Ausstellungen 2010
geöffnet ab 30. April - 1. Nov. u. 8. - 11. Dez.
Sa., So. und Feiertag 10 - 18 Uhr

7. Mai – 3. Juli
Gerlinde Thuma
Malerei und Grafik
9.Juli – 4.Sep.
10.Sept. – 1.Nov.
Hermann Kremsmayer Malerei

“Hermann Kremsmayer's Weg in den Jahren hat ihn zur malerischen Reflexion über den Menschen geführt. Der Mensch als Körper und als Idee, als fleischliche und als geistige Existenz, als Bild und als Entwurf. Auch in der Gestaltung des Menschen ist Kremsmayer die Malerei aber nicht ein Medium der Illustration, sondern der Erkenntnis. Pointiert könnte man sagen, er geht nicht von einer Gewissheit über den Menschen aus, die er im Malen abzubilden strebt, sondern sucht diese malerisch vielmehr erst zu erreichen.”
Karl-Markus Gauß

Mosers Motive folgen keinem naturalistischen Vorbild, sind vielmehr geometrische Objekte und Formen, die an Detailausschnitte eines industriellen Betriebes erinnern. Rohre, Balken, Schienen, Teile imposanter Trägerkonstruktionen vor einem neutralen, kontrastierenden Hintergrund.Die Vielfältigkeit des Eisens. Besonders beeindruckend das flammende, Lava ähnliche Rot, Rot-Orange, das eine höchst emotionale Berührung beim Betrachter bewirken kann. Herzschlag erhöhend.

Nina Maron Malerei und Grafik

Nina Maron liebt das Subversive an ihrem Beruf. Anstatt vordergründig schnelle Lösungen zu suchen, malt sie Bilder, die komplexe Sachverhalte so auf die Spitze treiben, dass sie deren absurden Charakter freilegen. Sie ergreift den Farbpinsel, um ihrer Kritik Ausdruck zu geben. Subversiv sind die Bilder auch, weil sie trotz ernsten Inhalts wieder einmal wunderschön sind. Es liegt klar auf der Hand, dass Nina Maron keine eindeutigen Antworten gibt. Ihre Bilder sind wie innere Dialoge, die den Betrachter mit einbeziehen und zur Stellungsnahme herausfordern.
Ingrid Raab

Maria Moser Malerei und Grafik

Die Urgewalt der Schöpfung, manifestiert im Element Eisen, in all seinen Licht- und Schattenseiten, in seiner Farbenpracht und Formenvielfalt stellt Maria Moser in ihren pastosen, plastisch-ausdrucksstarken Malereien dar. Das Arbeitsmaterial ist Ölfarbe, aber auch Farbpigmente und Asphalt nützt Moser, um den wuchtigen Eindruck ihrer Bilder zu verstärken. Die Linien sind klar und entschieden gesetzt, der Pinselstrich lässt sich dabei gut erkennen und er erzeugt sowohl durch diese Perspektive mit Hell- und Dunkeldarstellungen als auch durch die Lichtreflexion des Materials selbst und durch den dick aufgetragenen Werkstoff eine imposante Raumwirkung.

Grenzziehung zur Überschreitung, zur Spiegelung, zur Variation oder Fortführung unter anderen Vorzeichen sind ein markantes Charakteristikum der Bilder von Gerlinde Thuma. Eine Linie im Bild, horizontal oder vertikal oder auch mehrere Einzelbilder neben- oder übereinander sind für die Multi-Medien-Künstlerin auch eine beständige Arbeit am Darstellen und Festhalten einer Zeitenfolge in einem Augenblick –mehrere Seiten eines Ganzen. Die Komposition der Serie mutet bisweilen an wie mehrteilige Tafelbilder, die die unterschiedlichen Etappen einer Geschichte in der Gleichzeitigkeit erfassen.

Silvia Weiß "Wolkenbilder”

Ihre Lust an der farblichen und formbezogenen Variabilität offenbart sich bei Weiß in seriellen Arbeiten. Nie ist das Thema mit einem Bild beendet, immer folgen Darstellungen in neuen Ausprägungen, reizt eine neue Sichtweise, eine neue Farbgebung, den Bildgegenstand wieder und wieder anders auf den Malgrund zu bringen. Die Umsetzung der Motive folgt der Realität, doch nicht nach Skizzen, sondern Maß nehmend an bewusst in der Photographie festgehaltenen Bildkompositionen. Auf der Leinwand geht Weiß allerdings über die Realität hinaus.

8.–11. Dez.
"full house”
 Bilder, Skulpturen, Gefäße, Kunstbücher von 53 Künstlerinnen mehr Infos

30..April + 1.Mai
"full house”
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