Die gesammelten Schüttelreime ab 1999

© Schüttelreime erdacht von
Johannes Widi (jowidi@myself.com) 1995 - 2008
Aktualisiert:
25. August 2008
Drei Jahre lang habe ich mir (fast) jede Woche einen Schüttelreim abgerungen, bis 1999  das Schüttelfieber weitgehend abgeklungen ist. Hier sind sie also, meine (vorläufig) letzten Reime:  
August 08 (!), 1. Reitstunde:
Den Pferdeschwanz beim Reiten sicht' ich.
Mir scheint, ich sitz nicht seitenrichtig!
Juli 99, Hinweis für Organisten:
Dreht sich der Leslie-Rotor munter,
ist das ein wahrer Ohrenschmaus.
Drehst Du zu spät den Motor runter,
dann fängt er an zu schmoren...aus!.
Mai 99, Simultan:
Durchs Buschland, durchs afrikanische, pirschen
drei Jäger, während japanische Kirschen,
rosa Wolken gleich, erblühen;
und Andengipfel bleich erglühen.
Juni 99, Vitamine für alle:
Vom Rübenfeld hinter dem Rasen hören
wir Hirsche (und nicht etwa Hasen) röhren.
Ein Zehn- und ein Zwölfender röhren munter,
und schlingen ein paar Kilo Möhren runter.
März 99, Verstimmung:
Man fand, daß mancher Zettel fehlte
bei den Stimmen, welche die Vettel zählte.
Sie wurde der falschen Reihung bezichtigt,
und hat das - sie bat um Verzeihung - berichtigt.
April 99, Schwammerlsuche:
Gestern war der Hunger verzehrend.
Doch kaum war der rote Pilz mein,
brannte auf der Zung' er verheerend,
und jetzt spür ich in der Milz Pein.
Jänner 99, Kosmologisches Grübeln:
Vor seinem Teleskop heut Werner steht.
Er fragt sich, was der Sterne Wonnen sind.
Genießen sie den lauen Sonnenwind,
wenn durch das All von Stern zu Stern er weht?
Februar 99, Pistengeister:
Der Mond schien auf die Wächten nieder,
als eine gute Fee schnur-
gerade durch den Schnee fuhr.
Sie kommt nach tausend Nächten wieder.
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