Aromatherapie
Die Bergamotte

Die Bergamotte ist eine Zitrusfrucht, und entstammt einem immergrünen, dornenlosen Baum. Diese blüht nur einmal im Jahr im April bis Mai. Eigentlich ähnelt die Frucht einer unreifen Zitrone, ist jedoch leicht birnenförmig. Im reifen Zustand ist die Frucht blass gelb, glatt mit leichten runzeln. Wird diese Frucht aufgeschnitten riecht diese nach einem herben parfumähnlichen Duft. Das Fruchtfleisch ist saftig, schmeckt jedoch sehr sauer und bitter.
Die Frucht wird heute noch in der Parfümindustrie eingesetzt und ist gibt dem Kölnisch Wasser seinen typischen Geruch.
Die Frucht wirkt antiseptisch und fiebersenkend sowie krampflösend.
antiseptisch = Maßnahmen zur Verminderung von infektiösen Keimen.
Der Eukalyptus

Der Eukalyptus sind immergrüne Bäume oder Sträucher. Bekannt ist dieser Baum durch seine Blätter, dem Lieblingsfutter der Koalas. Der Eukalyptus dient sowohl zur Gewinnung stark duftenden ätherischer Öle als auch zur Holzgewinnung. Es gibt über 50 Eukalyptusarten, aus denen man ätherisches Öle gewinnt, die sich alle in ihrer biochemischen Zusammensetzung und Wirkweise.
Der Eukalyptus wirkt antiseptisch desinfizierend, kühlend, schleimlösend sowie stärkend.
Der Lavendel

Der Lavendel ist eine Kulturpflanze, beheimatet in Frankreich. Teilweise ist Lavendel auch verwildert anzutreffen. Der Halbstrauch kann bis zu 100 cm hoch werden, die Blätter sind am Rand eingerollt. Die Blüten leuchten blau-violetten und prägen die Felder der Provence.
Kleine Lavendelsäckchen werden häufig in die Kleiderschränke gelegt, wo diese angenehm duften.
Lavendel wirkt antiseptisch, fiebersenkend, schmerzstillend, schlaffördernd, stärkend.
Der Fenchel

Die Fenchelstängel können eine Länge bis 2 m erreichen. Fenchel blüht von Juli bis September und hat einen süßlichen anishaltigen Geschmack.
Es gibt verschiedene Varianten, den Gemüse- oder Zwiebelfenchel, den Gewürzfenchel oder Süße Fenchel sowie den arzneilich genutzten Bitterfenchel oder Wildem Fenchel.
Die Früchte des Bitterfenchel kennt man hauptsächlich aus dem medizinischen Umfeld für Magen-Darmprobleme, Hustenmittel, Beruhigungsmittel sowie beruhigend und schleimlösend Lutschbonbons.
Der Fenchel wirkt krampflösend, desinfizierend, antitoxisch, entzündungshemmend.
Der Ingwer

Der Ingwer wächst in den tropischen asiatischen Ländern wie Indien, Indonesien und China, sowie in Südamerika, Australien und Teile von Afrika. Die Pflanze wird über 1m hoch und ist schilfartige mit schmalen Blätter und gelb roten Blüten. Ingwer ist vor allem aus der asiatischen Küche bekannt und als Gewürz, welches scharf und brennend ist, bekannt.
Ingwer wirkt antioxidative, entzündungshemmende, stimuliert den Magen- Darmtrakt und hilft gegen Husten.
Die Kamille

Die Kamille kann ein bis zu 50 cm hohes, einjähriges Kraut werden welche auf Äcker, Wegeränder und Böschungen wachsen. Die Blütezeit sind die Monate Mai bis Juni. Dabei verströmen die Blüten den bekannten Kamillenduft.
Die Kamille ist eine altbekannte und ausgiebig untersuchte Heilpflanze. Das Einsatzgebiet ist vielfältig: Sie hilft bei krampfartigen Beschwerden, Entzündungen des Verdauungsapparates, Entzündungen des Zahnfleisches oder der Mundhöhle, der Atemwege und der Haut. Auch wird die Kamille gern bei Erkältungskrankheiten als Tee eingenommen.
Kamille wirkt Fiebersenkend, krampflösend, schmerzstillend, entzündungshemmend.
Die Pfefferminze

Die Pfefferminze wird in Kulturen angebaut. Die Staude wir bis zu 95 cm hoch. Die Stängel sind kahl, die behaarten Blätter sind am Rand gezähnt. Die Blütezeit ist im Juni bis September. Aus den Drüsenschuppen werden die ätherische Öle gewonnen, wo auch den charakteristischen Geruch der Pflanze verströmen.
Die Pfefferminze findet als Gewürz in allem Verwendung. Bei Salaten, Fleisch- und Fischspeisen, sogar bei Süßwaren und der Likörherstellung. Am bekanntesten ist sicher der Pfefferminztee.
Pfefferminze wirkt anregend, erfrischend, konzentrationssteigernd.
Die Rose

Die Rose sind Sträucher und besteht aus etwa 300 Arten. Der Duft der Rose ist fast so verschieden wie die Artenvielfalt und Farbengebung.
Die Rose wirkt antiseptisch, wundheilend, kühlend, antidepressiv.
Der Rosmarin

Der Rosmarin ist ein immergrüner Halbstrauch der eine Höhe von bis zu 2m erreichen kann. Er hat 20 bis 40 mm lange Blätter. Die Blüten sind hellblau. Vor allem im Mittelmeerraum ist diese Pflanze anzutreffen. Der intensive und aromatische Geruch, der Harzig und teilweise auch an Weihrauch erinnert, wird auch gerne als Gewürz zu Fleisch oder Fisch verwendet. Auch in der Parfumindustrie wird die Pflanze heute noch benutzt.
Der Rosmarin wirkt anregend auf Kreislauf und Nerven und hat einen hohen antiseptische Wirkung.
Der Salbei

Der Salbei kann eine Höhe von 50 cm erreichen als Halbstrauch erreichen. Die Blüten haben eine blauviolette Färbung und sind 2 cm lang. Der lateinische Name "salvare" bedeutet "heilen". Aus diesem Grund wird der Salbei als Heilmittel verwendet. In der Küche werden die Blätter zum Würzen von Fleischgerichten genutzt. Bekannt ist der Salbei auch als Lutschbonbon bei Halsentzündungen.
Salbei wirkt gegen Rachenentzündungen, Husten, Bronchitis.
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