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Allgemeines zur
Geschichte der Gemeinde
| Heidnische Kultstätte bei
Lechaschau
Beim Eintritt in die feindliche Welt der
Alpen opfert der Fremdling den Göttern. Was empfindet ein
Reisender vor tausend und mehr Jahren, wenn sich die Alpen
drohend vor ihm auftürmen? Darauf können wir sogar eine
Antwort geben!
Ein schriftlicher Bericht aus der Vita des
heiligen Magnus - er ist schon weit über tausend Jahre alt -
berichtet uns von Dämonen: Sie beginnen vom nächstgelegenen
Berg mit lautem Getöse wider den Eindringling zu brüllen. Die
Dämonen des Säuling-Gipfels stimmen in den Fluch gegen den
Eindringling ein. Schließlich erheben auch noch die Dämonen
die in den Fluten des Lechs hausen, ihre unheilvolle Stimme
zur Verdammung des Reisenden. Eine schreckenserregende Welt
tut sich in den Alpen dem Reisenden früherer Jahrtausende
auf! |

St.
Mange-Sessele |
Was liegt näher, als
beim Eintritt in die Alpen den Göttern zu opfern? Wir finden
noch heute zwei naheliegende heidnische Opferplätze - einen
davon in Lechaschau! Jenseits des Lechs ist uns eine
Opferstelle bei Füssen als "Magnustritt" bekannt. Auf der
Lechaschauer Flussseite finden wir einen solchen heidnischen
Opferplatz am Weg zwischen Oberletzen und Hinterbichl in der
Gemeinde Lechaschau. Er wird ,,Magnus-Sitz", im Volksmund ,,St.
Mange-Sessele" genannt. Dieses Kultdenkmal wird bislang kaum
beachtet. Warum aber so werden Sie sich fragen, |
| tragen beide
heidnischen Kultplätze - Füssen und Lechaschau - den Namen
eines christlichen Heiligen? Auch darauf gibt es eine Antwort
aber
später. |
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