Veranstaltungskalender

Samstag 26. März, 20.00

Local-Bühne
Die Impropheten - Theatersport
"Zimmer frei"

Eine Melange aus Romantik, Alltagsleben, Nostalgie und Sangeskünsten - natürlich improvisiert

was ist theatersport?
theatersport ist eine theaterform, die auf reiner improvisation basiert. das bedeutet, dass jede szene auf der bühne im augenblick entsteht und dadurch absolut einzigartig ist. durch den verzicht auf regie, bühnenbild, kostüm, requisiten und jedweden technischen aufwand rückt der schauspieler als einzig kreatives element wieder in den mittelpunkt des bühnengeschehens. darin liegt auch die ähnlichkeit des theatersports mit einer der ursprungsformen des theaters überhaupt.

eine verwandtschaft zum theater der antike und in weiterer folge zur comedia`dell arte (entstanden gegen mitte des 16. jhts in venedig) liegt in der bedeutung des zuschauers. er entscheidet den verlauf der spiele mit, er ist regisseur und spielleiter des abends. das schweigen des zuschauers wird gebrochen,die vierte wand (imaginäre wand zwischen bühnen- und zuschauerraum) wird aufgehoben.

die anforderungen an die darsteller sind mannigfaltig: spontanität, kreativität, teamgeist gepaart mit mut, witz und spielfreude sind gefragt. zur erarbeitung all dieser fähigkeiten bedarf es eines speziellen trainings.
dieses training- vergleichbar mit der probenzeit eines regietheaterstücks- dient auch der erlernung der verschiedenen formate.

Samstag 2. April, 19.30

Local-Bühne
My Architect - A Son's Journey
USA 2003, 116 min, OF
Regie: Nathaniel Kahn

Einführung und Diskussion mit Helmut Weihsmann, in Zusammenarbeit mit dem Architekturforum OÖ. und der Architekturwerkstatt Freistadt

Wer war eigentlich Louis Kahn? Ein Wegbereiter der amerikanischen Moderne? Diesen Frage[n] geht sein unehelicher Sohn und Filmerzähler Nathaniel Kahn assoziativ und detektivisch nach, denn seine sehr persönliche Geschichte und Biographie über seinen unbekannten Vater ist eine behutsame Spuren- und Faktensuche vor Ort sowohl nach seinem Oeuvre als auch nach den verborgenen Seiten seiner Existenz. Kahns Werk steht für sich allein, denn er verfolgte im Laufe seiner wechselhaften Karriere weder eine Ideologie noch eine gängige Mode. Aufgrund seiner Vorliebe für Archetypen und geometrische Formen, die ebenso elementar wie monumental wirken können, wird er mit einem pragmatischen Funktionalismus bzw. Beton-Brutalismus leichtfertig in Zusammenhang gebracht, obwohl er die konstruktiven, strukturellen und poetischen Elemente seiner Bauten so zerlegt hatte, dass sie einfach industriell herstellbar waren und trotzdem Würde und Kraft aufwiesen. So entstanden letztendlich auch seine ungewöhnlichen Laboratorien durch die Minimierung (nicht zu verwechseln mit Minimalismus!) aller Konstruktionsglieder und gewannen somit eine gültige und fast sensuale lyrische Ausprägung der simplen Bauformen.

Samstag 16. April, 20.00

Salzhof Freistadt 2. Stock

Kontext
In den Fußstapfen des Jazzrock

Hinter "Kontext" verbergen sich Daniel Pabst an der Gitarre, Rue Kostron am Bass und Rudi Fischerlehner am Schlagzeug. Seit rund fünf Jahren spielen sie in dieser Besetzung gemeinsam und vor kurzem erschien ihre zweite CD. Schon das Erstlingswerk hatte sowohl bei den Musikjournalisten als auch beim Publikum für gehörig Aufsehen gesorgt.

Die Titel der einzelnen Kompositionen behandeln das Grundsätzliche unseres Lebens: Dynamik, Energieverwertung, Menschen denen man in einem Moment nahe ist und sie im nächsten schon wieder verloren hat. Es gibt keine greifbaren Konstanten im Leben.
Die Musik dieses Albums zeigt im wesentlichen die Spannung zwischen den Faktoren Struktur und Zersetzung von Struktur. Entscheidend ist, dass ständig Spannung und Reibung herrscht.

Jazz mit Rock, Drum & Bass und Underground Elementen bis hin zur freien Musik (Der Falter).

Daniel Pabst - electric guitar
Rue Kostron - electric bass
Rudi Fischerlehner - drums

special guest Gerald Preinfalk - saxophone

Donnerstag 21. April, 19.30

Local-Bühne
Schönheiten des Iran
Über Berge und Täler - durch verschiedene Kulturen
Ein Reisebericht von Peter Fischer


Unser Bild vom Iran ist durch die westlichen Medienberichte geprägt. Brennende Sternenbanner, tschadorverhüllte Frauen, antiwestliche Massendemonstrationen fanatischer Schiiten, Geiselnahmen, die Atommacht der Mullahs, Berichte die die Angst vor der „islamischen Gefahr“ schüren.
Bizarre Schluchten, Berge mit traumhaften Firnabfahrten, Wüsten mit fantastischen Oasen, subtropische Vegetation an der Kaspischen See, weltberühmte Kulturdenkmäler, gastfreundliche, hilfsbereite Menschen sind die andere Seite.
Einen Einblick ins wirkliche iranische Leben kann nur der erhalten, der vorurteilsfrei den Iran selber besucht. Peter Fischer hat im Jahr 2004 den Iran bereist und bringt einen Bericht über Land, Leute, Berge und Kultur.

Eintritt: freiwillige Spenden, der Reinerlös ergeht an „Mütter gegen Atomgefahr“
Freitag 22. April, 15.00 und 16.30

Local-Bühne
Bruno, der Maikäfer, sucht Liebe
Kindertheater ab 3 Jahren
es spielen Romana Anna Naderer & Romy Roiß


Der eben geschlüpfte Maikäfer begegnet auf seinem Lebensweg und der Suche nach seinem Lebenssinn dem Schmetterling, der viel schöner fliegt, der Fliege Flitzi, die wertvolle Überlebenstipps gibt und seinem feind, dem Menschen. Findet er aber auch eine Maikäferfrau?

Samstag 30. April, 20.00

Salzhof Freistadt 2. Stock

diamodal

In der Musik von diamodal fließen klassische Elemente, Jazz, wie auch Musik aus anderen Kulturkreisen zusammen (Sufimusik, indische Musik, Klezmer...). diamodal läßt sich von Melodien und Klängen aus verschiedenen Musikkulturen inspirieren, verbunden mit eigenen Ideen entstehen so neue diamodale Kompositionen. Einige Instrumente stammen aus dem Orient und aus Asien (Indien, Zentralasien, Japan) und werden gemeinsam mit traditionellen europäischen Instrumenten wie Cello und Saxophon zum Klingen gebracht. Das Interesse an der modalen Improvisation und an der Erforschung anderer Musikkulturen führte die MusikerInnen zusammen, die sowohl klassisch ausgbildet sind als auch durch Reisen in verschiedene Länder musikalisch weiterentwickelt haben.
Der Spannungsbogen der Musik reicht von meditativen Klängen bis zu rhythmisch mitreißenden Improvisationen.

Markus Lindner - Percussion
Magdalena König - Cello
Karen Schlimp - Bambusquerflöten, Harmonium, Koto
Wolfgang Weissengruber - Ud, Dombra, Hang


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