Insektenstiche, Zeckenstich, Seeigel-Stachel, Skorpione, Spinnen, Quallen

©Franz-Martin Fink, http://www.fmf.at

Insektenstich

- Falls Stachel sichtbar, vorsichtig entfernen, am besten mit Pinzette

- Kalte Umschläge mit Essigwasser lindern den Schmerz

- evtl. Antihistaminsalbe oder Tropfen

Achtung: Allergiker, vor allem mit Allergie auf Bienen-/Wespenstiche, sollten unbedingt ein Notfallset mit rasch wirkenden Medikamenten mit sich führen; unter Umständen lebensrettend!

Bei Zeichen einer allergischen Allgemeinreaktion (Schwellungen über den Stichbereich hinaus, Nesselausschlag, allgemeiner Juckreiz, Atemnot oder Kreislaufschwäche) sowie bei Stichen in Mundhöhle oder Rachenbereich:

- Arzt sofort benachrichtigen und aufsuchen, Notarzt!

- Eis lutschen lassen nach Stich im Mund/Rachen

Stechmücken-Vorbeugung

- Insektengitter für Fenster

- evtl. Moskitonetz am Schlafplatz

- bedeckende , dunkle Kleidung

- Insektenabweisende Körpersprays - Repellents (Autan®, Autan familiy®,Exopic®, Exopic kids®)

- Insektenstecker mit Verdampfung insektenabweisender Mittel

Zeckenstich

- Zecke entfernen., am besten mit Zeckenzange (aus der Apotheke)

- Zecke nahe an der Haut gefasst unter vorsichtigem Drehen und Ziehen entfernen

- Nicht Quetschen , evtl. Reste vom Arzt entfernen lassen

- Keine Anwendung von Öl oder Klebstoff

- Wunddesinfektion

- Bei Auftreten einer Hautrötung Arzt aufsuchen (Antibiotische Behandlung meist nötig)

Eintreten von Seeigel-Stacheln

- Stacheln aus Kalk mit Widerhaken, dringen tief in die Haut ein, schwierig herauszuziehen, brechen ab

- Desinfektionsmittel anwenden

- Stachelentfernung versuchen mit Pinzette, oder durch

- Aufkleben und vorsichtiges Wiederabziehen von Pflaster

- Größere Stachelstücke entfernen, kleinere Reste meist nicht mit vernünftigem Aufwand entfernbar

- Oberflächliche Stacheln lassen sich evtl. mit Essig auflösen, da sie aus Kalk bestehen: essiggetränkte Kompresse auflegen

Skorpione

- Meist ungefährliche Stiche, ähnliche Beschwerden wie Bienen- oder Wespenstiche

- Giftigere Arten: starke Schmerzen, Taubheit des betreffenden Körperteils, evtl. Muskelkrämpfe, Atembeschwerden und Herzrasen

- Daher nach jedem Stich Vorsicht geboten , besonders bei Kindern unter 5 Jahren (Arzt/Krankenhaus aufsuchen)

- Für manche giftige Arten existiert ein Antiserum (Gegengift)

Spinnen

- Gefährlich Vogelspinnen-, Bananenspinnen-, Tarantel- und Schwarze-Witwen-Arten

- Behandlung wie Skorpionstich

- Arzt/Krankenhaus aufsuchen

- Für manche Spinnenarten gibt es Antiseren (Gegengift)

Nesseltiere (Quallen)

- Tentakeln und Nesselschleim abwischen (Handschuh, Lappen o.ä. verwenden)

- Essig- oder Alkoholauflagen

- Nicht Abspülen mit Wasser - verstärkt Schmerzen

- Antihistaminsalbe, Antihistamintabletten; ggf. Schmerzmittel