1992

Oniweig hau drein!
Eine Geschichte in 3 Akten,
die jederzeit in jedem Bergdorf passieren kann von Ulla Kling

Moritz lebt mit seiner Frau Vev auf seinem Hof auf der Harlacherleite glücklich und zufrieden, wie vor ihm schon unzählige Generationen seiner Familie. Mit der Heirat der Tochter Rosi zieht die Neuzeit ein. Der Schwiegersohn will hoch hinaus. Ein Berghotel mit Schilift schwebt ihm vor. Moritz und der Altknecht widersetzen sich den Plänen. Toni erfindet in seiner Verzweiflung eine Oniweig, die helfend eingreifen soll. Doch mit Finanzhilfen des Landes und der Unterstützung des Bürgermeisters wird gebaut. Das Hotel steht. Wie die Bewohner des Hofes "Harlacher" diese Umstellung in ihrem Leben verkraften, erzählt unser Stück.

Ferdinand von Andrian schreibt in seinem Buch: "Die Altausseer" über die Oniweig folgendes:

"DIE ONIWEIG ist die populärste Gespenstergestalt in Altaussee. In den meisten Erzählungen tritt deren Charakter als "arme Seele" deutlich hervor. Ihre spezielle Signatur scheint darin zu bestehen, daß sie nur an einem bestimmten Ort und von besonderen Personen, meist Verwandten, erlöst werden kann. Sie erscheint unter verschiedenen Gestalten, als Frau in altertümlichem Gewande, als Mann, als Schlange oder Hund. Obwohl sie in der Regel als gutartiges Wesen gilt, verursacht ihr Erscheinen stets Schrecken und Angst. Selbst beherzte Männer vermeiden nachts die Orte, wo es ONIWEIGT."

Personen und ihre Darsteller:

Moritz Harlacher, Bauer H. Schröttenhamer
Vev, seine Frau Barbara Freller
Rosi, beider Tochter Anna Seebacher
Michael, Rosis Mann Franz Hütter
Toni, Harlachers Knecht Franz Grieshofer
Flori, Rosis Sohn Stefan Pucher
Elisabeth, Floris Freundin Renate Fuchs
Bürgermeister Gerhard Pichler
Thomas Fiedler, Anlagenberater Erwin Reischenböck
Albin Klopfer, Hotelgast Hans Brandauer
Frieda Klopfer, seine Frau Elisabeth Preßl
Ilona, Hotelgast Monika Gaisberger
Hotelgäste Regina König, Renate Fuchs
   

Maske:

Frisiersalon Buttinger
Technik: Kurt Freller, Jürgen Freller
Souffleuse: Erika Raudaschl oder Regina König
   
Leitung: Franz Hütter, Hermann Schröttenhamer