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Wie funktionieren Heilprozesse ? Die effizienteste
Methode, um zu
erwünschten Heilprozessen zu gelangen, besteht darin, Heilprozesse
zu
verstehen. Der Heilprozess beginnt, wenn ein entsprechender Bedarf
existiert. Gerät
ein Mensch in einen disharmonischen Zustand (Krankheit, Infektion,
Verletzung
oder ähnliches) bemüht sich der Körper, mit seinen
eigenen Mitteln zu
reagieren. Es gibt einen Faktor, der allen unterschiedlichen
Disharmonien eigen
ist. Der Stressfaktor. Stress kann definiert werden durch physischen Stress, (z.B. körperliche Überbelastung), emotionalen Stress,(Furcht, Wut, Erregung), mentalen Stress (Kritik, Ablehnung, Zweifel) und durch spirituellen Stress.(Apathie, Langweile, Weltschmerz). Der Körper wiederum setzt dem Stress Heilfaktoren entgegen, die als Intentionen beschrieben werden können, den ursprünglichen Zustand (Wohlbefinden) wiederherzustellen. Diese Intentionen laufen einerseits unbewusst ab (Intentionen des Körpers), andererseits bewusst durch Willenskraft ab (Intentionen des Geistes). Stress führt im
Körper zu
Verspannung, und körperliche Verspannung wiederum führt zu
Behinderung der
zellulären Aktivitäten. Die Behinderung der
Zellaktivität ihrerseits behindert
den Zugang zu gespeicherten Erinnerungen. Mit zunehmender
körperlicher Spannung
verschlechtert sich die Erinnerungsfähigkeit des Organismus. (Wie
war es vor
der Krankheit, was ist der Urzustand ?) Dieser Prozess kann
sich über längere Zeit
erstrecken und so unmerklich verlaufen, dass man leicht geneigt ist, es
als
"natürlichen“ Alterungsprozess hinzunehmen. Aber wenn der
Körper langsam
die Kontrolle über sich selbst verliert, so ist daran nichts, was
zu recht die
Bezeichnung „natürlich“ verdiente. Die Intentionen des Körpers:
(unbewusst) Es steht fraglos fest, dass es eine natürliche Intention des Körpers gibt, bei Krankheit oder Verletzung wieder gesund zu werden. Denn in solchen Fällen beginnt der Körper, sofort den Schaden zu reparieren, so gut er kann. Die Intentionen
des Geistes:
(bewusst) Der zweite Aspekt ist
die bewusste
Intention, die auch als Motivation, Wille oder Willenskraft bekannt ist. Aber: die Menschen können sich unterschiedlicher und widersprüchlicher Motivationen bedienen, welche die körperlichen Heilkräfte entweder unterstützen oder behindern. Die Fähigkeit, die bewusste Heilintention aufrechtzuerhalten, ist ein weiterer Diskussionspunkt. Wenn man sagt, dass jemand einen starken Willen hat, dann ist eigentlich damit gemeint, dass er sich auf etwas konzentrieren kann, ohne sich schnell ablenken oder entmutigen zu lassen. Zusammenfassende
Schlussfolgerung: Der
Heilprozess findet statt, weil der Körper die Mittel und die
Intention dazu
besitzt. Die Heilung
verläuft noch besser, wenn die unbewusste Intention
durch Auflösung störender Spannungen und durch die bewusste
Intention
unterstützt wird. Anmerkung: eine ideale Unterstützung zum Ablauf unbewusster Heilprozesse sind LICHTQUANTEN extra stark von Dr. Töth, weil sie die Zellenergie drastisch erhöhen. Einnahmezeit zumindest 4 Wochen lang ! Exkurs: Wie funktioniert
die Erinnerung ? Die Erinnerung
spielt, wie schon angedeutet, bei der Heilung eine wichtige Rolle: Die
genetische Erinnerung wird in den Zellen gespeichert, nicht nur im
Gehirn. Wenn
eine Erinnerung aufgerufen wird, dann funktioniert das Gehirn wie ein
Gerät der
Informationsverarbeitung. Und die Erinnerung funktioniert assoziativ,
d.h.,
dass Erinnerungen durch Verknüpfung von Bildern miteinander
verbunden werden.
Die Berührung eines Fahrradlenkers wird die Erinnerung daran
wecken, wie man
auf dem Fahrrad sitzt. Dieses Gefühl wird seinerseits die
Erinnerung daran
wachrufen, wie man das Gleichgewicht hält usw. Man kann sich das
am ehesten so
vorstellen, dass die meisten oder sogar alle Erinnerungen von
zellularen
Schlüsselgruppen abhängig sind, die zuerst stimuliert werden
müssen, damit die
Erinnerungsprozesse überhaupt erst starten können. Im folgenden sollen
zwei Schwerpunkte der
Heilung unter zu Hilfenahme der Erinnerung dargelegt werden: die Heilung mit der Kraft des Wortes
und die Heilung mit der Kraft der Vorstellung. Heilung
mit der Kraft des Wortes
(nach Serge K. King „Instant Healing –
Jetzt!“) Affirmation: Affirmationen sind Feststellungen, die wie Tatsachen klingen, allerdings mit der Einschränkung, dass sie zum aktuellen Zeitpunkt zutreffen können oder auch nicht. Das Ziel besteht darin, sie so auszusprechen, dass sie zu Fakten werden oder dass sie Fakten, die nur wenig glaubwürdig scheinen, untermauern. Eine effiziente Affirmation erkennt man daran, dass sie vom Körper als glaubhaft angenommen wird. Eine sehr effiziente Affirmation zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem Körper dabei hilft, das zu tun, was er im Grunde schon sicher beherrscht. Für uns hier sind jene Affirmationen interessant, die den Körper bei der Selbstheilung unterstützen. Viele Affirmationen bleiben erfolglos, weil sie zu abstrakt oder zu intellektuell klingen. Der Körper kann sich einfach nicht auf sie einstellen. Beachten Sie bitte den riesigen Unterschied zwischen einer affirmativen Aussage wie „ die universelle Energie durchströh im Augenblick und mein Körper befindet sich im mustergültigen Zustand“ und der Aussage „Tag für Tag fühle ich mich spürbar besser“: „Universelle Energie“ und „in einem mustergültigen Zustand“ gehören nicht zum normalen Erfahrungs-und Wortschatz. Der Körper kann mit einer Aussage wie „sich besser fühlen“ sehr viel mehr anfangen. ª Affirmative Vergleiche: Verblüffende Erfolge lassen sich mit Vergleichen erzielen, die auf vertraute Erinnerungen abzielen:“Mein Geist ist so still wie ein Bergsee“; „mein Körper kann sich entspannen wie eine ruhende Katze“. Je besser, stärker oder angenehmer die Erinnerung ist, umso besser wird die körperliche Reaktion ausfallen. ª Affirmative Metaphern: Der Körper reagiert sehr intensiv auf plastische Bilder und Worte. Alle Eigenschaften und Zustandsformen, die Sie bewundern, eignen sich für die Heilung mit Metaphern. „Ich bin ein Baum voller Leben und Kraft“. ª Affirmative Schnellformeln: bei leichten Beschwerden funktionieren Schnellformeln wie „meine Hände sind warm“ oder „ich fühle mich wohl“ ganz gut. Das Vorsagen der Formel muss aber schon einige Zeit dauern. Anweisung: Anweisungen sind Befehle, Anordnungen und Belehrungen, die Sie ihrem Körper erteilen. In diesem Fall präsentieren Sie dem Körper keine Aussage, sondern sagen ihm indessen, was er tun soll oder in manchen Fällen, wie er es tun soll. Sie werden dieses Prinzip schon kennen, wenn Sie sich schon einmal gesagt haben: "Bleib ruhig!“. Genausogut können Sie sich sagen: „Werde gesund!“ oder „ Fühle dich wohl!“. Erstaunlich ist an dieser Methode, dass Ihr Körper auch umso schneller reagiert, je überzeugter und frühzeitiger Sie ihm die Anweisungen erteilen. Knappe Anweisungen sind sehr gut, aber Sie können ruhig etwas kreativer sein. Ähnlich wie Affirmationen funktionieren auch Anweisungen besser, wenn Sie mit Bildern arbeiten. Indirekte Anweisungen bestehen aus Wortpaaren, welche die Aufmerksamkeit Ihres Körpers auf Erinnerungen oder Bilder lenken und damit positive Sinneswahrnehmungen oder Gefühle hervorrufen. Beispiele sehen wie folgt aus: Fließendes Wasser; tropfender Regen; kühlender Wind; wärmender Sonnenschein; schmelzendes Eis; rieselnder Schnee; singende Vögel; brüllende Löwen. Diese Wortpaare wirken am besten, wenn Sie sie langsam und bedächtig aussprechen und anschließend eine Pause machen. Dann hat das Bild genügend Zeit, sich aufzubauen und zu stabilisieren. Für noch speziellere Resultate müssen Sie beim Aussprechen der indirekten Anweisung die bewusste Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Körperteil konzentrieren. Denken Sie zum Beispiel an „schmelzendes Eis“, während sie ihr Bewusstsein auf eine verspannte Körperregion lenken. Therapeutische
Hypnose: Selbsthypnose kann
ein sehr guter Zugang
zur Heilung sein. Sie können
eine sehr gute therapeutische
Hypnose in weniger als einer Minute durchführen, aber Sie
können sich dafür
auch beliebig Zeit lassen. Die therapeutische Methode geht auf den
Österreicher
Franz Anton Mesmer zurück. Später prägte man in
Anlehnung an Hypnos, den
griechischen Gott des Schlafes, den Begriff Hypnose, weil die tief
entspannten
Patienten mit geschlossenene Augen tatsächlich so aussehen, als ob
sie
schliefen. Die Hypnose kann
entweder geleitet oder
selbst gelenkt werden, beide Methoden sind gleich effizient. Die
Schritte der Selbsthypnose: 1.
Den
Körper entspannen 2.
Die
Augen schließen 3.
Die
Aufmerksamkeit auf etwas richten 4.
Den
Körper noch weiter entspannen 5.
Suggestion
geben oder empfangen 6.
Sich
selbst posthypnotische Suggestion erteilen 7.
Die
Augen öffnen und die Umgebung wahrnehmen 1.
Für
den ersten Schritt hat sich gut bewährt, zuvorderst eine Faust zu
machen und
die Hände mit dem Oberarm fest anzuspannen. 3x hintereinander.
Dann die Beine
fest anspannen, 3x hintereinander und letztlich die Augen quasi mit
Grimasse
auf ganz kleine Schlitze zu schließen. (3x). Dann brauchen Sie
nur mehr tief
Luft holen und die Muskeln so gut wie möglich entspannen. Sie sind
dabei im
Liegen oder Sitzen, die Beine sind bequem ausgestreckt (oder fast), die
Hände
ruhen neben dem Körper, die Hände sind halb geöffnet. 2.
Schließen
Sie einfach die Augen oder aber: konzentrieren Sie sich voll und ganz
auf einen
vor Ihnen liegenden Punkt, bis Ihnen die Augen zufallen 3.
Punkt
zwei und drei fließen ineinander. Wer einfach die Augen
schließt, sollte z.b.
von 50 rückwärts zählen, weil man sich dabei
stärker konzentrieren muss, oder
man visualisiert eine Kerzenflamme oder Blume in vielen Details. Die,
die einen
Punkt fokussiert haben, sind ebenfalls jetzt voll konzentriert, die
Aufmerksamkeit
ist von äußeren Störungen befreit. Das ist der Zweck
der Übung ! 4.
Weisen
Sie jetzt den Körper nocheinmal auf die Entspannung hin. „Meine
rechte Hand ist
sehr schwer, meine Linke Hand ist sehr schwer, meine Beine sind
müde usw.....“
Bei manchen Personen bewährt es sich auch, an ein besonders
friedvolles
Ereignis zu denken, z.b. eine Frühlingswanderung durch den Wald. 5.
Jetzt
sind Sie für das Hauptereignis vorbereitet: die Suggestion. siehe untenstehendes Beispiel ! Als
hochwirksame Suggestionen gelten Bilder, die bei Ihnen
äußerst positive Gefühle
hervorrufen; deshalb sollten diese auch auf Ihren Zustand und Ihre
Bedürfnisse
besonders zugeschnitten sein. Achten Sie auch darauf, dass die
suggestiven
Formeln auch positive Sinneswahrnehmungen einschließen, die den
Körper durch
Aussicht auf physische oder emotionale Belohnung zur Mitarbeit
motivieren. 6.
Posthypnotische
Suggestionen sind äußerst nützliche
Gedächtnisstützen; sie helfen dem Geist
dabei, sich auf ein Ziel zu konzentrieren, und ebenso dem Körper,
das Ziel im
Gedächtnis zu bewahren. Als Beispiel kann dienen: Jedes Mal, wenn
ich eine
Blume rieche, werde ich an die Suggestion denken; oder jedes Mal, wenn
ich mich
zum Essen setze.... 7.
Wenn
Sie die Augen aufmachen, fühlen Sie sich unter Umständen
etwas desorientiert.
Als schnellste Methode, wieder heimzufinden, ist eine Bewegung der
Hände und
der Beine anzuraten. Ein
Beispiel: Frei von Stress durch
Selbsthypnose nach
Kurt Tepperwein (Hypnotherapeut) Unser Körper ist
ein Bewegungsapparat und
muss regelmäßig bewegt werden. Wenn das nicht in
ausreichender Weise geschieht,
werden die Funktionen des Organismus immer schwächer und schon
eine kleine
Belastung führt zu einer Überlastung - zu Stress. Wir müssen
unseren
Organismus trainieren,
damit er mehr und mehr die Fähigkeit bekommt, mit Belastungen
fertig zu werden,
und er diese Fähigkeit auch bis ins hohe Alter behält. Nicht
der Grad der
Belastung entscheidet also darüber, ob etwas als Stress empfunden
wird, sondern
der Grad der Belastbarkeit unseres Organismus. Wenn sich
kurzzeitige Überlastung nicht
vermeiden ließ und wir dem Stress ausgesetzt waren, dann ist es
lebenswichtig,
dass wir dem strapazierten Organismus Gelegenheit geben, den Stress
wieder
abzubauen. Ist die Erholungsphase zu kurz, so addiert sich ein Stress
mit dem
nächsten, bis schließlich der Organismus kapituliert. Das
Ergebnis ist dann oft
ein Herzinfarkt. Die
Technik: Ein gutes Stresstraining ist das Durchleben von Stresssituationen aus unserem Alltag in der Selbsthypnose. Stellen Sie sich dabei eine typische Stresssituation aus Ihrem Alltag vor und sehen Sie, wie Sie die Situation ganz sicher und souverän beherrschen. Spüren Sie dabei richtig, wie Sie innerlich vollkommen ruhig bleiben, und genießen Sie dieses Gefühl der Ruhe und Sicherheit. Lernen Sie so, auch in Wirklichkeit jede Situation ruhig und sachlich anzugehen. Die
Anti-Stress-Suggestion läuft so: (vorgesprochen
oder am besten auf selbst besprochenem Tonband ) „Ich lege mich ganz
bequem hin und schließe
meine Augen. Meine Arme und Beine sind ganz locker. Alle Muskeln sind
entspannt, meine Nerven wohltuend gelöst. Ich fühle mich ganz
wohl. Nichts kann
mich stören, nichts ist jetzt wichtig. Ich gebe mich nur diesem
wohltuenden
Gefühl der Ruhe und Sicherheit hin. Mein Atem geht ganz
ruhig und gleichmäßig –
ganz ruhig und gleichmäßig. Ich bin vollkommen gelöst
und entspannt. Ich bin
vollkommen gelöst und entspannt und fühle mich ganz wohl. Mit
jedem Atemzug
gleite ich tiefer und tiefer in ein angenehmes Gefühl der
Müdigkeit und
Schwere. Ich werde immer müder – immer müder.“ Hier ist eine Minute
Pause einzuschalten. „Meine Ruhe ist
ganz tief und fest. In
diesem wunderbaren Ruhezustand öffnet sich ganz weit das Tor zu
meinem
Unterbewußtsein. Ganz weit öffnet sich das Tor zu meinem
Unterbewußtsein. Die
folgenden Worte dringen ganz leicht und tief in mein
Unterbewußtsein, prägen
sich dort unauslöschlich ein. Ich werde immer danach handeln. Ich bin vollkommen
ruhig – ganz gelöst und
entspannt. Alles, was ich tue, werde ich immer konzentriert und
zügig tun, aber
dabei stets innerlich ganz ruhig und gelassen bleiben. Alle Aufgaben,
die an
mich herangetragen werden, erledige ich vollkommen ruhig und gelassen.
Nichts
kann mich erschüttern – ich bleibe stets ganz ruhig. Ich
weiß, dass ich mit
jeder Situation fertig werde. Das macht mich stark. Eine wunderbare
Kraft
durchströmt meinen Körper und gibt mir Sicherheit. Es ist ein
wunderbares
Gefühl sagen zu können. „Das schaffe ich.“ Ich weiß,
alles, was ich mir vornehme, das
erreiche ich auch und dies in absoluter Ruhe und Gelassenheit. Meine
Ruhe und
Sicherheit wachsen von Tag zu Tag. Ich werde immer ruhiger – immer
sicherer von
Tag zu Tag. Ich werde immer ruhiger und immer sicherer. Ich fühle
mich ganz
wohl in meiner Situation. Mein Herz schlägt ruhig und
gleichmäßig. Mein
Kreislauf ist stabil und jeder Belastung gewachsen. Jede Belastung
macht mich
nur noch stärker. Ich werde immer stärker. Meine Gesundheit
festigt sich von
Tag zu Tag – meine Gesundheit festigt sich von Tag zu Tag. Mein Schlaf
ist tief
und fest. Sobald ich zu Bett gehe, fallen alle Probleme von mir ab, und
ich
schlafe sofort ein. Ich habe einen gesunden, natürlichen und
erholsamen
Schlaf und wache jeden Morgen ganz
frisch und erholt auf. Ich freue mich auf jeden neuen Tag und liebe
meine
Arbeit. Ich fühle mich ganz wohl in meiner Situation. Es geht mir
von Tag zu
Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser. Es geht mir immer besser.“ Hier
wiederum drei Minuten Pause einschalten. „Tiefe Freude
über mein Wohlbefinden durchströmt
mich von Kopf bis Fuß. Ich empfinde nocheinmal diese wunderbare
Entspannung,
die meinen ganzen Körper erfüllt. In dieser wunderbaren Ruhe
hat sich jede
Zelle meines Körpers mit neuer Kraft und Energie gefüllt, und
ich fühle mich
ganz wohl. Gleich werde ich bis drei zählen. Dann öffne ich
wieder meine Augen,
bin voller Kraft und Energie und fühle mich ganz frisch und wohl. Eins, zwei, drei.
Meine Arme und Beine sind
jetzt wieder ganz locker, leicht und frei beweglich, und ich fühle
mich frisch
und wohl. Ich fühle mich ganz frisch und wohl...“ Wenn Sie ein solches Tonband
besprechen und es regelmäßig hören, dann
sind Sie bald jeder Belastung gewachsen und kennen keinen Stress mehr. Heilung mit der
Kraft der
Vorstellung : (nach Serge K.
King:
„Instant Healing-Jetzt!“) Die
Vorstellungskraft ist eine unserer wichtigsten
Begabungen, denn sie erlaubt es, uns vergangenes, gegenwärtiges
und zukünftiges
Geschehen ins Bewusstsein zu bringen. Der
bewusste Einsatz der Erinnerung, um dem Körper
Heilreaktionen zu entlocken, ist leider ein stark vernachlässigter
Aspekt der
Heilkunst. Die
Heiler sind auf die Erinnerungsfähigkeit des
Körpers angewiesen, gleichgültig ob sie sich dessen bewusst
sind oder nicht.
Aber viel zu wenige nutzen die körperliche Erinnerung für
ihre Zwecke. Serge
K. King hat festgestellt, dass die Behandlung
der unterschiedlichsten Beschwerden dann am erfolgreichsten ist, wenn
die
Patienten sich an Zeiten erinnern, in denen sie ihre Krankheit noch
nicht
hatten bzw. in denen sie kerngesund gewesen waren. Wenn
Sie diese Technik bei sich selbst anwenden
wollen, gehen Sie davon aus, beziehungsweise stellen Sie sich vor, dass
sich
Ihr Körper an alles erinnern kann. Dann rufen Sie sich in aller
Ruhe alle
erreichbaren Details aus der Zeit ins Gedächtnis, als Sie die
aktuellen
Beschwerden noch nicht hatten. Achten Sie darauf, alle
sinnlichen Erinnerungen zu berücksichtigen, insbesondere
körperliche Bewegungen
(Gehen, Tanzen, Positionswechsel, Haltungsveränderungen und dgl.)
sowie
positive Emotionen. Da das Gedächtnis assoziativ arbeitet, werden
zunächst
ziemlich unzusammenhängende Einzelheiten und Abschnitte
wiederkehren. Diese
zählen normalerweise zu den Elementen mit dem stärksten
sensorischen und
emotionalen Gehalt. Wenn Sie sich diesen Erinnerungsfragmenten intensiv
zuwenden, werden Sie automatisch auf weitere Details stoßen. Sie
können ihren
Geist dazu einsetzen, die Erinnerungen in eine chronologische
Reihenfolge zu
bringen; das aber ist nicht unbedingt notwendig. Das Ziel dieser
Übungsmethode
ist es, Erinnerungen zu aktivieren, die Ihnen helfen, einen aktuellen
physischen, emotionalen und mentalen Zustand zu korrigieren und/oder
Ihren
Körper dabei zu unterstützen, Immunreaktionen,
Entspannungszustände, Kräfte,
Energien und sexuelle Bereitschaft zu aktivieren. Dadurch werden in
erster
Linie die körperlichen Gesundheits- und Heilinstinkte mobilisiert,
die der
Körper als Erinnerungen gespeichert hat. Setzen Sie diese
Übung zumindest
solange fort, bis Sie die ersten Zustandsveränderungen wahrnehmen,
so unscheinbar
diese auch sein mögen. Sie sind nicht nach der Suche nach Wundern,
obgleich Sie
diese bereitwillig annehmen sollten, wenn sie auftauchen. Sie sind
allerdings
auf der Suche nach gutartigen Indizien, weil diese die Wendung zum
Positiven
ankündigen. Es kann sehr wohl sein, dass Sie noch weitere
Lebensaspekte
berücksichtigen und bearbeiten müssen, um die Stresssituation
in den Griff zu
bekommen; aber die vorgestellte Technik wird Sie erfolgreich dabei
unterstützen, die körperlichen Heilressourcen zu mobilisieren. Innere
Neugestaltung: Richard
Bandler, der Begründer der
neuro-Linguistischen Programmierung beschreibt eine Methode („Using
your brain
for a change“), die man als emotionale Sofortheilung bezeichnen
könnte.
Erinnerungen werden in Form von Erfahrungsmustern und emotionalen
Ladungsmustern gespeichert. Wichtige Reminiszenzen, gleichgültig
ob positiv
oder negativ, werden von vielen Menschen als deutlich heller oder
größer als
die weniger wichtigen empfunden. Bandler fand heraus, dass die bewusste
Verdunkelung
oder Verkleinerung solcher Erinnerungen die emotionale Reaktion
und/oder das
Verhalten gegenüber ihnen dauerhaft verändert. Allerdings
sollte man immer drei wesentliche Faktoren
im Auge behalten. 1.
Manche
Erinnerungen sind so traumatisch, dass man nicht darüber sprechen
möchte oder
unfähig ist, die Veränderungen in Angriff zu nehmen. 2.
Manche
Patienten haben soviel Persönliches in eine Erinnerung investiert,
dass sie den
Veränderungsprozess entweder nur vorspielen oder ihn strikt
ablehnen. 3.
Sie
können jede Variante austüfteln, die in Ihrem Sinne
funktioniert. Beispiele
zu inneren Neugestaltung nach Serge. K. King Zirkusdekor: Aktivieren Sie
eine
Erinnerung, in der Sie jemand tatsächlich aus der Fassung gebracht
oder ihre
Gefühle verletzt hat. Ohne die Begebenheit zu verändern,
setzen Sie der
betreffenden Person ein Hirschgeweih auf und ziehen Sie sie wie einen
Clown an.
Dann lassen Sie weitere Clowns hinter der Person auftauchen und Faxen
machen,
während im Hintergrund Zirkusmusik erklingt. Wenn Sie fertig sind,
blenden Sie
die ursprüngliche Erinnerung für ein paar Sekunden aus.
Anschließend lassen Sie
sie mit den soeben getätigten Veränderungen vor Ihrem inneren
Auge erscheinen.
Normalerweise werden sich dann Ihre Gefühle über die
Begebenheit abgeschwächt
haben. Solange Sie sich diese Erinnerung mit den beschriebenen
Veränderungen
ins Gedächtnis rufen, wird sie Sie
niemehr so behelligen wie vorher. Szenenwechsel: Rufen Sie
sich ein unglückliches oder unangenehmes Ereignis ins
Gedächtnis. Wandeln Sie,
ohne das Ereignis zu verändern, die äußeren
Umstände ab, indem Sie alles an
einen Ort verlegen, der sich stimmungsmäßig so stark wie
möglich von der
ursprünglichen Umgebung unterscheidet. Wenn es ein lautes Ereignis
ist,
platzieren sie es mitten in der Wüste oder auf einer stillen
Bergwiese. Jede
friedvolle oder glücklich stimmende Umgebung wirkt
grundsätzlich positiv,
solange Sie die entsprechende örtliche Atmosphäre innerhalb
der Erinnerung
beibehalten können. Schockgefrieren: Denken Sie
an eine unglückliche oder unangenehme Begebenheit. Frieren Sie sie
in eine
dünne Eisschicht ein. Bewaffnen Sie Ihr aktuelles Selbst mit einem
schweren
Hammer und schlagen Sie das Eisgebilde in kleine Stücke. Kehren
Sie diese
Eisstücke in einen Eimer, den Sie zum Verdampfen des Eise in die
Sonne stellen.
Die Erinnerung ist für Sie gelöscht, nicht mehr vorhanden. Symbolische
Repräsentation: Eine der
erstaunlichsten Sofortheilungstechniken beruht auf der Anwendung von
inneren
Symbole. Grundidee und Ablauf stellen sich wie folgt dar: Der
Körper anerkennt
gewöhnlich das als Realität, was die intensivsten
sensorischen Reize bietet,
und richtet sich nicht danach, ob etwas ausserhalb des Körpers
oder innerhalb
der geistigen Sphäre geschieht. Dazu kommt, dass der Körper
auf symbolische
Repräsentationen genauso intensiv reagiert wie auf die
repräsentierten Fakten
selbst. Damit wird auch verständlich, warum Träume so einen
starken Einfluss
auf die Gesundheit haben. Manche Menschen reagieren mit Allergien, wenn
sie das
Bild einer Katze sehen. Andere werden melancholisch, wenn sie ein
Musikstück
hören, dass während eines unglücklichen Vorfalls
gespielt wurde. Einige
beginnen zu lächeln, wenn sie einen bestimmten Duft schnuppern.
(Pawlowsche
Reflexe) Nach
Serge K. King gibt es einen sehr pfiffigen Weg,
den Gebrauch von Symbolen zu einer vollwertigen Heilmethode zu machen.
Wenn Sie
eine bestimmte Erfahrung reaktivieren, reagiert der Körper darauf,
und wenn Sie
die Erfahrung verändern, ändert auch der Körper seine
Reaktion. Und da der Körper
auf ein Symbol bekanntlich so reagiert, als wäre es eine reale
Erfahrung, wird
der Körper sich bei Veränderung des Symbols genauso
verhalten, wie er auf die
Veränderung einer Erfahrung reagiert, nämlich ebenfalls durch
Änderung der
Reaktion. King
nennt drei durchaus ungewöhnliche Beispiele, die
aber bei entsprechender Konzentration zumindest einen Versuch wert sind: Aus
„Instant Healing“ :“Meine Mutter litt
einmal unter sehr schweren Schmerzen
in der Brust.
Ich bat sie, mir zu sagen, wie sich die Schmerzen anfühlten, oder
besser, was
ihrer Ansicht nach so schlimme Schmerzen verursachen könnte. Sie
erklärte mir,
dass es sich so anfühlte wie eine schwere Bücherkiste, die
ihre Brust
zusammendrückte. Also empfahl ich ihr, sich eine Gruppe von
stämmigen Männern
vorzustellen, die kämen, um sie von ihrer Last zu befreien. Diese
Szene musste
sie sich dreimal mit allen Einzelheiten vergegenwärtigen. Wenige
Minuten nach
dem dritten Durchlauf waren die Schmerzen vollständig
verschwunden. Einige Tage
später vertraute sie mir an, dass der Arzt, bevor ich sie gesehen
hatte, in
ihrer Brust Tumore festgestellt hatte. Bei der darauf folgenden
Untersuchung
waren keine Tumore mehr zu erkennen.“ King
schreibt weiter: „Immer wieder komme ich mit
Menschen zusammen, die unter Kopfschmerzen leiden und mir
erzählen, dass sich
ihr Kopf anfühlt, als werde er von einem Schraubstock
zusammenpresst. Darauf
rate ich ihnen, sich vorzustellen, dass da tatsächlich ein
Schraubstock sei und
dass sie hinauflangen könnten, um ihn aufzudrehen. In fast jedem
Fall
verschwinden die Kopfschmerzen, nachdem wir das Bild durch drei
Wiederholungen
im Geist verankert haben. Ähnlich verhält es sich mit
Menschen, die über
furchtbare Rückenschmerzen klagen, so schlimm, als ob ihnen ein
Messer im
Rücken stecke. Ich empfehle ihnen, das Messer herauszuziehen. Die
Schmerzen
vergehen im Nu.“ In
all diesen Fällen sind Schmerzen oder Beschwerden
nicht unterdrückt worden. Zur Schmerzunterdrückung muss man
die Aufmerksamkeit
von den Schmerzen wegdirigieren, beispielsweise durch eine ablenkende
Tätigkeit, mentale Beanspruchung oder durch Schmerzmittel; auch
starke
Muskelanspannung kann helfen, die Schmerzwahrnehmung zu
verdrängen. Nichts von
alledem kann aber die Ursache erreichen. Wenn Sie dagegen mit
symbolischen Vorstellungen
agieren, fördern sie die allgemeine Entspannung, die wiederum dem
Körper
ermöglicht, den Heilungsprozess erfolgreich fortzusetzen. Abschließend:
Machen Sie
Gebrauch von Ihrer
Vorstellungskraft ! Es spielt keine Rolle, ob
Sie eine Erinnerung modifizieren
oder sich mit einer Farbwolke umgeben; immer können Sie mit Hilfe
der
Vorstellungskraft ausgezeichnete Heilergebnisse erzielen; manchmal
stellen sich
die Resultate sofort ein, gelegentlich erst nach längerem,
beharrlichen Üben.
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