Nützlich,
wenn man's weiß
|
|
Abschrecken:
übergießen von heißem, gekochtem oder blanchiertem Kochgut mit
viel kaltem Wasser. Gleichbedeutend mit abfrischen.
Ausbacken:
in Fett schwimmend garen, bis sich eine Kruste bildet.
Blanchieren:
überbrühen, überkochen, vorbereitendes Kochverfahren.
Erdäpfel:
ein liebes Kind der österreichischen Küche. Leider werden sie oft
abgepackt eingekauft, ohne sich um deren Kocheigenschaften zu kümmern. Einen
guten Erdäpfelsalat kann man zum Beispiel nur mit festkochenden Erdäpfel
herstellen. Für Knödel, Datschi oder Pürree eignen sich wiederum mehlige Erdäpfel.
Garnieren:
eine Speise oder Platte mit Zutaten gefällig ergänzen.
Gewürze:
soll
man nie zu lange aufheben. Selbst wenn sie nicht verderben, verlieren sie an Würzkraft
und Aroma. Gemahlene Gewürze sind am anfälligsten.
Glasur: oder Guß
wird aus Zucker mit wenig Flüssigkeit hergestellt.
Kaninchen:
werden bei uns verächtlich als Stallhasen abgetan und kommen kaum auf
den Tisch. Dabei sind Kaninchen eine wirklich gute Feinschmeckermahlzeit.
Lammfleisch:
ist Schaffleisch von jungen Tieren.
Legieren:
binden
mit Eidotter und Obers, Kochgut soll danach nicht mehr kochen.
Marinieren:
Beizen von Fleisch, Wild und Fisch oder würzen von Salaten nach
bestimmten Grundsätzen, um sie im Geschmacke zu beeinflussen oder vor dem
Verderben zu schützen.
Margarine:
besteht aus pflanzlichen Fetten und kann fast immer verwendet werden,
wenn im Rezept Butter angegeben ist.
Melieren:
mischen,
vermengen, Mehl in Masse einrühren.
Mörser:
ist ein Küchengerät das wichtig ist, wenn es zum Beispiel gilt,
Gewürzkörner zu zerstoßen oder verschiedene Gewürze zu einer
Mischung zusammenzustellen.
Nappieren:
überziehen, überstreichen oder mit Sauce übergießen.
Passieren:
nennt man das Durchstreichen durch ein Haarsieb.
Reduzieren:
Einkochen
bis zum gewünschten Dicklichkeitsgrad.
Temperaturangaben:
können nur Anhaltspunkte liefern, den kein Herd ist in dieser Hinsicht
geeicht. Ohne probieren und anpassen geht es beim besten Willen nicht.
Überbacken:
Dazu bedeckt man die Speisen mit Butterflocken oder Käse bei starker
Oberhitze.
Untergießen:
wenig Flüssigkeit unter das betreffende Stück
geben, meist beim Dünsten mit kurzer Kochdauer.
Wasserbad:
hat in der internationalen Küchensprache – französisch – den
lustigen Namen „bain-marie“. Es darf nie kochen, da sonst die darin
zubereiteten Speisen, meist Buttersaucen, gerinnen.
Zesten: von Orangen oder Zitronen – natürlich nur unbehandelte –, diese hauchdünn schälen und Schale in feine Streifen schneiden.