Entstehung unseres Dorfhauses

Bereits bei dem Fest zur Kapellenrenovierung im Mai 1995 erkannte man, dass sich die Mitbürger von Walterschlag gerne in geselligen Runden zusammensetzen. So entstand die Idee, einen Gemeinschaftsraum zu errichten. Im Jahr 1998 wurde die Milchübernahmestelle aufgelassen und dieses Gebäude bot sich durch seinen günstigen Standort in der Dorfmitte sehr gut zu einem solchen Zweck an. Zuerst wurde von der Dorfjugend die Kühlwasserwanne zugeschüttet und betoniert. In diesem Raum brachte man dann schon sechs Heurigengarnituren unter und hier wurden die ersten Feste, wie zum Bespiel die Jause nach dem Maibaumaufstellen, gefeiert.

Durch die Dorfgespräche mit dem Dorferneuerungsverein (damals war die Betreuerin Gabi Walter) kristallisierte sich der Wunsch eines Gemeinschaftshauses immer mehr heraus. Die Walterschläger waren im Begriff, einen eigenen Dorferneuerungsverein zu gründen und die alte Milchübernahmestelle zu adaptieren.

Im Jahr 2000 übernahm dann der Verschönerungsverein Sallingstadt die Finanzierung für ein solches Bauwerk mit einem Beitrag von € 27000.-. Auch die Marktgemeinde Schweiggers beteiligte sich an den Baukosten mit etwa 8000.- Euro und so konnte zusammen mit der Förderung aus dem Verein für Dorf- und Stadterneuerung in der Höhe von € 33000.- das heutige Dorfhaus Walterschlag geschaffen werden.

Das Dorf Walterschlag brachte für die Gestaltung des angrenzenden Dorfplatzes aus eigenen Mitteln auch noch 3300.- Euro auf. Durch die Mitarbeit vieler Dorfbewohner, die bei diesem Projekt rund 3200 Arbeitsstunden freiwillig unentgeltlich leisteten, konnte dieses Bauwerk in einer Bauzeit von nur 18 Monaten verwirklicht werden. Für einen Ort mit nur etwa 70 Einwohnern ist das schon eine beachtliche Leistung.

Im Jahr 2008 wurden bereits sie ersten Umgestaltungen vorgenommen und eine schalldämmende Wand angebracht, sowie die Kanäle für eine Lüftung vorbereitet und das gesamte Haus innen neu gefärbelt.

Jeden ersten Freitag im Monat finden "Dorfhausfreitage", die von der Dorfjugend betrieben werden, statt. Dabei werden neben der normalen Getränkeausschank auch kleine Imbisse angeboten. 

Bereits zur Tradition geworden sind auch die alljährliche Jahresdankmesse und die Adventfeier am 1. Freitag im Dezember sowie die Saisoneröffnung nach der Sommerpause am 1. Freitag im August mit einem "Karibischen Abend".

Auf Grund der Nichtraucherverordnung, die mit 1. Jänner 2009 in Kraft trat, wird das Dorfhaus jetzt als rauchfreies Lokal geführt. Dieses Rauchverbot wird von den Rauchern dankenswerter Weise geduldig eingehalten und von den Nichtrauchern sehr begrüßt, zumal man dadurch die Färbelkosten vermindern kann und das Waschen der Vorhänge auch nicht mehr so oft notwendig ist.

 

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