Trockenes Schröpfen:
Schröpfgläser werden für eine Zeitdauer von ca. 10 – 15 Min. auf die Haut gesetzt. Durch den Sog treten Extravasate an die Hautoberfläche und wirken somit als Reiz, der die körpereigenen Heilkräfte aktiviert. Das Immunsystem wird angeregt.
Nebenerscheinungen: Hämatome und Petechien (punktförmige Läsionen);
Schröpfkopfmassage:
Die eingeölte Haut wird mittels Schröpfkopf massiert. Als Reaktion können muskelkaterartige Schmerzen auftreten.
Beide Methoden wirken entzündungshemmend, fördern die Durchblutung, scheiden Stoffwechselschlacken aus und regenerieren Muskelverspannungen.
Gua = kratzen, schaben Sha = pathogener Faktor, der im Körper eingeschlossen ist
Sha wird durch Schaben an der eingeölten Haut absichtlich an die Oberfläche gebracht. Qi und stagniertes Blut werden bewegt und neues Blut wird produziert. Indem bestimmte Hautareale unter Druck gesetzt werden, können Stoffwechselschlacken ausgeschieden werden.
Anwendungsgebiete: