Glainach

In den Urkunden wird Glainach das erstemal im Jahre 1220 erwähnt. Almarich von Hollenburg hat nämlich am Kreuzzug teilgenommen und ist in den überseeischen Landen gestorben. Dessen Witwe Adeled, ihr Sohn Swicker und der Oheim Otto von Steierberg übergaben für das Seelenheil ihrer Vorfahren die Hollenburger Draubrücke dem Viktringer Kloster mit der Bedingung, jedem Armen oder Reichen freien Übergang zu gewähren. Zur Erhaltung der Brücke übergaben sie dem Kloster den Sechterwald ober Ferlach und das Gut Ebenau bei Weizelsdorf. Der Herzog von Kärnten, Bernhard, bestätigte diese Schenkung und übergab den Mönchen zur Erhaltung der Brücke eine Hube in Glainach (Glinach). 45 Jahre später werden im herzoglichen Urbar, im Gurnitzer Amt, zwei Mühlen und einige Eigenleute in Glainach (Glinach) genannt.

Aus Stephan SINGER "Kultur- und Kirchengeschichte des unteren Rosentales" - Dekanat Ferlach;
"Im Selbstverlage des Verfassers" Kappel 1934, S. 110 - 111










Ferlach

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ZUR FAMILIE:
Meine 4-fachen Urgroßeltern väterlicherseits, Peter Schumer und seine Ehefrau Ursula, geb. Paugger, lebten in Glainach, drei bis vier Kilometer nordöstlich von Ferlach, aber noch am südlichen Ufer der Drau. Der Handwerksberuf von Peter Schumer war "fabri lignanii" - Zimmermann. Eine der seltenen Ausnahmen in meiner Ahnenreihe, waren doch die meisten meiner anderen Vorfahren dieser Zeit Bauern.

Als sechstes Kind der Familie wurde am 12. Februar 1782 Valentin Schumer, im Haus "Gleinach Nr. 16", geboren. Noch sehr jung verließ er seinen Geburtsort und zog nach Norden, über die Drau, nach Göltschach.

Alle Angaben über die Familie Peter Schumer und Ursula Paugger wurden dem Trauungs-, Tauf- und SterbeBuch Tom. II (Band 2, 1762 - 1784) der Pfarre Glainach entnommen.
Leider ist auch von diesem Pfarrsprengel das erste Trauungs-, Tauf- und SterbeBuch "aus konservatorischen Gründen derzeit nicht benützbar".

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