher'.
Gentechnik-Gegner rollen den Fall auf, zusammengefasst auf {[W3][Archiv]},
Gentechnik-Befürworter kommentieren {[W3][Archiv]},{[W3][Archiv]},
Im Assessment Report des Robert-Koch-Instituts ist eine Übersicht
über die Verteilung des Bt-Giftes in der Pflanze, siehe {[Archiv] [RKI] S.6 } :
Das meiste Gift sollte dort sein, wo die 'Schädlinge' reinbeissen :
Cry1Ab : Maiszünsler im Stängel und Cry3Bb1 : Maiswurzelbohrer -
ist es dort ? - und sind die Tabellen folgerichtig zusammengestellt ?
Sehe ich richtig ? - Die hohen Werte sind im Korn und im Pollen.
Und die Gehalte streuen zum Teil stark - bis Faktor 100 !
Und die Gifterzeugung in der Pflanze ist ständig, siehe [LfL] S.8 .  
Haben die Gentechniker also gepfuscht ?
Der Verdauungstest für das Bt-Gift wird in einer Petrischale durchgeführt,
statt mit zerkleinerten Körnern nur mit dem Bt-Gift aus einem genveränderten
Bakterium - obwohl das Bt-Gift der Pflanze chemisch etwas anders ist -;
das Bt-Gift wird vom Magensaft zerlegt - dazu ist er ja da -,
aber in welche Bruchstücke wird nicht untersucht.
In welche Stoffe das Bt-Gift beim Vergären im Silo umgewandelt wird,
und wie diese dann von den Tieren verdaut und verstoffwechselt werden,
das wird  nicht untersucht.
Dadurch könnten neue - in der Wirkung unbekannte - Stoffe in Fleisch, Milch,
usw. sein.
Bei der 'stofflichen Gleichwerigkeit" wird auf bekannte Stoffe geprüft,
- was, wenn die Pflanze einen unerwarteten oder unbekannten Giftstoff
erzeugt ?

Beim Fütterungsversuch bringt Monsanto in der Auswertung nur den Endstand
- in den Schaubilder die Dosen 11% und 33% vermanscht in einem - : [-] S.13f
- anstatt den zeitlichen Verlauf der Messwerte vom Beginn weg,
für jede einzelne Ratte ermittelt und dann statistisch gemittelt auf die Gruppe,
was die Wirkung einer Nahrung besser zeigen würde.
Die Standard-Redewendungen sind:
"is expected"=es wird erwartet, "no indications"=keine Anzeichen,
"unlikely"=unwahrscheinlich, "can be anticipated"=kann vorausgesagt werden,
"is interpreted"=wird gedeutet, "can be concluded"=kann geschlossen werden.
Spricht aus diesen Redewendungen Sicherheit oder Unsicherheit ?
Trotzdem erklärem die Wissenschaftler den genveränderten Mais für
genau so sicher wie den herkömmlichen - jahrtausendelang erprobten - Mais !
Wie vertrauenswürdig sind da die Zulassungsbehörden ? : [eco-risk.at]
- an der Vertauenswürdigkeit der Zulassungsbehörden zweifeln also
auch Wissenschaftler.
Seit 2007 wird eine Gefahr für Wassertiere beobachtet, siehe {[W3][Archiv]}.
Aber 2004 haben EU-Behörden von einem 'sicheren Produkt' geredet ?
Angeblich sind Tiere diesbezüglich anderer Meinung, siehe {[Archiv][W3]}
Wie Tiere ihr Futter auswählen, wissen wir nicht.
Folgerichtig wäre: Was Tiere nicht kennen, fressen sie nicht.
Eichhörnchen in Österreich dürften Erdnüsse nicht kennen, fressen sie aber.
Diese Tiergeschichtchen kann mensch glauben oder anzweifeln, aber
Futter-Wahl-Versuche mit Wildtieren wären sicher aufschlussreich, denn
Wildtiere mit Zivilisationskrankheiten gibt es nicht, Wissenschaftler schon.
Futter-Wahl-Versuche mit Wildtieren wären nicht tierquälend, einfach, schnell,
und im Falle der Ablehnung der Gentech-Pflanze aussagekräftig genug, denn:
Warum soll der Mensch etwas essen, was nicht einmal eine Ratte fressen mag.
Falls Tiere Bt-Mais wirklich nicht mögen, so spricht das gegen Bt-Mais.
Sicher ist:
- Bt-Mais enhält ein Gift in der ganzen Pflanze:
   Mensch und Tier sterben zwar nicht gleich daran,
   aber die Langzeit-Wirkung ist unbekannt
   Ein Fütterungs-Versuch über 90 Tage an Ratten(Lebensdauer 2,5-3 J.) und
   der unkontrollierte 1:1-Zwangs-Versuch seit 1996 an der US-Bevölkerung
    haben nur wenig Aussagekraft,
    der Mensch muss doch 80 Jahre lang essen.
   (aus dem Hick-Hack um die Rattenversuche könnte mensch schließen,
    dass die mit Bt-Mais gefütterten Ratten eher schwächer waren
    und dass der Bt-Mais eine schleichende Vergiftung bewirkt )
    Bt-Mais enthält weniger Schimmelpilz-Gifte - wird als positiv beworben -,
    aber:
    Schimmelpilz-Gifte sind wir seit Jahrmillionen gewohnt,
    wir können sie daher mit dem Geschmacksinn erfassen, also schmecken;
    solange wir sie nicht schmecken, sind sie daher wahrscheinlich belanglos.
    Bt-Gift in der aktiven Form war noch nie in unserer Nahrung.
    Bt-Gift bzw. seine AbbauProdukte sind im Futter der Nutztiere und
    die entsprechenden StoffwechselProdukte sind dann in Fleisch, Milch, Eier, ...
     - Stoffe, die wahrscheinlich auch noch nie in unserer Nahrung waren.
- Bt-Pflanzen kreuzen aus auf Nachbarfelder und in die freie Wildbahn
      und zurück:
      Beispiel Mexiko:
         {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}.
   möglicherweise werden dadurch mehrere Nahrungspflanzen unbekömmlich.
- Bt-Mais ohne ökonomische Vorteile, siehe [Praxis], {[Archiv][W3]}
- die Freisetzung von Bt-Pflanzen verdrängt den Bio-Landbau
   samt Alternativen, siehe [bio S.3u ]
- die Behörden genehmigen auf grund unsicherer zweifelhafter Grundlagen
   ohne das geringste durch Langzeit-Versuche abgesicherte Wissen,
   {[Archiv][W3]}, [eco-risk.at], [Gutachten]. 
Die Freisetzung von Bt-Mais ist daher unverantwortlich!

Dasselbe gilt wahrscheinlich für alle künstlich insektenresistenten Pflanzen !
(Bt-Kartoffeln, Bt-Soja, .....)

Künstlich insektenresistente Pflanzen sind abgestimmt auf Monokultur -
- siehe dazu {[W3][Archiv]} -, also eine Sackgasse 
und damit ebenfalls eine Sackgasse.

Virusresistenz und Gentechnik : Es gilt das gleiche wie bei Insektenresistenz.

Produktqualität und Gentechnik : Was ist denn die 'Qualität' einer Lebensmittelpflanze ? Dass sie zu unserer Ernährung wichtige Stoffe enthält und bekömmlich ist - und nach der Zubereitung keine Giftstoffe enthält, dass sie in ihren Inhaltsstoffen ausgewogen zusammengesetzt ist, und dass sie zu anderen Lebensmitteln ausgewogen dazupasst, das alles macht die Qualität einer Lebensmittelpflanze aus. Dafür haben wir 3 Sinne: Geruchs- und Seh- und Geschmacks-Sinn. Eine Speise kann köstlich riechen und aussehen und lecker schmecken, oder sie kann widerlich riechen und aussehen und schmecken. Die Sinne entscheiden wahrscheinlich aus einem 'alten körperlichen Wissen' und aus einem anerzogenen (=kulturellen) Vordergrund. Welcher Mensch besitzt da für eine 'Verbesserung' ausreichend Wissen ? Leute, die Leben nur aus der Retorte oder dem Topf kennen, deren Geschmackssinn durch Nahrungsmittel aus dem Supermarkt oder - möglicherweise - durch Hamburger von Mac gebildet wurde, die nicht einmal eine schmackhafte bekömmliche Speise bereiten können, wie wollen die eine Lebensmittel-Pflanze in der Qualität verbessern ? Ein Mensch, der die Samen seiner besten Früchte als neues Saatgut nimmt, erhält aus einem guten Boden in ein paar Jahrzehnten eine Pflanze, die gut schmeckt und damit wahrscheinlich auch eine gesunde Nahrung ist und die gut an den Boden und das Klima und an die Tierwelt angepasst ist - - vorausgesetzt, dass er dem Boden alle Nährstoffe wieder zuführt, die die Pflanzen dem Boden entnommen haben -; wenn das seine Nachkommen fortführen, so bekommen sie nach ein paar Jahrhunderten eine Pflanze, die bestens schmeckt und damit wahrscheinlich bestmöglichen Nährwert hat und die bestens an den Boden und das Klima und an die Tierwelt angepasst ist. Aus dem "Saatgut" eines "Saatgut"-Konzerns erhält er eine Pflanze, die gar nicht oder nur unzureichend getestet wurde die einen oder mehrere artfremde 'Wirkstoffe' und möglicherweise unbekannte oder bekannte unbemerkte Schadstoffe enthält. und die bestens an die Düngemittel und Pestizide des Konzerns angepasst ist.

Qualitätvolle Nahrungsmittel sind der stoffliche Beitrag zu Gesundheit.


Gesundheit und Gentechnik :

Die althergebrachten Lebensmittel-Pflanzen haben bereits bewiesen,
dass sie eine gesunde Ernährung ermöglichen - und das mit Genuss -,
manche über Jahrmillionen, manche seit Jahrtausenden.

Seit der Einführung der industriellen Landwirtschaft mit 'Hochertrags-Sorten'
- dazu bewegungsarme Tätigkeiten in einem ineffizienten Wirtschaftssystem -
breiten sich Stoffwechselstörungen und Allergien aus,
z.B. Zuckerkrankheit(Diabetes){[Archiv][W3]}, Asthma{[Archiv][W3]}...
Ein Mensch mit Diabetes lebt nicht in Wohlstand.
Wenn ein Lebensstil und eine Ernährung zu Diabetes führen, so sind sie falsch.
Zu Wohlstand gehören auch höchstwertige Lebensmittel.
Die industrielle Landwirtschaft ist offenbar unfähig - siehe [^] -,
hochwertige Lebensmittel für eine gesunde Ernährung zu liefern, daher:
Von der Lebensmittel-Selbstversorgung aus dem eigenen Garten (=Subsistenz)
zur industriellen Landwirtschaft (Monokultur, falsche Düngung, Pestizide),
das war ein Schritt von hochwertigen Lebens- zu schlechten Nahrungsmitteln,
das war also kein Fortschritt sondern ein Fehlschritt.

Die Stoffwechselstörungen und Allergien steigen weltweit :
   {[W3][Archiv]}, {[W3][Archiv]}{[W3][Archiv]} .
In der 'entwickelten' Welt erkranken an Diabetes am meisten die Ärmsten, die
aus Armut von "Low-Cost-per-Calorie"-Nahrungsmitteln(möglichst viele
Kalorien für möglichst wenig Geld) und verpackten Getränken leben müssen.

Von den westlichen Ländern sind die USA am stärksten betroffen :
{[W3][Archiv]}, die ganze [Statistik], Zunahme :{[Archiv][W3]}{[Archiv][W3]}.
Aus den Statistiken der USA fällt auf:
- besonders hohe Diabetes-Raten haben folgende Volksgruppen :
   Asiatisch, Mexikanisch, Schwarz-Amerikaner, Hawaianer, Indianer in SüdUSA 
- der Zuwachs hat sich ab 1997 auf das 1,66-fache erhöht
   (1993-2002:40%, 1997-2002:27%, 40%-27%=13%, (27%/5)/(13%/4)=1.66 )
Ab 1996 wurden in den USA Gentech-Nahrungsmittel auf den Markt gebracht.
Aus der erhöhten Steigerungsrate ab 1997 und zum Teil aus den Volksgruppen
könnte der Verdacht kommen, dass Gentech-Nahrung Diabetes begünstigt.
Die Sache ist schwierig zu untersuchen - möglicherweise unmöglich -,
da es in USA keine Kennzeichnungspflicht für Gentech-Nahrungsmittel gibt;
und somit wird sich der Verdacht schwer - möglicherweise nicht - entkräften
lassen.
Sicher ist: Die US-Amerikaner essen zuviel {[Archiv][W3]}.
Offenbar sättigen die US-Nahrungsmittel nicht,
weil sie pro Energie-Einheit zuwenig Vitalstoffe enthalten.
Zuwenig Vitalstoffe, aber mehr Allergene,
sodass die US-FDA eine eigene Website mit Warnungen im WWW hat: [FDA],
daraus einige Beispiele: {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]} .

Es gibt noch mehr nahrungsbedingte Erkrankungen,
 sie sind weltweit im steigen, auch da sind die USA Spitze {[W3][Archiv]}.
Doch statt auf gesunde jahrtausende-erprobte Lebensmittel umzustellen,
warten die USAner lieber auf HiTech-Heilung: {[Archiv][W3]}.

Männliche Sterilität (=Pollen-Sterilität) und Gentechnik : Gentech-Pflanzen mit sterilen Pollen könnten nicht auskreuzen, dadurch würde eine ungewollte Verbreitung der Gen-Konstrukte verhindert. Dies wäre eine Sicherheits-Maßnahme. Was für Pflanzen entstehen und was möglich ist, wenn normale Pflanzen in pollensterile Pflanzen einkreuzen - - was im Freiland durchaus möglich wäre - das müsste noch geklärt werden. Dass Gentech-Pflanzen nicht auskreuzen, dies ist derzeit noch nicht im Interesse der Gentech-Konzerne, da die Gentech-Konzerne für unkontrollierte Ausbreitung nicht belangt werden. Die unkontrollierte Ausbreitung der Gentech-Pflanzen erschwert die konventionelle Landwirtschaft, siehe Koexistenz, und spielt so den Gentech-Konzernen in die Hände. Sicherheit durch Pollen-Sterilität ist für diese daher nicht interessant. Für die Gentech-Konzerne viel interessanter - weil gewinnbringend - ist Steriles Saatgut (Terminator-Saatgut, Terminator-Technologie) : = Saatgut, aus dem Pflanzen wachsen, deren Samen nicht mehr keimen - also nicht mehr als neues Saatgut genutzt werden können. Erreicht wird dies durch Einsetzen eines Gen-Konstruktes in das Pflanzen-Genom. Die zugehötige Technologie beschreiben die Artikel : [gmo.eu S.3u], [wiki] . Die Terminator-Technologie ergibt: - Pflanzen mit allen Unsicherheiten gentechnischer Veränderung z.B.unbemerkte bekannte oder unbekannte Stoffe Abschalten der neueingebauten Gene - Pflanzen, deren Samen nicht mehr keimen das ist der Zweck, denn das verunmöglicht den Nachbau (Nachbau=Aussaat mit einem Teil der Ernte des Vorjahres) - Samen mit dem Gift, das die Keimfähigkeit zerstört bei Weizen, Roggen, Reis, ...sind das die Körner, die wir essen Die Gentech-Konzerne behaupten, dass diese Stoffe nicht schaden, 80 Jahre gegessen hat sie noch kein Mensch, also wieder ein 1:1-Versuch mit Menschen möglicherweise der Menschheit. Wenn die Menschen das den Konzernen durchgehen lassen, dann sind die Menschen so schwachsinnig, dass sich alles erübrigt. (Tiere trifft es auch) Die Terminator-Technologie bewirkt: - aus der Ernte lässt sich kein Saatgut fürs nächste Jahr abzweigen - eine Weiterzüchtung der Sorte durch den Landwirt ist nicht möglich. (dadurch können Pflanzen an den Standort nicht angepasst werden) - jährlicher Neukauf des Saatgutes wird erzwungen - beim Auskreuzen entstehen Pflanzen mit toten Samen, dadurch † Ernteverlust für konventionelle Landwirte beim Nachbau † Dezimierung der betroffenen wildlebenden Art - Ernährung der Bevölkerung in der Gewalt weniger internationaler Konzerne - Politische Erpressbarkeit, wenn das normale Saatgut vom Markt gedrängt ist denn ein Staat könnte ohne Saatgut dastehen, wenn er nicht durch besondere Vorkehrungen vorgesorgt hat. Das Terminator-Verfahren ist eine GURT (Genetic Use Restriction Technology), sie soll die Lizenz-Einnahmen - also die finanziellen Interessen - sichern. Die Terminator-Technologie kann die unkontrollierte Ausbreitung der Gentech- Pflanzen verringern, aber nicht verhindern, denn - beim Auskreuzen entstehen fruchtbare und unfruchtbare Samen (Vererbungsgesetz gemäß Mendel) - die neueingebauten Gene schalten sich zuweilen ab - die Technologie funktioniert wahrscheinlich nur 90%-ig. Dadurch könnten Arten geschädigt werden und Gattungen aussterben. Alles in allem eine Technologie, die für die Geld-Interessen der Konzerne die Gesundheit und Ernährungssicherheit der Menschen in Gefahr bringt. Das Terminator-Verfahren wurde entwickelt in einer Zusammenarbeit von der USDA (United States Departement of Agriculture) und Delta and Pine Land Company (D&PL)- jetzt bei Monsanto -. Die Interessen von Delta and Pine Land Company sind klar: Geld. Das United States Departement of Agriculture, welche Absichten hat dieses ? Um US-Konzerne weltbeherrschend zu machen, und damit die US-Politik weltweit durchsetzen zu können, meint F. William Engdahl {[W3][Archiv]}. Hinter die USA stellen sich Kanada, Australien und Neuseeland - verdächtig ? Wenn ein Staat nicht entsprechende Vorkehrungen trifft, so macht die Terminator-Technologie aus eigenständigen Staaten US-Vasallen. Indien und Brasilien haben verstanden und Terminator-Technologie verboten. Es haben schon mehrere verstanden : z.B. freie-saat, banterminator.org .


Nährwertsteigerung und Gentechnik :

Die Nahrungs-Pflanzen waren vor dem Menschen,
der Mensch hat sich in Jahrmillionen an seine Nahrungs-Pflanzen angepasst. 
Abwechslungsreiche ausgewogene Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln
ist über hunderttausende Jahre erprobt.
Eine Nährwertsteigerung ist daher unnötig und
bringt nur das Ernährungsgefüge durcheinander.

Die Ausgewogenheit der Ernährung ist aber für die Gesundheit wichtig.
Jeder Vitalstoff ist nur in einer mengenmäßigen Bandbreite gesund,
ausserhalb dieser Bandbreite - also bei zuwenig oder zuviel - schädigt er;
und diese Bandbreite hängt auch von der Ernährung als ganzes
und zusätzlich auch noch vom Klima und von der Lebensweise ab.
Das macht wissenschaftliche Ernährungsstudien sehr zweifelhaft.
Zum Beispiel
Olivenöl :
Die einen Wissenschaftler halten Olivenöl für gesund : [+] [+].
die anderen weisen wissenschaftlich nach, dass es eher ungesund ist : [-]
und wieder andere kommentieren dagegen : [+]
Nun also, ist Ölsäure gesund oder nicht ?
Dass die Menschen am Mittelmeer auch eine andere Lebenseinstellung
und einen anderen Lebensstil - lebendiger, aber mit weniger Stress - haben,
ziehen die Wissenschaftler in ihre Überlegungen nicht mit ein.
Meine Meinung:
Wo Oliven wachsen, passt Olivenöl zum Klima und zu den anderen
Lebensmitteln des Gebietes, die Speisen dort schmecken damit gut:
also ist das Olivenöl für diese Gegend in dem bewährten Maß gesund.
In einem Gebiet, in dem Oliven nicht wohl aber Sonnenblumen gut gedeihen,
ist Olivenöl fehl am platz und Sonnenblumen-Öl die bessere Wahl,
weil es auch geschmacklich besser zum Klima
und zu den anderen Lebensmitteln passt.
Für diese Einsicht braucht mensch keinen Wissenschaftler.

In Ernährungsfragen sind die Wissenschaftler selbst nicht einig.
Mensch braucht nur zu lesen,
was Wissenschaftler als wertvolle Nahrung empfehlen:
die einen sind für Kuhmilch-Produkte [+] - die anderen dagegen [-] [-],
die einen sind für Fett - die anderen dagegen, ...
Wer sich aus der Wissenschaft über Nahrung informiert,
stellt fest, dass es ...
(aus Wikipedia )
»... mittlerweile eine unüberschaubare Vielzahl von
Ansichten, Theorien und Lehren über die "richtige" Ernährung gibt.
Beispiele sind
die Theorien von der Vollwerternährung,
die Rohkost-Lehre,
die Ernährung nach den 5 Elementen (Traditionelle Chinesische Medizin),
die Ayurveda-Lehre,
die Makrobiotik (Ernährungswissenschaft gemäß Yin und Yang),
die Trennkost-Lehre und
die Steinzeiternährung.
Die Antworten auf die Frage nach einer "richtigen" Ernährung sind
oft weltanschaulich beeinflusst.«
Die Wissenschaftler wissen selbst nicht, wie mensch sich ernähren soll,
was soll dann eine 'Nährwertsteigerung' ?

Wenn die Wissenschaftler die Abstimmung der Lebensmittel
durch Nährwertsteigerung mittels Gentechnik durcheinandergebracht haben,
dann wird eine ausgewogene Ernährung nicht mehr möglich sein.
Z.B.
Goldener Reis:
Von den Wissenschaftlern gut gemeint - wollen wir es glauben - [org] [uni],
aber möglicherweise schlecht getroffen [ngo].
Links zum Thema: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 .
Die Auseinandersetzung um den Goldenen Reis ist eine eigene Geschichte.


Dürre- oder salz-tolerante Pflanzen und Gentechnik :
Die Gentechniker der Uni Freiburg sehen darin einen Segen {[Archiv][W3]}
Dazu gibt es auch eine andere Meinung: {[Archiv][W3]})



Ernährung der Welt-Bevölkerung und Gentechnik :

Die derzeitige Menge an Nahrungsmitteln reicht aus,
um 12 Milliarden Menschen zu ernähren,  siehe {[W3][Archiv]} [W3]
Die Entwicklung der WeltBevölkerung nach Schätzung der UNO :{[W3][Archiv]}
Demnach hätten wir gute 50 Jahre Zeit, um die Welt-Bevölkerung zu regeln,
und das ohne Gentechnik-Pflanzen.
Eine vorschnelle Freisetzung von Gentechnik-Pflanzen ist unnotwendig !

Derzeit verliert die Menschheit jährlich etwa 12Mill.ha Nutz-Land,
siehe {[W3][Archiv]} [uni-m],  
besonders durch Übernutzung infolge von Übervölkerung.
Wenn die von den Nutzpflanzen dem Boden entzogenen Stoffe
dem Boden nicht mehr rückerstattet werden, verarmt der Boden schleichend:
das ist bei industrieller Landwirtschaft und größtenteils verstädterter
Bevölkerung fast überall der Regel-Fall:
somit verschlechtern sich fast überall die Böden und Pflanzen,
siehe [uni-m], [1 , 2 , 3 ], [uni-h], [revitec], [unep] 
(interessant die verschiedenen Einschätzungen !) .
Besonders gefährdet sind Gebiete mit starkem Bevölkerungs-Wachstum, z.B. .

Da auch Gentech-Pflanzen aus dem Boden nur herausholen können,
was drinnen ist, wird Gentechnik da nichts helfen.
Die Bevölkerungen werden ihre Entwicklung in den Griff bekommen müssen !

Auch die industrielle Landwirtschaft mit großen Monokulturen ist schlecht -
- bodenauszehrend, schlechte Nahrungsmittel-qualität, geringerer Ertrag, ...
    zusammengestellt bei wikipidia {[W3][Archiv]} -
und wird einer intelligenteren Landwirtschaft Platz machen müssen:
   [ngo], [rne], [idw], [boell], {[Archiv][W3]}, [WeltAgrarBericht] .
Intelligente mit der Natur arbeitende Landwirtschaft bringt höhere Erträge
als die einfältige Monokultur : {[Archiv][W3]}. 


Ertragssteigerung und Gentechnik :
Westliche Wissenschaftler pochen ständig auf Ertragssteigerung,
aber Ertragssteigerung heißt ja nur 'mehr Gewicht pro Hektar'.
Hoher Ertrag ist eine Sache, Qualität eine andere Sache,
meisst ist das gegenläufig: höherer Ertrag verschlechtert die Qualität;
{[Archiv][W3]}, bekannt z.B. bei Erdbeeren oder Fleisch.

Wie ist das bei Getreide ?
Ein Getreidekorn besteht aus Stärke, Mineralen und Vitaminen
Einen Vergleich von althergebrachten Sorten mit Hochertrags-Sorten
bezüglich der Inhaltsstoffe habe ich noch nicht gefunden.
Wenn die Hochleistungs- und Gentechnik-Sorten verglichen mit
althergebrachten Sorten besser sind,
warum beweisen dies die Gentechnik-Firmen nicht mit Zahlen ?
Hochertrags-Sorten sind möglicherweise für die Gesundheit schlecht: [diab].

Die Zutaten für hohe Erträge bringen zudem noch weitere Probleme:
"Umkippen" der Flüsse und Seen {[Archiv][W3]}
Gefährdung der Gesundheit {[Archiv][W3]}
Schlechte Zukunftsaussichten {[Archiv][W3]}

Das Widersinnige an der industriellen Landwirtschaft:
Die 'Höchsterträge' an minderwertigen Nahrungsmitteln aus i-Landwirtschaft
sind niedriger als die Erträge aus intelligerter biologischer Landwirtschaft,
siehe z.B. {[Archiv][W3]}, [boku.ac.at] .


Lebensmittel-Pflanzen als Industrie- oder Pharma-Pflanzen
und Gentechnik :

Lebensmittel-Pflanzen durch Gentechnik zu Industrie- oder Pharma-Pflanzen
umzufunktionieren, bringt die Gefahr mit sich,
dass durch Aus- und Eimkreuzung schleichend - und unumkehrbar -
die Lebensmittel-Pflanze ungenießbar wird :  [>]
Bei Verwechslungen - z.B. bei Saatgut oder im Handel - könnten
unerwünschte Stoffe unbemerkt in die Nahrungsmittel gelangen.
Stärke-Kartoffel, Heiz-Mais, Antibiotika-Erbse ... müssen verboten werden.

Für Industriezwecke bietet sich Meeres-Plankton an,
siehe "marine Agrarkultur" 


Sicherheit der Lebensmittel und Gentechnik :

Der Mensch hat sich in Jahrmillionen an seine Nahrungs-Pflanzen angepasst.
Die althergebrachten Lebensmittel-Pflanzen haben bereits bewiesen,
dass sie eine gesunde Ernährung ermöglichen - und das mit Genuss -,
manche über Jahrmillionen, manche seit Jahrtausenden.

Diese Pflanzen sind lebensnotwendig.
Wenn ein Wissenschaftler eine Nahrungs-Pflanze ändern will,
so rührt er an die Lebensinteressen der ganzen Menschheit, und
daher muss er einwandfrei beweisen, dass die neue Pflanze ungefährlich ist.
Manche Gentechnik-Befürworter verlangen von der Bevölkerung den Beweis,
dass die Gentechnik-Pflanze gefährlich ist, z.B. {[W3][Archiv]}.
Wie soll denn die Bevölkerung den Beweis erbringen ?
Es gäbe nur eine - nahezu - unanzweifelbare Möglichkeit:
Die Bevölkerung isst 80 Jahre lang die Gentechnik-Nahrung,
die die Gentechnik-Industrie und die Landwirtschaft herstellen;
nach dem Tod wird jede - oder jede 100-ste - Leiche genau untersucht -
Blut, Zellen aus Leber, Milz, Nieren, Lymph-System .... .
Und wer zahlt das ? Natülich der Staat, also die Bevölkerung selber -
- die Gentechnik-Konzerne kassieren die Gewinne !
Und was, wenn die Gentechnik-Nahrung nur ganz schleichend vergiftet
und nach 50 Jahren die Mehrheit der Bevölkerung eine geschädigte Leber hat?
- die Befunde deuten darauf hin : {[Archiv][W3]}, {[W3][Archiv]} -.
Die Menschen müssten schon schwachsinnig sein, wenn sie das mitmachten.
Nahrungs-Pflanzen sind ein lebensnotwendiges Gut.
Die Menschen haben daher ein Recht darauf,
dass die Gentechnik-Konzerne einwandfrei beweisen,
dass die Gentechnik-Pflanze unschädlich für Gesundheit und Umwelt ist.
Der nahezu einwandfreie Beweis wäre,
wenn die Gentechniker und Gentechnik-Befürworter - also nur Erwachsene! -
sich 80 Jahre von Gentech-Produkten ernähren und nach dem Tod untersucht
sich gleich gesund erweisen, wie alle anderen -
- der Beweis für Kinder fehlt dabei, ebenso geringfügige Degenerationen,
deshalb nur 'nahezu einwandfrei'.
Die Gentech-Pflanzen müssten Jahrtausende lang auf dem Prüfstand bleiben,
bevor sie den Sicherheits-Stand der althergebrachten Lebensmittel-Pflanzen
haben.
Wie mensch die Unschädlichkeit für Kinder einwandfrei beweisen könnte,
dafür habe ich keine Lösung gefunden,
aber gerade für Kinder wäre das wichtig, siehe [ecomed],
- der 'Goldene Reis' , der ist für Kinder, wie wurde der geprüft ? -.

Derzeit werden Tierversuche gemacht -
wie aussagekräftig sie sind, ist genaugenommen unbekannt: {[W3][Archiv]}.
Wenn Tiere keine Wirkung zeigen,
so kann das für Menschen - insbesonders Kinder - trotzdem schädlich sein,
z.B.: [TGN1412], [Contergan].
Wenn Tiere Wirkung zeigen,
so ist das auch für Menschen höchstwahrscheinlich schädlich.
Die Tierversuche werden
- manchmal veröffentlicht, z.B. auf jds.fass, pubmed
- manchmal zurückgehalten,
     z.B. {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3 †)]}, {[Archiv][W3]}.
     (zu transgen.de: "viele Fütterungsstudien öffentlich nicht zugänglich."
          Warum werden Fütterungsstudien nicht veröffentlicht ?
          Es geht um Ernährung und das geht doch alle an !
          Sind die Ergebnisse so, dass die Konzerne eiwas verbergen müssen ? )
Bei manchen bis jetzt (2008) veröffentlichten Fütterungs-Versuchen
sind die Wissenschaftler uneins :
- Fütterung von gv-Kartoffen (Pusztai) {[W3][Archiv]}, [W3], {[W3][Archiv]}
     weitere Links zum Fall :  1, 1a, 1b, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 
            15, 16, 17, 18, 19, 20, {[A.][W3]} .
     (zu transgen.de: "...sinnvoll, Pusztais Fütterungsversuche...zu wiederholen."
          Wurden sie wiederholt? (2008) Habe nichts gefunden !
          Die Gentechnik-Befürworter finden 'Mängel',
          aber den klärenden Gegen-Versuch scheuen sie -
          - fürchten sie sich vor etwas ?               )
- Fütterung von gv-Kartoffeln (1998) (Ermakova) [ZDG]
- Fütterung von Roundup-Soja (2002) (Malatesta) {[Archiv][W3]}
     weitere Links : 1, 2, 3, 4 .
- Fütterung von Bt-Mais MON863 (2002) {[Archiv][W3]} {[Archiv][W3]},
     (zu biosicherheit.de: "..Versuchstiere noch einmal eingehend untersucht."
          Stimmt das wirklich? Wieviele Jahre lagen die toten Ratten auf Eis ??? )
     Interessant die unbestimmte Darstellung bei transgen.de : {[Archiv][W3]} :
          "In weiteren Untersuchungen ..."
          Was für 'Untersuchungen' ?
          Das Herumgerede um fragwürdige Daten, sind das 'Untersuchungen' ?
- Fütterung von gv-Soja (2007) (Ermakova) {[Archiv][W3]}
     weitere Links zum Fall : 1, 2 , 3, 4, 5, 6, 7, 
Derzeit ist Gentechnik gekennzeichnet durch Unsicherheit:  {[Archiv][W3]}
- Unsicherheit im Wissen um die Genetik
- Unsicherheit bei der Wirkung der Verfahren der Gentechnik
- Unsicherheit beim Ergebnis des gentechnischen Eingriffs
- Unsicherheit bei den weiteren Folgen.
Die Gentechniker überspielen dies durch Verdrehen der Argumente: z.B.
Gentechnik-Erbse : Dr.Jany {[Archiv][W3]}
"Der Abbruch einer australischen Studie
 zur Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Erbsen
 belegt die Zuverlässigkeit des Systems"
 Mitnichten!
 Die Wissenschaftler und die Menschheit hatten vielmehr Glück, dass der
 gentechnische Pfusch schon nach einigen Wochen unleugbar sichtbar wurde.
 Wäre die Giftwirkung der Gentechnik-Erbse so schwach gewesen,
 dass befunden worden wäre - wie bei MON863 -, « die bei den Versuchstieren
 gefundenen Abweichungen seien "toxikologisch nicht relevant"
 und bewegten sich in einer statistisch nicht ungewöhnlichen Bandbreite.»,
 so wäre die Gift-Erbse freigegeben, angebaut, in den Handel gebracht
 und von den Menschen gegessen worden;
 nach Jahrzehnten wären dann bei vielen Menschen gesundheitliche Schäden
 aufgetreten - und die Wissenschaftler wären vor einem Rätsel gestanden.
 Also mitnichten "Zuverlässigkeit des Systems" !
 Die Sache mit den Erbsen zeigt vielmehr die Unsicherheit der Gentechnik,
 Unsicherheit im Wissen bis hin zur Unsicherheit beim Konsumenten !
 Auch die Reihenfolge der Projektdurchführung:
  1. Versuche in Labor und Treibhaus
  2. Feldversuche
  3. Studien zum Genfluss
  4. Fütterungsversuche
  5. Untersuchungen der Immunreaktion
 ist verantwortungslos fahrlässig:
 Feldversuche v o r Fütterungsversuchen,
 also Feldversuche mit einer möglicherweise giftigen Nahrungs-Pflanze.
 Von wegen
 "birgt der Projektabbruch doch in erster Linie eine positive Botschaft:
 Das Kontrollsystem funktioniert."
 Wenn nach 10 Jahren ein Projekt erfolglos abgebrochen wird, so heisst dies,
 dass die Sache unbewältigbar war, und das zeigt weiters:
 Die Genetik ist noch weitgehend unverstanden !
 oder: Die Verfahren der Gentechnik sind untauglich !
 oder: Die Genetik weitgehend unverstanden und die Verfahren untauglich !
 Die wahre Botschaft lautet:
 "Bei Lebensmittel-Pflanzen und Tieren - keine Gentechnik !"
Empörend an der Gentechnik-Einführung ist die Zulassung trotz
Unsicherheit im Wissen bei den Zulassungsbehörden : [g2000] [psrast, psrast]
...über Langzeitfolgen des Verzehrs von gv-Nahrungsmittel {[Archiv][W3]}.
...über sonstige Folgen {[Archiv][W3]};
Fütterungstests sind nicht vorgeschrieben {[Archiv][W3]}, 
- das ist von der Ethik her richtig, bedingt aber die Kennzeichnungspflicht
für Gentech-Nahrungsmittel, damit nicht Menschen einem 1:1-ZwangsVersuch
unterzogen werden.
Die Gentech-Pflanzen werden am 'Grünen Tisch' 'sicher'-geredet [>]
auf grund der Unterlagen der Herstellerfirma
ohne unabhängige - wenn es soetwas heutzutage gibt - Kontrollversuche (>)
mit dem unzureichenden Konzept der 'wesentlichen Gleichwertigkeit',
das aber unerwartete Effekte nicht aufdeckt ( [EKAHS.8], [AdW], [DrJany] )
- ein unerwarteter schleichender Giftstoff wird nicht entdeckt !

Die Zulassung und der Anbau von Gentech-Pflanzen und
der Verkauf von Gentech-Nahrungsmittel
unterzieht die Bevölkerung des ganzen Landes einem 1:1-Zwangs-Versuch.
Das können die Gentech-Konzerne und Behörden und Landwirte und Händler
auch ruhig riskieren, weil gesundheitliche Beeinträchtigung oder Schädigung
durch Gentechnik-Pflanzen bzw. Gentechnik-Nahrungsmittel
nur schwer oder gar nicht beweisbar sind.
Die US-Bevölkerung wird seit 1996 einem unkontrollierten 1:1-Zwangs-Versuch
durch die Gentech-Lobby unterzogen.
Die US-Bevölkerung hat es bis jetzt überlebt,
wie gesund bzw. krank sie ist, wird vorsichtshalber nicht untersucht.
Die Gentech-Lobby hat die USA so fest im Griff,
dass die US-Bevölkerung eine Kennzeichnungs-Pflicht nicht durchsetzen kann.
Die USA sind eben keine Demokratie sondern vielmehr eine Moneyarchie.

Wenn die Bevölkerung eines Landes sich von der Gentech-Lobby
nicht vergewaltigen lassen will, so hat sie nur eine einzige Möglichkeit :
Strenge Kennzeichnungspflicht einfordern
auch der Produkte von gentech-gefütterten Tieren, also Milch, Fleisch, Eier, ...-
und Stärkung der Partei, die für Kennzeichnungspflicht eintritt
bzw. Abwahl der Partei, die keine Kennzeichnungspflicht will,
und genaue Auswahl beim Kauf der Nahrungsmittel !



Sicherheit der Ernährung und Gentechnik :

Bei konventioneller Landwirtschaft kann der Landwirt einen Teil der Ernte
als Saatgut fürs nächste Jahr zurücklegen.
Die Ernährung der Bevölkerung liegt somit in Millionen Betrieben,
der Ausfall einiger Betriebe ist daher belanglos.

Bei Landwirtschaft mit Gentech-Pflanzen darf der Landwirt laut Vertrag
von seiner Ernte nichts zurückbehalten, sondern
er muss jedes Jahr neues Saatgut von dem 'Saatgut'-Konzern kaufen.
Falls alle Landwirte auf Gentech-Pflanzen umsteigen, haben einige
wenige Konzerne die Ernährung der Weltbevölkerung in ihrer Gewalt.
Somit könnten diese Konzerne im wesentlichen bestlmmen,
was die Menschheit zu essen hat.
Ernährung wird dadurch praktisch unkontrollierbar.
Politische Erpressung wird dadurch möglich !

Die Gentech-Konzerne sind international und
werden ihre Saatgut-Farmen dort anlegen, wo sie am kostengünstigsten sind:
dadurch könnte ein Staat ohne Saatgut dastehen.
Um das zu verhindern, bedarf es einer diesbezüglichen Gesetzgebung.

Zur Gewinn-Maximierung werden 'Saatgut'-Konzerne ihr Saatgut
in großen Monokulturen anbauen,
bei einer Wetter-Kapriole kann ein großer Anteil des Saatgutes vernichtet
werden, ebenso bei einem terroristischen Anschlag
Wenn dann in den Speichern Termimator-Körner lagern, dann ...?
Und Terminator-"Saatgut" lässt sich nicht verhindern,
sobald alle Landwirte auf Gentech-Pflanzen umgestellt haben,
denn die Gentech-Konzerne können es durch "Verwechslung" schleichend
einführen -
- um das zu erschweren, müssten staatliche Kontrollore ständig Proben
von den Feldern der Landwirte holen und untersuchen.

Wo Menschen arbeiten, werden auch Fehler gemacht.
Ein einziger Fehler in einem GentechSaatgut-Konzern,
z.B. ein unbemerkter Gentechnik-Pfusch,
kann somit die Ernährung der Weltbevölkerung gefährden.

Derzeit (2008) sind alle konventionellen Hochertrags-Pflanzen unerprobt und
alle Gentech-Pflanzen noch unerprobter -
und das wird auch Jahrtausende lang so bleiben.
Wo Gentech-Pflanzen die jahrtausende-bewährten Landsorten
durch Einkreuzen verpfuschen oder durch Nicht-Anbau verdrängen können 
ist die Freisetzung von Gentech-Pflanzen nicht zu verantworten.


Sicherheit für die Umwelt und Gentechnik :

Liest mensch den Artikel von Prof. Peter v. Sengbusch : {[Archiv][W3]}
so sieht mensch ernste Bedenken bestätigt :
Die Verordnungen zur Freisetzung von GVOs sehen einige Fragenkomplexe vor,
die weder der Antragsteller noch die Mitglieder der Gutachterkommissionen
beurteilen können:
Das bestätigt, was jeder vernünftig denkende Mensch ahnt.
U.a heißt es dort:
Kann der GVO seine Erbinformationen auf andere Organismen übertragen?
Ist mit Wechselwirkungen zu anderen und Auswirkungen auf andere
Organismen in der Umwelt einschließlich voraussichtlicher konkurrierender
oder symbiontischer Eigenschaften im Falle einer unbeabsichtigten
Verbreitung des GVO in der Umwelt zu rechnen?
- Kann sein, aber es bleibt ohne Effekt.
Sind 'Super-Unkräuter' (^) kein Effekt ?
Das was Gentechniker heute an Veränderungen im Genom von Organismen
vornehmen, ist marginal im Vergleich zu den Veränderungen, die auch
ohne menschliche Mitwirkung ablaufen, und selbst damit wird die Natur fertig.
Soll das ein Freibrief für jeglichen Gentech-Pfusch sein ?
Die Natur setzt von einem neuen Gen-Konstrukt nicht sogleich Mill. ha frei.
Natürlich wird die Natur mit allem fertig.
Der Natur ist es gleichgültig, ob ein Gebiet Ackerland oder Wüste ist,
beides ist Natur.
Der Natur ist es wahrscheinlich auch gleichgültig, ob es Menschen gibt.
In der EU-Richtlinie werden Untersuchungen von Eigenschaften des GVO
und seiner ökologischen Auswirkungen gefordert, die unter simulierten
natürlichen Umweltbedingungen z.B. in Klimakammern und Gewächshäusern
durchzuführen sind. - Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme,
man kennt doch gar nicht alle Selektionskriterien im Freiland.
Noch absurder sind die politischen Vorgaben im Programm der
Bundesregierung "Biotechnologie 2000 (Bundesanzeiger 219, 10222)"
Mit 25 Millionen DM soll eine Begleitforschung gefördert werden,
bei der das Verhalten gentechnisch veränderter Organismen
(Viren, Mikroorganismen oder Pflanzen) im Freiland untersucht werden soll.
Als Beispiele für relevante Untersuchungsziele werden u.a. vorgeschlagen:
•Überleben, Etablierung und Ausbreitungsverhalten von transgenen
  Organismen unter Freilandbedingungen
•Ökologische Aspekte der Integration transgener Organismen in den
  Artenbestand eines Biotops.
•Verfahren zum Monitoring transgener Organismen in komplexen
  Freilandsystemen.
•Überprüfung und Validierung von Ergebnissen aus Vorlaufuntersuchungen
  an Verhalten und Auswirkungen des Organismus im Freiland.
•Stabilität und Verbleib von Fremd-DNS in transgenen Organismen
  und die Rolle von natürlichen Übertragungsvektoren....
•Bedeutung des horizontalen Gentransfers auf Vertreter der eigenen Art,
  auf nah verwandte oder entfernt verwandte Arten.
Um es unmißverständlich auszudrücken, diese Vorgaben
sind mit naturwissenschaftlicher Methodik und zudem auch noch in einem
derart kurzen Zeitraum nicht lösbar. Es ist a priori ausgeschlossen,
unter den gegebenen Bedingungen relevante und reproduzierbare
Ergebnisse zu erzielen.
Dass die Wissenschaft das nicht kann, ist jedem denkenden Menschen klar.
Deshalb sind auch die meisten Menschen gegen eine vorschnelle Freisetzung
von Gentech-Pflanzen.
Solche Projekte wirken provozierend, da sie potentielle, von
Gentechnikkritikern genannte Befürchtungen als Realität voraussetzen.
Keines der von den Kritikern oder Gegnern genannten Argumente wäre
widerlegbar. Naturwissenschaftliche Aussagen sind ungeeignet, um politische
Utopien zu verifizieren.
Einige Befürchtungen der Gentech-Kritiker sind bereits Wirklichkeit(Realität),
z.B. resistenter Durchwuchs, Mehrfach-Resistenz : {[Archiv][W3]}
      Super-Unkräuter z.B. {[W3][Archiv]}
Die beste Technologiefolgenabschätzung, die zur Lösung von
Sicherheitsfragen beitragen könnte, ist das intensive (und zeitaufwendige)
Studium biologischer Vorgänge.
Aus der Evolutionsforschung läßt sich viel über Zusammenleben, Wechsel-
wirkungen, Kontinuität, Veränderungspotential, Regulation, Gleichgewichte
und effiziente Nutzung von Ressourcen lernen.
Gut, 100 Jahre keine Freisetzung von Gentech-Pflanzen
und effiziente Nutzung von Ressourcen lernen !


Bei möglichen Gefahren
ihrer Tätigkeit oder einer Wissenschafts-Anwendung
haben die einschlägigen Wissenschaftler immer dieselbe Taktik:
Abwiegeln, Kleinreden, Wegreden:

Die beteiligten Wissenschaftler sehen kein Risiko : z.B. {[Archiv][W3]}
Die Praktiker können das Gegenteil zeigen : z.B. {[Archiv][W3]}
Hat die Frau Prof. Hanke die Problematik nur zu akademisch durchgedacht -
- oder hat sie ganz bewusst abgewiegelt ?

Frau Marianna Schauzu vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
redet Gefahren klein bzw. weg : {[W3][Archiv]}
"Statistisch signifikante Unterschiede treten in praktisch
allen Fütterungsstudien auf ..."
- Wirklich bei allen -
   oder nur bei allen Fütterungsstudien mit Gentech-Produkten ?
   Sicher, jedes Lebewesen reagiert anders auf eine Nahrung,
   Aber jedes Lebewesen hat auch andere 'Normal-Werte' als Ausgangspunkt
     für die Studie.
   Die Wirkung einer Nahrung ersieht mensch am ehesten aus dem 
   Unterschied - noch besser aus dem zeitlichen Verlauf -
   zwischen Anfang und Ende.
   Nur den Endstand herzunehmen, das ist eine grobe Vereinfachung.
...und müssen grundsützlich auf ihre toxikologische Relevanz geprüft
werden.
Im vorliegenden Fall hat diese Überprüfung keinen Hinweis auf ein
mögliches Risiko für Verbraucher ergeben.
- Der vorliegende Fall : [RKI], [MON8863_Ratten(2002)], [BfR]
- Überprüfung - 2004 - wie und wo ? Am Computer und mit Datenbank ?
   Damit lassen sich mögliche unerwartete oder unbekannte Stoffe nicht
   ermitteln.
Sowohl in der von Seralini et al. als auch in der von der Firma Monsanto
vorgenommenen statistischen Auswertung der Fütterungsstudie wurden
signifikante Unterschiede bei einzelnen Prüfparametern festgestellt.
Diese waren meist gering.
Die Werte lagen im Rahmen der historischen Kontrolldaten,
die in früheren Studien mit Ratten desselben Stammes gewonnen wurden.
- meist gering - also nicht alle gering !
- Seralini wertet über die Zeit aus, siehe [MON8863_Ratten_F],
   da fallen nachforschungsbedürftige Sachen auf.
- historische Daten ?
   Von wann und unter welchen Bedingungen ermittelt - mit MON810 ?
   Handels-Mais ist in den USA seit 1996 eine Mischung
   aus konventionellem und Gentech-Mais
Darüber hinaus führte die Fütterung mit MON863-Mais bei einzelnen
Laborparametern zu gegensützlichen Effekten bei männlichen und weiblichen
Ratten, was nicht für einen durch den Testmais verursachten Effekt spricht.
- warum nicht ? wofür dann sonst ?
   Mensch könnte daraus auch schließen, dass MON863 hormonelle  Wirkung
   hat.
Vor allem folgten die Veründerungen aber keinem konsistenten Muster:
Die Unterschiede zeigten keine Dosis-Abhüngigkeit und/oder
sie wurden nicht durch Unterschiede bei anderen Parametern,
die auf einen Effekt im selben Organ hindeuten könnten, untermauert.
- Das ist sehr seltsam.
   Eine Erklärung dafür gibt Frau Schauzu nicht an. Hat sie keine ?
   Wenn Daten unerklärbare Ungereimtheiten aufweisen, so wäre möglich:
     Unbemerkte Fehler im Versuchsablauf
     Fehler in den Messgeräten
     Fehler bei der Dateneingabe in den Computer
     Gefälschte Daten: nicht gemessen, sondern nur schlecht erfunden
   Monsanto wollte die Studie wegen 'Geschäftsgeheimnisse' geheimhalten :
      siehe {[W3][Archiv]},
     bei einer FütterungsStudie, wo gibt es da 'Geschäftsgeheimnisse' ?
Es geht um die Gesundheit der Bevölkerung - eigentlich der Menschheit.
Da wären unabhängige - wenn es soetwas heutzutage überhaupt gibt -
Kontrollversuche notwendig,
nicht ein Herumgerede um 'Statistische Relevanz' von  fragwürdigen Daten.
Auch in den mikroskopischen Untersuchungen der Organe und Gewebe
wurden keine Effekte beobachtet, die auf eine toxikologische Relevanz der
statistisch signifikanten Unterschiede bei den Laborparametern
schließen lassen.
- 'nicht beobachtet' heisst nicht unbedingt 'nicht vorhanden'.
   Ob etwas beobachtet wird, hängt unter Umständen davon ab,
   wie unvoreingenommen und genau mensch schaut.
   Hat Frau Schauzu selbst durchs Mikroskop geschaut
   und nachkontrolliert ?
 Im Fall von MON863-Mais gab es keine Hinweise auf unbeabsichtigte
Veränderungen.
Dennoch wurde eine 90-tägige Fütterungsstudie durchgeführt.
- Bei Gentech-Pflanzen gibt es nie Hinweise auf unbeabsichtigte
   Veränderungen.
   Woher sollten diese Hinweise kommen ?
   Die Gentechniker wissen ja nicht,
   was das Gen-Konstrukt wirklich bewirkt,
    z.B. Gentech-Erbse {[Archiv][W3]}.

Wie kann eine Behörde bei so viel Unsicherheiten und Ungereimtheiten
einen Gentech-Mais für genau so sicher wie den herkömmlichen Mais -
- der jahrtausendelang erprobt ist -  erklären !
Wie vertrauenswürdig sind da die Behörden ?


In ihrem Artikel über 'Substantial equivalence' unterschlägt Frau Schauzu,
dass unerwartete oder unbekannte Stoffe bei der Sicherheitsbewertung
durchrutschen können,
wie der Vergleich der Artikel zeigt : [Schauzu]<>[DrJanyS.4]


Der Gentech-Befürworter Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany schreibt:
(auf Seite 16 bzw. 3)
Als Risikopotentiale können angesehen werden:
die Produkte aus der gentechnischen Modifizierung,
wobei selten Gefährdungen vom eigentlichen Genprodukt ausgehen,
sondern vielmehr von Begleitsubstanzen, die aus Positionseffekten
herrühren könnten,
oder von stoffwechselphysiologischen Veränderungen im transgenen
Organismus, die ...
(auf Seite 17 bzw. 4)
In den stofflichen Analysen kann jedoch
nur nach bekannten und zu erwartenden Inhaltsstoffen gesucht werden.
Aus diesen 2 Tatsachen schließt Dr.Jany:
(auf Seite 16 bzw. 3)
Gentechnisch hergestellte Lebensmittel sind a priori nicht unsicherer oder
bergen höhere oder andersartige Risiken als herkömmlich gewonnene.
Aus diesen 2 Tatsachen folgt aber:
Jedes gentechnisch hergestellte Nahrungsmittel könnte
unerwartete oder unbekannte schleichend wirkende GiftStoffe enthalten
und die rutschen bei der Sicherheitsbewertung unerkannt durch.
Diese Sicherheitslücke macht Gentech-Nahrungsmittel unsicher -
- grundsätzlich und 'a priori'(=von vornherein), denn
jede Gentech-Pflanze hat von vornherein einen geänderten Stoffwechsel.
Bei Gentech-Nahrungsmittel von 'Sicherheit' zu reden, ist nicht gedeckt.
Oder ist für Gentechniker 'sicher',
was mensch nicht genau weiß und nicht überprüfen kann ?

Der Evolutionsforscher Peter v. Sengbusch redet Gefahren durch Gentech-
Pflanzen gänzlich weg : {[Archiv][W3]}
Die Verordnungen zur Freisetzung von GVOs sehen Fragenkomplexe vor,
die weder der Antragsteller noch die Mitglieder der Gutachterkommissionen
beurteilen können:
U.a heißt es dort:
Kann der GVO seine Erbinformationen auf andere Organismen übertragen?
Ist mit Wechselwirkungen zu anderen und Auswirkungen auf andere
Organismen in der Umwelt einschließlich voraussichtlicher konkurrierender
oder symbiontischer Eigenschaften im Falle einer unbeabsichtigten
Verbreitung des GVO in der Umwelt zu rechnen?
- Kann sein, aber es bleibt ohne Effekt.
Das was Gentechniker heute an Veränderungen im Genom von Organismen
vornehmen, ist marginal im Vergleich zu den Veränderungen, die auch
ohne menschliche Mitwirkung ablaufen, und selbst damit wird die Natur fertig.
"Kann sein, aber es bleibt ohne Effekt." - Das ist bereits widerlegt
durch 'Super-Unkräuter'
und dadurch erhöhtem Herbizid-Einsatz (Benbrook S.38).
Die Natur setzt von einem neuen Gen-Konstrukt nicht sogleich Mill. ha frei.
Klar, die Natur wird mit allem fertig,
nur ob das Leben für Menschen noch angenehm ist, das ist der Punkt.


Rechtslage und Gentechnik :

Durch das Werk der Gentechniker haben wir 2 Arten von Pflanzen:
Herkömmliche(=konventionelle=k) und gentechn.veränderte(=gv)Pflanzen.
Die gv-Pflanzen sind patentiert und damit lizenzpflichtig -
- eine der schwachsinnigen Perversionen der Marktwirtschaft.
Je nach Pflanzenart, die der Landwirt anbaut, und Bewirtschaftung gibt es so
k-Landwirte und bio-Landwirte und gv-Landwirte.

Pflanzen kreuzen sich,
Insekten und Wind halten sich nicht an Grundstücksgrenzen.
Damit ergeben sich rechtliche Probleme, diese werden
je nach Staat verschieden gelöst:

USA, Kanada :
In Moneyarchien ist das mehr wert, was mehr Geld bringt.
Die patentierten gv-Pflanzen bringen Lizenzgebühren, sind also mehr wert.
Kreuzen die gv-Pflanzen eines gv-Landwirtes aus - was dieser nicht will -
auf die k-Pflanzen eines k-Landwirtes - was dieser nicht will -,
so hat der k-Landwirt einen 'Wert-Zuwachs' und muss Lizenzgebühr zahlen,
falls die 'Spione' der Gentech-Firmen gv-Pflanzen bei ihm finden.
Die Gentech-Firmen setzen dann diese k-Landwirte so unter Druck, dass
diese dann gv-Pflanzen anbauen, um weitere Schwierigkeiten zu umgehen.
Berüchtigt für derartige gv-Verbreitung ist der US-Konzern Monsanto.
So eine Geschichte erzählt der Landwirt Percy Schmeiser {[W3][Archiv]} 
Die Geschichte von anderer Seite : {[Archiv][W3]}
Halsabschneiderische Forderungen von Monsanto zeigt ein Gerichtsurteil:
   {[W3][Archiv]}.
Bestechung durch Monsanto überrascht nicht: {[Archiv][W3]}, [W3].
Mit dieser Strategie sind die Gentech-Multis auf dem Weg zum Monopol,
   siehe {[W3][Archiv]}
Die andersweitige Vorgangsweise von Monsanto :
   [Wiki],  {[indymedia1][Archiv]} {[indymedia2][Archiv]}
Langsam bekommt Monsanto auch in den USA Gegenwind : bio

Europa:
Die Europäer haben aus Hiroshima und spätestens aus Tschernobyl gelernt,
dass Anwendungen der Wissenschaft nicht immer zum Wohle der Menschheit
und dass Wissenschaftler fehlbar sind.
Daher haben die Europäer die Ideologie des blinden Risikos hinter sich
gelassen und suchen nach einem Prinzip der Vorsorge,
siehe [Risiko<->Vorsorge],
Alle gv-Pflanzen haben Unsicherheit im Markenzeichen.
Die Europäer stehen daher gv-Pflanzen mehrheitlich zweifelnd bis ablehnend
gegenüber: [uni-h]
In Europa hat daher die bewährte k-Pflanze mehr Wert als die gv-Pflanze,
der gv-Landwirt muss daher sicherstellen, dass seine gv-Pflanzen
auf die Pflanzen eines benachbarten k- oder bio-Landwirtes nicht auskreuzen,
sodass der Nachbar seine landwirtschaftliche Betriebsweise beibehalten kann.
Der gv-Landwirt haftet also nach dem 'Verursacher-Prinzip' für die Folgen.
Zu den Folgen des Anbaus von gv-Pflanzen gehören auch die Folge-Kosten,
z,B. die Kosten für die Kontrollen.
Da sie der gv-Landwirt verursacht, hat er sie folglich auch zu zahlen.
"transgen.de" sorgt sich um die gv-Landwirte wegen einer
"Haftung ohne Verschulden"
Was heisst bei Anbau einer Pflanze und deren Auskreuzung dann
"ohne Verschulden" ?
Dass Wind und Insekten sich an keine "gute fachliche Praxis" halten,
das ist bekannt und, dass die keine Entschädigungen zahlen, ist auch bekannt.
Wer gv-Pflanzen anbaut geht wissenentlich ein Risiko ein
und somit haftet er auch für die Folgen.
Wer gv-Pflanzen anbaut, ist ein Mittäter in einem Versuch an der Menschheit
- mit ungewissem Ausgang.
Die "gute fachliche Praxis", das sind AugenAuswischereien,
um die Freisetzung von gv-Pflanzen - gegen besseres Wissen - zu ermöglichen.
Die Einhaltung von Regeln entbindet nicht von der Haftung bei Unfällen.
Wenn ein Autofahrer vorschriftsmäßig fährt und es platzt ihm ein Reifen und 
er verursacht dadurch einen Unfall, so haftet er dafür auch
'ohne Verschulden'.


Koexistenz von gv- und k- oder bio-Landwirtschaft :

Wind und Insekten tragen die Pollen der Pflanzen auch über die Grundstücks- 
grenze, dadurch können die gv-Pflanzen eines gv-Landwirtes auskreuzen
auf die k- bzw. bio-Pflanzen eines benachbarten k- bzw. bio-Landwirtes - 
der k- bzw. bio-Landwirt kann dies aber nicht erkennen.
Nimmt der k- bzw. bio-Landwirt ein Teil dieser Ernte als Saatgut,
so wachsen daraus unerwünscht und unerkannt auch wieder gv-Pflanzen
und so verliert er möglicherweise seine eigene Zü,chtung.
Er muss also alle paar Jahre neues Saatgut von einer Saatgut-Firma kaufen -
wenn solche im Umfeld von gv-Pflanzungen und neben den Agro-Multis
überhaupt überleben können.
Eine Anpassung der Pflanze an den Standort wird dadurch unmöglich.
Maschinen, die überbetrieblich zum Einsatz kommen,
(Sämaschine, Mähdrescher, Häcksler, Anhänger, Pflanzenschutz-Spritzen...)
100%-ig zu reinigen, das ist unmöglich, und so
können sie Pollen oder Samen von gv-Feldern auf k- bzw. bio-Felder
und auf den Weg- bzw. Straßen-Rand verschleppen.
Damit ergeben sich die Fragen:
Wie groß ist das Risiko, dass es zu Verschleppungen kommt?
Wie hoch ist der Aufwand,
um Verschleppungen zu verhindern oder mindestens zu minimieren ? 
Ob das "transgen.de" in seiner ganzen Breite sieht: {[W3][Archiv]}
Und die Politiker : {[W3][Archiv]}.

In einer Marktwirtschaft muss dem Landwirt freigestellt werden, was er anbaut
und der Städter muss essen, was er vom Handel kaufen kann.

Das Nebeneinander(Koexistenz) von k-Landwirtschaft und gv-Landwirtschaft
ist in USA und Kanada vorhanden, lëuft aber - unausgesprochen - schlecht,
wie die Praxis zeigt - siehe Percy Schmeiser, Nelson, bio -
und das trotz der großen Ackerflächen, z.B. 1000 ha.
Das 'Nebeneinander' sieht dann so aus,
dass gentechfreie Ware nicht mehr garantiert werden kann {[Archiv][W3]},
- das 'Nebeneinander' geht somit auf Kosten der Gentechnik-freien !
Die Landwirtschaft in Europa ist sehr kleinräumig(=kleine Ackerflächen); ein
Nebeneinander(Koexistenz) ist da nur möglich, wenn Zonen gemacht werden,
dazu die Ansätze :    
[faire-nachbarschaft]
[gentechnikfreie-regionen]


Einführung der Gentech-Pflanzen:

Die Gentech-Pflanzen wurden eingeführt durch undemokratsche Verfahren:
-Überrumpelung: z.B. USA
-heimlich:
      meist illegaler Anbau z,B. Mexiko, Südamerika
      Verschleppung: z.B. Japan [>]
      Verwechslung?: z.B. {[Archiv][W3]}
-Bestechung: z.B. Monsanto in Indonesien {[Archiv][W3]}
-Politischer Druck: z.B. USA auf Österreich [>]
Eine demokratische Abstimmung über die Einführung der Gentech-Pflanzen
gab es nur in einem einzigen Land:
Schweiz:
   Stimmungsmache vor Abstimmung {[Archiv][W3]}
      die Für-Gentech-Wissenschaftler sehen die Schweiz untergehen,
      wenn keine Gentech-Pflanzen angebaut werden dürfen.
   Abstimmungs-Ergebnis[>]> Moratorium bis 2010
   3 Jahre danach {[Archiv][W3]}
      die Schweiz ist nicht untergegangen,
      das Moratorium hat sich eher positiv ausgewirkt.
   Die Voraussagen der Für-Gentech-Wissenschaftler waren also
   - zumindest für die ersten 3 Jahre - offenbar falsch.


Auswirkungen der Gentech-Pflanzen :

Die ISAAA sieht nur Vorteile : [ISAAA-Publications]
Die USDA vergleicht - vorsichtshalber? - keine Daten : [Benbrook S.18]
Umwelt-Organisationen sehen mehr Nachteile:
- Bevorzugung von großen Monokulturen (also Großgrundbesitzer, Konzerne)
- Mehrverbrauch von Agro-Chemikalien: [foe]
- Vertreibung der Kleinbauern: foe...siehe oben, [uni-b]
- Verarmung, Hunger: [blauen-institut], [zeit]
- Verringerung der Artenvielfalt: [blauen-institut], []
Das TAB (Büro für TechnikfolgenAbschätzung beim Deutschen Bundestag)
   findet die Daten widersprüchlich : [TAB S.28]



Eine eigene Beobachtung: (Jahresangaben +\-1 Jahr)

Von 1970 bis 1997 habe ich
täglich ca. 0,5-1,0 l Milch mit Müsli und 100 g Frischkäse gegessen,
ohne die geringsten Beschwerden,
1998 reagierte ich plötzlich allergisch auf Milchprodukte, aß darum keine mehr.
2004 übersiedelte ich in einen kleinen Ort mit kleinen Landwirtschaftbetrieben,
wo Mist und Jauche aus den Ställen als Dünger auf die Felder aufgebracht wird.
Mist und Jauche - vorwiegend von Kühen - haben eine auffallend üble Duftnote.
2 Jahre lang aß ich täglich 1 Yoghurt(250g) und jeden 2.Tag 100 g Frischkäse.
Plötzlich hatte mein Stuhl die gleiche üble Duftnote wie der Stallmist.
Keine Milchprodukte mehr: die üble Duftnote verschwindet.
Irgendetwas stimmt da nicht.

Die Kühe sehen auf der Weide schlapp und müde aus
- verständlich bei den Milchleistungen.
Beim Kraftfutter wissen die Landwirte selber nicht, was drinnen ist,
höchstwahrscheinlich gv-Soja und gv-Mais und gv-Raps, siehe {[Archiv][W3]}
Die Argumente für die gv-Futtermittel, ob die stimmen ?
-Größere Erntemengen :
...das verspricht Monsanto
...bei Soja ermittelt eine Studie 10% weniger [oekonews.at]
-Keine Beeinträchtigung der Gesundheit :
...Gentechnik-Befürworter finden nie negative Wirkungen von Gentech-Pflanzen
       veröffentlicht fand ich keine aussagekräftigen Untersuchungen
       des Gesundheitszustandes von Nutztieren
...Gentechnik-Zweifler finden negative Wirkungen von Gentech-Pflanzen,
        z.B. {[Archiv][W3]} {[Archiv][W3]}
       oder sie mahnen zur Vorsicht, z.B. [Umweltinstitut]

Aus der Duftnote von Mist und Jauche kommt mir der Verdacht:
leber- und nieren-kranke Tiere - wie bei den Versuchen.
"transgen.de" versichert: 18.doku
"Weder Gen-Milch noch Gen-Fleisch: Futter ohne Einfluss"
Auf den Milch- und Fleisch-Ertrag sicher nicht - auf das wird geprüft -,
aber möglicherweise auf die Inhaltsstoffe, also die Qualität.
Ich mache jetzt den Versuch mit Bio-Yoghurt - schmeckt auch zarter -.
Laut "transgen.de" gilt derzeit : 17.doku
«Futtermittel " Mit Gentechnik" ist der Regelfall»
Futtermittel-Händler meinen, dass dies nur von der Nachfrage der Landwirte
abhängt, z.B. feilmeier
Die Nachfrage der Landwirte hängt von der Nachfrage der Konsumenten ab.
In Europa haben es die Menschen noch in der Hand.


Zusammenfassung:
aus allen gefundenen Daten kann mensch zu dem Schluss kommen:
¤ das Wesen des Lebens ist unbekannt.
¤ das Erbgut und seine Wirkungsweise sind nur bruchstückhaft bekannt
   und unverstanden ( siehe {[Archiv][W3]} ) 
   und das wird so bleiben {[Archiv][W3]}
¤ Gentech-Nahrung ist für die Ernährung letzte Wahl :
   für Gentech-Pflanzen nehmen die Gentechniker Hochertrags-Sorten,
   also für die Ernährung minderwertige Pflanzen (siehe Gesundheit),
   die Gentech-Pflanzen sind auf grund der Herstell-Verfahren
   wahrscheinlich eine negative Auslese
   aus dem verwendeten - minderwetigen - Grundmaterial.
¤ die Gentechnik ist eine Blindtechnik,
¤ die Gentech-Pflanzen enthalten Stoffe, die noch nie in der Nahrung waren,
   bekannte und möglicherweise unbemerkte bekannte oder unbekannte
   - ein unerwarteter bekannter oder unbekannter schleichender Giftstoff
     wird nicht entdeckt ! : {[Archiv][W3]}, [EKAHS.8], [DrJanyS.4]
¤ dIe Gentech-Pflanzen werden von Wissenschaftlern 'sicher'-geredet,
   aber es ist zweifelhaft, ob die Wissenschaftler ausreichend Wissen haben.
   die Versuche werden größtenteils geheimgehalten;
   wenn in einem Versuch negative Effekte auftreten, wird nicht nachgegangen;
   aussagekräftige Langzeitversuche kann eine Marktwirtschaft nicht liefern,
      denn es geht um Zeiträume von 80(Essen) bis 1000(Degeneration) Jahre.
   In Wahrheit werden mit Gentech-Nahrung die Menschen einem 1:1-Versuch
      unterzogen, und das ohne begleitende Kontrolle
¤ die beteiligten Wissenschaftler wiegelten bzw. wiegeln Gefahren immer ab.
   'höchstunwahrscheinlich' sagt nichts aus über den Zeitpunkt:
   'höchstunwahrscheinlich' kann morgen schon eintreten!
¤ in den Zulassungsbehörden sitzen zuviele falsche Leute,
   die trotz unzureichender Daten genehmigen : [eco-risk.at]
   das Konzept der 'wesentlichen Gleichwertigkeit' ist unzureichend,
      da es unerwartete Effekte nicht aufdeckt und somit einen
      unerwarteten oder unbekannten schleichenden Giftstoff nicht entdeckt ! :
      {[Archiv][W3]}, [EKAHS.8], [DrJanyS.4]
   aussagekräftige Langzeitversuche kann eine Marktwirtschaft nicht liefern,
      denn es geht um Zeiträume von 80(Essen) bis 1000(Degeneration) Jahre.
¤ In der Welt des Lebens und bei der Ernährung der Menschheit insbesondere
   bringt ein wissenschaftlicher Irrtum möglicherweise unangenehme Folgen,
   z.B. schleichend vergiftende Nahrungsmittel-Pflanzen. 
¤ die Gentechniker bedienen die industrielle Landwirtschaft,
   die mit Monokultur und Massen-Tierhaltung 'wirtschaftet',
   beides widernatürliche Lebens- und damit auch Wirtschaftsformen,
   die nur minderwertige Nahrungsmittel liefern können.
¤ die industrielle Landwirtschaft ist eine Sackgasse - siehe Weltagrarbericht -,
   die Gentech-Pflanzen verengen diese Sackgasse,
   weil die genetische Vielfalt ersetzt wird durch genetische 'Wenigfalt'.
¤ die genetische 'Wenigfalt' bei Gentech-Pflanzen begünstigt die Ausbreitung
   von Schädlingen, wodurch der Ertrag empfindlich einbrechen könnte.
¤ Gentech-Pflanzen sind auf grund ihrer Herstellung biologisch schwach
   und neigen bei schwierigeren Bedingungen zu Totalausfall.
¤ für eine Verbesserung der Lebensmittel fehlt den Wissenschaftlern
   das Wissen
   - das wird wegen der verwickelten Zusammenhänge auch so bleiben.   
¤ Gentech-Pflanzen und Saatgut in der Verfügungsgewalt von Konzernen
   † verringert die Ernährungssicherheit
     - durch Verkleinerung der genetischen Vielfalt auf genetische Wenigfalt
     - durch Zusammenziehen der Saatgut-Erzeugung auf wenige Standorte
     - durch Termimator-Pflanzen, deren Termimator-Körner in den Speichern
         im Krisenfall als Saatgut untauglich sind.
   † bringt rechtliche Schwierigkeiten beim Auskreuzen
     - bei konventionellen und besonders bei Bio-Landwirten
     - bei Aus- und Ein-kreuzung von Pflanzen verschiedener Konzerne
   † ermöglicht politische Erpressung.
       weil im ganzen Staat möglicherweise kein Saatgut mehr vorhanden
¤ Gentech-Pflanzen können wegen des Nachbau-Verbotes an den Standort
       nicht angepasst werden.  
¤ Gentech-Pflanzen werden undemokratisch eingeführt.
¤ Gentech-Pflanzen geraten leicht und schnell ausser Kontrolle: {[W3][Archiv]}
¤ Gentech-Pflanzen sind höchstwahrscheinlich eine Sackgasse,
¤ die Freisetzung von Gentech-Pflanzen ist unveranwortbar.
¤ das Betätigungsfeld für Gentechniker - wenn überhaupt - sind Einzeller. 	  



Durch die 'moderne' Landwirtschaft mit Monokultur und Kunstdünger verschlechtern die Menschen derzeit jährlich Millionen Hektar Land: [unep] Monokultur ist daher eine Sackgasse, und das Saatgut aus den Saatgut-Konzernen verengt diese Sackgasse noch, weil die genetische Vielfalt ersetzt wird durch genetische 'Wenigfalt'. Steigen alle Landwirte auf Saatgut aus Gentechnik-Saatgut-Farmen um, so wird die Sackgasse so eng werden, dass ein Umkehren nicht mehr möglich ist und wir nur noch im Rückwärtsgang herauskommen, d.h. wir werden die überzüchteten und die durch die Gentechnik verpfuschten 'HochleistungsSorten' zurückzüchten müssen auf ein umweltverträgliches Maß. Wir werden von der bodenzehrenden Monokultur umsteigen müssen auf eine bodenverbessernde hegende pflegende Mischkultur. Die Menschen - vor allem die 'Intellektuellen' - werden einsehen müssen, dass hochwertige Lebensmittel der stoffliche Beitrag zu Gesundheit sind und dass mensch die Herstellung der Lebensmittel nicht Unbekannten überlassen darf, sondern dass mensch dies besser selbst in die hand nimmt. Der Lohn werden höhere Erträge und bessere Gesundheit sein.

Alternativen: werden angedacht: {[W3][Archiv]} Die folgerichtige Weiterentwicklong ist "2069" .

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   http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_Nahr.html