Heidelbeeren - Power für das Immunsystem


 


Inhaltsstoffe und gesundheitlicher Wert



Kulturheidelbeeren bestehen aus über 80 % Wasser und enthalten wichtige Mineralstoffe, Vitamine (A, B und C) und Fruchtsäuren.



Frische Heidelbeeren regulieren die Darmfunktion. Fruchtsäuren, Zellulose, Gerbstoffe und vorallem der blaue Farbstoff fördern die Verdauung im Darm. Die Entwicklung einer gesunden Darmflora wird angeregt und aufrechterhalten.



Umgekehrt ist auch die stopfende Wirkung getrockneter Beeren bekannt.



Der ausgewogene Mineralstoffgehalt fördert weiters die Blutbildung und wirkt entschlackend.



Der hohe Anteil an Vitamin A reduziert die Nachtblindheit beim Autofahren.



Tee aus Heidelbeerblättern sowie auch die frischen Heidelbeeren besitzen blutzuckersenkende Eigenschaften.



Heidelbeeren sind ein wichtiger Ernährungsbestandteil für Diabetiker




Schutz vor Krebs - antioxidantische Wirkung nachgewiesen



Eine Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde hat dies ergeben.



Der Ernährungswissenschaftler Ronald Prior hat zum Abschluss seiner fast 2jährigen Versuchsreihe eine Liste der wirksamsten Obst- und Gemüsesorten zur Bekämpfung von Krebs und zum Schutz vor Krebserkrankungen veröffentlicht:



1. Heidelbeeren
2. Brombeeren
3. Knoblauch
4. Grünkohl
5. Erdbeeren

Dr. Prior untersuchte insgesammt 43 populäre Obst- und Gemüsesorten, die im üblichen Frischwaren-Sortiment der Supermärkte angeboten werden.



Beerenobst, speziell Heidelbeeren, hat danach die höchste Kapazität, freie Radikale zu absorbieren, bevor sie die Zellmembranen der DNA schädigen und zu Krebs, Schlaganfall oder Herzerkrankungen führen können.



Die Ernährungsempfehlung der US-Gesundheitsbehörde lautet daher: Pro Tag neun Protionen Frischobst oder Frischgemüse, wenn es die Saison erlaubt, darunter möglichst viel frisches Beerenobst.



Medikamente aus Pflanzen stellen keinen Ersatz für frische, naturbelassene Produkte dar. Während Primäre Pflanzenstoffe künstlich hergestellt werden können (z.B. Vitamin C), ist die Pharmaindustrie (noch) nicht in der Lage, die Sekundären Pflanzenstoffe nachzubauen. Ein hohes Wirkungsspektrum wird erreicht, wenn man sich täglich nach dem Prinzip:


etwas Blaues, etwas Rotes, etwas Gelbes, etwas Grünes ernährt.



Wissenschaftler warnen vor genetisch veränderten Nahrungsmitteln, da bei diesen mäglicherweise Sekundäre Pflanzenstoffe verlorengehen.