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Registrierung ihres Hundes mit Mikrochip

Seit Januar 2010 ist jeder Hundehalter in Österreich verpflichtet, seinen Vierbeiner mittels Mikrochip registrieren zu lassen. Dabei wird der Tierarzt dem Hund meist hinter dem Ohr einen Mikrochip, der ungefähr die Größe eines Reiskorns hat, injizieren. Das Einsetzen des chips merkt der Hund kaum. Beim letzten Wurf haben die Kleinen davon eigentlich gar nichts mitbekommen. Auf dem Mikrochip ist ein eindeutiger Zifferncode gespeichert, womit jeder Hund eindeutig identifiziert werden kann.

In einer Datenbank werden die Daten des Hundes wie Rasse, Geschlecht, Impfungen, Adresse und Telefonnummer vom Hundehalter gespeichert. Jede Gemeinde oder auch jedes Tierheim hat somit einen Überblick über die Hunde. Entlaufene Hunde können somit schnell wieder ihrem Besitzer zurück - gebracht werden.

Welpen müssen spätestens mit drei Monaten gechippt werden.

Der Chip allerdings hilft nur dann weiter - wenn der Hund auch in einer Mikrochip Datenbank bzw. Tierkennzeichnungsdatenbank eingetragen worden ist. Beim ersten Tierarztbesuch sollte der Hund - der vom Züchter ja bereits mittels Chip ausgestattet worden ist - auf den Hundehalter registriert werden.

Mit einem Lesegerät das bei den Tierärzten, Gemeindeämtern und Tierheimen verfügbar ist, kann die Nummer ausgelesen werden. In einer Datenbank findet man dann zu der Nummer die Daten vom Hund bzw. dem Hundehalter. In folgenden Chip-Datenbanken können sie ihren Hund darüber hinaus noch registrieren:

Hund in Mikrochip Datenbanken bzw. Tierkennzeichnungsdatenbank registrieren

Heimtierdatenbank des Bundesministeriums für Gesundheit

Animaldata.com, Österrreichische Tierkennzeichnungsdatenbank

Europetnet, europäische Tierkennzeichnungsdatenbank

Petmaxx, Tierkennzeichnungsdatenbank

Ifta, Internationale Zentrale Tierregistrierung

Deutsches Haustierregister

 

Hund auf der Gemeinde anmelden

Jeder Hund muss ab einem Alter von 12 Wochen bei der Gemeinde angemeldet werden. Dabei ist eine Hundesteuer zu zahlen. Zur Anmeldung bei der Gemeinde muss der Hundehalter auch einen Sachkundenachweis erbringen. Diesen Sachkundenachweis erhält man, indem man an einer theoretischen Unterweisung teilnimmt. Hier erfährt man näheres zu
Weiters benötigt man bei der Gemeinde ebenfalls einen Nachweis von der Versicherung dass für den Hund eine Haftpflichtversicherung besteht. Bei den meisten Versicherungen ist bei der Haushaltsversicherung auch jeweils ein Hund dabei.

Für spezielle Hunde mit erhöhten Gefährdungspotential ist zusätzlich noch ein Hundeführerschein notwendig. Die Golden Retriever Hunde zählen allerdings hier nicht dazu - da bei ihnen keineswegs eine gesteigerte Aggressivität gegeben ist.

 

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