Bildstock-Segnung bei den Föhren

"Anderswo lässt man Marterl verfallen, ihr in Walterschlag baut Neue!" Mit diesen Worten bedankte sich Pater Mag. Daniel Gärtner während der Segnung des "Bildstockes bei den Föhren" bei der Bevölkerung von Walterschlag, den Vertretern der Gemeinde und des Verschönerungsvereines für die Errichtung des Bildstockes.

Ein großes Unwetter vernichtete am 6. August 2012 in Walterschlag eine riesige Waldfläche und auch jene Föhre, an der ein Bildstock angebracht war. Doch wie durch ein Wunder blieben das Bild und die Statue unversehrt. Deshalb war es für die Ortsbevölkerung von Walterschlag selbstverständlich, diese Glaubensstätte wieder neu zu errichten. So wie damals die große Föhre soll nun dieses, einer Föhre nachempfundene Bauwerk, der Statue einen besonderen Platz bieten. Der zentrale Föhrenstamm trägt wie vorher die Marienstatue. Um ihr herum erstrecken sich die unterschiedlichen Dächer in verschiedene Richtungen wie die Äste einer Föhre.

Um die Errichtung dieser Baulichkeit so reibungslos und unkompliziert zu gestalten, bedurfte es den Fleiß der Ortsbevölkerung und den guten Willen von Gemeinde und Verschönerungsverein. Als Landschaftsplanerin konnte wie schon so oft bei diversen Planungen im Ort die gebürtige Walterschlägerin Verena Gretz gewonnen werden. Ebenso war ihr Vater Walter Gretz als Facharbeiter im Holzbau maßgeblich an der Umsetzung beteiligt.

 

 

Einige Helfer und Ehrengäste stellten sich einem Erinnerungsfoto:
Franz Klenn, Walter Liebenauer, Karl Poppinger, Herta Liebenauer, Obmann des VV Josef Bauer, Josef Scheidl, Monika Gretz, P. Daniel Gärtner, Kammerobmann Dietmar Hipp, Bezirksjugendobmann Christopher Edelmaier, Bürgermeister Johann Hölzl, Vizebürgermeister Josef Schaden, Ehrenobmann des VV Leopold Hölzl, Verena Gretz, FF-Kommandant Anton Hipp, GR Alexander Scheidl, Walter Gretz, Ortparteiobmann Harald Zauner, Obmann des Dorfhausvereins Harald Gretz und Franz Danzinger

Die Eröffnung und feierliche Segnung dieses Bildstockes wurde mit einem würdigen Fest am Freitag, dem 2. September, im Beisein von vielen Gästen gefeiert. Beinahe alle Ortsbewohner waren auf den Beinen, um einen feierlichen und gemütlichen Rahmen zu schaffen. Harald Gretz, Obmann des Dorfhausvereins, begrüßte zahlreiche Ehrengäste und Gemeinderat Alexander Scheidl sprach über die Entstehung sowie die Bedeutung des Bildstockes in der heutigen Zeit. Bürgermeister Johann Hölzl hob in seiner Festrede die Wichtigkeit des Glaubens hervor und dankte der Bevölkerung für den großartigen Einsatz.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch ein Bläserensemble unter der Leitung von Karl Poppinger. Dieses setzte sich aus Musikerinnen und Musiker des Ortes und des Musikvereins zusammen.

Nicht verabsäumt wurde auch, die Bemühungen der Familie Gretz in den Vordergrund zu stellen. Monika Gretz, die selbst viele Tätigkeiten für das Allgemeinwohl verrichtet, erhielt sozusagen stellvertretend für die gesamte Familie einen Blumenstrauß überreicht.

Der gesellschaftliche Teil des Festes fand schließlich am Dorfplatz und im Dorfhaus Walterschlag statt, wobei auch das 15jährige Bestehen des Dorfhauses gebührend gefeiert wurde.

 

 

Text: Alexander Scheidl und Josef Krapfenbauer

Fotos: Elfriede Krapfenbauer

 

Weihbischof Dr. Anton Leichtfried besuchte die Pfarren Oberstrahlbach und Sallingstadt

Leopoldine Krapfenbauer und Weihbischof Dr. Anton Leichtfried

 

 

Der Weihbischof der Diözese St. Pölten, Dr. Anton Leichtfried, besuchte im Zuge einer Pfarrvisitation am Samstag, den 19. September 2015 und Sonntag, den 20.  September 2015 die Pfarren Oberstrahlbach und Sallingstadt. Am Samstag Nachmittag begleitete er Pater Daniel Gärtner zu einigen Krankenkommunions-Empfängern in Oberstrahlbach, Walterschlag und Sallingstadt. Um 19.00 Uhr zelebrierte er dann zusammen mit Pater Daniel Gärtner die Vorabendmesse in Oberstrahlbach und anschließend konnten sich die Gläubigen mit ihm beim Sturmheurigen unterhalten.

 

 

Am Sonntag, den 20. September 2015 war in Sallingstadt die Pfarrfirmung mit nur zwei Firmlingen, Jessica Fitzinger und Vanessa Koppensteiner. Nach der Firmungsmesse konnten sich die Pfarrangehörigen mit dem Bischof bei einer Agape im Pfarrhofgarten austauschen. Anschließend war im Pfarrhof eine Pfarrgemeinderatssitzung und danach ein gemeinsames Mittagessen im Dorfwirtshaus Sallingstadt. Am frühen Nachmittag verließ uns der Weihbischof aus terminlichen Gründen bereits wieder, denn er nahm um 16.00 Uhr an der Vesper zum 75. Geburtstag von Diözesanbischof Dr. Klaus Küng im Dom von St. Pölten teil. Es war eine große Ehre und ein ereignisreiches Wochenende für unsere Pfarren, von dem man sicher noch lange spricht.

Patin Anna Cejka mit Firmling Jessica Fitzinger, Pater Mag. Daniel Gärtner, Vizebürgermeister Josef Schaden, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Bürgermeister Johann Hölzl, Firmling Vanessa Koppensteiner und Patin Sandra Kramreither

Bildband "Professor Wilhelm Engelmayer - In seinen Werken lebt er weiter"

Artikel der NÖN, in einer der ersten Ausgaben des Jahres 2014, geschrieben von Prof. Othmar Zaubek!

"In seinen Werken lebt er weiter...",

Josef Krapfenbauer würdigt in einem Buch einen ganz Großen, nämlich seinen Lehrer Willi Engelmayer

Schweiggers | Unter dem Titel "In seinen Werken lebt er weiter" würdigt sein ehemaliger Schüler Josef Krapfenbauer den Künstler und Bildhauer Wilhelm Engelmayer, der vergangenen Sommer im 85. Lebensjahr verstarb, in einem großartig gelungenen Bildband.

Wilhelm Engelmayer lebt nicht allein in eindrucksvollen Freiplastiken fort, sondern auch in den Herzen dankbarer Schüler, für die er nicht Vorgesetzter und Oberlehrer war, sonder kameradschaftlicher Lehrmeister.

Einer von ihnen, Josef Krapfenbauer aus Walterschlag in der Marktgemeinde Schweiggers, würdigt nun Engelmayer's Werk in einem umfassenden und großartig gelungenen Bildband, der einen hervorragenden Beitrag zur Waldviertler Kunstgeschichte darstellt.

Vor dem symbolträchtigen Hintergrund der Pieta des Jagenbacher Kriegerdenkmals werden in ausgezeichnet gelungenen Darstellungen Hauptwerke des bedeutsamen Bildhauers und Künstlers vorgestellt, der sich auch in Wandbildern verewigte und in erlesener Schriftkunst Urkunden gestaltete.

Schweiggers war nicht allein Lebensheimat des Künstlers, hier begegnet man sozusagen auf Schritt und Tritt Bildwerken des großen Meisters. Nicht allein im Marktort, vom Rathaus bis zur Wasserscheide, sondern auch in Walterschlag, Sallingstadt, Perndorf, Siebenlinden, Großreichenbach. Bemerkenswert sind sieben Steinstelen in einem Hotel in Nondorf bei Hoheneich, markante Steine zieren die Hauptplätze in Waldenstein, St. Leonhard am Hornerwald und Großschönau. In Gföhl ist ein Denkstein der Dichterin Imma von Bodmershof gewidmet. In Weitra denkt man an Wilhelm Szabo, in Gmünd tragen Musikheim und Hauptschule Wandbilder von Engelmayer. Beeindruckend der Robotstein bei Reichers, in der Bezirksstadt Zwettl finden sich drei markante Steindenkmäler, zusätzlich private Denksteine. Gleich dreimal hat der Künstler überaus ergreifend und einprägsam des Todes und seiner Überwindung gedacht, beim monumentalen Fenster in der Einsegnungshalle in Schrems, beim Friedhofskreuz in Marbach am Walde und bei einem Hauptwerk, dem Kriegerdenkmal mit der Pieta in Jagenbach.

Alles in allem eine wertvolle und vorzüglich gelungene Neuerscheinung, bereichert um eine bescheiden gehaltene eigene Lebensbeschreibung Wilhelm Engelmayers, der man weiteste Verbreitung wünschen kann.

Erhältlich sind diese Bücher bei der Witwe des Künstlers, Inge Engelmayer, Tel.: 02829/ 8229, Ausgabepreis € 39,00.

 

Einzigartige Dorfchronik von Walterschlag

Personen auf dem Bild (von links nach rechts):

Co- Autoren Verena Gretz, Alexander Scheidl und Tanja Breiteneder, mit Bürgermeister

Johann Hölzl und Mag. Pater Daniel Gärtner, davor der Verfasser Josef Krapfenbauer.

Anlässlich des 775 Jahr- Jubiläums von Walterschlag im Jahr 2009 habe ich in Zusammenarbeit mit den Co- Autoren Verena Gretz, Alexander Scheidl und Tanja Breiteneder, eine gebundene Dorfchronik mit dem Titel „775 Jahre Walterschlag, ein ehemaliges Bauerndorf im Wandel der Zeit“ herausgegeben.

 Das Buch hat 124 Seiten und dokumentiert mit mehr als 150 Bildern das Geschehen der letzten Jahrzehnte in Walterschlag. Häuserchroniken eines jeden einzelnen Hauses (diese konnten anhand von Seelenregisterberichten eines ehemaligen Mesners von Sallingstadt bis 1870 zurückverfolgt werden)  und vieles mehr sind hier nachzulesen.

Es ist wahrscheinlich die einzige Chronik in dieser Art für ein Dorf dieser Größenordnung (27 Häuser), zumindest wissen wir von keiner vergleichbaren Dokumentation in der gesamten Umgebung. Die Erstauflage war innerhalb kurzer Zeit vergriffen.

Gedruckt wurden die Bücher von der Druckerei Rabl in Schrems.

 

 Herzlichen Dank für das große Interesse!

 

                  Sepp Krapfenbauer

 

 Zur Startseite