Bad
Ein
Bad für Körper und Seele Vor dem
Buchstaben B - wie Bad - steht A - wie Aphrodite. Eine
Assoziation, die sich schnell einstellt: denn
Aphrodite, die Liebesgöttin der griechischen Antike,
trägt den Namen "Die Schaumgeborene", sie entstieg in
Zypern dem Meer. In der Mythologie wird Aphrodite das
Liebesleben, die Anmut, die Schönheit und die Verführung
zugeordnet.
Ungezählte Male ist
sie von Bildhauern und Malern verewigt worden. Nicht
allein ihre Schönheit beflügelte die Phantasie
von Künstlern und Betrachtern, sondern auch die Verbindung
zwischen ihrer Schönheit und dem sinnlichen Reiz
des Wasser und des Bades in der Meeresbrandung. Diese
Assoziationen begleiten uns unbewusst auch noch heute,
wenn wir ein Bad betreten.
Das Bad sollte - mehr noch als alle anderen Räume des
Hauses - auf die ureigensten und intimsten Wünsche abgestimmt
werden. Das kleinste Detail spielt dabei eine
bedeutende Rolle. Wenn die Kleider abgelegt werden, verlangt
der Körper nach Wärme.
Die Fußsohlen wollen angenehm gewärmte Flächen spüren,
bequeme Sitzflächen und ausreichend Abstellmöglichkeiten
tragen zur Behaglichkeit bei. Abgerundete Formen, aromatische
Düfte, Lichtquellen, die das Spiegelbild weich erscheinen
lassen und dennoch einen klaren Blick ermöglichen, heben die
Stimmung.
Atmosphäre
Sie entsteht als Summe von Details, die sorgfältig aufeinander
abgestimmt sind. Die Raumgröße ist meist vorgegeben,
ebenso wie die Vorlieben der Bewohner. Danach werden
die Materialien für Boden und Wände und die Beleuchtung
gewählt, die Oberfläche, die Farben und eventuelle Muster,
die Form von Wanne, Dusche und Waschbecken, die Accessoires
und ihre Anordnung im Raum. Die Liebe zum Detail
wird durch ein gelungenes Ganzes belohnt.
Sicherheit Nur wer sich
sicher fühlt, kann sich richtig entspannen. Denn das
Bad ist der intimste Raum des Hauses oder der Wohnung. Wenn
die Kleider abgelegt sind, sollte größtmögliche Sicherheit
geboten werden: Durch ein Schloss, das man hinter sich
versperren kann, um ungebetene Störungen zu vermeiden.
Sicherheit im praktischen Sinn vermitteln Details, wie etwa
ein Boden, auf dem man nicht ausrutschen kann.
Es sollte auch keine Ecken geben, an denen man sich stößt,
keine kalten abweisenden Materialien, sondern warme Ruheplätze
zum Sitzen oder Liegen, genügend Ablagen für die Dinge, die
zur Hand sein sollen. Geschützt vor unerwünschten Blicken und
vor gewollten Blicken ins rechte Licht gesetzt, erleben Sie
das Bad auch als sicheres Refugium.
Harmonie
Wenn die Ausstattung eines Bades auf Zweckmäßigkeit
ausgerichtet ist und Glas, Metall, Keramik oder Steingut
mit hellen, glänzenden Oberflächen dominieren, dann
können zusätzliche Gestaltungselemente für angenehme
Gefühle sorgen: Wohl abgestimmte Farben der Accessoires
vermitteln Behaglichkeit.
Eine Fußbodenheizung hält Gedanken an die kalte
Jahreszeit fern, denn auch in einem warmen Raum fröstelt man,
wenn die nackten Fußsohlen eine kühle Fläche berühren. Alle
Materialien und Gegenstände sollten also nicht nur mit den
Augen, sondern in Hautkontakt ausgesucht, im wahrsten Sinn des
Wortes "begriffen" werden.
Ein guter Tag beginnt in einem schönen
Bad... |