HOMEPAGE VON DR. D. MANFREDA  (Info Brustkrebs)      

Abtastuntersuchung:



Sie ist die
Basis jeder Vorsorgeuntersuchung und sollte spätestens ab dem 30. Lebensjahr in halbjährlichen bis jährlichen Abständen von einem in dieser Untersuchungsmethode erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Ob der Sie betreuende Arzt eine Untersuchung durchführt, die zumindest dem Minimalstandard entspricht, können Sie anhand eines Videofilmes überprüfen, den Sie im Internet (http://www.2minutebreastexam.com) betrachten können. Selbstuntersuchungen alleine (nach einem vorgegebenen Schema) sind nicht ausreichend und führen zu keinen besseren Heilungschancen, selbst wenn die Methode in Kursen erlernt wurde. Dies haben mittlerweile über 20 Studien bewiesen.

Man sollte aber trotzdem seinen Brüsten Aufmerksamkeit schenken und beim geringsten Verdacht, dass sich etwas geändert haben könnte, einen Spezialisten aufsuchen.

Achten Sie auf verdächtige Veränderungen wie:

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·         Unterschiede zwischen beiden Brüsten (Asymmetrien)

·         Hautveränderungen (siehe rechte Bilder):
* Rötung (Bild 1)
* Hauteinziehung (Bild 2,3,4)
* Hautvorwölbung (Bild 5)
* Orangenhaut

·         Veränderungen der Brustwarze:
* Einziehung (Bild 6)
* einseitiges Ekzem (Bild 7)

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Die sehr verdächtige Einziehung der Haut oder Brustwarze kann manchmal erst bei erhobenen Armen sichtbar werden, wie die beiden untenstehenden Bilder und auch die Fotos 2, 3 und 4 eindrucksvoll zeigen.

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Es kann eine Einziehung evtl. erst dann bemerkbar werden, wenn man die Haut im Bereich einer fraglichen Verhärtung mit beiden Händen gegeneinanderschiebt (sogenanntes Plateauzeichen):

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Achten Sie auf
Knoten in der Brust oder Achselhöhle sowie auf Veränderungen im Bereich der Brustwarze, und versuchen Sie durch Auspressen der Brüste eine eventuelle Flüssigkeitsabsonderung (Sekretion) zu provozieren.
Verdächtige Sekrete sind vorwiegend einseitig, meistens ist nur ein Milchgang betroffen und die Sekretfarbe ist rot (Bild 8), braun, orangefärbig, gelblich-klar oder wässrig. Unverdächtig ist ein milchiges, gelblich-rahmiges oder grünes (manchmal schwarz-grünes) Sekret. Überprüfen Sie die Farbe auf einem weißen Papiertaschentuch!

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Auch wenn ein Tumor in der Brust nur selten Schmerzen verursacht, so gilt dies nicht für jene Fälle, wo die Haut durch Krebs bereits zerstört wurde. Wächst Brustkrebs ganz oberflächlich, so kann er schon sehr früh in die Haut einwachsen und für das freie Auge, nicht immer jedoch in der Mammographie oder Sonographie sichtbar werden (Bild 9). Warten Sie auf keinen Fall, bis der Krebs große Teile der Brust zerstört hat.

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Durch "Kopf in den Sand stecken" wird kein Krebs aufgehalten (Bild 10)!

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