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WARUM
SÄURE-BASEN-GLEICHGEWICHT?
Eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit und unser
Wohlbefinden ist das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper.
Alle Funktionen des menschlichen Organismus benötigen, um normal
ablaufen zu können, einen bestimmten Säuregrad, wir sprechen
auch vom pH-Wert.Durch unsere Lebensweise und unsere Ernährungsgewohnheiten wird dieser optimale pH-Bereich meist nicht erreicht; die meisten Menschen sind heutzutage - zu sauer. Überschüssige Säuren versucht der Körper durch die Bildung basischer Verbindungen zu neutralisieren. Das setzt voraus, dass der Körper ausreichend basische Nährstoffe zur Verfügung hat, um Säuren zu binden und dann auszuscheiden. Wenn die neutralisierten Säuren jedoch nicht ausgeschieden werden können, werden sie im Körper als Schlacken deponiert. Das geschieht an Stellen, wo keine lebenswichtigen Funktionen beeinträchtigt sind. Besonders betroffen von der Ablagerung saurer Schlacken ist das Bindegewebe. Durchs Bindegewebe läuft jedoch der gesamte Nährstofftransport zu den Zellen sowie der Abtransport der Abfallstoffe aus dem Zellstoffwechsel. Ist das Bindegewebe zu verschlackt, funktioniert dieser Austausch schlechter. Die Körperzellen können nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Sie ersticken in den Giftstoffen. Das kann Ursache für die Entstehung vieler Krankheiten sein. Im gesunden Zustand besteht der menschliche Organismus zu 80% aus Basen und zu 20 % aus Säuren. Während Säuren im Körper gebildet werden und durch die heutzutage übliche Lebensführung im Überfluss vorhanden sind, müssen Basen von Außen zugeführt werden. WOHER KOMMEN DIE SÄUREN IM
KÖRPER?
Bei den verschiedenen Stoffwechselvorgängen werden
ständig Säuren gebildet: z. B. Harnsäure aus
körpereigenem Zellabbau und aus Fleischgenuss Milchsäure,
wenn der Muskel bei körperlicher Arbeit unter Sauerstoffmangel
arbeitet Schwefelsäure aus zurückgehaltenen "Winden" und aus
Schweinefleischgenuss Essigsäure aus Süßwarenkonsum und
Fetten. Wenn
die Nahrung im Dünndarm nicht
ausreichend gespalten und aufgenommen wird, beginnt sie im Dickdarm zu
gären - dabei entstehen Gärsäuren.
Manche Krankheiten, wie Diabetes, schwere Leberschäden und Nieren- und Lungenfunktionsstörungen führen zur Übersäuerung des Körpers. Umweltgifte und Schwermetallbelastung, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen aber auch Medikamente lassen Säuren entstehen. Übermäßiger Konsum von Suchtgiften, Alkohol, Koffein und Nikotin Zuviel Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und gesüßte Getränke Zuwenig Zufuhr von Flüssigkeit Körperlicher und psychischer Stress Übergewicht und Bewegungsmangel Überbelastung durch falsches körperliches Training WIE KANN DER KÖRPER SEINE
SÄUREN
LOSWERDEN?
Eine wichtige Funktion bei der Entsäuerung hat die Lunge. Eine tiefe Atmung (z.B. beim gemäßigten Sport) führt zu verstärkter Abatmung von Kohlendioxid und gleichzeitig zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Blutes. Gut mit Sauerstoff gesättigtes Blut hat eine größere Kapazität im Gewebe Sauerstoff abzugeben und Säuren aufzunehmen. Über die Nieren wird z.B. Harnsäure ausgeschieden. Ein wichtiges Ausscheidungsorgan ist die Haut. Beim Schwitzen werden Säuren ausgeschieden. Sie bilden dabei den sog. Säureschutzmantel der Haut. Er schützt die Haut vor dem Eindringen und Überwuchern von Bakterien, Viren oder Pilzen. Ist der Schweiß jedoch zu sauer, wird die Haut angegriffen und gerade dadurch anfällig für Infektionen, wie z.B. Hautpilz. Stark übersäuerte Menschen können an allen Stellen, an denen ausgeschiedene Säuren lange einwirken, z. B. unter den Achseln, unter Hautfalten oder bei Frauen unter der Brust, Ekzeme bekommen. Frauen scheiden einen Anteil der Säuren durch die Menstruation aus. Man nimmt an, dass sich die Osteoporose bei Frauen nach der Menopause deswegen verstärkt, weil beim Ausbleiben der Menstruation dieser Mechanismus fehlt und der Körper die Mineralstoffdepots im Knochen verstärkt zur Säureneutralisierung braucht. Manchmal schützt sich der Körper vor akuter Säureüberflutung sogar durch Erbrechen und Durchfall. Wer mal zu viel unreifes Obst gegessen hat, weiß das. WOHER
HOLT SICH
DER KÖRPER DIE
MINERALSTOFFE ZUR NEUTRALISATION VON SÄUREN?
Wenn wir mit der Ernährung nicht genug basische Mineralien einnehmen, muss der Körper die Mineralstoffe zur Säureneutralisation aus seinen eigenen Depots holen. Solche Depots sind Haut, Haarboden, Nägel, Zähne, Knochen, Gefäße und Muskeln. SYMPTOME
EINER
ÜBERSÄUERUNG:
Sodbrennen und/oder schlechter Atem Migräne, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus Blähungen und Völlegefühl Osteoporose Trockene, rissige und empfindliche Haut, Akne, Ekzeme Cellulite Glanzloses, stumpfes Haar, Haarausfall, weiche und brüchige Nägel Chronische Müdigkeit, Antriebsschwäche, Stimmungsschwankungen Chronische Abwehrschwäche Anfälligkeit für Karies, Zahnfleischentzündungen Venenleiden, schlechte Durchblutung (Säuren verstärken die Neigung zur Verklumpung der roten Blutkörperchen), Arteriosklerose Muskelkrämpfe, Muskelkater Pilzerkrankungen der Haut und Schleimhäute (z.B. Darmpilz) Gastritis, Magen- und Dünndarmgeschwüre Gallengrieß und -steine, Nierengrieß und -steine Gelenkbeschwerden, Gicht, Rheuma, Weichteilrheuma Oft kalte Hände und Füße WO
WERDEN DIE
SÄUREN ABGELAGERT?
Unser
Körper versucht sein Bestes, um Säuren
loszuwerden. Kann er die Säuren aber weder über Lunge und
Nieren, noch über Haut oder durch Erbrechen oder Durchfall
loswerden, werden diese - nach ihrer Neutralisierung durch
Mineralstoffe - als Schlacken "zwischengelagert". Der Körper
deponiert die Schlacken an Stellen, wo keine lebenswichtigen Funktionen
gestört werden, wie im Bindegewebe, in Knorpeln, Sehnen,
Bandscheiben oder in den Blutgefäßen. Besonders bei Frauen
machen sich die deponierte Schlacken im Unterhautbindegewebe als
Cellulite sichtbar.WAS
KÖNNEN
SIE GEGEN
ÜBERSÄUERUNG TUN?
Trinken Sie
viel Wasser und entsäuernde KräuterteesEssen Sie möglichst basenreich, d.h. viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und kauen Sie jeden Bissen gut. Die Ernährung sollte zu mindestens 70 % aus basenreichen Lebensmittel bestehen - genauere Informationen s.u. Reduzieren Sie Ihren Alkohol- und Kaffeekonsum und rauchen Sie nicht Viel Bewegung und leichtes körperliches Training, aber keine übertriebene und langandauernde Muskelbeanspruchung, weil dann viel Milchsäure anfällt Reduzieren Sie Stress Machen sie Wechselduschen und Entsäuerungsbäder mit basischen Badezusätzen Eine Bindegewebsmassage unterstützt die Schlackenlösung Nehmen Sie regelmäßig eine Basen-Mischung mit alkalischen Mineralien zu sich. Die enthaltenen Mineralstoffe neutralisieren anfallende Säuren. Durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr werden die Säuren und Schlacken schnell ausgeschieden. WIE
KÖNNEN
SIE DAS
SÄURE-BASEN-GLEICHGEWICHT WIEDERERLANGEN?
Unser
Körper muss von innen und außen laufend mit
basischen Produkten versorgt werden, um gesund zu bleiben. Um die
jahrelang angehäuften Schlackendepots und Säuren
auszuscheiden und den Körper
zu entsäuern, reicht es erfahrungsgemäß nicht, nur die
Ernährung umzustellen. Meist ist es sinnvoll, durch Einnahme eines
Basenpräparates über einen bestimmten Zeitraum, gezielt Basen
zuzuführen.
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