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Helmut Loder . Liebe Grüße von Maria
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Foto: Festschrift

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  Maria steht auf der Erde. Über ihrem Haupt neigt sich der Himmel in einem Blumenreigen. Sie ist durchstrahlt von der Heiligsten Dreieinigkeit. In ihrer Hand lösen sich die dunklen Knoten (Tschernobyl), die von der Erde aufsteigen, zu einem entwirrten, bewegten Band, das über den beiden Voitsberger Kirchen endet. Symbol des Gebetes.

Die künstlerische Gestaltung der Kapelle führte der Akad. Maler Prof. Franz Weiß in den Techniken Seccofresko, Hinterglas-, Farbglas-, Temperamalerei und Kupferemail aus. Die Farbglasfenster wurden in der Werkstätte Schlierbach (Meister Odilo Kurka) gefertigt.
Das Anliegen des Künstlers war, diese Kapelle als "Stube Gottes" zu errichten, die durch ihre Innen- und Außengestaltung in froher Farbigkeit das Evangelium verkünden soll. Seine Marienverehrung ist in der Bilderfolge der Heilsgeschichte sichtbar.
Das Bildnis der Gottesmutter als Knotenlöserin soll die Dankbarkeit für die Führung durch das Leben zum Ausdruck bringen. Das Motiv zu diesem Marienbild entdeckte er in Augsburg in der alten Jesuitenkirche St. Peter am Perlach. Sein Wunsch ist, dass "Unsere Tregister Dorfkapelle" als Ort der Begegnung die Menschen im Tregisttal zusammenführt, und allen die hier verweilen, den Glauben stärkt und inneren Frieden bringt.

Der bekannte, aus der Pfarre Voitsberg stammende Bildhauer und Maler Prof. Franz Weiß erzählt, wie Maria ihn auf vielfältige Weise durch sein Leben begleitet hat.
"Meine Berufswahl fiel in die 30er Jahre, als ich etwa zwölf Jahre alt war, während einer Maiandacht an einem Sonntagnachmittag, so gegen 15 Uhr, als ich an der Seite meiner lieben Mutter saß. Am Orgelchor sangen die ehrwürdigen Spital-Klosterschwestern schöne Marienlieder. Ich war dabei, die alten Kirchenbilder mit Andacht zu schauen. Als die Maiandacht aus war, ging ich mit meiner Mutter freuderfüllt über den Brandenkogel heimwärts. Dabei erzählte ich ihr von meinem neuen Entschluss, Kirchenmaler zu werden. Die Mutter hielt anfangs von meinem Kindertraum nicht viel. Es mussten vier Jahre vergehen, bis mein Vater mit mir nach Graz in die Kunstgewerbeschule zur Aufnahmeprüfung fuhr; das war im Mai 1938. Ich wusste, dass ich den neuen Weg nur mit kleinen Schritten erreichen kann. Die nächsten Jahre vergingen rasch. Im Jänner 1941 kam ich zum Militär nach Graz in die Laudonkaserne. Von dort ging es nach Griechenland und Kreta, von dort weiter nach Russland (Leningrad). In all meinen Kriegsjahren kam ich heil davon. In einer kleinen Rocktasche hatte ich meinen Rosenkranz mit einem Marien-Medaillon. Ich war mir in allem immer sicher. Heute kann und muss ich sagen: Maria hat geholfen. Tausend Dank dafür, dir liebe Himmelmutter.
Ein großes Werk, das auch in Zusammenhang mit meiner Beziehung zu Maria steht, gelang mir mit dem Bau der Tregister Dorfkapelle. Schon als ich noch ein junger Malerschüler bei Prof. Rudolf Szyszkowitz war, hatte ich den Wunsch, die kleine alte Kapelle in Tregist zu bemalen. Aber es wurde nichts daraus, da die Kapelle wegen Baufälligkeit abgetragen worden war. Viele Jahre später wurde der Wunsch nach einer Dorfkapelle in Tregist wieder laut. Ich wurde gebeten, die Umsetzung dieses Wunsches in die Hand zu nehmen."
"Ich möchte die theologischen Geheimnisse Bild werden lassen!" (Franz Weiß)

Die Tregist-Kapelle mit der Knotenlöserin Maria, nahe des Domizils des Künstlers, ist ein gewaltiger Hymnus an Maria und viele Heilige.

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