Persönliches

Kopf

          Peter Jenik          

Knopf  Vorbemerkung

Ein zentraler Aspekt auf dem Weg von der Droge® ist die intensive Auseinandersetzung zwischen Klient und Betreuer. Die Einstellung und die Werthaltungen des Betreuers spielen eine ganz entscheidende Rolle, wenn die Methode zum Erfolg führen soll. Daher möchte ich mich im Folgenden ein wenig vorstellen, und zeigen, was mir wichtig ist. Bei der gebotenen Kürze muß die Auswahl zwangsläufig unvollständig bleiben, allerdings verrät die Themenauswahl an sich auch einiges über mich. Selbstverständlich freue ich mich über Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge an p.jenik@aon.at und ich werde auf diesen Input auch reagieren. Ich freue mich über Ihr Interesse mich ein wenig kennen zu lernen.

Knopf  Drogen

Drogen - oder besser gesagt Rauschmittel - begleiten die Menschen seit Anbeginn. Das Rauschmittel an sich ist weder gut noch böse, der Gebrauch und vor allem der Mißbrauch einer Substanz sind lediglich der gesellschaftlichen Konvention unterworfen. In Österreich bestimmt letztlich das SMG (Suchtmittelgesetz), was erlaubt und was verboten ist. Der Weg von der Droge® soll daher den Klienten ein konfliktärmeres Leben durch Abstinenz ermöglichen - ob Abstinenz ethisch oder moralisch höherwertig ist, will ich nicht entscheiden, da ich dazu keine Stellung beziehe. Weg von der Droge® heißt für mich in erster Linie soziale Inklusion (als Gegenpol zur Exklusion, zum sozialen Ausschluß) durch Verringerung der Konflikte zwischen Klient und seiner Umgebung. Ich führe keinen Krieg gegen das Rauschgift, ich überzeuge meine Klienten lediglich davon, daß eine Veränderung ihres Drogenkonsums für sie selbst ein schöneres Leben bedeutet. Nicht das Urteilen sondern das in die Gesellschaft Hineinholen zählt für mich.

Mehr zu meiner Einstellung zu Sucht und Droge finden Sie hier...

Knopf  Bildung und Soziale Gerechtigkeit

Es ist für mich schwer erträglich, daß in Österreich der soziale und wirtschaftliche Status der Eltern die Schulbildung der Kinder maßgeblich beeinflußt. Unsere Welt zählt derzeit rund 190 Staaten und Österreich gehört zu den reichsten 10%. Gut und gern 90% aller Staaten dieser Welt sind ärmer als Österreich. Und dennoch entscheidet hierzulande die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Eltern, ob ein Kind auch die seiner Begabung entsprechende Schulbildung erhält oder nicht. Das unerträgliche Auseinanderdriften von Arm und Reich in Österreich beraubt Menschen ihrer Chancen auf Glück - ein in der UN-Charta verbrieftes Menschenrecht. Arbeitslosigkeit ist die Rückseite der selben Medaille. Armut - geringe Bildung - Arbeitslosigeit: Dieser Giftcocktail bedroht unsere Gesellschaft. Und es ist für mich blanker Zynismus, wenn behauptet wird, jeder sei seines Glückes Schmied. Denn die Zahl der Arbeitslosen ist ebenso wie die Zahl der Schul- und Studienplätze das Ergebnis einer politischen Willensbildung und Entscheidung. Und ein Einstiegsfaktor für Substanzabhängigkeit ist die subjektiv erlebte Chancenlosigkeit.

Hier muß der Staat viel mehr tun. Mehr dazu finden Sie hier...

Knopf  Menschenrechte und bürgerliche Freiheiten

Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terror werden still und heimlich bürgerliche Freiheiten demontiert. Gerade im Bereich Telekommunikation und Internet ist der Schnüffelwahn der sogenannten Staatsschützer unbeschreiblich. Stellen Sie sich vor, jeder Trafikant oder Buchhändler müßte minutiös aufzeichnen, wann Sie welches Magazin oder Buch gekauft oder auch nur angeschaut haben. Kein Mensch würde diesen Irrsinn zulassen - im Internet passiert aber genau selbiges: Die Provider sind verpflichtet sämtliche Verbindungsdaten für zwei Jahre zu speichern und bei Bedarf den Strafverfolgern zu überlassen - bei "Gefahr im Verzug" sogar ohne richterliche Genehmigung. Oder stellen Sie sich vor, die Post würde jeden Ihrer Briefe registrieren und vor der Zustellung sicherheitshalber auch noch öffnen und fotokopieren. Beim elektronischen Pendant, bei der e-Mail passiert aber genau dieses. Und die Handynetzbetreiber müssen neuerdings eine jederzeit verfügbare Schnittstelle für die Schlapphüte bereitstellen, damit alle Handygespräche sofort und bequem abgehört werden können. Fällt eigentlich niemand auf, daß trotz dieser Massenbespitzelung ein gewisser Osama Bin Laden immer noch frei herumläuft? Bemerkt denn niemand, daß trotz aller Überwachung das Organisierte Verbrechen (zB. im Drogenhandel) immer noch beste Geschäfte macht?

Hier darf der Staat ruhig weniger tun. Mehr dazu finden Sie hier...

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