Wie spät
es gerade ist, hängt in erster Linie davon ab, von welcher
Seite man auf die Uhr schaut. Wer das einmal verstanden hat,
wird sich nie wieder Sorgen machen, ob er zu spät gegangen
oder gar zu früh gekommen ist. Alles bleibt absolut relativ!
Und laut Albert Einstein ist ja sogar der Tod eine optische
Täuschung.
Stefan
Haider - Kabarettist und Religionslehrer in Personalunion
- macht sich in seinem fünften Soloprogramm wieder Gedanken
über diese Welt da draußen: Muss ich mich dafür
interessieren, was außerhalb meines Aquariums passiert?
Bin ich reich, wenn ich mehr Uhren habe, als Zeit? Wie soll
ich mich angesichts einer ständig steigenden Lebenserwartung
so lange sinnvoll beschäftigen? Kann ich meiner Zeit
voraus sein, auch wenn meine Uhr nachgeht?
Die Antworten
gibt wie immer das Leben. Und Stefan Haider erzählt das
dann weiter. Glauben Sie dem Religionslehrer unter Österreichs
Kabarettisten:
5 nach 12 ist noch lange nicht zu spät!
Und falls
Ihnen die Zeit davonläuft - laufen Sie ihr nicht nach!
Die drei
im besten Sinne des Wortes dilettierenden Kapellmeister ...
... sind Fanatiker des Ausdrucks, große Entdecker im
Reiche des Erhabenen, auch des Hässlichen und Grässlichen,
noch größere Entdecker im Effekte, in der Kunst
der Schauläden. Allesamt Talente weit über ihr Genie
hinaus. Virtuosen durch und durch! Geborne Feinde der Logik
und der geraden Linie, begehrlich nach dem Fremden, dem Exotischen,
dem Ungeheuren.
Begehrlich nach allen Opiaten der Sinne und des Verstandes.
Im Ganzen eine verwegen wagende, prachtvoll gewaltsame, hochfliegende
und hoch emporreissende Art Künstler, welche dem neuen
Jahrtausend den Begriff Künstler erst zu lehren haben
wird ... aber krank!
Unter
dem Motto: Was wäre Wien ...
... verpflichten sich anlässlich des Herz.Ton.Wien. Festivals
im März 1996 drei Jazzmusiker freiwillig der Wiener Gesangs-
& Musicirtradition. In diese schwere Pflicht genommen,
singen & musiciren die drei pflichtbewussten Wiener ausschließlich
Original Wienerlieder in 1a Prima Qualität. Vom Jazz
(Alkohol ist keine Lösung) bleibt nur der Atem. Selbst
die mit heissem Bemühn durchaus studierten Instrumente
(Kontrabass, Fagott, Schlagwerk) bleiben ungezupft, ungeblasen
und ungeschlagen zu Hause. Gezupft wird eine Kontragitarre,
geblasen ein Kamm, gezogen eine Harmonika, gestrichen eine
Säge und jede außerwienerische Erfahrung aus dem
Gedächtnis. (Wein spielt eine große Rolle!) Es
wird gesungen. Es wird Gereimtes und Ungereimtes gewaltsam
zum Vortrag gebracht.
Es wird ein Wein sein. - Erfrischungen werden wie von Geisterhand
gereicht (der Wein ist eine tragende Säule der Kalksburger
Abendkonstruktion), die Akteure mischen sich zwanglos unter
das glückliche Publikum und die Erinnerung an außerwienerisches
(Wodka) kehrt langsam wieder zurück. In gemüthlichem
Geplauder über Lutoslawskis begrenzte Aleatorik klingt
der Abend aus ...
Mike Supancic
ist unter die Reeder geraten: Für Käpt´n Mike
ist seine Heimat nicht länger zu Hause und so sticht
er im Auftrag einer Billig-Schifffahrtslinie mit der "MS
Titanitsch" in See.
Mit an
Bord sind zahlreiche Stars, die ihre Gäste betreuen:
Die Schisprungzwillinge Ahonen und Bhonen, das isländische
Schlagerduo Einar Eisberg & Zweiar Eisbergen "Wo
meine Winde wehen" und das finnische Busenwunder Titty
Melonen. Doch während man am Oberdeck die Börsenpolonaise
tanzt "DAX, das war sein letztes Wort!", muss man
sich unten mit Zimmer - Küche - Minarett begnügen.
Zwischen
Haifischzahn und Krakenarm steuert Käpt´n Mike
zielsicher immer hart am Wind. Und wenn seine aus feinstem
Seemannsgarn gewobenen Shantys erklingen, bleibt kein Rettungsboot
trocken. Landausflüge sind auf dieser Reise natürlich
inklusive, etwa Weihnachten in der Karibik mit Hansi Hinterseer,
Bergwandern mit Metallica und fröhliches Scheitelknien
mit den Regensburger Domspatzen.
Doch was
wird auf hoher See geschehen? Müssen die Gäste der
"Titanitsch" in der Hand von Piraten die Qualen
der Quallen erleiden? Wird Käpt´n Mike die Meuterei
auf dem "Braunen Deck" niederschlagen können?
Und beginnt mit der "Wasserleich vom Schwarzlteich"
der Untergang der "Titanitsch"?
Eines
ist jedoch gewiss: "Am Ende jeder Reise steht das Ende
der Reise." (Admiral Berstenleder von Leddenzepf)
Pressestimmen:
"Einer
der lustigsten Männer des Landes" (Falter)
"Der
Meister der Parodie" (Kleine Zeitung)
"Ein
E-Gitarrenvirtuose und Spitzen-Stimmenimitator. Nirgends lacht
man schöner" (Kurier)
"Er
ist - auf hohem Niveau - zum Brüllen komisch" (Der
Standard)
"Wie
ein guter Wein wird er von Jahr zu Jahr besser!" (Peter
Blau, kabarett.at)
Es hätte
alles ganz anders kommen können. Denn Spörk promovierte
in Politikwissenschaft. Forschte in Lateinamerika. War kurzfristig
Jazzgesangs-Student, Mitarbeiter im Parlament, Redakteur bei
profil, Lehrbeauftragter an einer Wiener Universität.
Doch die Dreifaltigkeit aus Bühne, Wort & Musik ließ
Spörk nie los. Also wurde er das, wofür weder Arbeiter-
noch Wirtschaftskammer eine Vertretung haben: Rampensau (aus
Berufung).
Mit seiner Musikkabarettgruppe Landstreich (Salzburger Stier
2003) lernte Christof Spörk das Handwerk des Musikkabaretts.
Mit seiner alpinen Weltmusikcombo Global Kryner (Amadeus Award
& Song Contest 2005, Prix Pantheon 2006) erforscht er
nach wie vor die Rhythmen der Berge und deren Kompatibilität
mit den Lieder dieser Welt.
Jetzt steht er erstmals solo auf der Bühne. Ein Klavier,
ein paar Texte. Sonst nichts. So palavert sich der Wahlwiener
mit steirischen Wurzeln durch seinen schrägen Liederkosmos.
Musikalisch bewegt sich das irgendwo zwischen Wiener Salsa
und jazzigem Schlager. Textlich - und darum geht es ja - zerpflückt
Spörk alles was in Österreich zum Lebensgefühl
gehört. Vom Wiener Neid über die Logorrhö der
Schickeria bis zu jenen Thujenhecken und Lärmschutzwänden,
die allzu oft den Blick auf die schönen Berge und die
große Welt dahinter verstellen.
Halbzeitpause
im Leben und Zeit sich Gedanken zu machen. Kommen Männer
mit 40 in die Midlife Crises? Blödsinn! Sie haben endlich
die Pubertät hinter sich und das lässt sie seltsam
erscheinen.
Im neuen
Soloprogramm von Pepi Hopf steht so ein Prachtexemplar auf
der Bühne und beginnt zu erzählen. Über die
Welt im Speziellen und sich selbst im Allgemeinen. Ein Kabarettprogramm
aufs Wesentliche reduziert. Ein Mann, eine Bühne und
jede Menge zu besprechen. Ein Rundumschlag im Wasserglas frei
nach dem Motto "Wer im Glashaus sitzt werfe den ersten
Stein."
Halbzeitpause
im Leben und kein Grund zur Trauer denn die Seiten werden
gewechselt. Vom ruhigen Eheleben zurück zur Mama ins
alte Kinderzimmer. Egal! Die zweite Hälfte liegt ja noch
vor ihm. Unschuldig wie ein leeres Blatt Papier!
Seit über
10 Jahren ist die, mit dem Österreichischen Kabarettförderpeis
2004 ausge-zeichnete "Lange Nacht des Kabaretts"
eine Fixgröße der Kleinkunst-Szene. Die größten
Talente des Landes gehen - mit jeder Menge Kabarett-Preisen
im Gepäck - auf Tour und päsentieren gemeinsam Ersonnenes
und die Highlights aus ihren aktuellen Programmen. Diesmal
mit dabei: der neue "Steirerstern am Kabarett-Himmel"
Paul Pizzera, die frischgebackenen "Kleinkunstnagel 2011"-Gewinner
BlöZinger, der charmante Kärntner "Nestbeschmutzer"
Wolfgang Feistritzer und der schräge, oberösterreichische
Poetry-Slammer Didi Sommer.
Paul
Pizzera:
der steirische Jungkabarettist gewann 2011 den 25. Grazer
Kleinkunstvogel im Theatercafé. Nun präsentiert
"der neue Steirerstern am Kabaretthimmel" sein Debut-Programm
"Zu wahr, um schön zu sein", das einen energiegeladenen
Höllenritt mit Gitarren, Gebrüll und ganz viel Liebe
verspricht.
"Rotzfrech, aber dabei charmant und authentisch. Ein
neuer Stern!" (Wiener Zeitung)
"Entwaffnende Inhalte, einnehmende Bühnenpräsenz,
Virtuosität." (Jurybegründung)
"Ein neuer Steirerstern am Kabaretthimmel. Fesch &
sympathisch." (Kleine Zeitung)
"Bissig, kritisch, witzig, gnadenlos. Schonungslos ehrlich!"
(Kulturfokus)
BlöZinger:
das oberösterreichische Kabarett-Duo gewann 2011 mit
Auszügen aus dem Erfolgs-programm "Und wenn sie
nicht gestorben sind ..." den 16. Wiener Kleinkunstnagel
im Theater am Alsergrund. Die beiden "grenzgenialen Märchenonkel"
sind die "Wiederholungs-täter" der "Langen
Nacht 2012".
"Grenzgeniale Märchenstunde mit Lagerfeuerromantik
und Slapstick!" (Wiener Zeitung)
"Beeindruckend. Sie haben ein Knistern auf die Bühne
gezaubert." (Jurybegründung)
"Die Zuseher kommen aus dem Staunen und Lachen kaum heraus."
(Die Presse)
"Gesellschaftliche Angsttriebe zu einem schrillen Strauß
gebunden." (OÖ Nachrichten)
Wolfgang
Feistrizter:
die etwas gewichtigere Hälfte des preisgekrönten
Kabarett- Duos Winkler & Feistritzer macht nun auch als
Solo-Kabarettist die heimischen Bühnen unsicher. Mit
seinem ersten Soloprogramm "Kärnten. What else!"
blickt er schonungslos hinter den "Kärntner Vorhang".
"Sehr tief, aber treffsicher, wühlt er in den Kärntner
Wunden." (Kärntner Tageszeitung)
"Hier ist Schluss mit Leillei-Lustig. Nestbeschmutzung
mit Charme!" (Wiener Zeitung)
"Dialektgewaltig. Schräg-witzig. Makaber. Hochamüsant."
(Oberbayrisches Volksblatt)
"Schwarzer Humor. Skurriler Tiefgang. Schauspielerisches
Können." (Kronenzeitung)
Didi
Sommer:
der schräge, oberösterreichische Poetry-Slammer
textet, lehrt, schauspielert und slamt sich schon seit Jahren
durch Österreich und Deutschland und sorgte 2010 mit
seinem ersten Solo-Kabarettprogramm "Du Sau" für
Begeisterung bei der Presse und beim Publikum.
"Sommer bereichert die Szene in Wort und Bild. Ein Pflichttermin!"
(OÖ Nachrichten)
"Ein schöner Abend, nahe an der Realität. Fetter
Applaus!" (Neues Volksblatt)
"Wer braucht schon vier Jahreszeiten, wenn er so einen
Sommer haben kann." (Rundschau)
"Er kann einer werden, mit dem man die Nachkommenden
vergleicht. Bravo!" (OÖN)
Kleinkunstbühne
im Theatercafé, Mandellstrasse 11, 8010 Graz I
Kartenreservierungsband: 0316 /
82 53 65 I e-mail: buero.hinwider@aon.at
last update: 29.Juli 2010 I webmaster:
di karin traun I e-mail: webmaster.hinwider@aon.at