Seit nahezu ewigen Zeiten 
spielen wir mit uns selbst dasselbe Spiel.
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Wir als Menschen, unsere Vorgänger und die 
Vorgänger der Vorgänger und deren ihre Vorgänger. . .
 

(Auszug aus:  www.physik.as )   


Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist ausreichend genug Wissen vorhanden, um den nun schon nahezu ewigen Kreislauf zu vollenden. Doch wer ist in der Lage, die Weichen dafür zu stellen?


Von der Politik, in dessen Aufgabenbereich man es zuordnen könnte, ist nichts zu erwarten. Politik ist zu richtungsbezogen, sie kann von eingeschlagenen Wegen nicht abweichen.      

Die Wissenschaft wurde gekauft. Sie steckt zu sehr im Korsett ihrer Auftraggeber fest. Die Philosophie, der relativ freie Zweig der Wissenschaft, wurde zu lange an den Rand gedrückt, sie wird sich nur schwer aufrichten können.            

Die Religionen sind zu traditionsgebunden. Sie glänzen im Glanz des ewig zu scheinenden gestrigen. Ihre Traditionen beinhalten keinen ausreichenden Spielraum dafür.  
                        
Die Justiz hat umfangreiche Erfahrung mit außergewöhnlichen Situationen, doch ihre Methode, zu agieren, ist dafür gänzlich ungeeignet. Das Militär hält sich für stets bereit, Gewalt als ihr demonstratives Mittel ist jedoch fehl am Platz.   

Das Kapital ist nicht wirklich geschaffen dafür, die Wirtschaft ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und die mediale Landschaft ist zu sehr auf Schlagzeilen aufgebaut.       

Bleibt also nur mehr die Bevölkerung selbst. In ihr ist genügend Potential vorhanden. Die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung ist jedoch tief und breit verwurzelt. Die einzigen, von Bevölkerungen ausgelösten Richtungsabweichungen waren deshalb immer nur Revolutionen, sie verliefen jedoch schon zu oft blutig. Blut ist nicht das Fundament der Ewigkeit.   
                        
Was bleibt sonst noch übrig? Vielleicht der vereinte Weitblick einzelner oder vielleicht die Internetgeneration?     

Es liegt in der Natur der Sache, dass es für eine nie zuvor vorhandene Möglichkeit keine eingefahrenen Wege gibt. Auch fällt es nicht wirklich in die Kompetenz von jemanden. Es gibt auch keinen wirklich akuten Handlungsbedarf dafür. Sollten wir vielleicht dieses Spiel, das in Wirklichkeit eigentlich gar kein Spiel ist, noch einige Generationen weiterdrehen?
Keine leichte Entscheidung!


Institut für Philosophie und Grundlagenforschung

Steyr     AUSTRIA


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Die Evolution geht in allen Bereichen bis an ihre Grenzen.
Um Grenzen zu erkennen, müssen sie überschritten sein.

Ob man eine Grenze überschritten hat oder nicht
erkennt man daran, dass man mit jedem Schritt,
den man nach vorne macht, einen Schritt zurück fällt.
 



Glaubt an diese Menschheit

heinrich badhofer