Bogolan Tücher
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Beschreibung der Tücher

Die Definition Bogolan stammt ursprünglich aus dem Bambara, einer afrikanischen Stammessprache und bedeutet wörtlich übersetzt: Bogolan fini – Schlamm auf Stoff Malerei.

Diese sehr alte und traditionsreiche Handwerkskunst des Bemalens von Tüchern wird bis heute von den Einwohnerinnen aus (Mali) mit viel Kreativität betrieben. Die Kunst dieser Tuchmalerei hat ihren Ursprung in dem malisischen Dorf Farako, wo seit Jahrhunderten diese Tradition von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird.

Herstellung

Die von den Männern gewebten Baumwollstoffe werden von den Frauen mit abstrakten Mustern gefärbt und letztendlich als Bekleidungs- oder Dekorationsstücke verwendet. Für die Farben- und Formgebung der Muster werden ausschließlich abstrakte Muster verwendet

Für die Farben- und Formgebung der Muster werden ausschließlich abstrakte Muster verwendet, da aus religiösen Gründen die bildliche Darstellung von Menschen oder Figuren strengstens untersagt ist. Die Abstraktheit hingegen steht für wohlgesinnte Götter, Fruchtbarkeit für Frauen und fruchtbares Ackerland.

Das auf der Erde ausgebreitete Tuch, wird zuerst mit einem schwarzen Saft, der aus der Rinde des Wolo Baumes und den Blättern des N´golama Baumes gewonnen wird, bestrichen. Nach dem Trocknen wird das Tuch mit verschiedenen Farben (Erdtöne) bemalt, gewaschen und abschließend mit Lehmfarbe noch einmal behandelt. Der Waschvorgang wird 2x wiederholt und danach ist das Tuch fertig, um verwendet zu werden.