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Lüftung

Warum ist Lüften so wichtig?

In der Luft von Wohnungen und Häusern können sich erhebliche Schadstoffmengen ansammeln. Die Quellen dafür sind vielfältig: Keime und Viren finden in bewohnten Räumen mit geringem Luftwechsel gute Lebensbedingungen. Lösungsmittel aus Lacken und Anstrichen, Formaldehyd aus Spanplatten, Reinigungsmittel, Tabakrauch etc. tun das ihre. In manchen Regionen sickert aus dem Untergrund in Keller und Wohnungen das Edelgas Radon, das Lungenkrebserkrankungen verursachen kann. Ein Großteil der schädlichen Substanzen in der Innenluft ist geruchlos und daher besonders gefährlich.

Der Mensch verbraucht Sauerstoff und reichert die Luft beim Ausatmen mit C02 an. Aber nicht nur der Mensch, sondern auch Kachelöfen, offene Kamine oder Gasdurchlauferhitzer verbrennen in Rämen wertvollen Sauerstoff und können zusätzlich durch das Absondern von Stickoxiden, Kohlenmonoxid und -dioxid etc. die Innenluft belasten.
Gut gedämmte Häuser mit fugendichten Fenstern und Türen sparen zweifelsohne Energie, dem Menschen bekommt diese dichte Bauweise freilich weniger, denn sie behindert den notwendigen Luftaustausch. Ein Mensch braucht pro Stunde 30 bis 50 m3 Frischluft und die bekommt er nur von draußen. Dicke Luft fördert aber nicht nur das Unbehagen sondern ist auf Dauer auch gesund-heitsschädlich. Richtige Lüftung wird daher mit zunehmender Wärmedämmung lebensnotwendig. Neben Schadstoffen und mangelndem Sauerstoff ist zu hohe Luftfeuchtigkeit ein großes Problem in der Wohnung. Sie entsteht bei der Atmung des Menschen, beim Kochen, Baden, Waschen, Blumengießen. Im Mittel fallen täglich 10 Liter Wasser in der Form von Wasserdampf in der Wohnung an (mittlerer Wert eines 4-Personen-Haushaltes). Das begünstigt - ohne ausreichende Lüftung - die Entstehung von Schimmel in Wohnräumen.

Warum öffnen wir nicht einfach das Fenster?

Rund 80 % vom gesamten Haushaltsenergiebedarf entfallen auf die Raumheizung. Oft mehr als die Hälfte da- von wird durch falsches Nutzerverhalten überwiegend zum Fenster hinausgelüftet. Durch eine bessere Temperaturregelung, durch Wärmedämmung und durch ein System der kontrollierten Wohnungslüftung läßt sich ein beträchtlicher Anteil Heizenergie einsparen. Je besser der Wärmeschutz wird, umso wichtiger wird die kontrollierte Wohnungslüftung, um Feuchte und Luftschadstoffe so energiesparend wie möglich abzuführen.
Auch unter dem Aspekt der C02-Emissionen, die bekanntlich den Treibhauseffekt verstärken, ist eine Energieeinsparung sinnvoll und das bloße Öffnen der Fenster zu vermeiden.

Zur Vermeidung von Zugluft:

Am ,,wirksamsten" lüften Sie, wenn Sie die Fenster an zwei aneinander angrenzenden oder besser noch, an gegenüberliegenden Seiten des Hauses öffnen. Dabei entsteht allerdings beträchtliche Zugluft, die mit Unbehaglichkeit beim Menschen, wehenden Gardinen, zuschlagenden Fenstern und Balkontüren, wegfliegenden Papieren und nicht zuletzt ist Erkältungsgefahr verbunden ist.

Zum Schutz vor Pollen, Staub, Lärm und Insekten

Durch das Öffnen der Fenster dringen neben der erwünschten Frischluft auch sehr oft Staub, Pollen, Insekten und Lärm die Innenräumlichkeiten.

Aus Bequemlichkeit
Die meisten Menschen lüften nicht gerne und vor altem nicht regelmäßig. Je kälter und lauter es draußen ist, desto weniger wird erfahrungsgemäß gelüftet.

Wie schaffen wir ein behagliches, gesundes Raumklima und sparen gleichzeitig Energie?

Kontrollierte Wohnraum Be- und Entlüftung macht gute Luft bezahlbar. Energiesparer erkaufen sich praktisch mit schlechter Luft ihren geringen Energieverbrauch, aber dicke Luft schadet auf Dauer der Gesundheit. Unsere Lösung:
Ständig frische Luft herein, aber die Wärme nicht mit der verbrauchten Luft hinauslassen. Kernstück die Zu- und Abluftventilatoren mit dem Wärmetauscher. Ein Ventilator saugt ständig Außentuft an. Diese wird gefiltert (Grobfilter, Feinfilter gegen Feinstaub und Pollen) und durch den Wärmetauscher geleitet. Gleichzeitig wird durch den Abluftventilator die warme, verbrauchte Luft aus den Räumen (Küche, Bad, WC) abgesaugt und durch die Lamellen des Wärmetauschers geführt. Anschließend gelangt die erwärmte, gefilterte Außenluft über Luftkanäle durch die Lufteintrittsdüsen zu den Wohn- und Schlafzimmern.


Tipp:
Durch die Wahl von feinem Filter gelingt es sogar, Pollen aus der Luft zu filtern. Allergiker können ruhiger schlafen.