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Die Chronik des TT-Vereines

 

 

Wie entstand der Tischtennisverein?
Der Weg zur Staatsmeisterschaft
Weitere Erfolge des Tischtennisvereines
Staatsmeistertitel für Langenlois


Berichte:

Landesmeisterschaften 1998/99 in Ybbs
Partnerstadtolympiade in Bergama (Türkei)
FICEP - Europameisterschaften


Wie entstand der Tischtennisverein?

An der Wiege des Langenloiser Tischtennissports stand ein Schachklub. In der Rathausstraße hatten sich rund 15 Jugendliche zu wöchentlichen Schachturnieren eingefunden. Diese Schachrunde mit den Initiatoren Elmar Menigat und Erich Pernicka trug interne Sommer- und Wintermeisterschaften aus. Nach zwei Jahren überwog indes bei den jungen Schachspielern das Interesse am vorerst nur nebenbei ausgeübten Tischtennissport. Kurzerhand entschloß man aus der Schachrunde "Rochade" die "1. Langenloiser Tischtennisgemeinschaft" (TTG) zu gründen. Klubraum wurde im September 1960 eine ehemalige Kornkammer im Hause Pernicka. Den ersten Klubvorstand bildeten Menigat, Pernicka und Winter. Das erste Freundschaftsspiel wurde in Gars am Kamp ausgetragen und 3:7 verloren (Wesenauer, Kreyer, Winter), jedoch schon das Rückspiel endete 5:5. Doch vorher mußte sich die TTG noch innerhalb der Langenloiser "Konkurrenz" behaupten: Ebenfalls 1960 hatte sich im Gesellenheim unter der Leitung von Franz Nastl eine Tischtennisgruppe der KJ zusammengefunden. Und auch in der Pasching-Mühle wurde ein TT-Klub gegründet, der "1. TTC Haindorf" mit den Brüdern Pasching und Bernd Büchse an der Spitze. Natürlich konnte es nicht ausbleiben, daß diese drei Gruppen untereinander ihre Kräfte maßen. Als nun die TTG-Leute siegreich blieben, kamen nach und nach die besten Spieler der anderen Klubs zur TTG. Im Mai 1961 wurde die TTG zur Sektion Tischtennis des Sportvereines Langenlois. Bald darauf wurde in der Turnhalle der Hauptschule das erste Freundschaftsspiel durchgeführt. Der Gegner war Eggenburg. Zur Überraschung gelang der ersten Mannschaft (Wesenauer, Menigat, Pomarius) ein 6:4 – Sieg. In den anderen Mannschaften spielten Pernicka, Winter, Nastl und Büchse, Traxler, Ullrich sowie Prillinger, Buchinger, Gloxner (als einzige Dame). Leider wurde das erste Spiel der Sektion für einen guten Spieler und Kameraden zugleich das letzte Spiel und die letzte Siegesfeier: Gerhard Winter starb nach monatelangem Spitalsaufenthalt an einem unheilbaren Leiden. Für ihn wird noch immer jährlich im Februar der G. Winter-Gedächtniscup ausgespielt.

Die Sektion nachm seit 1961 an allen Mannschaftsmeisterschaften des NÖTTV mit Herren, Jugendlichen und Schülern teil. Wenngleich es im ersten Jahr in der 2. Klasse bereits großartige Erfolge gab (5:5 gegen Tabak Stein mit Pomarius, Menigat, Pernicka), gelang der Aufstieg in die 1. Klasse erst 1963. Auch die Jugend mit Eibl, Schalk und Fitz wurde damals erstmals Meister der Nordgruppe. Doch während die Herren 1964 wieder in die 2. Klasse zurückkehrten, wurde die Jugend in diesem Jahr bereits Landesmeister und zählt seitdem zu den besten Jugendmannschaften Jahr für Jahr. Die Herren schafften 1965 den Aufstieg in die 1. Klasse Nord ein zweites Mal und kämpften bis 1968 um den weiteren Aufstieg. Traxler, Kermer, Menigat und Büchse erreichten erstmals den Aufstieg in die Unterliga, Eibl, Menigat, und Wutzl stiegen zwei Jahre später in die NÖ Landesliga auf! Ein Wunschtraum ging im Jubiläumsjahr in Erfüllung.

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Der Weg zur Staatsmeisterschaft:

 

 

Weitere Erfolge des TT-Vereines: