Reisen mit dem Motorrad

Innsbruck/Südtirol/Bayern 2003    Vollbild Vollbild Vollbild

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Unser erster Ausflug führte uns im Juni 2003 nach Innsbruck. Über Gosau - Zell am See - Mittersill - Krimmler Wasserfälle - Gerlospass - Zillertal - und noch einem Abstecher zum Achensee führte uns der Weg am ersten Tag nach ca. 300 km nach Innsbruck. In einer Privatwohnung schlugen wir für die nächsten Tage unser Quartier auf. Am frühen Morgen starteten wir unsere Tour nach Südtirol. Über Landeck - Reschenpass - Reschensee mit dem berühmten Kirchturm der aus dem See ragt - ging es ein Stück in die Schweiz - Umbrailpass (2500m) - zum bekannten Stilfserjoch wo reges Treiben herrschte - nach 40 Kehren runter nach Meran - anschließend wieder Richtung Tirol über das Timmelsjoch (2509m) durch das Ötztal - Sölden wieder nach Innsbruck (ca. 450km). Ein Besuch in Bayern stand am dritten Tage auf dem Programm. Bei herlichen Wetter starteten wir in aller Früh über Telfs - Fernpass - Reutte - Füssen - zu den Königsschlössern Hohenschwanstein und Neuschwanstein - mit einem Bus fuhren wir zum Schloss hinauf, wo es aber eine zu lange Wartezeit gab und wir es deshalb nicht besichtigten. Über Affenhausen - Telfs - fanden wir uns am frühen Nachmittag wieder in Innsbruck ein (ca. 260km). Keine Minute zu früh, da wir hier ein schweres Gewitter erlebten. Der vierte Tag wurde zum Ruhetag erkoren. Wir besuchten den Alpenzoo in Innsbruck und machten einen Stadtbummel. Am Abend gab es neuerlich ein starkes Gewitter, dass wir die Feuerwehrsirenen hören konnten. Ein Treffen mit meiner Mutter und deren Lebensgefährten der ebenfalls Motorrad fährt, und in der Schweiz lebt stand am fünften Tag auf dem Programm. Wir fuhren über den Arlbergpass nach Bludenz. Von dort aus ging es über die Silvretter Hochalpenstraße zurück nach Tirol. Über den Ort Ötz und das Kühtai erreichten wir nach ca. 350 km wieder Innsbruck. Und wie sollte es anders sein, als dass wieder schwere Gewitter aufzogen. Nach einer Woche ging es schließlich über Wörgl - Going (Stanglwirt) - St. Johann - Lofer - nach Großgmain wo wir noch das Freilichtmuseum besuchten (ca. 320Km).

Sechs Tage: ca. 1680 km

Weitere Fotos findet Ihr unter: Innsbruck Bayern Suedtirol

 

                               Toskana 2004  Vollbild

 Am 25. Mai starteten wir in Richtung Toskana. Unser Weg führte uns durchs Kanaltal über Bolognia und Florenz direkt in das Herz der Toskana nach San Gimignano. Über 900 km machten uns ganz schön zu schaffen, und noch mehr die Zimmerpreise. Wir entschlossen uns daher am dortigen Campingplatz Quartier zu beziehen. Am Abend besuchten wir noch den Ortskern, und waren von der Schönheit des Ortes und vor allem von der Ruhe beeindruckt! Als wir den Ort dann einmal am Tage besuchten, trauten wir unseren Augen nicht, den die Touristen wurden Busweise angekarrt!

Am nächsten Tag besuchten wir einen weiteren bekannten Ort Namens Voltera. Ein Bummel durch die kleinen Gassen, ein paar Fotos und der herrliche italenische Kaffee mit ausgezeichneter Mehlspeise hinterließen einen bleibenden Eindruck. Weiter ging es Richtung Siena durch die schöne Landschaft der Toskana. Urplötzlich veränderte sich aber das Landschaftsbild und der Geruch in der Luft. Hinter einem der vielen Hügel standen wir plötzlich mitten in einer Chemie Fabrik und für einen Moment blieb uns wirklich im wahrsten  Sinne des Wortes die Luft weg. Bald hatte sich aber der Gestank wieder verzogen, und die Landschaft wieder erholt.  In Siena besuchten wir den berühmten Platz so wie alle Touristen und besichtigten von "weiten" dem Dom! Durch die Weinberge wo der berühmte Chianti angebaut wird, kehrten wir nach ca 300 km wieder auf unserem Campingplatz heim. Der weitere Verlauf des Abends war dann eigentlich immer der Gleiche. Ins menschenleere Zentrum von San Gimignano zum Abendessen und auf ein köstliches Eis. Die Eisdiele dort hatte an internationalen Wettbewerben teilgenommen und einmal  den "Weltmeistertitel" errungen!

Pisa stand am dritten Tag auf dem Programm. Wir konnten mit dem Motorrad fast direkt vor dem schiefen Turm parken und staunten nicht schlecht wie schief der eigentlich wirklich ist. Da er nach jahrelanger Renovierung erst seit einigen Wochen  wieder zugänglich war, beschlossen wir die Wartezeit von zwei Stunden in Kauf zu nehmen und uns dieses einmalige Erlebnis zu gönnen. Es hat sich auf alle Fälle ausbezahlt! Da in der Toskana eigentlich alles sauteuer war, waren wir umso mehr überrascht, als wir keine 100 Meter neben dieser Touristenattraktion ein Lokal gefunden haben, wo wir billiger und auch besser gegessen haben, als in so manchen Ausseer Restaurant. Nach einer Fahrt über die Höhenzüge mit wunderbarer Aussicht und einer Landschaft wie man sich die Toskana im Bilderbuch vorstellt, waren wir nach ca 250 wieder retour. Am Abend ins menschenleere Zen.................

Florenz muss man natürlich auch besuchen, und würde ich mit dem Auto dorthin fahren, würd ich wahrscheinlich wahnsinnig werden. Der Verkehr in der Innenstadt und die Parkplatzsituation lassen einen schier verzweifeln. Wir parkten unser Bike direkt neben einer Polizei Kaserne, und so hatte ich dass einzige Mal keine Angst, dass die Maschine bei unserer Rückkehr nicht mehr hier sein würde! Die berühmte Statue die Michelangelo schuf, der Dom und natürlich die berühmte Brücke der Goldschmiede standen auf dem Programm. Letzteren Programm Punkt sollte man aber nicht in der Gegenwart einer Frau besuchen, denn dann wird es mit Sicherheit teuer! 200 km

Ein Italien Urlaub ohne das Meer gesehen zu haben, kam aber für uns  nicht in Frage, und so besuchten wir die Westküste Italiens. Über Voltera dass wir wegen des Kaffees und der guten Mehlspeise nochmals besuchten, erreichten wir diesmal über eine Schnellstraße das Meer. Obwohl das Wetter immer heiß war, so war die Wassertemperatur um diese Zeit aber noch zu kühl, und so lagen wir nur ein paar Stunden am Strand, und ließen die Seele baumeln. Zum nach Hause fahren wählten wir diesmal eine andere Route, und als wir nur noch einen Hügel von unserem Campingplatz entfernt waren, standen wir plötzlich vor einem riesigen elektrischen Zaun und hohen Mauern. Ob wir unseren Schlafplatz auch gewählt hätten, wenn wir gewusst hätten dass wir in der Nachbarschaft eine riesige Gefängnisanlage haben, stelle ich hier in den Raum. Jedenfalls haben wir für die Übernachtung auf diesem Platz nur die Hälfte für eine ganze Woche von dem bezahlt, was wir für ein Zimmer für "eine" Nacht bezahlt hätten! ca. 250 km

900 km später waren wir am 30. Mai 2004 wieder zu Hause!

Sechs Tage: ca 2600 km

                                                                    Weitere Fotos findet Ihr unter: Toskana Reise 2004

 

                             Gardasee 2004 Vollbild
 

Am 18. August starteten wir Richtung Innsbruck. Die Route führte uns diesmal über Bad Reichenhall – Inzell – Reit im Winkl – Walchsee – über die Deutsche Alpenstrasse nach Bayrischzell – weiter zum Schliersee – entlang des Ostufers des Tegernsees zum Sylvenstein Stausee – Wallgau – Mittenwald – nach Seefeld – und schließlich über Zirl nach Innsbruck.

Bei herrlichem Wetter war diese Fahrt ein Erlebnis. Die Deutsche Alpenstraße ist in sehr gutem Zustand, und Möglichkeiten zur Einkehr auf eine gute Mehlspeise und Kaffee sind reichlich vorhanden, und wurden von uns auch ausgiebig genutzt. Eine längere Rast, machten wir in einer Raststätte am Zirler Berg. Von diesem Gasthaus das genau in einer Kehre gelegen ist, hat man einen herrlichen Blick ins Inntal. Gegen Abend wurde wieder unsere Privatunterkunft in Innbruck bezogen, und bereits für den nächsten Tag geplant. Ca. 230 km

 

Der Donnerstag beginnt mit herrlichem Wetter uns so fällt es nicht allzu schwer früh aus den Federn zu klettern. Wir starten nach einem Frühstück bei Mc Donald Richtung Italien. Über den Brenner – Sterzing – Bozen – alles auf der Autobahn um Kilometer zu machen – bis nach San Michele all Adige. Dort verlassen wir die Auto Strada und fahren Richtung Nord West bis nach Tassulo das an einem See gelegen ist. Von dort biegen wir Richtung Süd West ab, und  fahren nach Dimaro. Dort wollten wir in einem Geschäft für unser Mittagessen einkaufen, und obwohl es noch nicht zwölf ist, werden wir nicht mehr eingelassen. So beschließen wir in Madonna di Campiglio das man über eine schöne Serpentinen Strasse erreicht Mittag zu essen. Das stellt sich aber als gar nicht so leicht heraus, weil der Ort zwar sehr groß ist, und in jedem Haus ein Restaurant untergebracht ist. Aber...... im Sommer leider alle zu! So fahren wir weiter, und die Stimmung am Rücksitz verschlechtert sich mit jedem Kilometer! Endlich finden wir eine Jausenhütte wo wir einkehren. Der dort angebotene geräucherte Schinken war ausgezeichnet, aber der Preis war es auch! Spielte aber alles keine Rolle Hauptsache am Rücksitz war die Welt wieder in Ordnung. Über Tione di Trento führte uns entlang des Idro Sees der Weg nach Fimne Chiese und schließlich nach Salo am Gardasee. Dort konnten wir bei einem Bekannten der auf einer Anhöhe über dem See ein Ferienhaus mit herrlicher Aussicht besitzt, Quartier beziehen. 327 km

 

Nach einem beherzten Frühstück, Karin hatte „vier“ Semmeln und „ein“ Glas Brombeer Marmelade gegessen machten wir uns auf den Weg. Allzu weit wollten wir an diesem Tage nicht, und so fuhren wir entlang des Sees. Über Desenzano del Garda wo wir einkehrten und den Hafen besuchten (es gibt Schildkröten im Gardasee!) ging es nach Sirmione. Dies ist ein Touristen Ort im wahrsten Sinne, aber man muss in unbedingt besucht haben. Als dies erledigt war, testeten wir die Wassertemperatur und waren begeistert. Nach einem ausgiebigen Bad führen wir wieder nach Salo. Ca 80 km. Am Abend besuchten wir noch eine gemütliche Pizzeria in San Michele weit in den Bergen oberhalb von Salo.

 

Der Samstag meinte es mit dem Wetter nicht so gut mit uns. Bereits in der Früh zeichnete sich ein Gewitter ab, und bei der Abreise begann es schon  ein wenig zu regnen. Entlang der West Ufer Strasse des Garda Sees fuhren wir Richtung Riva del Garda. Ein Stau vor diesem Touristen Ort kostete einige Nerven. Die italenischen Motorradfahrer zeigten uns aber wie es geht, und so scherten uns auch wir uns  nicht mehr um Überhol Verbot und Sperrlinien um weiter zu kommen. Zwischen Molletta und Sarche wurde der Regen immer heftiger, aber die fast neuen Metzeler Reifen auf der BMW bewährten sich. Bei Trient fuhren wir wieder auf die Autobahn und relativ flott Richtung Brenner. Es wurde immer kälter und kälter bis es mich schließlich in den Fingern fror. Als wir fast die Brenner Höhe erreicht hatten, riss die Wolkendecke für einen kurzen Moment auf, und wir konnten nicht weit oberhalb der Strasse Schnee sehen. Super und dies alles im August. Ca 260 km

 

Am Sonntag sollst Du ruhen, und wir hielten uns auch einiger Massen daran. Ein Besuch bei der Fa. Swarovski in Wattens sollte genug sein. Am Abend besuchten wir noch die Innenstadt wo gerade die „Jungs vom Hamburger Fischmarkt“ gastierten.

 

Nach Hause ging es über Schwarz – Kitzbühel – Dienten  - Höchkönig – Bischofshofen – Annaberg – Gosau – Aussee ca 250 km

 

   Hochzeitsreise Monaco 2006    

Als wir am Sonntag den 4. Juni gegen 10 Uhr aufbrechen regnet es schon seit mehreren Tagen ziemlich intensiv. Das Motorrad haben wir schon am Vortag auf unserem neuen Anhänger verladen, und so geht es flott über die Autobahn nach Innsbruck. Dort machen wir bei einem Bekannten einen Zwischenstop um den Hausschlüssel für unser Quartier am Gardasee abzuholen. Nach einer kurzen Pause geht es über den Brenner nach Südtirol. Beim Gardasee verlassen wir die Autobahn und fahren am Westufer Richtung Salo. Bis dahin war es eigentlich ganz gut gelaufen, aber für die letzten fünf Kilometer brauchen wir wegen einem Verkehrsstau länger als für die letzten Einhundert. Die Auffahrt zu dem Ferienhaus ist sehr steil, und so wissen wir bis zuletzt nicht, ob wir es mit dem Doppelachsen Anhänger plus Motorrad überhaupt dorthin schaffen werden. Zuletzt geht aber alles ganz leicht, und wir sind sehr erleichtert, als wir zur späten Stunde ins Bett kommen. Ca 550 km

 Nach einem ordentlichen Frühstück brechen wir gegen 10 Uhr Richtung Frankreich auf. Bei einer Mautstelle fahren wir unabsichtlich ohne zu bezahlen durch! Darauf hin verlassen wir die Autobahn und fahren über Land. Als wir glauben weit genug vom Tatort entfernt zu sein benützen wir wieder die Auto Strada und fahren über Mailand in den Süden. An Genua vorbei erreichen wir gegen 19 Uhr unseren Zielort – Colle sur Loop südlich von Nizza. Der Campingplatz macht auf uns einen sehr guten Eindruck und so richten wir uns gleich für die folgende Woche gemütlich ein. Ganz besonders zu         erwähnen wären hier die Sanitär Anlagen die in einem sehr sehr ordentlichen Zustand sind.

 

Der Duft von frischen Baguette treibt uns aus den Federn und nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir unsere Tour. Diese führt uns zuerst ans Meer, und an der Küstenstrasse entlang nach Nizza. Dort fahren wir die berühmte Strandpromenade entlang und spüren den Flair dieser Stadt. Weiter die Küstenstraße entlang geht es durch schöne wohlhabende Ortschaften bis nach Monaco. Sich in Monaco zu orientieren ist nicht besonders schwer, weil es eigentlich nur zwei Strassen gibt. Eine Woche vor unserem Besuch fand hier das Formel 1 Rennen statt, und so sehen wir noch die Bremsspuren – Tribünen – Transparente usw. So fahren wir erst mal eine Runde wie sie auch die Rennfahrer sehen, nur nicht ganz so schnell. Bei der Ziellinie finden wir dann für das Motorrad einen Parkplatz, wären wir mit dem Auto da, wäre die Suche nach einem Platz aber sinnlos. Wer sich über die Parkgebühren in Aussee aufregt, der sollte bedenken, das ein Parkplatz in Monaco für einen Tag ca. € 70,-- kostet. Zu Fuß spazieren wir durch den Yachthafen, und sind überrascht dass wir bis an die Gangway der superteuren Yachten kommen, ohne von Sicherheitspersonal abgewiesen zu werden.  Die Wache beim Fürstenpalast versteht aber keinen Spaß, und läst sich nicht mal zu einem Foto mit Karin  überreden.  In einer Pizzeria sind wir über den Preis einer Pizza überrascht – nur € 7,-- erscheinen uns mehr als günstig. Schauen tun wir erst als wir die Rechnung bezahlen, und für ein Glas 0,33l Cola auch € 7,-- bezahlen. Als nicht gerade freundlich zeigen sich die Einheimischen. Als wir freundlich um eine Busverbindung fragen, werden wir nicht einmal ignoriert. Den Exotic Garden finden wir trotzdem. Dort werden Hunderte verschiedene Kaktus ausgestellt und es ist sehr beeindruckend. Da wir bis zum späten Nachmittag bleiben führt uns unser Weg über die Autobahn nach Hause

 

Diesmal brechen wir etwas früher auf, den wir wollen zum Grand Canyon de Verdun.  Bei Grasse steigt eine Passstrasse bis auf über 1000 Meter an. Am Meer herrschen Hochsommerliche Temperaturen und hier in den  Bergen wird es ziemlich kalt und ungemütlich. Weil wir bei der ersten Tankstelle aus welchen Gründen auch immer einfach nicht bedient werden, fahren wir weiter. Nur haben wir nicht gewusst dass es in Frankreich in den kleineren Ortschaften üblich ist die Tanke über die Mittagszeit zu schließen.  So sind wir in Castellare gezwungen zwei Stunden zu warten. Anschließend fahren wir in die Landschaft des Grand Canyons ein. Es ist eine wunderschöne Landschaft, die uns bis auf 2400 m hinaufführt. Die Schluchten sind bis zu 800 m tief und der Fluss Verdun ist Smaragdgrün. Nach 350 km erreichen wir wieder unsere Basis. Das Abendessen am Campingplatz wird ein bisschen zum Problem, weil die Bedienung nur französisch spricht und auch die Speisekarte nur in französisch zur Verfügung steht. Aber das Wort „Pizza“ ist international.

 

Eine Confiserie mit dem Namen unseres Sohnes „Florian“ macht uns neugierig, und besuchen diesen Ort der Verführung. Süßigkeiten in aller Form werden angeboten, und so können natürlich auch wir nicht wieder stehen. Das Motorrad sollten wir jedoch wo anders geparkt haben, denn als wir zur Maschine zurückkommen, werden wir von einer älteren Frau, der anscheinend das Grundstück gehört auf dem wir geparkt haben sehr sehr unfreundlich empfangen. Zum Glück verstehen wir kein Wort. Anschließend fahren wir direkt nach Grasse dem berühmten Ort der Parfümerie. Bei der Fa. Frago schließen wir uns einer englischsprachigen Führung an, und lassen uns diesmal zu keinem Einkauf verführen. Über Land fahren wir zum Meer um die roten Felsen von Estrelle zu sehen. An einem „Würstelstand“ an dem die Verkäuferin zuerst auch nur Französisch spricht, sind wir sehr überrascht als sie plötzlich fragt, „mit a weng an Zwiebl?“. Die Farbe der Landschaft verändert sich von sattem Grün in rötlich braune Erde. Die Berge strahlen in der späten Nachmittags Sonne noch rötlicher als sonst. Ein kurzes Bad im Meer erfrischt uns aufs Neue und wir bewegen uns Richtung Cannes. Auch dort fahren wir die berühmte Strandpromenade entlang, bis uns eine Umleitung total aus der Richtung wirft. Wir fahren immer wieder im Kreis und brauchen ewig bis wir die Stadt wieder verlassen haben. Nach der Erfahrung vom Vortag beschließen wir diesmal selber zu kochen, und hauen uns Spagetti in den Topf.

 

Den Marinepark in Antibes besuchen wir am letzten Tag vor unserer Abfahrt. Einige wunderschöne riesige Aquarien mit Haien die man durch einen Tunnel besichtigen kann, beeindrucken uns sehr. Delphine und Killerwale zeigen ein Show, und viele andere Attraktionen machen den Besuch zu einem Erlebnis. Am Abend verladen wir das Motorrad auf dem Anhänger und machen es uns zu letzten Mal auf dieser schönen Anlage gemütlich.

 

Bereits um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg. Wir wollen meine Mutter in der Schweiz besuchen, und so führt uns unser Weg über den Großen St. Bernhard zum Genfer See. Über Lusanne – Bern – Zürich – erreichen wir nach 700 km und 12 Stunden Fahrt Winterthur.

 

Nach einer kurzen Nacht geht es über Innsbruck wo wir wieder bei unserem Bekannten einkehren, und auch das Harley Cafe besuchen nach Hause. Gegen 18 Uhr erreichen wir nach einer Woche wieder Bad Aussee.

                                                                            weiter Fotos findet ihr unter: Hochzeitsreise

 

Ungarn Pusta 2007   Vollbild

Ungarn besuchten wir im Jahre 2007. Wir fuhren über Graz - Heiligenkreuz - Sopron - Plattensee - Kescement nach Orgovany einer Ortschaft mitten in der Pusta. Die Strassen in Ungarn sind nichts besonderes, und so beschränkten wir uns nur auf wenige Kilometer. Im Herbst fuhren wir dann nochmals nach Heviz, wo wir mit der Fähre ungefähr in der Mitte den Plattensee überquerten.

      

Schweiz/Ost 2008  Vollbild Vollbild

 

Unsere erste Reise mit der Wing ging in die Osthälfte der Schweiz, um meine dort lebende Mutter zu besuchen. Über das Deutsche Eck - Innsbruck - durch den Arlbergtunnel (drüber sind wir ja schon mal gefahren) Vorarlberg entlang des Bodensees nach Winterthur eine ca 80.000 Einwohner zählte Stadt vor Zürich. Nachdem wir uns gemütlich eingenistet hatten startenden wir am folgenden Tag zum Rheinfall in Schaffhausen. Eine Fahrt mit dem Boot ganz nahe an die tosende Gischt waren schon beeindruckend. Die Ortschaft Stein am Rhein sollte man wegen dem historischen Ortskern mit den vielen Fachwerkhäusern unbedingt besuchen. Am nächsten Tag ging es Kreuz und Quer über die hügelige Landschaft  ins Appenzeller Land.

Der Besuch der Insel Mainau dauerte den ganzen Tag, und man hatte immer noch nicht den Eindruck alles gesehen zu haben! Pflanzen in allen Farben und Gattungen aber auch das Tropenhaus und Schmetterlingshaus sind einmalig.

Viel zu schnell endete dieser Kurzurlaub, aber wir kommen sicher wieder um auch die Bergwelt der Schweiz zu erkunden!

 

mehr Fotos unter: Schweiz 2008

Ost-Südsteiermark/Burgenland 2008 Vollbild

 

Güssing

Ende August 2008 fuhren wir in die Oststmk. Burgenland und  in die Südsteiermark. Da wir nur eine Übernachtung planten, fuhren wir auf der A 9 bis nach St. Michael. Von dort auf der S  6 bis kurz vor Kindberg, um von dort über die „Schanz“ Richtung Birkfeld zu fahren. Auf der Passhöhe von 1171 kehrten wir im Alpengasthof ein. Selbst gemachter Heidelbeerkuchen und eine gute Eierlikörtorte sind zu empfehlen. Von Birkfeld ging die Fahrt weiter nach Pöllau, und anschließend auf den Pöllauberg. Eine schöne Aussicht über das Hügelland und eine Wallfahrtskirche die sehenswert ist, zahlen sich aus diesen kleinen Umweg zu machen. In Vorau wollten wir in einem Hotel übernachten, das in einer Motorradzeitung empfohlen wird. Ohne Voranmeldung dürfte es aber in der Saison unmöglich sein dort ein Zimmer zu bekommen. Es wurde uns aber geholfen eine Unterkunft im „Vorauer Hof“ zu bekommen. Für dieses Quartier mit Frühstück und Garage bezahlten wir sage und schreibe € 52,--!!! Am nächsten Tag startenden wir bei bedeckten Himmel Richtung Burgenland. Über Pinkafeld – Oberwart – ganz nahe an die Ungarische Grenze. Durch die südburgenländische Weingegend ging es Richtung Süden. In Güssing besuchten wir das Ortszentrum das einen zum Einkehren einladen würde, wenn man einen Parkplatz (nicht einmal für ein Bike) finden würde! So fuhren wir weiter Richtung Heiligenkreuz und bogen vor Fürstenfeld wieder Richtung Süden ab. Eigentlich nicht wissend wohin es geht standen wir plötzlich vor dem Schloss Karpfenstein. Dieses Schloss beherbergt ein nobles Hotel mit einem Haubenrestaurant. Die schöne Aussicht, das herrliche Wetter und der Hunger ließen uns mit unserem Geld etwas leichtsinnig werden, und so leisteten wir uns ein 3 Gänge Menü mit Gedeck und zwei mal Traubensaft um € 60,--. Aber es hat sich gelohnt. Über Feldbach – Gleisdorf und Graz ging es über die Autobahn nach Hause. Insgesamt haben wir 650 km zurückgelegt.

  

                                                          Aussicht von Schloss Karpfenstein               Wallfahrtskirche in Pöllauberg

 

            Wachau/Dürnstein 2009 Vollbild

Blick von der Ruine Dürnstein auf die Wachau mit Donau

Mitte August starteten wir unseren diesjährigen Ausflug "ohne Kind und Kegel". Unsere Reise sollte uns in die Wachau führen. Entlang der Donau wollten wir auf der nördlichen Seite bis Dürnstein fahren, und dort übernachten. Die Anreise führte uns durch das Ennstal nach Admont. von dort über den Buchauer Sattel nach St. Gallen und weiter nach Altenmarkt. Vor Weyer überschreitet man die Grenze zu Oberösterreich und die B 121 führt uns weiter nach Waidhofen an der Ybbs. Vorbei an der Gemeinde Sonntagberg  und dann nördlich weiter auf der B 121 an Amstetten vorbei, erreichen wir dass Mostviertel.  Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Donau. Bei Grein überschreiten wir den Fluss und fahren auf der B 3 Strom abwärts. Die Straße führt immer direkt entlang des Ufers bis Ybbs Persenbeug von wo aus man von einer Brücke eine riesige Schleusenanlage betrachten kann. Für ein kurzes Stück verläst die Straße das direkte Ufer der Donau um sie bei Metzling wieder zu treffen. Vorbei an dem bekannten Wallfahrtsort Maria Taferl geht es bis nach Melk. Hier beginnt die Wachau. Die Landschaft verändert sich, und man fühlt sich als wäre man irgendwo im Süden. Eine Ruine folgt der anderen, und den Ort Spitz sollte man besuchen. Für uns ging es weiter nach Dürnstein. Im Informations Zentrum das sich gleich nach dem Tunnel auf der linken Seite befindet, buchen wir ein Zimmer. In der Hochsaison bekommt man keine einfachen Zimmer mehr und schon gar nicht für eine Nacht. So buchen wir in der gehobenen Klasse im Hotel Sänger Blondl. Dieses Hotel befindet sich mitten im Ortszentrum und man muss sich mit dem Motorrad einen Weg durch die Fußgänger bannen. Das befahren des Ortszentrums ist nur erlaubt, wenn man Gast in einer Herberge ist. Dass das Hotel über eine Tiefgarage verfügt, ist bei den engen Platzverhältnissen super. Nach einem ersten Orts Bummel beschließen wir die Ruine Dürnstein zu erklimmen. Obwohl die Sonne noch hoch am Firmament steht und es noch sehr heiß ist, schaffen wir die endlos  Stufen bis zur Ruine in ca. 30 min. Die Aussicht die sich einem dann bietet, ist herrlich. Die Ruine kann man bis auf den höchsten Punkt besteigen und erkunden. Wieder im Ort angekommen, ladet der Alte Klosterkeller zur Einkehr ein. Hier kann man gut zu Abend essen, und man hat den Eindruck im Weinberg zu sitzen. Ein nochmaliger Bummel durch das inzwischen menschenleere Ortszentrum beschließt den schönen Tag. Nach einem guten Frühstück, holen wir die Maschine aus der Garage, und fahren Richtung Krems. Bei Mautern fahren wir über die Brücke und fahren auf der südlichen Donau Uferstraße wieder Strom aufwärts. Bei Melk biegen wir Richtung Süden ab und folgen der B 215 bis St. Leonhard am Forst. Dort wird abgebogen auf die B 29 und dieser bis Scheibbs gefolgt. Als richtige Bundesstraßen wurde ich diese beiden Strassen eigentlich aufgrund ihrer Breite und des Zustandes nicht beschreiben, aber sie führen durch eine schöne Landschaft. Ab Scheibbs geht es dann auf der Erlauftal Bundesstraße B 25 nach Gaming wo eine schöne Motorradstrecke bergauf auf den Ötscher beginnt. Lunz am See ladet zu einer kurzen Rast ein, und knapp nach dem Ort befindet sich auf der rechten Seite eine kleine Brücke mit schönen schwarzen großen Brückenfiguren. Bald darauf ist man wieder in der Steiermark und durch das Gesäuse und Ennstal wieder im Ausseerland.

ca. 500 km

weitere Fotos findet Ihr unter: Wachau Dürnstein

 

Gold Wing Treffen 2010 Vollbild

Am Freitag den 2. Juli brachen wir am späten Nachmittag zu unserem ersten „Goldwing Treffen“ auf. Die Anreise war nicht all zu weit, es führte uns ins nahe Hallwang bei Salzburg. Gegen 17.00  trafen wir am Gelände ein, und waren von der „Zeltstadt“ der aus ganz Europa angereisten Teilnehmer angenehm überrascht. Mit soooo vielen Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet! Ca. 486 Goldwings in allen Farben und Umbauten reihten sich aneinander. Die Einschreibgebühr für den Fahrer von € 40,-- und dem Beifahrer von € 30,-- scheinen zwar im ersten Moment viel, haben sich aber im nach hinein ausgezahlt. Natürlich hätten wir auch im Hotel übernachten können, aber wir alten Dep… wollten unbedingt zelten. Zur Teilnahme an der Lichterparade wurden wir mehrmals eingeladen, aber als wir gesehen haben was die anderen für „Lichtspiele“ montiert hatten, wäre unser Auftritt nur peinlich gewesen! Jedenfalls war der Anblick der mit Lichtern in allen Farben geschmückten Wings super! Im Bierzelt haben wir uns einen gemütlichen Tisch gesucht, und die verschiedenen Typen beobachtet. Dabei geht es aber zum Beispiel gegen ein Harley Treffen eher wie im Altersheim zu. Wirklich originelle Menschen trifft man bei so einer Veranstaltung eher selten. Gegen Mitternacht haben wir uns dann in unser Zelt zurückgezogen, und vor lauter Müdigkeit schnell, gut und lang geschlafen.  Zum Frühstück mussten wir dann doch ein Hotel aufsuchen, und haben um € 8,-- ein tolles Frühstücksbuffet hingestellt bekommen. Wir wollten unbedingt an einer gemeinsamen Ausfahrt teilnehmen, und so haben wir uns bei der Salzkammergut Tour angemeldet. Mir 25 Wings ging es über Fuschl, Wiestal, Hallein, Abtenau, Steeg zum Mittagessen. Das Service im Gasthof Kunze war bescheiden und für unsere Region bestimmt keine Werbung! Unsere halbe Familie (Florian, Daniela und Opa) besuchten uns bei dieser Einkehr und machten einige Videoaufnahmen. Über Hallstatt den Koppenpass ging es nach Bad Aussee, wo uns am Bahnhof wieder unser Filmteam begrüßte. Über die Salzkammergut Bundesstraße ging es zurück nach Hallwang um Pünktlich bei der Flaggenparade um 17.00 Uhr dabei zu sein. Konnten wir bei der Lichterparade nicht teilnehmen, so wollten wir diese Parade auf keinen Fall versäumen. Wir fuhren ziemlich am Ende, und konnten wegen der vielen Teilnehmer den Anfang gar nie sehen. Die Einwohner von Hallwang und viele Gäste standen entlang der Strecke, und jubelten und klatschten uns zu. Sogar Bauersleute unterbrachen ihre Stallarbeit, um sich dieses Spektakel anzusehen, und winkten ebenfalls begeistert. Alles in allem wie Karin sagte ein „cooles krasses“ Wochenende. Und wir fahren bestimmt wieder!

und Karin mittendrin

 

Gold Wing Treffen Faakersee 2011 Vollbild
Auch heuer wollten wir wieder ein Wingtreffen besuchen, und besuchten so das Abschlusstreffen des Goldwing Club Austria am Faakersee in Kärnten.
Für Ende September gab es herrliches Wetter. Drei Tage Sonnenschein pur und angenehme Temperaturen für die Jahreszeit. Der Veranstalter be-
sorgte uns ein Privatzimmer und so stand einem entspannten Wochenende nichts mehr im Wege. Am Abend beteiligten wir uns an der Lichterfahrt
und kehrten anschließend noch gemütlich ein. Am nächsten Tage fuhren wir mit ca. 50 Wings einen gemeinsamen Ausflug der uns durchs Kanaltal
nach Italien führte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir in kleinen Gruppen zum Ausgangspunkt nach Faak zurück. Wir wählten die Strecke
über das Nassfeld nach Hermagor. Dort wurde noch ein Abstecher auf die Eggeralm gemacht. Am Sonntag nutzten wir noch die Gelegenheit und fuhren
nicht direkt nach Hause, sondern besuchten noch den Rupertikirtag in Salzburg. Alles in allem wieder ein gelungenes Wochenende mit ca 1000 km.

                        
                                                                   ca. 80 Gold Wings trafen sich am Faakersee zum Saisonschluß

                         mehr Fotos unter:  Fotos Faakersee 2011
 
 
 
 
 
 
 
 

Stand: 09.10.11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 09.10.11