Die Autorin hinterfragt in diesem „gedruckten Seminar“ auf humorvolle Weise außengeleitete Karriereleitbilder und gängige Erfolgspatentrezepte, gesellschaftspolitische und esoterische Ansätze zu diesem Thema. Sie ladet die Leser zur Selbstreflexion ein, um mit den Selbstvereinbarungsübungen einen eigenen Lebensentwurf zu gestalten, eigene Erfolgsmaßstäbe zu setzen, und provoziert dazu, ein eigenes Rezept sowie Lösungsansätze selbst zu entwickeln ohne sich dabei auf Patentrezepte berufen zu müssen.
Selbstwert, das entscheidende Mittel zum persönlichen Erfolg, definiert Margit Picher nicht über erbrachte Leistungen. Er entwickelt sich in ihrem Selbstreflexionsprogramm viel mehr aus dem Bewusstsein, dass wir alle einzigartig sind und aufgerufen, unserer wahren Natur zu folgen.
Die Botschaft lautet: Persönlicher Erfolg sollte nicht zum Ziel werden – er ist die Folge von Dingen, die Sie gerne machen und Sie zutiefst erfüllen. Es hängt nicht davon ab, dass Sie immer bekommen, was Sie wollen, sondern, wie gut Sie nützen, was Sie haben. Ob Topmanager, Künstler oder Hausfrau: jenseits äußerer Wertmaßstäbe, es kommt nur darauf an, dass Sie mit sich selbst und mit Ihrem Leben zufrieden sind!
Neben vielen inspirierenden Anregungen der Autorin erfahren Sie in diesem „gedruckten Seminar“ unter anderem von Stefanie Werger, wie sie ihre Blockade überwunden hat, worauf es Prof. Udo Jürgens als Künstler ankommt, wie Karlheinz Böhm heute zu seiner Schaupielerkarriere als Sissi-Filmdarsteller steht, wie das Talent von Leo Lukas als Kabarettist entdeckt wurde und wie Dr. Hugo Portisch den Arbeitsmarkt der Zukunft einschätzt. Nicht nur Promis plaudern bei den vielen integrierten Interviews aus ihrem Nähkästchen. Ein Vater verrät Ihnen, wie er aus seiner Karenzzeit für seinen Job profitiert hat, warum eine Mutter von 10 Kindern Nachtschichten einlegen muss, wie ein Heizungstechniker seinen Traum als Skipper und Krimiautor verwirklicht hat, wieso sich ein Pfarrer für Obdachlose einsetzt und wie eine allein erziehende Polizistin ihren Alltag bewältigt.
Ist es nicht purer Egoismus, nach dem persönlichen Erfolg zu jagen? Im Gegenteil: vorausgesetzt, es ist Ihnen möglich, dass Sie Ihren Wert nicht primär aus Leistungen sondern aus Ihrem Selbstwert (Ihrem Sein) beziehen und mit Ihrem persönlichen Erfolg zufrieden sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass zufriedene Menschen versöhnlicher und liebevoller sind als Unzufriedene. Sie sind kreativer, flexibler und kommen mit den alltäglichen Herausforderungen viel besser zurecht. Sie legen mehr Offenheit an den Tag und sind eher bereit, anderen zu helfen. Die Unzufriedenen hingegen verhalten sich wesentlich selbstbezogener. Sie kapseln sich ab und reagieren eher feindselig. Was also sollte falsch daran sein, wenn jeder versucht, glücklich und zufrieden zu sein?
Persönlicher Erfolg kann nur daran gemessen werden, wie zufrieden Sie mit sich selbst und Ihrem Leben sind.„Was ich der Welt geben kann, ist: mich selbst!“ Das Unikat eines eigenen, unverwechselbaren, entschlossenen Lebens. „Alle werden als Original geboren, aber viele sterben als Kopie.“ Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, dort entwickeln wir uns hin. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Einzigartigkeit, dann sind Sie sich selbst treu und bleiben ein Original!
Leben Sie? Oder werden Sie gelebt? Seien Sie sich bewusst, dass Sie nur dieses eine Leben haben! „Love it, leave it or change it.“
Jenseits der gängigen Ratgeberliteratur wussten schon Sokrates, Aristoteles und Plato, dass es keine fertigen Rezepte geben kann, wie wir unser Leben leben sollten. Sie dachten nach und leiteten andere an, selbst darüber nachzudenken. Philosophie diente der Lebenskunst. Sie versorgten Ihre Schüler nicht mit fertigen Antworten, sondern gaben ihnen Fragen um das Selbstsein zurück.
Ein BERUF wird durch eine Ausbildung angeeignet. Früher konnte man davon ausgehen, mit einem bestimmten erlernten Beruf eine Lebensstellung zu haben. Man war auf Sicherheit bedacht. Gegenwärtig und in der Zukunft gehört der „Job-Nomade“ zur Normalität, daher gewinnt die Flexibilität immer mehr an Bedeutung. Im Laufe seines Lebens hat man mehrere Arbeitgeber und es gibt immer mehr temporäre Jobs. Das heißt, man arbeitet in verschiedenen Projekten und hat mehrere Auftraggeber. Aber es gibt auch Ausnahmen: z.B. dürfen frühpensionierte Arbeiter auf Mailänder Flughäfen ihren Job an ihre Kinder weiterreichen. „Papas Arbeitsstelle wird an den Sohn vererbt, wie ein Auto oder ein Haus“ kommentierte ein italienisches Blatt.Peter Nausner, ein renommierter Unternehmensberater, zu dessen Kunden auch das Arbeitsmarktservice zählt, meinte auf meine Frage nach dem „Arbeitsmarkt der Zukunft“, dass es ein sehr marktlicher sein wird. Geprägt von sehr hohen Fluktuationen, sehr hohen Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen und von hohen Ansprüchen der Selbstorganisation. „Es wird ein Arbeitsmarkt sein, wo Menschen neue Formen der Solidarität entwickeln müssen. Dass sich z. B. Pools bilden müssen, wo Leute in einem Netzwerk sind, von dem aus sie in den unterschiedlichsten beruflichen und privaten Lebenssituationen tätig sein werden.“
Dr. Hugo Portisch, der auch die bekannte ORF-Sendereihe „Schauplätze der Zukunft“ dokumentierte, teilte im Interview die Ansicht, was die Flexibilitäts-und Mobilitätsanforderungen betrifft: „Die Menschen werden nicht mehr gebunden sein an Ort und Zeit, sondern flexibel sein. Es wird bedeutend mehr Möglichkeiten geben als früher, daher auch mehr Herausforderungen und Chancen. Es sei wichtig, unentwegt wissen und lernen zu wollen, Freude dabei zu haben, Chancen zu erkennen und das Beste daraus zu machen.“
Aber auch die Flexibilität hat ihre Grenzen. In einem Zeitungsbericht stand, dass in Japan 1200 Roboter entlassen wurden, weil sie nicht flexibel genug waren. „Auch die Grenzen menschlichen Tuns zu finden, das ist Fortschritt!“ ( Lohberger).
Jeder hat das Anrecht auf Arbeit, aber nicht das Recht auf einen Arbeitgeber. Viele haben bereits aus der Not eine Tugend gemacht und sich selbstständig gemacht. Ich gehe davon aus, dass das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die Entbürokratisierung des Gewerberechtes und eine noch offensivere und fundierte Unterstützung für Unternehmensgründer wäre aus meiner Sicht eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die ihren Namen verdiente. Manchmal habe ich den Eindruck, es gehe um ein „Verhindertum“ anstatt um Unternehmertum. Es wäre wünschenswert den „Amtsschimmel zum Rennpferd“ werden zu lassen.
Arbeit suchenden Menschen pauschal Faulheit zu unterstellen, weil sie schon länger keinen Job finden ist nicht nur eine oberflächliche Kurzsichtigkeit, sondern enthebt auch die Politik aus ihrer Verantwortung! Folgender Witz bringt es auf den Punkt: Ein Bundeskanzler unterhält sich mit einem Arbeitslosen und sagt:„Wenn ich nicht zufällig Bundeskanzler geworden wäre, wäre ich vielleicht heute auch arbeitslos.“ Sagt der Arbeitslose: “Und wenn Sie nicht Bundeskanzler geworden wären, wäre ich heute nicht arbeitslos!“
Interviewstatement von Karlheinz Böhm: deutscher Filmstar und Gründer der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ verheiratet, 2 Kinder
„Ich habe erkannt, dass man sich nur weiterentwickelt, wenn man zu dem steht, was man tut. Ich konnte mit der Rolle als Kaiser Franz Josef und den Sissi-Filmen einer ganzen Generation Freude machen. Heute schenken sie mir ihr Vertrauen für meine Arbeit mit ,Menschen für Menschen’. Ich sehe mich auch heute noch als Schauspieler, wie ich es vor 20 Jahren war. Das Einzige was ich gemacht habe, ist, dass ich die Maske abgelegt habe und das Kostüm. Ich spiele jetzt keine andere Rolle, sondern ich spiele mich selbst. Ich setze meine eigenen kritischen Beobachtungen um.
Es war ursprünglich die Idee, was zu verändern, um den Kampf gegen Armut und Hunger aufzunehmen. Und vor allem auch gegen den Hungertod auf unserer Welt. Meine Wut motivierte mich, die Diskrepanz zwischen Arm und Reich zu verringern.
Es gibt keine erste, zweite oder dritte Welt, sondern nur eine. Sich zu engagieren, heißt auch eigennützig zu handeln: Wenn wir Afrika nicht helfen, kommt Afrika zu uns. Ich hatte kein Konzept im Kopf, aber ich wollte etwas machen. Und daraus ist die Idee"Menschen für Menschen’ entstanden.“
Wenn Sie zur Überzeugung gelangen, dass es für Sie auf dieser Erde eine Aufgabe, eine Sendung gibt, die nur Sie erfüllen können, werden Sie einsehen, dass es nicht nötig ist, sich mit anderen zu vergleichen. Jeder von uns hat einen einzigartigen Auftrag zu erfüllen. Es steht der Mensch in einem doppelten Auftrag: „Die Welt zu gestalten im Werk und zu reifen auf dem inneren Weg.“ (Dürckheim)
Georg Bernard Shaw erkannte: „dass der vernünftige Mensch sich an die Welt anpasst. Der Unvernünftige versucht jedoch beharrlich die Welt an sich anzupassen. Daher hängt jeglicher Fortschritt von den Unvernünftigen ab.“ Auch Innovationen und neue unternehmerische Ideen beruhen oft auf „unvernünftigen“ Ansätzen. Glauben Sie, dass Disney World entstanden wäre, wenn Walt Disney „vernünftig“ gewesen wäre? Während ihn alle für verrückt hielten, war er konsequent dabei seine Vision in die Realität umzusetzen und seinen Traum zu verwirklichen. Setzen Sie Ihre Visionen um, noch bevor Sie den gefährlichsten aller Berufe angehen - den des Pensionisten hat noch keiner überlebt! Es ist die schönste Belohnung, wenn man mit Befriedigung sagen kann, dass man alles für einen Traum riskiert hat! Schließlich zeigt eine Studie vom Max Planck-Institut: Zu 98 Prozent bereuen alte Menschen nicht Fehler, sondern Versäumnisse ihres Lebens. Dass sie nicht mutig genug waren, Chancen wahrzunehmen. Welche Chancen möchten Sie in Ihrem Leben wahrnehmen?
Arbeiten Sie um zu leben, oder leben Sie um zu arbeiten? Gilt das Lebenskonzept der Gleichwertigkeit von Arbeitszeit und Freizeit nur wenigen Privilegierten? Haben wir im Zuge der fortschreitenden Globalisierung unsere sensibilisierten Sinne für das Recht der Menschen auf ein selbstbestimmtes, eigenes Leben, das nicht von kollektiven Mächten ferngesteuert und genormt wird, verloren? Wie tief greift der vielgepriesene Wertewandel, von dem die Forscher schon seit über 20 Jahren sprechen?
Ein Grundrecht wird eingefordert: das Recht auf sinnvolle Verwendung der Ressource, die niemand erneuern kann - der eigenen Lebenszeit!
Vielen Menschen ist im schnellsten aller Zeitalter die Flüchtigkeit ihres Lebens bewusst geworden. Sie glauben nicht mehr an die Wiederkehr des Gleichen, sondern erfahren das Unwiederbringliche und Unwiederholbare viel deutlicher. Da ich als Trainerin auch Seminare zur professionellen Vereinbarkeit von Beruf & Familie für Unternehmen abhalte und als externe Beraterin für das „Audit Familie & Beruf“ tätig bin, habe ich Einblick bekommen in die Führungsetagen und Organisationsprozesse von Unternehmen Führende haben Folgende. Nur derjenige, dem die Menschen freiwillig folgen, hat als Führungskraft eine Existenzberechtigung. Nicht Führungskräfteseminare, sondern Mitarbeiter verleihen ihnen Führungskompetenz.
Bekanntlich steht ja hinter jedem bedeutendem Mann eine bedeutende Frau. Wie auch in der nachfolgenden Geschichte:
Als Thomas Wheeler, Geschäftsführer einer amerikanischen Lebensversicherungs-gesellschaft, der mit dem Grundsatz der Gegenseitigkeit, und seine Frau die Autobahn entlang fuhren, bemerkte er, dass sie wenig Benzin im Tank hatten. Wheeler nahm die nächste Abfahrt und fand auf Anhieb eine herunterge-wirtschaftete Tankstelle mit nur einer Zapfsäule. Seine Frau kannte offensichtlich den Tankwart. Als die beiden mit vollem Tank wieder auf der Autobahn waren, fragte Wheeler neugierig seine Frau, woher sie den Tankwart kennen würde. Sie erzählte ihm, dass sie zusammen auf der High-School waren und regelmäßig miteinander ausgegangen sind.“Mann o Mann, hattest du ein Glück, dass ich dann daherkam“, prahlte er stolz. „Wenn du ihn geheiratet hättest, wärst du jetzt die Frau eines Tankwarts und nicht die eines Geschäftsführers!“ „Mein Lieber“, antwortete seine Frau, „wenn ich ihn geheiratet hätte, wäre er jetzt Geschäftsführer, und du der Tankwart!“
Die Vereinbarkeit von Beruf & Familie ist für viele Mitarbeiterinnen nicht nur eine Belastung. Es hat unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation und zieht Konsequenzen für den langfristigen Unternehmenserfolg nach sich. Frauen-und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und Weiterbildungsmaßnahmen sind keine sozialromantische Forderung. Unternehmen sind keine Privatsanatorien, aber es freut mich, dass bereits einige Führungskräfte erkannt haben, dass das Unternehmen selbst unmittelbar davon profitiert. Ich bin zur Überzeugung gekommen, dass dauerhafter Unternehmenserfolg & frauen- und familienorientierte Personalpolitik keine Gegensätze sind, sondern untrennbar miteinander verbunden sind. Politik ist nicht dazu da, um ideologische Lebensformen vorzugeben, sondern hat lediglich die Aufgabe vielfältige Wahlmöglichkeiten und chancengleiche Rahmenbedingungen zu schaffen !
Nicht die Zeit ist zu knapp, sondern wir wollen zu viele Dinge in ihr erledigen! Die Aufforderung „Prioritäten zu setzen“ ist in aller Munde – aber was hat für Sie ganz persönlich wirklich Priorität? Alles scheint oft so wichtig, nichts soll vernachlässigt werden.
Machen Sie eine gedankliche Zeitreise und stellen Sie sich nun vor, Sie würden im Sterbebett liegen. Überlegen Sie, was Sie Ihren zukünftigen Hinterbliebenen sagen würden, womit Sie in Ihrem Leben gerne mehr Zeit verbracht hätten. Haben Sie schon jemanden am Sterbebett sagen hören“: Hätte ich bloß mehr Zeit im Büro verbracht?“
Seien Sie entschlossen genug, um Ihr Ziel zu verwirklichen, aber auch flexibel genug, notfalls die Richtung zu ändern! „Mut steht oft am Anfang von Unternehmungen – persönlicher Erfolg am Ende.“ Persönlicher Erfolg hängt nicht davon ab, dass Sie bekommen, was Sie wollen, sondern, wie gut Sie nützen, was Sie haben! Persönlicher Erfolg sollte nicht zum Ziel werden - es ist die Folge von Dingen, die Sie gerne machen und Sie zutiefst erfüllen! Ob Topmanager, Künstler oder Hausfrau, jenseits äußerer Wertmaßstäbe: Beim persönlichen Erfolg kommt es nur darauf an, dass Sie mit sich selbst und mit Ihrem Leben zufrieden sind! Setzen Sie Ihre eigenen, persönlichen Erfolgsmaßstäbe, folgen Sie dem Ruf Ihres Herzens, werden Sie zum Anwalt Ihrer Werte und zum Gärtner Ihres Lebens!“ Oder mit anderen Worten: Lieber Sein als Schein, mit ganz viel Schwein!
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Anstatt einen Verlag zu finanzieren, unterstützt die Autorin folgendes Sozialprojekt: Pro gekauftem Buch wird 1 Euro an das Caritas-Projekt" Haus Elisabeth"in Graz - Notschlafstelle für Frauen und Kinder gespendet!
Preis: 20 Euro
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Das Buch eignet sich auch hervorragend als persönliches Geschenk
für MitarbeiterInnen oder KundInnen!
http://www.karrierewerkstatt.at/untitled/bestellung.htm
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