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Kurznarkose

In den letzten Jahren hat die Entwicklung gut verträglicher und gut wirksamer Narkotika einen rasanten Wandel durchgemacht. Durch kurzwirksame Narkotika ist es möglich geworden, ambulante Untersuchungen und Interventionen schonend und ohne relevante Nebenwirkungen für den Patienten durchzuführen. Generell sind wir dazu geneigt, bei Gastroskopien, Coloskopien und länger dauernden Interventionen (z.B. Polypenabtragungen) zunehmends Narkotika einzusetzen, da der Patient den medizinischen Eingriff quasi "verschläft". Nach der Kurznarkose darf der Patient nicht selbstständig mit dem Auto nach Hause fahren, da dies neben der Selbst- und Fremdgefährdung auch rechtliche Konsequenzen haben könnte. Die meisten Patienten fühlen sich jedoch bereits 10-30 min nach der Kurznarkose wieder vollkommen frisch und stehen wieder mit beiden Beinen im Leben.