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Nina Maron liebt das Subversive an ihrem Beruf. Anstatt vordergründig schnelle Lösungen zu suchen, malt sie Bilder, die komplexe Sachverhalte so auf die Spitze treiben, dass sie deren absurden Charakter freilegen. Sie ergreift den Farbpinsel, um ihrer Kritik Ausdruck zu geben. Subversiv sind die Bilder auch, weil sie trotz ernsten Inhalts wieder einmal wunderschön sind. Es liegt klar auf der Hand, dass Nina Maron keine eindeutigen Antworten gibt. Ihre Bilder sind wie innere Dialoge, die den Betrachter mit einbeziehen und zur Stellungsnahme herausfordern. “Hermann Kremsmayer's Weg in den Jahren hat ihn zur malerischen Reflexion über den Menschen geführt. Der Mensch als Körper und als Idee, als fleischliche und als geistige Existenz, als Bild und als Entwurf. Auch in der Gestaltung des Menschen ist Kremsmayer die Malerei aber nicht ein Medium der Illustration, sondern der Erkenntnis. Pointiert könnte man sagen, er geht nicht von einer Gewissheit über den Menschen aus, die er im Malen abzubilden strebt, sondern sucht diese malerisch vielmehr erst zu erreichen.” |
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