Über mich

Bettin Huber

Ich bin Mutter von 4 Kindern 14, 11 Jahre und die Zwillinge sind jetzt ein knappes Jahr. Seit über 20 Jahren arbeite ich als Kindergärtnerin, Hortpädagogin und habe mich vor einigen Jahren auf dem Gebiet der Sinnesschulung  weitergebildet. Dabei bin ich auf die Wichtigkeit der Wahrnehmungsförderung und deren Auswirkungen für die Entwicklung gestoßen.

Dazu passend habe ich auch die Zusatzausbildung zur diplomierten Legasthenietrainerin gewählt, welche ich 2003 beendet habe.


Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, sich Bewegen: Kinder brauchen ihre Sinne, um sich selbst und die Welt „sinnvoll“ zu erfahren. Das ist der beste Weg zu einer gesunden, geistigen und seelischen Entwicklung!
Ich sehe jetzt täglich, wie leicht meine Kleinen dazulernen, indem sie alles angreifen und somit ertasten, nicht nur mit den Händen, sondern natürlich auch mit dem Mund. So erfahren sie sehr viel von der Umwelt….wie groß- wie schwer- angenehm oder unangenehm, zum Anfassen- was kann ich damit machen –fährt es oder rollt es weg usw. aber auch, das darf ich und das nicht!


Bei meinen großen Kindern entdecke ich auch immer wieder die Freude am Material z. B. Kastanien jetzt im Herbst
Wenn diese strahlend, glänzend durch die Sonne auf der Erde liegen, müssen auch meine Buben diese einfach sammeln und nach Hause mitnehmen!
Weiterführend kann man das Naturmaterial mit Kindergartenkindern erarbeiten und alle Sinne schulen:
• Mandala legen
• Zählen
• Teile des Kastanienbaumes besprechen
• Mengen bilden
• Der Größe nach ordnen
• Zeichnungen anfertigen
• Fühlen lassen
• Spiele damit spielen
• Geschichten hören
• Rhythmik
• Maroni essen
• Werkarbeiten herstellen
• Stille Übung
• Phantasiereise
• usw.
Ein einfaches Material und soviel kann damit geschehen und gelernt werden! Je mehr sinnvoller Inhalt im Gehirn verankert ist, desto größere Zusammenhänge können hergestellt werden.



Ein Kind braucht viele Erfahrungen und viel Übung, damit das Sinnessystem und die Arbeit im Gehirn reibungslos, schnell und perfekt funktioniert.

(c) Bettina Huber