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Helmut Loder . Liebe Grüße von Maria
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Gedanken zur Maria in der Maria-Hilf-Kirche in Johnsdorf

Es gibt keine Frau in der Weltgeschichte, die so bekannt geworden ist wie Maria. Keine Frau wurde so viel besungen in Gedichten und Liedern, keine wurde so oft dargestellt in Bildern und Statuen, keiner zu Ehren wurden so viele Kultstätten errichtet wie der Jungfrau und Muttergottes Maria.
Warum eigentlich preisen sie selig alle Geschlechter?
Gott hat auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut, und sie hat mit ihrem ganzen Leben ja gesagt zu Gott. Damit wurde sie zur Helferin Gottes und der Menschen. Maria anrufen, sie als Mutter Gottes und Hilfe der Christen verehren, heißt Gott groß machen und den Menschen, vor allem den Armen, helfen.

Die Mutter Christi (siehe Foto)
Die Mutter Maria in ihrer Hochzeit mit dem Kind im Schöße, umkleidet mit der Sonne in Spiralenform, mit dem Beginn des Lichtes aus dem Kind. Dieses Kind hält in der Hand unsere Erde und stellt auf diese sein Zeichen: Das Zeichen des Lebens, des Todes und der Auferstehung. Das Zeichen der größten Abstraktion der Schöpfung, die ablesbar ist für uns Menschen in der Senkrechten, die das Leben aussagt, und in der Waagrechten, dem Tod. Die Zum-Schnitt-Bringung der beiden Grundbefindlichkeiten ergibt das Kreuz, bewirkt durch die Liebe Christi und den Hass seiner Mörder: Gott wird Mensch.
Der Unendliche, Unsichtbare wird greifbar und lebt unter uns. Gottes Sohn wurde dieser Mensch Jesus von Nazaret. Jetzt kann ich nicht mehr ausweichen. Er steht vor mir. Er steht mir im Wege — im positiven und wörtlichen Sinn! Maria hat seinem Angebot und Anspruch standgehalten. Sie hat den unendlich Großen in ihrem Leben ausgehalten. Sie stand unter dem Kreuz und steht immer noch unter den Kreuzen des Lebens — Vorbild und Hilfe unseres Glaubens und Liebens. Ein Mensch lässt sich auf Gott ein. Gott verlangt viel, aber er gibt noch mehr. Er verlässt den Menschen nicht. Christliches Leben bedeutet auch leiden, denn Liebe ohne Opfer gibt es nicht. Nur die hingegebene Liebe führt zur Auferstehung des Lebens.
MUTTER CHRISTI, bitte für uns!
(Hubert Tuttner)

Die Maria-Hilf-Kirche von Schloß Johnsdorf
Wer in den sechziger Jahren auf Schloß Johnsdorf/Oststeiermark kam, fand noch die Mauerreste einer barocken Kirche vor, die seinerzeit der Schmerzhaften Mutter geweiht war, die aber 1879 von Hugo Baron Cordelli aufgelassen worden war. Im Zuge des Wiederaufbaues wurde am 22. Mai 1961 der Grundstein zu einer neuen Kirche gelegt.
Die Kirche wurde Maria, Hilfe der Christen, geweiht. Den Plan erstellte Architekt Prof. Kramreiter aus Wien, die Fenster sind ein Werk des akademischen Malers Hubert Tuttner, Gleisdorf. Die Kirche stellt das Zelt Gottes unter den Menschen dar. Zwei Zelte gehen ineinander über. Das Rundzelt mit dem Altarraum ist mit einem Kranz von sieben Kapellen umgeben. Auf jeder der kleinen Kuppelspitzen ist außen ein Fähnchen mit einer Jahreszahl angebracht. Jede dieser Jahreszahlen erinnert an marianisch wichtige Daten und soll auf Maria als Hilfe der Christen hinweisen. Zum Beispiel: 431 Konzil von Ephesus: Maria ist Gottesgebärerin bzw. Gottesmutter …
In den Fenstern des Kapellenkranzes ist in großen Bildern die Muttergotteslitanei (Lauretanische Litanei) dargestellt.
Die Kirche wurde am 15. August 1966 unter großer Beteiligung der Gläubigen von Weihbischof Dr. Leo Pietsch konsekriert.

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