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„Tradition ist bewährter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition“

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Am 25. Juni 2006 hat der Verband der steirischen Heimat- und Trachtenvereine zum 50. Mal zum „Tag der Steirer“ geladen: Das Freilichtmuseum von Stübing bot die ideale Kulisse.

   
 



 
Diese junge Dame möchte einige Grundsätze für steirische Dirndln zeigen…

Schmuck: Kein Modeschmuck!
Werktagstrachten: Silber, so einfach wie möglich
Sonn- und Festtagstrachten: Granatschmuck in Silber
Festtagstrachten: Goldgefasste Granaten, echte Perlen

Bluse: Werktagstrachten: Puffärmelbluse oder Schnitterhemd, max. Dreiviertelarm, keine Langarmbluse
Festtagstracht: Lang- oder Dreiviertelarmbluse hochgeschlossen oder ausgeschnitten (schön für Schmuck!)

Schürze: 3-5 cm kürzer als der Kittel,
bei langem Kittel 5 cm, bei kürzeren geringerer Abstand;
immer rückwärts mit kleiner Masche gebunden.

Kittel: Werktagsdirndl: wadenlang
Sonntagstracht: : gut wadenlang
Festtagstracht: gut wadenlang oder knöchellang

Unterrock: Mindestens 2 cm kürzer als Kittel (daher auf dem Foto und bitte auch in natura nicht sichtbar!), am günstigsten mit Volant, mindestens gleich weit wie Kittel (Wichtig, wenn der Kittel beim Tanzen fliegt!)

Liebestöter: Sollte nicht zu kurz sein, also bis zu den Stutzen reichen.

Stutzen: meist weiß oder blickdichte weiße Strumpfhose

Schuhe: immer schwarz geschlossen Glatt- oder Rauleder eventuell mit Silberschnalle, aber keine färbigen Ziernähte
Fasson nicht zu spitz, Absatz nicht zu dünn und maximal 5 cm hoch
 
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